Tech­ni­sche Grund­la­gen

Das Monitoring-Tool basiert auf dem bestehenden Forschungsinformationssystem DSpace-CRIS. Im Projekt bauen wir das System inhaltlich aus und arbeiten gemeinsam mit 4Science, den Vertreibern der Software DSpace-CRIS, an seiner Weiterentwicklung.

Das For­schungs­in­for­ma­ti­ons­sys­tem (DS­pace-CRIS)

Das Forschungsinformationssystem DSpace-CRIS, Ausgangspunkt für die Entwicklung des Monitoring-Tools, ist in Java verfasst und im Frontend mit Angular umgesetzt. 

DSpace-CRIS ist eine Open-Source-Software. Damit kann das Tool niedrigschwellig erprobt, eingeführt und flexibel an die Anforderungen verschiedener Nutzender und neuer Erkenntnisse angepasst werden.  

Mit dem Software-Werkzeug DSpace-CRIS werden Forschende, Institutionen, Publikationen und Projekte erfasst. Daher ist eine Erweiterung der im Projekt SynSICRIS angestrebten Entitäten und Funktionen gut möglich.

DSpace-CRIS bietet bereits:

  • komfortables Suchen
  • Rollen- und Sichtbarkeitsmanagement
  • Schnittstellen zum Import von Publikationsmetadaten
  • Zitationsdaten und Altmetrics
  • Verlinkungen mit Werkzeugen wie GoogleScholar
  • Open Access Unterstützung für eine hohe Rechtssicherheit über Sherpa/RoMEO
  • Erfassung von Forschungsdaten über eine Ckan-Schnittstelle
  • Erfassung von geo-lokalisierten Nutzungsdaten (views, downloads)
  • verschiedene Exportfunktionen und Funktionen zur Datenpflege (z.B. Deduplizierung)
  • flexible Datenauswertung über Schnittstellen mit verschiedenen Analysetools (z.B. kibana)

Das DSpace-Repositorium ist mit über 2.000 nutzenden Organisationen das weltweit am häufigsten genutzte Open Source Repositorium. Seit seinem Entwicklungsbeginn 2009 sind weltweit bisher 80 Installationen von DSpace-CRIS im Gebrauch, mit stark steigender Tendenz (Beispiele: https://wiki.duraspace.org/display/DSPACECRIS/DSpace-CRIS+Users).

Die große Open-Source-Entwicklungscommunity von DSpace/ DSpace-CRIS und die professionelle Unternehmensstruktur der Entwickler gewährleistet eine hohe Sicherheit im Support.

Mehr Informationen:
https://wiki.duraspace.org/display/DSPACECRIS/DSpace-CRIS+Home
https://wiki.duraspace.org/display/DSPACECRIS/Features

Für den technischen Fokus:
https://wiki.duraspace.org/display/DSPACECRIS/Introduction

IT-Ar­chi­tek­tur im Mo­ni­to­ring-Tool

Das SynSICRIS-Tool ist grundsätzlich in drei Komponenten aufgeteilt:

  • Grundlegende Installation des Forschungsinformationssystems (DSpace-CRIS) sowie die Anbindung an das Internet durch einen Apache Tomcat-Server.
  • Datenbank (PostgreSQL), welche die Daten des Forschungsinformationssystems speichert und bereitstellt.
  • Inhaltlich gleiche Datenbank für die Durchführung statistischer Analysen. Dafür wird die Anwendung Apache Solr eingesetzt, die klassischerweise für Volltextsuche, Facettensuche, Clustering, etc. angewendet wird.

Außerdem sollen verschiedene Schnittstellen zu externen Diensten aufgebaut werden, um den Nutzergruppen die Eingabe von Daten zu erleichtern. Daten, die bereits in anderen Systemen vorhanden sind, können so in einer Auswahl zur Verfügung gestellt werden.

Das Monitoring-Tool soll zunächst bei Forschungsförderern installiert werden. So werden bei einer ersten Installation beispielsweise Schnittstellen zu easy-online, profi, dem DPMAregister des Deutschen Patentamts oder dem Europäischen Patentregister angestrebt.