Tagung „Witchful Building – feministische Projektentwicklung als bewegte Praxis“ am 15. und 16. Juni – Fachgebiet Architektur Stadt Ökonomie

Seit den 1980er Jahren entstehen aus der Frauenbewegung heraus Orte, die anders entwickelt worden sind – durch Instandbesetzungen, Umnutzungen oder Kampagnen. Die Tagung widmet sich den vielfältigen Aushandlungsprozessen feministischer Projektentwicklung und richtet den Blick auch auf heutige Organisationsformen und Strategien – von Aufbruch und Netzwerkbildung bis hin zu neuen Allianzen. Wie haben feministische Gruppen Räume geschaffen – und wie gestalten sie heute Öffnungsprozesse? Welche Kontinuitäten werden dabei sichtbar? Gemeinsam wollen wir Erfahrungen teilen, Akteur*innen vernetzen und Räume für neue Kooperationen öffnen.
Teilnehmer*innen:
Ana Filipović, building diversity: Laura Rodríguez Celín, WeiberWirtschaft eG: Inken Baller, Ruth Becker, Eveline Linke, Heidrun Hubenthal, Frauenzentrum Schokofabrik e.V.: Anke Peterssen, KontorhausKollektiv KoKo: Lisa-Marie Schmidt, Elke Hellmuth, Last Little Haven: Teresa Fischer, „Sorge ins ParkCenter“: Hannah Berner, FOPA Kassel, FOPA Bremen: Käthe Protze, Insa Meyer, Gleichstellungsbeauftragte ASL: Jenny Brand & Ana Bisbicus, Kompetenzzentrum Geschlechterforschung in der Transformation, Universität Kassel: Elisabeth Tuider
Die Tagung wird organisiert von Prof. Dr. Gabu Heindl und WM Bettina Nagler mit Unterstützung der Studienassistentinnen Laura Lender und Laetitia Göttermann im Rahmen des Projektes „Building Together & Otherweise – über (Wohn-)Baustrategien feministischer Bewegungen“, gefördert durch den Forschungsschwerpunkt „Dimensionen der Kategorie Geschlecht – Frauen- und Geschlechterforschung in Hessen“ vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Weitere Informationen im Fachbereich ASL: Witchful Building