The content on this page was translated automatically.
Fachgebiet Baumechanik/Baudynamik zu Gast beim Deutschen Umweltpreis 2026
Auf Einladung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) nahmen am 25. Oktober 2026 die Aquathermieexperten des Fachgebiets Baumechanik/Baudynamik, Dipl.-Ing. Christian Seidel und Dr.-Ing. Lars Ostermann, gemeinsam mit der Fachgebietsleitung an der Verleihung des Deutschen Umweltpreises im Eurogress Aachen teil. Die Einladung erfolgte im Zusammenhang mit einem DBU-geförderten Forschungsprojekt des Fachgebiets. Darin entwickeln die Projektbeteiligten Berechnungs- und Prognosemodelle, um das Potenzial aquathermischer Nah- und Fernwärme zu ermitteln.
Der Festakt würdigte zwei beeindruckende Wege, Umwelt- und Klimaschutz voranzubringen: Haltung und Beharrlichkeit ebenso wie technische Innovationskraft. Der Deutsche Umweltpreis 2026 ging zu gleichen Teilen an die Umweltjuristin Dr. Roda Verheyen und den Ingenieur Dr. Klaus Vossenkaul. Verheyen wurde für ihren langjährigen Einsatz für Umwelt- und Klimagerechtigkeit ausgezeichnet. Vossenkaul erhielt den Preis für seine Weiterentwicklung energieeffizienter Membranfilter zur Abwasserreinigung. Seine Technologie hilft, unter anderem Mikroplastik, Krankheitserreger und multiresistente Keime aus dem Abwasser zu entfernen und zugleich Wasser als wertvolle Ressource zurückzugewinnen. Besonders eindrucksvoll war die internationale Perspektive von Vossenkauls Arbeit: Seine Filtertechnologie kam auch in Südafrika bei der Abwasserreinigung zum Einsatz. Das zeigt, wie wichtig es ist, technische Lösungen über Ländergrenzen hinweg nutzbar zu machen und an konkrete Herausforderungen vor Ort anzupassen.
Ein Höhepunkt der Feier war die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Mit dem eindringlichen Bild von der „Fieberkurve unseres Planeten“ machte er deutlich, dass Umwelt- und Klimaschutz auch in Zeiten anderer Krisen nicht aus dem Blick geraten dürfen. Sein Appell, unsere Lebens- und Wirtschaftsweise zu hinterfragen, verband die Dringlichkeit des Handelns mit der Verantwortung, künftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Die Rede war ein bewegender und motivierender Moment des Festakts.
Für das Fachgebiet schlug der Besuch eine besondere Brücke zwischen Forschung und gesellschaftlicher Wirkung. Das DBU-geförderte Aquathermieprojekt und die ausgezeichnete Filtertechnologie befassen sich zwar mit unterschiedlichen Technologien, verbindet aber ein gemeinsames Ziel: vorhandene Ressourcen besser zu nutzen und tragfähige, nachhaltige Infrastrukturen zu ermöglichen. Verlässliche Modelle zur Ermittlung aquathermischer Potenziale können dazu beitragen, klimafreundliche Wärmequellen gezielt zu erschließen und die Planung von Wärmenetzen auf eine fundierte Grundlage zu stellen.
Die Eindrücke aus Aachen bieten auch wertvolle Anknüpfungspunkte für den Masterstudiengang „Wind Energy Systems“ (WES) und das Diploma of Basic Studies „Site-Adapted Transformation Technologies“ (SATT). Sie zeigen, wie sich technische Kompetenzen in die Entwicklung erneuerbarer Energiesysteme und lokal angepasster Lösungen einbringen lassen – auch im Globalen Süden. Der Festakt machte eindrucksvoll deutlich: Nachhaltige Veränderung entsteht, wenn engagierte Menschen, mutige Ideen, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Umsetzung zusammenkommen.
Link zu WES: https://www.unikims.com/master/wind-energy-systems/
Link zu SATT: https://www.unikims.com/certificates/diploma-of-basic-studies/