Op­ti­mie­rung Über­gang Ba­che­lor zum Mas­ter

Projekt:

Optimierung des Übergangs vom Bachelor- zum Masterstudium

Projektzeitraum:01.01.2011 bis 30.12.2012
Projektleitung:M. Schomburg, Abt. Studium und Lehre
Projektkoordination:H. Boemans, Abt. Studium und Lehre
Projektbeteiligte:Studierendensekretariat/Masterbüro, Studiengangsverantwortliche
Kontakt:Helga Boemans

Das hier beschriebene Projekt "Optimierung des Übergangs vom Bachelor- zum Masterstudium" wird im Programmpunkt des SSP des Landes Hessen "Entwicklung von Exzellenzkriterien im Übergang vom Bachelor- zum Masterstudiengang" gefördert. Gesamtziel des Projektes an der Universität Kassel ist es, die inhaltlichen und organisatorischen Prozesse für einen reibungslosen Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium zu verbessern.

Als Teilziele des Projektes werden verfolgt:

1. Optimierung der Abläufe für den Übergang: Die Aktivitäten in diesem Bereich umfassen Informationsveranstaltungen und -materialien für die Fachbereiche, die Analyse des Bewerbungsverfahrens im Zusammenwirken von zentralen und fachbezogenen Aufgaben sowie die Erstellung von Prozessbeschreibungen. Gespräche zwischen Hochschulleitung und einzelnen Bereichen zur Optimierung des Übergangs werden durch diese Prozessbeschreibungen vorbereitet. Derzeit wird die Evaluation der realen Übergangsbedingungen vom Bachelor zum Master im Abgleich mit den Studienplänen in ausgewählten konsekutiven Studiengängen der Universität Kassel durchgeführt. Es erfolgen im Projektzeitraum Leitfadengespräche mit den Fachverantwortlichen sowie dem Masterbüro mit dem Ziel, Optimierungen insbesondere auch für die Studierenden herbeizuführen.

2. Weiterentwicklung der Masterzulassungsgrundlagen an der Universität Kassel

2.1 Zu Beginn des Projektzeitraumes im Jahr 2011 wurden die Allgemeinen Bestimmungen für Bachelor- und Masterstudiengänge geändert und eine Mindestnote für den Masterzugang nur noch für begründete Ausnahmefälle zugelassen. Das Projekt "Optimierung des Übergangs vom Bachelor- zum Masterstudium" hat die Fachbereiche in Folge davon durch Informationsveranstaltungen und Einzelberatungen dabei unterstützt, die Prüfungsordnungen der Neuregelung anzupassen und in Gesprächen mit Studiengangsverantwortlichen in Masterstudiengängen, die besondere Studienvoraussetzungen erfordern, nach geeigneten fachlichen Auswahlkriterien sowie Möglichkeiten zur Steuerung der Studienanfängerzahlen gesucht. Zum Wintersemester 2011/12 war die Überarbeitung aller Masterordnungen abgeschlossen. 

2.2 Die Zulassungsregelungen in den Fachprüfungsordnungen sollen im Projektzeitraum weiter optimiert werden. Hierzu wurde eine Übersicht über alle Masterstudiengänge und deren Zugangsvoraussetzungen an der Universität Kassel erstellt. Der Vergleich mit der Masterzulassung an anderen Hochschulen in verwandten Studiengängen wird derzeit noch durchgeführt. Gespräche mit Studiengangsverantwortlichen in Masterstudiengängen, die besondere Studienvoraussetzungen erfordern, finden weiterhin statt. Die Einführung eines NC für Masterstudiengänge wird auch vor dem Hintergrund der Einführung eines zweiten Zulassungskriteriums geprüft. Am Ende dieses Prozesses steht die Erstellung eines Eckpunktepapiers, in dem fachübergreifend standardisierbare qualitative Zugangsregelungen für die Masterstudiengänge der Universität Kassel empfohlen und den Fachbereichen zur Diskussion vorgelegt werden.

3. Info-Baukasten für die Fachbereiche: Zum Ende des Projektes soll den Fachbereichen ein Baukasten als Handreichung zur Optimierung der Masterzulassung im Internet zur Verfügung gestellt werden. Dieser soll neben Prozessbeschreibungen insbesondere auch Entscheidungshilfen für die Fachbereiche zur Einführung eines NC-Verfahrens enthalten.