Lehre

Verzeichnis der Lehrtätigkeit

2007/2008
Seminar in der germanistischen Mediävistik und im Studienprogramm der IAG Frauen- und Geschlechterforschung: „Konstruktionen von Geschlecht im Nibelungenlied und neuzeitlichen Nibelungenliedbearbeitungen“

2008
Seminar: „Wernher der Gärtner: ‚Helmbrecht‘ – eine mittelhochdeutsche Verserzählung“

2008/2009
Seminar: „Gregorius, der gute Sünder. Ein ‚Legendenroman‘ Hartmanns von Aue“

Hauptseminar gemeinsam mit Prof. Dr. C. Brinker-von der Heyde: „Tod – Trauer – Trost: Sterbebüchlein – Trauerklagen – Leichenpredigten in Spätmittelalter und Früher Neuzeit“

2009
Seminar: „Grundlagen der älteren deutschen Sprache und Literatur II“ am Beispiel des „Armen Heinrich“ Hartmanns von Aue
Hauptseminar gemeinsam mit Prof. Dr. C. Brinker-von der Heyde: „Raum und Ge-schlecht in der Literatur des Mittelalters“

2009/2010
Seminar in der germanistischen Mediävistik und im Studienprogramm der IAG Frauen- und Geschlechterforschung: „Liebe, Lust und Leidenschaft: Formen von Emotionalität in mittelalterlicher Epik“

Gastvorlesung in der Vorlesung „Grundlagen der älteren Sprache und Literatur I“ mit dem Titel: „gender-Transport: Mediale Rezeptionsgeschichte des Nibelungenstoffes vom Mittelalter bis zur Moderne“

2010       
Seminar: „Grundlagen der älteren deutschen Sprache und Literatur II“ am Beispiel des „Iwein“ Hartmanns von Aue

Hauptseminar gemeinsam mit Prof. Dr. C. Brinker-von der Heyde: „Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen: Das abenteuerliche Leben des Simplicius Simplicissimus“

2010/2011   
Seminar: „Bewegte Bilder – bewegende Bilder: Mittelalterrezeption im Film“

2011       
Seminar: „Grundlagen der älteren deutschen Sprache und Literatur II“ am Beispiel des „Iwein“ Hartmanns von Aue

2011/2012    
Interdisziplinäres Seminar gemeinsam mit M. Böth (Geschichte der Frühen Neuzeit): „Der Weg ist das Ziel? Reisebeschreibungen in Mittelalter und Früher Neuzeit“; geöffnet für das Studienprogramm der IAG Frauen- und Geschlechterforschung [Texte: Iwein, Herzog Ernst, Reisen des Jehan de Mandeville, Reisetagebuch von Johann Rudolphi, Kavaliersreise Franz Anton Freiherr von Landsberg, Reisetagebuch von Sophie von La Roche, Leonharti Rauwolfen, Lady Mary Montagu]

Universitätsübergreifendes Hauptseminar für Master-Studierende und fortgeschrittene BA-Studierende gemeinsam mit PD Dr. M. Mecklenburg: „Intersektionalität und Narration“; in Kooperation mit der germanistischen Mediävistik der Universitäten Frankfurt, Gießen und Marburg im Rahmen der Studiengruppe „Historische Intersektionalitätsforschung“ im Rahmen des Forschungszentrums für historische Geisteswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt [Texte: Iwein, Herzog Ernst, König Rother, Nibelungenlied]

Ringvorlesung „Ansätze der Geschlechterforschung. Eine interdisziplinäre Einführung“ der IAG Frauen- und Geschlechterforschung (14.12.2011) zu dem Thema „Doing Gender“ am Beispiel des „Nibelungenlieds“ gemeinsam mit M. Böth (Geschichte der Frühen Neuzeit)

2012   
Seminar: „Grundlagen der älteren deutschen Sprache und Literatur II“ am Beispiel des „Erec“ Hartmanns von Aue

Forschungsseminar und Kolloquium für Masterstudierende „Intersektionalität und Narration II“ in Zusammenarbeit mit PD. Dr. M. Mecklenburg [Texte: Minnesang, Märendichtung]

2012/2013   
Hauptseminar „Lachen im/über Mittelalter. Kriterien und Kategorien des Komischen“ [Texte: Nibelungenlied, Tristan, Parzival, Märe- und Schwankdichtung und Mittelalterrezeption im Film]

Ringvorlesung „Ansätze der Geschlechterforschung. Eine interdisziplinäre Einführung“ der IAG Frauen- und Geschlechterforschung (06.02.2013) zu dem Thema „Doing Gender“ am Beispiel von „Diu Crône“ von Heinrich von dem Türlin gemeinsam mit M. Böth (Geschichte der Frühen Neuzeit)

2013   
Seminar: „Von Löwen, Drachen und Einhörnern. Erscheinung und Funktion von Tieren in der mittelalterlichen Literatur“ [Texte: Physiologus, Konrad von Megenberg Buch der Natur, Conrad Gessner, Erec, Iwein, Parzival, Tristan, Nibelungenlied, Herzog Ernst, Fabeldichtung, Reinhart Fuchs]

Interdisziplinäres Forschungskolloquium in Zusammenarbeit mit Dr. J. Münkner (Neuere deutsche Literatur) mit dem Titel „Mystik – Die Sehnsucht nach dem Absoluten“

2013/2014   
Hauptseminar: „Zu schön, um wahr zu sein: Wahrnehmung, Deutung und Bewertung des Schönen“ [Texte: Erec, Iwein, Tristan, Nibelungenlied, Märchen der Brüder Grimm, Tier-Bräutigam-Erzählungen und filmische Rezeption]

