Um­gang mit dem Corona-Virus

In­for­ma­tio­nen für Be­­schäf­­ti­g­­te, stu­­den­­ti­­sche Hilfs­­kräf­­te und Stel­­len­be­wer­ber*in­­­nen

Ho­me-Of­fice-Re­ge­lung

Die bestehende Home-Office-Regelung gilt zunächst weiter, bis neue Vorgaben des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst vorliegen.
Stand 14.05.2020, 12:00 Uhr

Diens­t­an­wei­­sung für be­­son­­de­­re Hy­gie­­ne- und Schut­z­­ma­ß­­nah­­men zum Schutz vor Co­vid 19 (08.05.2020)

Die vorliegende Dienstanweisung gültig ab dem 08.05.2020 für besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen wurde auf Basis der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Hygienemaß-nahmen und des Arbeitsschutzstandards Covid 19 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt. Die Dienstanweisung ist eine verbindliche Handlungs-anweisung für alle Beschäftigten und Vorgesetzten zu besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen allgemein sowie in speziellen Situationen im Arbeitsalltag an der Universität Kassel zum Schutz vor Covid 19.


Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, sich ebenso wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen durch Abstand zu Erkrankten (mindestens 1,5 Meter), regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie Husten- und Nies-Etikette vor einer Übertragung des Corona-Virus zu schützen. Ausführliche Hygiene-Empfehlungen finden Sie unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html.

Händedesinfektionsmittel sind primär den Gesundheitsdiensten vorbehalten. An der Universität werden sie nur dort eingesetzt, wo Waschgelegenheiten nicht zur Verfügung stehen, z.B. bei Außen- und Liefertätigkeiten, oder wo ein häufiger Nutzerwechsel stattfindet (z.B. Selbstbedienungsgerät zur Buchausleihe in der Universitätsbibliothek). Hier kann auch Flächendesinfektionsmittel zum Einsatz kommen.

Räume sind regelmäßig zu lüften. Regelmäßiges Lüften dient ebenfalls der Hygiene, es reduziert sich dadurch die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen.

Technische Ausstattung und sonstige Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Ist das nicht möglich, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen. Andernfalls sind geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren (z. B. Erfassung durch rotierende Teile) entstehen. Dabei sind ebenfalls Tragzeitbegrenzungen und die individuelle Disposition der Beschäftigten (z.B. Allergien) zu berücksichtigen.

Es ist ein Mindestabstand zu anderen Personen (im Folgenden „Sicherheitsabstand“) in alle Richtungen beim Zugang, beim Sitzen und beim Gehen von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Wo dies auch durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich ist, sind alternative Schutzmaßnahmen zu ergreifen (siehe Ziffern 3-5). Dieser Sicherheitsabstand ist bei allen Tätigkeiten in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen einzuhalten!

Maßnahmen wie Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen sollen die Abstandsregelung gewährleisten. Wo dies nicht möglich ist, müssen wirksame Alternativen angeboten werden.

Mund-Nasen-Bedeckungen sind überall dort zu tragen, wo der Sicherheitsabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Die Universität stellt entsprechend den Empfehlungen sogenannte „Community Masken“ oder „Behelfsmasken“ zur Verfügung. Die „Community Maske“ dient der Unterbrechung der Infektionswege und vorwiegend dem Fremdschutz. Sie ist als ergänzende Maßnahme zur allgemeinen Hygiene- und Abstandsempfehlung sinnvoll. Bei Tätigkeiten mit entsprechendem Gefährdungspotential sind auch weiterhin partikelfiltrierende Atemschutzmasken zu tragen.

Abläufe sind so zu organisieren, dass die Beschäftigten sowie externe Personen möglichst wenig direkten Kontakt miteinander haben bzw. ihr Kontakt auf ein Minimum reduziert wird. Das Miteinander im Büro, in Pausen oder bei Tätigkeiten soll durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt werden. Auf Händeschütteln ist zu verzichten.

Bei Tätigkeiten, bei denen der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist eine Abtrennung durch Schutzscheiben vorzusehen. Wo dies nicht möglich ist, sind von Beschäftigten und sonstige Personen im Raum bzw. Tätigkeitsbereich Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Antrag auf Montage von Hygieneschutzwände

Auch bei Präsenz im Büro, ist ein ausreichender Sicherheitsabstand von 1,5 Metern (siehe Ziffer 2) einzuhalten. Zudem ist die Belegungsdichte weiterer Arbeitsbereiche und gemeinsam genutzter Einrichtungen (z.B. durch versetzte Arbeits- und Pausenzeiten) zu verringern.

