Linux

Die Client-Software wurde bisher unter folgenden Distributionen getestet:

    • Debian 5.0.0
    • Fedora 10,19,20 (Beta)
    • OpenSuSE 11.1
    • Ubuntu 8.10,10.04,14.04
    • Linux Mint 17

Leider ist es uns nicht möglich, die Lauffähigkeit des QPilot-Clients unter jeder neuen Version der verschiedenen Distibutionen zu testen. Wir können Ihnen aufgrund der Vielzahl der verschiedenen Distributionen auch leider keinen Installations-Support bieten.

Für die Installation der Client-Software wird CUPS vorausgesetzt. Sollte auf Ihrem System CUPS noch nicht installiert sein, so installieren Sie bitte zuerst CUPS und erst danach die Client-Software.

Das Paket in der aktuellen Version 4.0.3844 wird als tar-Archiv bereitgestellt.

Zur Installation - wie unter Windows muss eine schon installierte Version vorher deinstalliert werden! - laden Sie dieses in ein Verzeichnis Ihrer Wahl herunter und entpacken es mit
"tar xvzf qpilot-client-ABCD-linux-uni-kassel.tar.gz"
wobei ABCD für die aktuelle Versionsnummer steht. Die ausgepackte Datei führen Sie mit root-Rechten aus:
"./qpilot-client-ABCD-linux-uni-kassel.run i"
Das Argument "i" installiert das Paket. Folgende Argumente können zusätzlich verwendet werden:

r - Installation ohne Dialoge mit anschließendem automatischem Reboot,
p - es werden keine Drucker installiert oder gelöscht.

Es werden keine Fenster geöffnet, so dass die Installation auch per Skript erledigt werden kann.

Weitere Entscheidungen oder Vorkehrungen müssen nicht getroffen werden.

Die Software wird unter /usr/local/QPilot-Client installiert. Es werden Autostart-Links für KDE und Gnome zum automatischen Start der Client-GUI angelegt. Der Client-Service wird im System als Service eingetragen und beim Systemstart automatisch gestartet. Die folgenden Drucker werden angelegt:

- QPilot-Drucker-PS-color
- QPilot-Drucker-PS-sw

Der Treiber (MP C2800) im Drucker "QPilot-Drucker-PS-color" ist voreingestellt auf den Farbmodus. Die Ricoh-Geräte erkennen automatisch, ob eine Seite Farbe enthält oder nicht, wählen den entsprechenden Modus und rechnen auch dementsprechend ab. Leider funktioniert dies nicht zuverlässig, denn es gibt Dokumente, die dem Augenschein nach Schwarzweiß sind, aber in ihren Dokumenteigenschaften als farbig beschrieben sind, so dass im ungüstigsten Fall auch ein ganzes Schwarzweiß-Dokument zu Farbkosten gedruckt wird.

Im Drucker "QPilot-Drucker-PS-sw" wird mit dem Treiber des MP 5000 gearbeitet, einem reinen Schwarzweiß-Gerät. Dabei werden reine Schwarzweiß-Druckjobs erzeugt, so dass garantiert zu "Schwarz-Weiß-Preisen" abgerechnet wird.

Eine evtl. nötige spätere Deinstallation geschieht mit
"/usr/local/QPilot-Client/install.sh u"

Nach einem Linux-System-Upgrade von Ubuntu 8.10 auf Ubuntu 9.04 lief der Client-Service nicht mehr. Deinstallation und anschließende erneute Installation des QPilot-Clients haben das Problem nicht behoben. Unter Ubuntu 10.04 (Standard-Installation) hat ein Nutzer dagegen eine erfolgreiche Installation nach obiger Anleitung gemeldet. Beim Upgrade von anderen Distributionen muss u.U. mit Problemen gerechnet werden. Bitte probieren Sie den Client evtl. erstmal in einer virtuellen Maschine aus.

Ein Nutzer berichtet (21.11.2013), dass der Client unter den 64-Bit-Versionen von Fedora 19 und Fedora 20 (Beta) funktioniert, wenn man die jeweiligen 32-Bit-Abhängigkeiten mit installiert.

Die Installation gelang auch unter Ubuntu 14.04 64bit nach folgenden Modifikationen:

sudo apt-get install openjdk-7-jdk:i386
// Nachinstallation des openjdk

sudo apt-get install yum
// Installation von Yum

sudo apt-get update
sudo apt-get dist-upgrade
update
dist-upgrade

Dann muss ein System-Neustart durchgeführt werden.

yum install --enablerepo=updates-i386 java-1.8.0-openjdk.i686

Die Nachinstallation der 32bit-Pakete in einem 64bit-System entfällt natürlich bei einem 32bit-OS.

sudo ./qpilot-client-3844-linux-uni-kassel.run i

Alles Weitere wie oben beschrieben.