Mut­ter­kuh

Pro­jekt­fly­er

  • Flyer

Pro­jek­tend­be­richt

Pro­jekt­lauf­zeit

Juni 2012 bis Oktober 2014

An­sprech­part­ne­rin an der Uni­ver­si­tät Kas­sel

  • Antje Korn, M.Sc.

Pro­jekt­lei­tung

BLE-Pro­jekt „Kon­zept zur Pro­dukt­dif­fe­ren­zie­rung am Rind­fleisch­markt - Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten und Zah­lungs­be­reit­schaft für Rind­fleisch aus ex­ten­si­ver, art­ge­rech­ter Mut­ter­k­uh­hal­tung auf Grün­land"

Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

www.bundesprogramm-oekolandbau.de

Diese Filme sind entstanden als Kooperationsprojekt zwischen dem Fachgebiet Agrar- und Lebensmarketing der Uni Kassel in Witzenhausen unter der Leitung von Prof. Dr. Hamm und dem Fachgebiet Film und Fernsehen der Kunsthochschule Kassel unter der Leitung von Prof. Yana Drouz.

Teilnehmende Landwirte: Dr. Dietrich von Bomhard (Lodmannshagen), Bodo Bertsch (Waake)
Inhaltliche Verantwortung: Antje Korn und Ulrich Hamm (Agrar- und Labensmittelmarketing, Uni Kassel in Witzenhausen)
Regie: Miriam Stehen, Rike Holtz, Khatia Kurasbediani und Yana Drouz (Kunsthochschule Kassel)
Produktion: Jörn Möllenkamp, Behrooz Karamizade und Yana Drouz (Kunsthochschule Kassel)

Ziel­set­zung

Fragen des Tierschutzes werden für Verbraucher in Deutschland beim Fleischkauf immer wichtiger. Extensive Mutterkuhhaltung, bei der Kälber über mehrere Monate gemeinsam mit ihrer Mutter weiden, dürfte bei Verbrauchern als eine besonders artgerechte Haltung wahrgenommen werden. Bisher wurde Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung im Handel nicht besonders ausgezeichnet, so dass sich keine der Verbrauchernachfrage entsprechende Produkt- und Preisdifferenzierung am Markt einstellen konnte.

Ziel der Studie ist es, das Marktpotenzial für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung zu untersuchen. Dabei wird ein Kommunikationskonzept für extensive konventionelle und ökologische Mutterkuhhaltung entwickelt und die Zahlungsbereitschaft für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung mittels Wahlexperimenten (Discrete-Choice) untersucht.

In einem ersten Schritt soll eine umfassende Literaturstudie unterschiedliche bestehende Kommunikationskonzepte der Produktdifferenzierung am Rindfleischmarkt beschreiben. Basierend darauf wird ein neues Kommunikationskonzept entwickelt, das im Rahmen eines Workshops mit Praktikern und Experten diskutiert wird. Anschließend wird dieses Kommunikationskonzept genutzt, um Verbraucher über den Mehrwert der Mutterkuhhaltung aufzuklären. Mittels eines Kaufexperimentes, in der Verbraucher sich zwischen dem Kauf oder Nicht-Kauf von Fleisch aus Mutterkuhhaltung entscheiden, wird die Zahlungsbereitschaft für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung ermittelt. Ergebnisse dieses Experimentes werden im Rahmen eines zweiten Workshops mit Praktikern und Experten diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussionen und der Zahlungsbereitschaftsexperimente bilden dann die Grundlage für fundierte Empfehlungen zur Ausdifferenzierung des Rindfleischangebotes.