CoAct
Bild: Sabine Wiemann

CoAct - In­te­grier­tes Stadt-Land-Kon­zept zur Er­zeu­gung von Ak­tiv­koh­le und En­er­gie­trä­gern aus Rest­bio­mas­sen

Steigende Anforderungen an den Umwelt- und Klimaschutz stellen Kommunen und Landkreise vor die Herausforderungen sowohl zunehmend erneuerbare Energieträger zu erschließen, als auch den Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt zu minimieren. Um dies zu erreichen sind insbesondere die Entwicklung und Implementierung von funktionalen Beziehungen zwischen Stadt und Umland mit einem hohen Maß an Verflechtungen auf verschiedenen Ebenen erforderlich.

Hier setzt das Forschungsprojekt CoAct an. In der Projektregion Stadt Friedrichshafen und Bodenseekreis sollen in einem integrierten Stadt-Land-Konzepten aus bislang ungenutzte städtischen (z.B. Grünschnitt, Laub) und ländlichen Restbiomassen (z.B. Landschaftspflegematerial, Obstbaumschnitt) hochwertige Energieträger und Aktivkohlen hergestellt werden. Das CoAct-Technikkonzept soll Kommunen und Landkreise dabei unterstützen ihre Klimaschutzziele und die steigenden Anforderungen an die Abwasserreinigung und somit den nachhaltigen Gewässerschutz zu erreichen.

Das ehrgeizige Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer regional aus Restbiomassen hergestellten Aktivkohle zur weitergehenden Abwasserbehandlung und Spurenstoffelimination in kommunalen Kläranlagen, der Behandlung von Deponiesickerwässern und der Trinkwasseraufbereitung. Die zusätzliche Bereitstellung eines hochwertigen Energieträgers aus nachwachsenden Restbiomassen soll darüber hinaus zu einer nachhaltigen Energieversorgung und gleichzeitiger Reduktion von Treibhausgasemissionen beitragen.

BMBF
FONA
Stadt Land Plus
Leitinitiative Zukunftsstadt