An Beratungs- und Informationsplätzen mit Personenkontakt, an denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Abtrennung durch Schutzscheiben und ggf. Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen vorzusehen.

In Laboren, Werkstätten und sonstigen Arbeitsbereichen ist ein ausreichender Sicherheitsabstand von 1,5 Metern (siehe Ziffer 2) einzuhalten. Maßnahmen wie Abtrennung durch Schutzscheiben und ggf. Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen sind auf die Tätigkeiten und Raumverhältnisse anzupassen.

Auch bei „mobilen“ Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Universität ist der Sicherheitsabstand einzuhalten. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob Einzelarbeit möglich ist, ohne dass dadurch neue Gefährdungen entstehen. In Abhängigkeit der Aufbau- und Ablauforganisation sind ggf. Teams zu bilden, um wechselnde Kontakte zu reduzieren.

Sofern es in Arbeitsplatznähe keine Waschgelegenheiten gibt, sind Mittel zur Handhygiene und Desinfektion sowie Papiertücher und Müllbeutel vorzusehen.

Bei Sitzungen, Besprechungen und weiteren Gesprächsformaten sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Begrenzung des Teilnehmerkreises auf die erforderlichen Teilnehmenden
  • Begrenzung von Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Nutzung eines ausreichend großen Raumes, damit die Teilnehmenden sich mit Sicherheitsabstand im Raum platzieren können
  • Die / der Einladende trägt dafür Sorge, dass auch die externen Teilnehmenden und Gäste über die einzuhaltenden Hygienestandards informiert sind.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste und bewahren Sie diese gut auf.

Bei zusätzlichem Beratungsbedarf stehen die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz beratend zur Seite. Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpersonen der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz: www.uni-kassel.de/go/agu-kontakt/

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und der Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e. V.) haben Empfehlungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine Muster-Gefährdungsbeurteilung zum Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus entwickelt. Die Dokumente sind bei der DGUV abrufbar: publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3814

Für alle Beschäftigten besteht das Angebot einer arbeitsmedizinischen Beratung beim betriebsärztlichen Dienst (Medical Airport Service, MAS). Die Beschäftigten wenden sich zuerst per E-Mail an die Abteilung Personal und Organisation (arb.vorsorge@uni-kassel.de). Von dort erhalten die Beschäftigten eine Einladung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge sowie die Kontaktdaten des MAS.

Wei­te­re Re­ge­lun­gen

Am Ar­beits­platz, Ho­me-Of­fice

Ab Montag, den 11.05.2020 erfolgt die Arbeitszeiterfassung in tisoware® für Beschäftigte, die an der gleitenden Arbeitszeit teilnehmen und auch im Homeoffice arbeiten, wie folgt.

  • An Tagen, an denen in Präsenz an der Universität gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten Kommen und Gehen wie üblich am Zeiterfassungsgerät.
  • An Tagen, an denen sowohl im Homeoffice als auch in Präsenz an der Universität gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten für die Präsenzzeit an der Universität Kommen und Gehen wie üblich am Zeiterfassungsgerät. Die Zeit im Homeoffice buchen die Beschäftigten über einen Korrekturworkflow (am Folgetag) in tisoware® nach. Eine Beschreibung finde Sie hier: http://www.uni-kassel.de/intranet/fileadmin/datas/intranet/personalabteilung/dokumente/secure/Workflow_Pandemie-Korrektur.pdf
  • An Tagen, an denen ausschließlich im Homeoffice gearbeitet wird, erfolgt die Zeiterfassung mit einem Korrekturworkflow durch die Beschäftigten in tisoware®. Alternativ kann auch eine zentrale Zeitgutschrift erfolgen. In diesem Fall senden die Beschäftigten eine E-Mail (*) an die/den Vorgesetze/n, die/der diese an zeiterfassung[at]uni-kassel[dot]de weiterleitet. Sofern keine abweichenden Angaben gemacht werden, erfolgt die zentrale Zeitgutschrift durch die Abteilung Personal und Organisation in Höhe der individuellen Sollarbeitszeit. Eine Beschreibung finden Sie hier: http://www.uni-kassel.de/intranet/fileadmin/datas/intranet/personalabteilung/dokumente/secure/Workflow_Pandemie-Homeoffice-Korrektur.pdf
  • Beschäftigte, die temporär ausschließlich im Homeoffice arbeiten und keinen Zugriff auf den WebClient tisoware® haben, senden wöchentlich für die Vorwoche eine E-Mail (*) an die/den Vorgesetzte/n, die/der diese an zeiterfassung[at]uni-kassel[dot]de weiterleitet. Sofern keine abweichenden Angaben gemacht werden, erfolgt die zentrale Zeitgutschrift durch die Abteilung Personal und Organisation in Höhe der individuellen Sollarbeitszeit.
  • Beschäftigte, die an der alternierenden Telearbeit teilnehmen und die in Abstimmung mit den Vorgesetzten die Tage am häuslichen Arbeitsplatz temporär erhöht haben, buchen an allen Tagen in der häuslichen Arbeitsstätte über den Web-Client tisoware®.

