Bevorzugtes Einwahlverfahren in Lehrveranstaltungen

Gerade Studierende mit gesundheitlichen Einschränkungen (Behinderungen), Studierende mit Kind oder mit familiärer Pflegeverantwortung sind oft darauf angewiesen, Seminare zu ganz bestimmten Zeiten zu besuchen: Die besondere Herausforderung, mit der sie sich neben ihrem Studium auseinandersetzen, verlangt ihnen schließlich zusätzlichen Organisationsaufwand ab.
Um solche Studierenden zu unterstützen, führt die Universität Kassel in einigen Fachbereichen teiweilse ein „bevorzugtes Einwahlverfahren“ durch.

Studierende können dadurch – sofern bestimmte Voraussetzungen vorliegen und nachgewiesen werden – auf Antrag einen Status erhalten, der gewährleistet, dass sie einen Platz im von ihnen gewünschten Seminar zugeteilt bekommen.

Alle Details zum bevorzugten Einwahlverfahren, den aktuell teilnehmenden Fachbereichen sowie die erforderlichen Fristen und Formulare entnehmen Sie bitte der Informationsseite des Frauen- und Gleichstellungsbüros (Familiengerechte Hochschule).

Bitte beachten Sie: Über das bevorzugte Einwahlverfahren einen Platz in einem Kurs zu erhalten bedeutet nicht, dass Sie damit automatisch die Berechtigung bekämen, die dazugehörige(n) Prüfung(en) abzulegen. Dazu sind gegebenenfalls weitere Bedingungen notwendig, die unabhängig vom Einwahlverfahren weiterhin gelten. Das bevorzugte Einwahlverfahren hat grundsätzlich keine Auswirkungen darauf, ob Sie zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Prüfung ablegen dürfen oder nicht (Reihenfolge beachten!). Sie sollten also sicherstellen, dass Sie ohnehin die Berechtigung haben, im gewünschten Kurs eine Prüfung abzulegen und erst dann von der bevorzugten Einwahl Gebrauch machen.