Die Auftaktgespräche an der Uni Kassel dienen der strategischen Planung von Berufungsverfahren und finden etwa 2 Jahre vor der geplanten Wiederbesetzung einer Professur statt.
Am Auftaktgespräch sind von zentraler Seite beteiligt:
-> das für den Fachbereich zuständige Mitglied des Präsidiums
-> der/die zuständige Planer:in der Abteilung für Entwicklungsplanung
-> der/die Referent:in für Berufungsangelegenheiten
-> die zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Für den Fachbereich nehmen teil:
-> der/die Dekan:in
-> die Dekanatsgeschäftsführung
-> eine inhaltlich mit der Professur vertraute Person (z.B. designierter Vorsitz der Berufungskommission)
-> die dezentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte
Themen sind u.a. die Ausrichtung der Professur in Forschung und Lehre, der Ausschreibungstext, die aktive Ansprache von Wissenschaftler:innen sowie die Zusammensetzung der Berufungskommission. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei auch die Gleichstellungssituation und die Internationalisierungsstrategie.
Frühzeitige Auftaktgespräche unter Einbeziehung der Gleichstellungsbeauftragten eröffnen die Möglichkeit, alle Beteiligten für Gleichstellungs- und Diversityaspekte zu sensibilisieren und faire Verfahren sicherzustellen. Ziel ist es, Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu fördern und mögliche strukturelle Benachteiligungen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.