Op­ti­mie­rung mo­du­la­ri­sier­ter Stu­di­en­st­ruk­tu­ren I

Projekt:Stärkung der Beratungskompetenz für die Optimierung modularisierter Strukturen
Projektzeitraum:Oktober 2009 bis September 2011
Projektleitung:Dr. Florian Buch, Entwicklungsplanung
Projektmitarbeiterinnen:Hanna Schwarte, Dr. Michael Sywall
Gefördert durch: Studienstrukturprogramm Hessen, zentrale QSL-Mittel
Kontakt:Dr. Florian Buch

Das Projekt Stärkung der Beratungskompetenz für die Optimierung modularisierter Studien­strukturen (kurz OMS für „Optimierung modularisierter Studiengänge“) bearbeitete  wesentliche Kritikfelder aus der ersten Phase der Einführung modularer Studien­strukturen an der Universität Kassel.  Im Mittel­punkt standen vor allem die Probleme einer Überforderung von Studierenden und Lehrenden durch zu hohe Prüfungsdichten, ungünstige Modulzuschnitte, mangelnde Transparenz und inhaltlich zu stark eingeengte Curricula. Diese Unzulänglichkeiten konnten in existierenden Studiengängen weitgehend korrigiert bzw. bei  der Entwicklung neuer Studienprogramme vermieden werden.

Neben dieser operativen Unterstützung in der Studiengangsentwicklung und den (Re‑)Akkre­ditie­rungs­verfahren lagen weitere Ziele in der Erarbeitung und Implementierung hochschulweit einsetz­barer Instrumente zur Qualitätssicherung. Parallel zur Beratung der Studiengangsverantwortlichen in den Fachbereichen wurden Hand­reichungen erarbeitet, die sich z. B. auf Flexibilisierungen, Prüfungs­formen, Modulzuschnitte und Workload-Festlegungen beziehen.

Als zukunftsweisender Baustein für ein integriertes Qualitätssicherungssystem wurde erstmals eine umfassende Befragung der gesamten Studierendenschaft in allen Bachelor-Studiengängen durch­geführt, aus der sich substanzielle Erkenntnisse für die weitere Gestaltung der Studiengänge und Studien­organisation ableiten ließen.

Weitere Inhalte des Projekts stellten die Bündelung des Informationstransfers zu Best-Practise-Routinen sowie die Aufbereitung disperser Datenbestände zur Curriculumsent­wicklung und deren Einbindung in Beratungsprozesse dar.

Zur allgemeinen Verbesserung der Kommunikations­prozesse wurde in der Projektumsetzung  ein grundlegend neuer Weg beschritten, indem die Projektmitarbeiter mit einem Teil ihres sonst eher beim Präsidenten angesiedelten Aufgabenbe­reiches in einer Schnittstellenposition direkt in den Fachbereichen in enger Kooperation mit den Studien­programmverantwortlichen agierten und durch ihre Präsenz vor Ort unmittelbar in Ge­schäfts­­prozesse des Dekanats eingebunden waren.

Seit April 2012 werden die Projektziele im Rahmen eines Nachfolgeprojekts im Rahmen des Qualitätspakts Lehre fortgesetzt. Das neue Projekt läuft bis 12/2016.


Kon­takt

Dr. Mi­cha­el Sy­wall

Tel.: -7299/4261