Nachhaltige Diversifikationsstrategien in Kartoffel-basierten Anbausystemen in Ostafrikanischen Hochlandregionen (Concept Note GlobE)

Im Ostafrikanischen Hochland hat der Kartoffelanbau in den letzten 20 Jahren um 400 % zugenommen und die Kartoffel wurde zum zweit-wichtigsten Grundnahrungsmittel. Die Erträge jedoch blieben mit durchschnittlich 7-10 t/ha weit unter ihrem Potential mit 20-40 t/ha. Im Projekt hat ein Konsortium aus afrikanischen und deutschen Wissenschaftlern in einer 6-monatigen Studie die Planung für ein 5 Jahres Projekt mit den Zielen erarbeiten:

  1. Beitrag zu einem besseren Verständnis für die Hemmnisse bei der Produktion und Kommerzialisierung des Kartoffelanbaus in Kenia sowie Lösungen zur Ausnützung des Potentials von Kartoffeln in Landwirtschaft, zur Armutsbekämpfung und Sicherung der Nahrung und
  2. Entwicklung von Diversifizierungsstrategien für Kartoffelanbausysteme mittels partizipativer Forschung zur Verbesserung von Fruchtfolgen mit der Einbeziehung von Süßkartoffeln und Leguminosen, der Rolle der Tierhaltung sowie unter Berücksichtigung der Wertschöpfungskette und ihrer Akteure, ihrer Beziehung und den sie bestimmenden sozio-ökonomischen Faktoren.


Beteiligte am FÖL

  • Christian Bruns
  • Jürgen Heß

Laufzeit

01/2012 - 06/2012

Förderung

BMBF – (FKZ: 311061)

Kooperationen

  • Universität Nairobi
  • Egerton University
  • Kenianische, Rwandesische und Ugandische Agrarforschungszentren
  • Universität Hohenheim
  • Deutsches Institut für Entwicklungspolitik
  • Technische Universität München
  • Helmholtz Zentrum München
  • NGOs