Ver­an­stal­tun­gen

Was die Menschen über die Arbeit denken und fühlen, hängt von ihren persönlichen Erfahrungen ab, aber auch von dem (sub-)kulturellen Kontext, in dem sie leben, und von der Art und Weise, wie die Arbeit in dieser Kultur organisiert ist. Wie nicht-akademische Arbeit in einem Land wahrgenommen und gelebt wird, ist entscheidend für seine Fähigkeit, fähige Arbeitskräfte zu halten, qualitativ hochwertige und angemessen bezahlte Arbeit zu gewährleisten, eine lebenswerte Arbeitskultur zu schaffen und die politische Partizipation der Arbeitnehmer zu fördern.

In dem Workshop diskutieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die soziale Repräsentation nichtakademischer Arbeit (insbesondere in der Metallbearbeitung, Elektronik, Verwaltung und im Tourismus) in verschiedenen Ländern wie Argentinien, Kuba, Deutschland, Ghana und Mexiko.
Es wird der Versuch unternommen, die sozialen Repräsentationen der Arbeit, d.h. die kollektiv vertretenen Ideen, Überzeugungen und Gefühle, zu verstehen, indem ihre Manifestationen analysiert werden. Durch das Aufdecken von Konnotationen, Projektionen, Hoffnungen und Ängsten, Stereotypen usw. im Zusammenhang mit Arbeit soll der Workshop sowohl zur Theoriebildung als auch zur vergleichenden Arbeitsmarktforschung beitragen.

  1. Neuer Call for Papers
    Call For Papers - Einsendungen bis 15. Oktober 2020.

Der Workshop diskutiert Herausforderungen und Chancen für nachhaltige Entwicklung in Lateinamerika im globalen Kontext. Zu diesem Zweck werden lateinamerikanische Erfahrungen mit unterschiedlichen, auf dem Export natürlicher Ressourcen basierenden Entwicklungsmodellen analysiert und mit Debatten und Ergebnissen aus anderen Weltregionen und Länderkontexten in Bezug gesetzt. Der Workshop zielt damit auf die Analyse jener sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren, welche spezifische extraktivistische Entwicklungsstrategien und soziale Auseinandersetzungen prägen sowie bestimmte Muster und Konfigurationen von Ressourcenexporten hervorbringen. Damit wird auch das Verhältnis von nachhaltiger Entwicklung und Rohstoffausbeutung in verschiedenen Länderkontexten breiter diskutiert.

Kontakt:
Dr. Warnecke-Berger, hwarneckeberger[at]uni-kassel[dot]de
Jan Ickler, J.Ickler[at]uni-kassel[dot]de