Ringvorlesung „Ansätze der Geschlechterforschung. Eine interdisziplinäre Einführung“ der IAG Frauen- und Geschlechterforschung (06.02.2013) zu dem Thema „Doing Gender“ am Beispiel von Das fließende Licht der Gottheit von Mechthild von Magdeburg gemeinsam mit M. Böth (Geschichte der Frühen Neuzeit)

Gastvorlesung innerhalb der mediävistischen Vorlesung von Prof. Dr. M. Mecklenburg „Grundlagen der älteren Sprache und Literatur I“ (19.12.2013): „Mann-Sein / Frau-Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage: doing gender im Mittelalter“ [Texte: Nibelungenlied, Diu Crône]

2014   
Seminar: „Tierisches Erzählen: Der Fuchs als literarische Grenzfigur vom Mittelalter bis zur Neuzeit“ [Physiologus, Konrad von Megenberg Buch der Natur, Fabeldichtung, Reinhart Fuchs, Reinecke Fuchs, filmische Rezeption]

2014/2015   
Seminar: „Wo die Liebe hinfällt: Paarbeziehungen in mittelalterlicher Literatur“ [Texte: Nibelungenlied, Parzival, Tristan, filmische Rezeption]

Hauptseminar gemeinsam mit Prof. C. Brinker-von der Heyde: „Ästhetik des Monströsen: Tier-Mensch-Wesen in mittelalterlicher Literatur“ [Texte: Isidor von Sevilla, Konrad von Megenberg, Kartographie z.B. Ebstorfer Weltkarte, Schedel‘sche Weltchronik, Arolser Weltchronik, Artusromane, Melusine, Prophetie im Flugblatt, Verwandlungsnarrative]

2015   
Interdisziplinäres Hauptseminar gemeinsam mit Dr. M. Böth (Geschichte der Frühen Neuzeit) mit dem Titel „Das Streben nach Glück: Glückskonzeptionen in Mittelalter und Früher Neuzeit“ [Texte: Iwein, Diu Crône, Melusine, Fortunatus, Narrenschiff, Adolph Freiherr von Knigge, Geschichte des armen Herrn von Mildenburg, Ferdinand Beneke Die Tagebücher, Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre Paul et Virginie, Unterhaltungen zur Beförderung der häuslichen Glückseligkeit von Heinrich Matthias August Cramer]

2015/2016   
Hauptseminar: „Sprachgewaltig: Darstellungsformen und Funktionen von Gewalt in mittelalterlicher Literatur“ [Texte: Erec, Tristan, Parzival, Diu Crône, Nibelungenlied, Rolandslied, filmische Rezeption]

2018   

Seminar: „alte maere neu erzählen: Mittelalterrezeption und literarisches Lernen“

Seminar: „Tier-Mensch-Verwandlungen: Transformationsprozesse in mittelalterlicher Literatur“ [Texte: Der Busant, Friedrich von Schwaben, Melusine, Wolfdietrich, Lanzelet]

2018/2019

Seminar mit Erstsemester-Einführung: „Schlau wie ein Fuchs? Tier-Erzählungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ [Texte und Medien: Konrad von Megenberg „Buch der Natur“, Fabeldichtung, „Reinhart Fuchs“, mediale Rezeption]

Seminar mit forschungsorientierter Ausrichtung zu den Human-Animal Studies: „Schlau wie ein Fuchs? Tier-Erzählungen vom Mittelalter bis zur Gegenwart“ [Texte und Medien: Konrad von Megenberg „Buch der Natur“, Fabeldichtung, „Reinhart Fuchs“, mediale Rezeption]

2019
Seminar: „Grundlagen der älteren deutschen Sprache und Literatur II“ am Beispiel des „Nibelungenlieds“


Externe Lehre

10/2009       
Lehraufenthalt im germanistischen Institut der europäischen Partneruniversität Szeged (Ungarn) im Rahmen des „Masters Germanistik mit binationalem Schwerpunkt“, des Programms für Lebenslanges Lernen (LLP) und der ERASMUS-Dozentenmobilität der Universität Kassel (zwei Proseminare und eine Vorlesung). Der „Master Germanistik mit binationalem Schwerpunkt“ ist ein binationaler Studiengang der Universitäten Kassel und Szeged, gefördert durch das DAAD‐Programm „Integrierte internationale Studiengänge mit Doppelabschluss“.

5/2010       
Gastseminar in der Philipps-Universität Marburg im Rahmen des Mittelalterrezeptionsseminars von Dr. Nathanael Busch mit dem Titel „Die regulierende Wirkung der Frauen? Geschlechterkonzeptionen in den Nibelungen“

Interdisziplinäres Studienprogramm Frauen- und Geschlechterforschung

Als Mitglied des Koordinationsausschusses des Studienprogramms engagiere ich mich für eine interdisziplinäre Ausrichtung, die es den Studierenden ermöglicht, Erkenntnisweisen verschiedener Fächer kennenzulernen und sie methoden- und erkenntniskritisch in die jeweiligen Disziplinen zurückzutragen.

Die Perspektive auf die Geschlechterverhältnisse schärft die Einsicht in die unterschiedliche Verbindung von Theorie und Praxis der einzelnen Wissenschaften und deren Wirkung innerhalb der symbolischen Ordnung einer Gesellschaft. Das „Interdisziplinäre Studienprogramm Frauen- und Geschlechterforschung“ hat das Ziel, durch ein strukturiertes Lehrangebot Studierenden wissenschaftlich analytische Fähigkeiten zu vermitteln, die Entstehung, Wirkung und Bedeutung von Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten zu erkennen und deren Anwendung in den Praxisbereichen zu zeigen.