Er­fol­gIn­klu­siv

Stu­­di­en­er­­folg bei Kran­k­heit und Be­hin­­de­­rung durch Nach­­­teil­s­aus­gleich, Be­ra­­tung, Ge­­sun­d­heits­­­för­­de­­rung und In­­k­lu­­si­on

Be­tei­lig­te For­scher*in­nen

Prof. Dr. Alfons Hollederer (FB Hu­man­wis­sen­schaf­ten, Universität Kassel)

Prof. Dr. Felix Welti ((FB Hu­man­wis­sen­schaf­ten, Universität Kassel)

Dr. Shweta Mishra (INCHER/Universität Kassel)

Lauf­zeit

09/2021 bis 9/2024

ge­för­dert vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und Wis­sen­schaft

FKZ: 01PX21016


Das Ziel des Vorhabens ist es, den Studienerfolg von Studierenden mit chronischen Krankheiten und Behinderungen am Beispiel der Universität Kassel zu untersuchen und die Wirksamkeit insbesondere von Nachteilsausgleich bei Prüfungen, psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung, behinderungsbezogenen Sozialleistungen und sozialen Netzwerken von Studierenden auf den Studienerfolg bzw. Studienabbruch zu analysieren. Die Studie ist im Mixed-Methods-Design angelegt und besteht aus drei Modulen.

INCHER ist, unter der Leitung von Dr. Swetah Mishra, zuständig für Modul 2, dieses Teilprojekt basiert auf einem qualitativen Design. Das Modul verwendet die „Grounded Theorie“ für die Analyse von qualitativen Interviews  und konzentriert sich auf den Nachteilsausgleich, die Sozialleistungen, soziale Netzwerke und den Einfluss auf den Studienerfolg.

Modul 1 basiert auf einem quantitativen empirischen Forschungsdesign. Es werden alle ca. 25.000 Studierenden der Universität Kassel zu Gesundheit und Studienerfolg, Nachteilsausgleich, studienbezogener und psychosozialer Beratung, Gesundheitsförderung und sozialer Inklusion zu 2 Messzeitpunkten befragt.

In Modul 3 wird eine umfassende Recherche und Analyse des deutschen und hessischen Rechts für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen an Hochschulen und seiner Anwendung geleistet.

Die Ergebnisse zur rechtlichen Situation werden den Ergebnissen aus Modul 1 und 2 gegenübergestellt. Die Studie integriert sowohl quantifizierbare Einflussfaktoren als auch subjektive Bewertungen der Studierenden sowie deren Wahrnehmung der sozialen Unterstützung und Netzwerke. Eine andere Besonderheit ist die interdisziplinäre Herangehensweise und Kooperation aus den Bereichen Gesundheitswissenschaften, Hochschulbildung, Rehabilitation und Behindertenrecht. Am Ende werden aus den Erkenntnissen Vorschläge für „best practices“ zum Ausgleich von Nachteilen und zu Sozialleistungen entwickelt, um den Studienerfolg von Studierenden mit Behinderungen und Krankheiten nachhaltig zu fördern.

 


Links zu den ko­ope­rie­ren­den Pro­jekt­tei­len: