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16.06.2021 | ITeG

Di­gi­ta­li­sie­rung und De­mo­kra­tie: Aka­de­mi­en ana­ly­sie­ren die Rol­le di­gi­ta­ler Tech­no­lo­gi­en in der öf­fent­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften - acatech - und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur Rolle digitaler Technologien in der öffentlichen Kommunikation veröffentlicht. Mitautor ist Professor Dr. Jörn Lamla. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe "Digitalisierung und Demokratie" der Leopoldina.

Die Digitalisierung spielt bei den Prozessen und Entwicklungen in einer Demokratie eine immer größere Rolle. Denn Digitalisierung erweitert die Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Partizipation. Gleichzeitig können digitale Technologien zu einer schnellen Verbreitung von Falschinformationen beitragen und bergen ein Potenzial für Meinungsmanipulation, zum Beispiel vor Wahlen. Dieses Spannungsfeld ist Thema der Stellungnahme „Digitalisierung und Demokratie“, die die Wissenschaftsakademien heute veröffentlichen. Darin analysieren die Autorinnen und Autoren Aspekte des Zusammenspiels von Digitalisierung und Demokratie. Darauf aufbauend formulieren sie Handlungsempfehlungen zur Gestaltung künftiger Entwicklungen durch Politik, Recht und Zivilgesellschaft.

Link zur gemeinsamen Pressemitteilung der Akademien

Link zur Stellungnahme "Digitalisierung und Demokratie"

Link zur Campusmeldung der Universität Kassel