Hy­bri­de An­triebs­tech­nik

Hybridfahrzeuge haben im Gegensatz zu reinen Elektromobilen zusätzlich zu einem Elektromotor (rot) auch einen Verbrennungsmotor (blau). Die Batterien (grün) werden über einen Generator von dem Verbrennungsmotor während des Betriebes aufgeladen. Da die beiden unterschiedlichen Motoren über den gleichen Antriebsstrang (orange) das Fahrzeug antreiben, kann je nach Fahrweise gerade der Motor eingesetzt werden, der für das benötigte Lastprofil die besseren spezifischen Verbrauchswerte besitzt. So eignet sich beispielsweise ein Elektromotor für die Beschleunigung von 0 km/h auf eine geringe Fahrzeuggeschwindigkeit. Ab höheren Geschwindigkeiten kann dann der Verbrennungsmotor sehr wirtschaftlich und damit auch Emissionsarm betrieben werden. An diesem Konzept wird die große Interdisziplinarität deutlich, die während des Optimierungsprozesses erforderlich ist. Zusätzlich zu den Fachgebieten die schon auf dem Feld der Elektromobilität tätig sind werden hier die Fachgebiete: „Fahrzeugsysteme und Grundlagen der Elektrotechnik“, „Mechatronik“, „Maschinenelemente und Tribologie“ und „Mehrkörpersysteme“ arbeiten. PHEV-Konzepte sind auf eine Schnittstelle zum Versorgungsnetz angewiesen dieser Bereich wird durch Tätigkeiten des Fachgebietes „Rationalen Energiewandlung“ abgedeckt.