Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jek­te DA­AD

Die Universität Kassel hat sich um Projektmittel des vom Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD) ausgeschriebenen "Programmes zur Förderung der Integration ausländischer Studierender ab 2010" beworben. Alle vier gestellten Anträge der Fachbereiche und zentralen Einrichtung wurden für die Umsetzung in den nächsten zwei Jahren vom DAAD ausgewählt. Insgesamt beträgt die Fördersumme 490 000 Euro.

Die Hochschulleitung unterstützt die Projektvorhaben als wichtigen Aspekt der weiteren Internationalisierung der Universität Kassel. Die Projektleitungen haben sich in einer übergreifenden Arbeitsgruppe vernetzt, so dass die Abstimmung über die Vorhaben erfolgt, Doppelungen vermieden werden und Kooperationsmöglichkeiten gefunden werden können.

1. Der Erfolg im Fachstudium und in der Integration ausländischer Studierender hängt unmittelbar von ihren fachkommunikativen und interkulturellen Kompetenzen ab, deren Förderung eines kontinuierlichen und fachspezifischen Trainingsangebots bedarf.

2. Das Projekt InterKomFach entwickelt und implementiert methodisch-didaktische Grundlagen für Trainingsmodelle, die auf Analysen der kommunikativen und kulturgeprägten Studienan­for­de­rungen ausgewählter Fachbereiche basieren und die die interkulturelle und fachkommunikative Kompetenz von Studierenden vor und während des Studiums gezielt trainieren.

3. Im Projekt InterKomFach wird die Integration als birektionaler Prozess verstanden, an dem sich internationale und deutsche Studierende beteiligen und als Kulturmediatoren agieren.

4. Das Projekt besteht aus miteinander verzahnten und komplementären Trainings-Komponenten, die interkulturelles Training für Studierende und Dozenten, Etablierung von Kulturmediatoren für einzelne Fachrichtungen und studien­begleitendes Training der interkulturellen Fachkommunikation für einzelne Fachbereiche umfassen.

Kontakt:

Prof. Dr. Karin Aguado
Universität Kassel
Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften
Institut für Germanistik
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
D-34125 Kassel

+49 561 804-3309
+49 561 804-3310 (Sekretariat)
E-Mail schreiben
 

Die Universität Kassel hat zur Qualitätssicherung des Ausländerstudiums ein Betreuungskonzept erstellt und koordiniert unter der Federführung der Abteilung Studium und Lehre alle an der Betreuung internationaler Studierender Beteiligte. Es gibt schon einige webbasierte Informationsmaterialien für einzelne Gruppen von internationalen Studierenden, darunter PRIO ein Portal für Doktoranden, der Welcome Point für internationale Gastwissenschaftler, Informationen der einzelnen Fachbereiche und die zentralen Internetseiten.

Mit der Adaption des Konzepts Open Distributed Campus sollen nun die Betreuungsmaßnahmen zur Vorbereitung auf das Studium durch dieses Online-Tool flankiert werde.

Zunächst soll das Konzept auf auslandsorientierte Masterstudiengänge des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften angepasst werden. Hier stehen uns als Partner auch die internationalen Kooperationspartner der Masterstudiengänge zur Verfügung.

Nach Erprobung kann das Konzept schrittweise auf andere auslandsorientierte Studiengänge, Austauschstudierende und auf die Promotionsprogramme erweitert werden. Hierbei soll eine Verzahnung der Aktivitäten des Internationalen Studienzentrums, der Fachbereiche, der Hochschulverwaltung und der Arbeitsgruppe Betreuung erfolgen. Somit ist das DC Konzept –Kassel eingebettet in bereits vorhandene Betreuungsmaßnahmen und –strukturen der Universität, bündelt diese jedoch für die Vorbereitungsphase und stellt sie mit einem nutzerfreundlichen Web-Portal den internationalen Studierenden schon vor der Anreise zur Verfügung.

Konkret stellen wir uns vor, dass Studierende der jeweiligen Bereiche in Kleingruppen Infomaterialien für ihren Bereich erarbeiten, Fotostrecken anlegen und auch kleinere Videosequenzen herstellen. Dabei sollen jeweils internationale und deutsche Studierende zusammenarbeiten.

Kontakt:

Birgit Felmeden
International Center for Developement and Decent Work (ICDD)
Fachgebiet Globalisierung und Politik

+49 561 804-7391
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Das Projekt "MitEinAnder - Campus International" verfolgt das Ziel, echte und nachhaltige  Integration ausländischer Studierender über die Internationalisierung der gesamten Universität zu erreichen.

Als Leitgedanke dient dem Projekt die Idee eines Austausches als wechselseitiger Lernchance für den Einzelnen, aber auch für die universitäre Gemeinschaft und wiederum deren Einbettung in Stadt und Region. Dies soll erreicht werden über:

  • Schaffung von enstpr. Strukturen
  • Serviceangeboten und Orten der Begegnung, wie etwa einem Café International
  • innovative internationale Curricula, die Integration über internationalen Austausch anstoßen
  • Verbesserung der Kommunikations- und Integrationsfähigkeit internationaler Studierender über Sprachkurse und Integrationsportfolios
  • Verfestigung von interkultureller Kompetenz als Lernziel der gesamten Hochschule
  • Finden und Begleiten von Patenfamilien für ausländische Studierende in Kassel

Mittlerweile sind <media 1035 _blank>die ersten Projektmaßnahmen</media> erfolgreich angelaufen. Nähere Informationen dazu können Sie als <media 1035>PDF </media>herunterladen.

Kontakt:
Dr. Bettina Baumgärtel

Internationales Studienzentrum/ Sprachenzentrum (ISZ)

+49 561 804-3797
E-mail schreiben

Website des Projekts MitEinAnder - Campus International

IPI-Witzenhausen - Integration, berufliche Praxisqualifikation und Interkulturelle Kommunikation

Ein Studium bietet viele Chancen, stellt aber immer auch eine besondere Herausforderung dar. Ziel von ‘IPI Witzenhausen – Integration, berufliche Praxisqualifikation und Interkulturelle Kommunikation’ ist es, Studierende für die Herausforderungen zu stärken und sie bei der Integration in das Studium und daran anknüpfend in die berufliche Praxis zu unterstützen und zu fördern.

Im Rahmen des vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderten Projektes  PROFIN soll einerseits die „Benutzerfreundlichkeit“ des Standortes Witzenhausen und der Universität Kassel für ausländische Studierende erhöht werden und andererseits, den Studierenden soviel Einblick wie möglich in das berufliche, politische und kulturelle Leben in Deutschland gewährt werden und die interkulturelle Kommunikationsfähigkeit aller Beteiligten nachhaltig gestärkt werden.

Geplanten Maßnahmen u.a. sind:

  • Weiterbildung aller Beteiligten in Interkultureller Kommunikation und Englisch,
  • Fachexkursionen und -konferenzen,
  • Unterstützung praktischer Fertigkeiten,
  • Unterstützung von Integration durch berufliche Praktika und Einbindung in Forschungsteams
  • kulturelles Begleitprogramm.

Die Nachhaltigkeit der Maßnahmen wird gewährt durch:

  • Weiterbildung von Lehrenden und Administratoren,
  • internetgestützte Newsletter,
  • Vernetzung durch Aufbau eines internationalen Alumniforums,
  • Aufbau einer Praktikadatenbank für ausländische Studierende.
  • Eine Evaluation der Programmmaßnahmen ist schriftlich und z.T. mündlich vorgesehen.

Kontakt

Ute Gilles (Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften)
Internationale Studienangelegenheiten

+49 5542 98-1214
E-Mail schreiben