(*) Bitte geben Sie zur Zuordnung im Gruppenpostfach zeiterfassung[at]uni-kassel[dot]de im Betreff der E-Mail den Bereich, Tarifbeschäftigte/r oder Beamtin/Beamter und den Namen der/des Beschäftigten an (Beispiel: UB, Beamter, Mustermann, Hans).

Die bestehende Home-Office-Regelung gilt zunächst weiter. 

  • Beschäftigten mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19 soll weiterhin in besonderer Weise das Arbeiten im Home-Office ermöglicht werden. Sofern diese sich für ein Arbeiten in Präsenz entscheiden und für die Erledigung ihrer Aufgaben in Präsenz unabkömmlich sind, ist die Einhaltung der Hygienevorgaben in die Arbeitsplatz-/Ablauforganisation mit besonderer Dringlichkeit einzubeziehen.
  • Beschäftigten in Betreuungssituationen ist weiterhin ebenfalls vorrangig die Möglichkeit einzuräumen (teilweise) im Home-Office zu arbeiten.
  • Die konkrete weitere Umsetzung der Aufgabenerledigung an den Standorten der Universität Kassel unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienestandards werden die Vorgesetzten für den jeweiligen Bereich abstimmen.
  • Sofern bei einzelnen Mitarbeitenden kein weiteres Arbeiten im Home-Office mehr erfolgt, werden die Vorgesetzten gebeten, nach Rücksprache mit der/dem Beschäftigten, eine entsprechende Information an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de zu senden.
  • Wissenschaftliche Beschäftigte haben weiterhin die Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten, sofern sich die Aufgaben hierfür eignen.

Für Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19

Allen Beschäftigten ab einem Alter von 60 Jahren, allen Beschäftigten bei denen eine Grunderkrankung (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen) vorliegt und allen Beschäftigten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken), die Möglichkeit eingeräumt, ab sofort ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen Endgerät von Zuhause zu erbringen. Sofern mobiles Arbeiten nicht möglich ist, stimmen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzten/Ihrer Vorgesetzen ab.


Bei Betreuung von Kindern unter 12 Jahren

Die Universität kann Mitarbeitenden Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge über die bislang zulässigen drei Arbeitstage hinaus für den Fall der häuslichen Betreuung eines eigenen Kindes unter 12 Jahren gewähren, wenn dies wegen der Schließung der Kinderkrippe, des Kindergartens oder der Schule des Kindes erforderlich ist. Die Vorgesetzten haben dies wohlwollend zu prüfen. Dabei ist neben dem Alter des Kindes auch zu berücksichtigen, ob alternative Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Insbesondere sollten hierbei auch die Möglichkeiten der Telearbeit und des mobilen Arbeitens, abhängig vom Alter des Kindes ggf. auch nur stundenweise, in Betracht gezogen werden.


Bei pflegebedürftigen Angehörigen

Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen (SGB XI, Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz) in einer Tagespflegeeinrichtung, wenn diese aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen wegen des Corona-Virus schließt.


Schwangere und stillende Beschäftigte
Entsprechendes gilt für Schwangere und stillende Beschäftigte.


Grundsätzlich steht auch allen anderen Beschäftigten die Möglichkeit des Home-Office offen, wenn es sich mit den Aufgaben vereinbaren lässt, der/die Vorgesetzte zustimmt und ein Basisbetrieb in der Abteilung bzw. Organisationseinheit gesichert ist.


Vorgehensweise

Sofern Sie von einer der oben genannten Möglichkeiten Gebrauch machen müssen, stimmen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzen / ihrer Vorgesetzen ab.

Als Vorgesetzter / Vorgesetzte

Bitte beachten Sie:

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen können unter Einhaltung von verstärkten Hygienemaßnahmen stattfinden. Sie sollen auf das Notwendige reduziert werden.

 

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst.
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
  • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden.
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen.
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf.

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Krank­heit, Ur­laub

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird erst ab dem 8. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub – insbesondere für die anstehenden Osterferien – aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.

Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist

In jedem Fall ist zu beachten, dass nicht in Anspruch genommener Resturlaub aus dem Jahr 2019 verfällt, wenn dieser nicht bis spätestens 30.09.2020 angetreten wurde.

