Wahlvorschläge



Funktion

Die Wahlvorschläge (Vorschlagslisten) für die Wahlen werden von den Wahlberechtigten der betreffenden Gruppe aufgestellt. Die Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber muss aus der Vorschlagsliste ersichtlich sein.

In einer Vorschlagsliste können jeweils nur Bewerberinnen und Bewerber einer Gruppe benannt werden. Sind Bewerberinnen und Bewerber in der jeweiligen Gruppe nicht wählbar, werden sie durch Beschluss des Wahlvorstandes im Einvernehmen mit dem Wahlleiter aus der Vorschlagsliste gestrichen.


Anforderungen

Bei der Aufstellung von Wahlvorschlägen sollen Frauen und Männer entsprechend ihrem Anteil in der Gruppe angemessen berücksichtigt werden.

Die Vorschlagslisten der wissenschaftlichen Mitglieder sollen unbefristete und befristet Beschäftigte entsprechend ihrem Anteil in der Gruppe bei der Aufstellung von Wahlvorschlägen angemessen berücksichtigen.

Die Vorschlagsliste muss enthalten: Namen und Vornamen der Bewerberin oder des Bewerbers, das Geburtsdatum, den Fachbereich, in dem sie oder er Mitglied ist bzw. den Tätigkeitsbereich. Vordrucke sind im Wahlamt erhältlich und auf den Webseiten des Wahlamtes abrufbar.


Kennwort

Die Vorschlagsliste soll ein Kennwort tragen. Namen von Organen und Gremien, die im Hessischen Hochschulgesetz vorgesehen oder aufgrund einer Rechtsverordnung, einer Satzungsregelung oder durch den Beschluss eines Organs der Hochschule gebildet sind, dürfen nicht verwendet werden. Das Kennwort erscheint auf dem Stimmzettel und dient zur Identifizierung der Vorschlagsliste. In der Praxis ist das Kennwort somit vergleichbar mit dem Namen einer Gruppierung (Partei). Falls kein Kennwort oder ein unzulässiges Kennwort angegeben wird, so wird der Wahlvorstand die Angabe "ohne Kennwort" auf dem Stimmzettel vermerken.


Mehrfachkandidatur

Eine Bewerberin oder ein Bewerber darf zur Wahl eines Gremiums nur auf einer Vorschlagsliste genannt werden. Wird eine Bewerberin oder ein Bewerber mit ihrem oder seinem Einverständnis auf mehreren Listen genannt, ist sie oder er durch Beschluss des Wahlvorstandes im Einvernehmen mit dem Wahlleiter aus allen Listen zu streichen. Die Kandidatur für mehrere Gremien ist zulässig.


Einverständniserklärung

Mit der Vorschlagsliste ist die schriftliche Einverständniserklärung der in ihr genannten Bewerberinnen und Bewerber zur Kandidatur auf diesem Wahlvorschlag vorzulegen.

Wird die Einverständniserklärung nicht vorgelegt, wird die betreffende Bewerberin oder der betreffende Bewerber vom Wahlvorstand im Einvernehmen mit dem Wahlleiter aus der Vorschlagsliste gestrichen.


Vertrauenspersonen

In jedem Wahlvorschlag ist eine Vertrauensperson unter Angabe der Anschrift und ggf. des Telefonanschlusses zu benennen. Falls keine Benennung erfolgt, gilt die auf dem ersten Platz der Vorschlagsliste genannte Person als Vertrauensperson des Wahlvorschlages. Die Vertrauensperson ist zur Abgabe und zum Empfang von Erklärungen gegenüber dem Wahlvorstand und dem Wahlleiter bevollmächtigt, die Wahlorgane können Erklärungen von den Bewerberinnen und Bewerbern entgegennehmen und ihnen gegenüber abgeben.