Sor­ti­ments­lü­cken

Pro­jek­tend­be­richt

Pro­jekt­lauf­zeit

August 2009 bis Februar 2011

An­sprech­part­ner und Be­ar­bei­tung Uni­ver­si­tät Kas­sel

  • Dipl. Soziologe Fabian Buder

Pro­jekt­lei­ter

Prof. Dr. Ulrich Hamm
Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing
Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften
Universität Kassel

„Aus­wei­tung der in­di­vi­du­el­len Be­darfs­de­ckung mit Öko-Le­bens­mit­teln – Iden­ti­fi­ka­ti­on von Sor­ti­ments­lü­cken und pro­dukt­spe­zi­fi­schen Kauf­bar­rie­ren für Öko-Käu­fer“

Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

http://www.bundesprogramm-oekolandbau.de/ 

Hauptfragestellung des Forschungsprojekts ist, bei welchen Lebensmittelprodukten und –produktgruppen bei Personen, die bereits in größerem Umfang Öko-Produkte kaufen, noch Potential zur Steigerung des Einkaufsvolumens besteht und mit welchen Maßnahmen dieses ausgeschöpft werden könnte. Im Einzelnen ergeben sich folgende Fragestellungen:

  1. Welche Lebensmittelprodukte und –produktgruppen werden von Öko-Intensivkäufern nur bzw. hauptsächlich in konventioneller Qualität gekauft und warum?
  2. Welche Lebensmittelprodukte und –produktgruppen werden von Öko-Intensivkäufern parallel in ökologischer und konventioneller Qualität gekauft und warum?
  3. Welche Marketingmaßnahmen sind geeignet, die produktspezifischen Kaufbarrieren, die bisher einer Ausweitung des Konsums entgegenstanden, zu überwinden?

Die oben genannten Fragen werden methodisch in drei Schritten angegangen: Im ersten Schritt werden anhand bereits existierender Paneldaten (GfK ConsumerScan) relevante Lebensmittelprodukte bzw. –produktgruppen identifiziert. Im zweiten Schritt wird über eine Konsumentenbefragung den Gründen für den Nicht-Kauf von Lebensmitteln in ökologischer Qualität nachgegangen. Auf der Basis der in Schritt eins und zwei generierten Ergebnisse werden in einem dritten Schritt Handlungsempfehlungen für Anbieter von Öko-Lebensmitteln erarbeitet.