 

Dienst­rei­sen, Fort­bil­dung

Dienstreisen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html sind nicht genehmigungsfähig, bereits erteilte Genehmigungen für anstehende Dienstreisen in diese Gebiete sind hinfällig. Stornogebühren für bereits gebuchte Dienstreisen werden ohne weitere Begründung oder Nachweis erstattet.

Bei allen anderen Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.

Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln soll verzichtet werden. Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

Es finden keine Fortbildungsveranstaltungen statt. Noch geplante Veranstaltungen sind abzusagen. Beschäftigte dürfen nicht mehr an externen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, gebuchte Fortbildungen sind abzusagen.

Beschäftigte, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben und nach Deutschland zurückkehren, haben ihre Personalverwaltung unaufgefordert telefonisch über ihre Rückkehr aus einem Risikogebiet zu informieren.

Für diese Beschäftigten wird nach der Rückkehr die Präsenzpflicht aufgehoben, es wird angeordnet, dass sie 14 Tage nach der Rückkehr ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC von zuhause erbringen. Diese Regelung gilt auch für Beschäftigte, die mit einem Infizierten Kontakt hatten. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise des RKI
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

 

Or­ga­ni­sa­to­ri­sches

Beschäftigten der Universität Kassel wird der Zugang zur Kindernotbetreuung (Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte gem. § 2 Absatz 1 und 2 der 2. VO zur Bekämpfung des Corona-Virus) ermöglicht, sofern sie einer der folgenden Personengruppen angehören

  • Beschäftigte der Hochschulen, die für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs und der essentiellen und ortsgebundenen Forschung sowie der Erhaltung von Kulturgütern unabkömmlich sind
    - Ziffer 19 -
  • Berufstätige Alleinerziehende (Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen)
    – Ziffer 24 -

Beschäftigte, die diese Notbetreuung in Anspruch nehmen möchten, senden den

dass die/der Beschäftigte für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes und der essentiellen und ortsgebundenen Forschung unabkömmlich ist“ an die Abteilung Personal und Organisation bzw. personalfragen[at]uni-kassel[dot]de. Hier erfolgt dann die Bestätigung des Arbeitgebers/Dienstherrn.

 

 

Alle Beschäftigten, die über einen dienstlichen Laptop oder ein anderes dienstliches mobiles Endgerät verfügen, haben diese Geräte bei Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen.

Mit Ihrer CampusCard ist der Zugang zum Gebäude noch nicht möglich.

Bitte laden Sie sich das entsprechende Formular "Antrag auf Gebäudezutritt", füllen Sie es aus und schicken Sie das ausgefüllte Formular anschließend an keydepot[at]uni-kassel[dot]de. Für den Fall, dass eine Unterschrift durch eine vorgesetzte Person nötig ist, kann diese Unterschrift auch nachgereicht werden und der Antrag trotzdem schon eingereicht werden. 

Sie haben noch keine CampusCard.

Folgen Sie bitte diesem Link: http://campuscard.uni-kassel.de und füllen Sie das Onlineformular aus. Die CampusCard wird Ihnen dann zugeschickt. Ein persönliches Erscheinen in der Schlüsselausgabe-Stelle ist nicht nötig. Haben Sie Fragen? Schicken Sie bitte eine E-Mail an: campuscard[at]uni-kassel[dot]de

Die Universität Kassel rät, sofern dies möglich ist, derzeit auf die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel zu verzichten und stattdessen mit dem Rad oder dem PKW zur Arbeit zu kommen. Hierfür werden die Parkflächen in der Mombachstraße und der Wilhelmshöher Alle bis auf weiteres kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Be­wer­bungs­ge­sprä­che

Auswahlgespräche können wieder in der bewährten Form des persönlichen Gesprächs durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist. Dies gilt auch für Auswahlgespräche im Rahmen von Berufungsverfahren.

Ferner können auch Auswahlgespräche per Videotelefonie durchzuführt werden. Auf der folgenden Webseite wollen wir Ihnen Informationen geben, was hierbei zu beachten ist:  Informationen zur Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen per Vi­deo­te­le­fo­nie 

 

Dienst­an­wei­sung HMWK

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat am 14. März 2020 in Hinweisen für Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko und in einer aktuellen Dienstanweisung im Umgang mit dem Corona-Virus neue Handlungsanweisungen gegeben.

Grundsätzlich gilt, die Risiken einer Ausbreitung des Corona-Virus Infizierung möglichst niedrig zu halten. Gleichzeitig ist es unser Bemühen, den Betrieb der Universität mit Ihnen gemeinsam geordnet in einen reduzierten, auf wesentliche Kernbereiche fokussierten Betrieb zu überführen.

Diese Regelungen gelten bis zum 30. April 2020.

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