Aktuelle Termine

Da der Platz begrenzt ist, besuchen die Kinder die Vorlesungen ohne ihre Eltern (Mütter und Väter sind in den nahegelegenen Cafeterien auf dem Campus willkommen).

14. Dezember 2018

Anders sehen mit Musik
Ort: Kurt-Wolters-Straße 3, Hörsaal 0117, 16.30 Uhr

Prof. Dr. Frauke Heß
Fachbereich Humanwissenschaften, Institut für Musik

Könnt Ihr Euch einen Film ohne Musik vorstellen? Wahrscheinlich nicht so gut, denn das gehört irgendwie zusammen. Aber wie kommt die Musik eigentlich in den Film? Wer komponiert sie? An welchen Stellen taucht sie auf? Wie muss sie klingen, um gut zu passen? Diesen Fragen werden wir nachgehen und uns dazu eine Folge der bekannten Serie Wallace & Gromit genauer anschauen.

Frauke Heß studierte an der Universität Essen Musik und Deutsch, um Lehrerin zu werden. Nachdem sie einige Jahre an unterschiedlichen Schulen gearbeitet hat, ging sie an die Universität Köln, um sich dort mit der Frage zu beschäftigen, wie Musik, die für Kinder und junge Menschen im Alltag wichtig ist, auch in der Schule interessant unterrichtet werden kann. Seit mehr als 10 Jahren ist sie Professorin an der Universität Kassel und bildet Studierende aus, die Musiklehrerin oder Musiklehrer werden möchten.


18. Januar 2019

Wie die Bilder laufen lernten
Ort: Kurt-Wolters-Straße 3, Hörsaal 0117, 16.30 Uhr

Prof. Jan Peters
Klasse Film und bewegtes Bild im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel

Wenn wir als Zuschauer ins Kino gehen oder eine DVD ansehen oder im Fernsehen oder im Internet Filme schauen, können wir Schauspieler sehen, die durch Räume laufen. Oder Autos, die um Ecken flitzen. Pferde, die über Felder springen. Raumschiffe die durchs All fliegen - und noch vieles mehr.

Aber wie funktioniert es eigentlich, dass die Bilder sich bewegen? Wann und wie haben sie laufen gelernt? Wie werden die Filmbilder aufgenommen und wie werden sie wieder sichtbar gemacht, damit wir sie uns im Kino, im Fernsehen, im Internet oder auf DVD ansehen können?

In dem Vortrag „Wie die Bilder laufen lernten“ wird anhand einer richtigen Filmkamera und eines echten Filmprojektors erklärt, wie Filmtechnik funktioniert, wie sie erfunden wurde, sich entwickelt hat und wie sie vielleicht in Zukunft aussehen wird.

Dabei geht es nicht nur um Film und Kino, sondern auch darum, wie beim Menschen das Sehen überhaupt funktioniert.

Außerdem wird ein kleiner Film zu sehen sein, den die Zuhörer während der Vorlesung selbst herstellen.


22. Februar 2019

Was brauchen Kuh und Huhn, damit es ihnen gut geht?
Ort: Kurt-Wolters-Straße 3, Hörsaal 0117, 16.30 Uhr

Prof. Dr. Ute Knierim
Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften, Fachgebiet Nutztierethologie und Tierhaltung

Wenn wir Kühe und Hühner nutzen, um von ihnen Milch zu trinken, Eier oder Fleisch essen, dann sollten wir uns auch darum kümmern, dass sie ein gutes Leben haben. Aber können wir Menschen überhaupt etwas darüber herausfinden, wie es Tieren geht? Und wenn ja, was brauchen sie für ein gutes Leben?

Prof. Dr. Ute Knierim hat nach ihrem Abitur zunächst zwei Jahre lang die praktische Landwirtschaft erlernt, um dann an der Tierärztlichen Hochschule Hannover Tiermedizin zu studieren. Dort kam sie zu dem Schluss, dass eine wichtige Ursache für Erkrankungen schlechte Lebensbedingungen sind. Deshalb hat sie noch ein weiteres Jahr in Edinburgh in Schottland studiert, um mehr über das Verhalten und Wohlergehen von Tieren zu lernen. Dieses Studium hat sie mit dem Mastertitel abgeschlossen. Für ihre Doktorarbeit an der Tierärztlichen Hochschule Hannover hat sie zur Vorbeuge von Schwierigkeiten bei der Geburt bei Milchkühen geforscht. Ihre Kenntnisse im Bereich des Tierschutzes konnte sie zunächst in die Welt der Ministerien einbringen; knapp drei Jahre lang arbeitete sie im Bundeslandwirtschaftsministerium. Dann zog es sie aber doch wieder in die Forschung. Erst an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und seit 2003 an der Universität Kassel forscht und lehrt sie zu vielen Fragen des Tierwohls bei Nutztieren, besonders bei Rindern und Geflügel.


22. März 2019

Glibbermonster, Giftzwerge und weiße Riesen - Die spannende Welt der Pilze
Ort: Kurt-Wolters-Straße 3, Hörsaal 0117, 16.30 Uhr

Prof. Ewald Langer, Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, Fachgebiet Ökologie 

Der Geruch von Waldboden, bemoosten Baumstümpfen und Pilzen hat mich schon immer fasziniert. Mit meinen Schulkameraden bin ich fast jeden Tag im Wald herumgestrolcht. Wahrscheinlich bin ich deshalb bei der Biologie gelandet, die ich an der Universität Tübingen studiert habe. In meiner Diplomarbeit habe ich besondere, versteckt lebende Pilze mit dem Mikroskop untersucht. Während der Doktorarbeit musste ich oft in den tropischen Regenwald reisen, um unbekannte Pilzarten zu sammeln. Moderne Labortechniken, wie z.B. die Entschlüsselung des genetischen Codes der Pilze, habe ich danach viel untersucht. Seit Oktober 2002 bin ich Professor an der Universität Kassel. Meine Mitarbeiter und ich untersuchen die geheime Welt der Pilze: Wo wachsen die Pilze? Warum wachsen Sie nur an bestimmten Orten? Wie viele Pilzarten gibt es eigentlich? Was können uns die Pilze über die Umweltbedingungen sagen?