Die Neuregelungen zur Krankenhausbegleitung von Menschen mit Behinderungen– (K)ein Tropfen auf dem heißen Stein? Vorstellung von Evaluationsergebnissen und Ausblick auf weitere Reformbedarfe auf dem Weg zu einer inklusiven Krankenhausversorgung

In dem Vortrag stellen Thorben Frie, M.Sc. (Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln), Konstantin Schäfer, M.A. (transfer – Unternehmen für soziale Innovation, Wittlich) und Christina Janßen, LL.M. (Universität Kassel) die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gemäß § 113 Abs. 7 SGB IX beauftragten Evaluation der 2021 eingeführten Regelungen zur Krankenhausbegleitung von Menschen mit Behinderungen (§ 44b SGB V und § 113 Abs. 6 SGB IX) vor. Die Studie untersuchte die Umsetzung und Wirkung dieser Neuregelungen in der Praxis. Dabei war die Frage leitend, ob die gesetzlichen Grundlagen geeignet sind, eine bedarfsgerechte Krankenhausbegleitung zu ermöglichen und eine sachgerechte sowie faire Verteilung der finanziellen Verantwortung zwischen den Leistungssystemen sicherzustellen. Im Vortrag werden Herausforderungen in Bezug auf die praktische Umsetzung der Regelungen durch die Leistungsträger sowie die Leistungserbringer beleuchtet und Regelungslücken identifiziert. Besonders soll dabei die Situation von Menschen mit Behinderungen in den Blick genommen werden, die hohe und komplexe pflegerische Bedarfe haben.
Die Veranstaltung wird von Sebastian Niemczyk, LL.M. (Universität Kassel, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Vereins zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e.V.) moderiert.
Eine Teilnahme ist auch digital via Zoom möglich. Falls Sie an der Veranstaltung teilnehmen möchten (online oder in Präsenz), melden Sie sich bitte unter der E-Mail-Adresse: FoSS[at]hs-fulda[dot]de an.
Den Link zur Onlineteilnahme erhalten Sie dann im Vorfeld der Veranstaltung.
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