Um­gang mit dem Corona-Virus

In­for­ma­tio­nen für Be­­schäf­­ti­g­­te, stu­­den­­ti­­sche Hilfs­­kräf­­te und Stel­­len­be­wer­ber*in­­­nen

Am Ar­beits­platz, Ho­me-Of­fice

    Für Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei COVID-19

    Allen Beschäftigten ab einem Alter von 60 Jahren, allen Beschäftigten bei denen eine Grunderkrankung (z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen) vorliegt und allen Beschäftigten mit unterdrücktem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder wegen der Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr unterdrücken), die Möglichkeit eingeräumt, ab sofort ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen Endgerät von Zuhause zu erbringen. Sofern mobiles Arbeiten nicht möglich ist, stimmen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzten/Ihrer Vorgesetzen ab.


    Bei Betreuung von Kindern unter 12 Jahren

    Die Universität kann Mitarbeitenden Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge über die bislang zulässigen drei Arbeitstage hinaus für den Fall der häuslichen Betreuung eines eigenen Kindes unter 12 Jahren gewähren, wenn dies wegen der Schließung der Kinderkrippe, des Kindergartens oder der Schule des Kindes erforderlich ist. Die Vorgesetzten haben dies wohlwollend zu prüfen. Dabei ist neben dem Alter des Kindes auch zu berücksichtigen, ob alternative Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Insbesondere sollten hierbei auch die Möglichkeiten der Telearbeit und des mobilen Arbeitens, abhängig vom Alter des Kindes ggf. auch nur stundenweise, in Betracht gezogen werden.


    Bei pflegebedürftigen Angehörigen

    Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen (SGB XI, Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz) in einer Tagespflegeeinrichtung, wenn diese aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen wegen des Corona-Virus schließt.


    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

    Die Hochschulleitung ermuntert Wissenschaftler*innen soweit möglich vom Home-Office Gebrauch zu machen.


    Grundsätzlich steht auch allen anderen Beschäftigten die Möglichkeit des Home-Office offen, wenn es sich mit den Aufgaben vereinbaren lässt, der/die Vorgesetzte zustimmt und ein Basisbetrieb in der Abteilung bzw. Organisationseinheit gesichert ist.


    Vorgehensweise

    Sofern Sie von einer der oben genannten Möglichkeiten Gebrauch machen müssen, stimmen Sie sich mit Ihrem Vorgesetzen / ihrer Vorgesetzen ab.

    Als Vorgesetzter / Vorgesetzte

    Bitte beachten Sie:

     

    Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen können unter Einhaltung von verstärkten Hygienemaßnahmen stattfinden. Sie sollen auf das Notwendige reduziert werden.

     

    Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

    • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst.
    • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
    • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
    • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
    • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird.
    • Verzichten Sie auf Händeschütteln
    • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
    • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
    • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden.
    • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
    • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen.
    • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen.
    • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf.

    Krank­heit, Ur­laub

    Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird erst ab dem 8. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

    Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub – insbesondere für die anstehenden Osterferien – aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.

    Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist

    In jedem Fall ist zu beachten, dass nicht in Anspruch genommener Resturlaub aus dem Jahr 2019 verfällt, wenn dieser nicht bis spätestens 30.09.2020 angetreten wurde.

     

    Dienst­rei­sen, Fort­bil­dung

    Dienstreisen in die vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html sind nicht genehmigungsfähig, bereits erteilte Genehmigungen für anstehende Dienstreisen in diese Gebiete sind hinfällig. Stornogebühren für bereits gebuchte Dienstreisen werden ohne weitere Begründung oder Nachweis erstattet.

    Bei allen anderen Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.

    Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln soll verzichtet werden. Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

    Es finden keine Fortbildungsveranstaltungen statt. Noch geplante Veranstaltungen sind abzusagen. Beschäftigte dürfen nicht mehr an externen Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, gebuchte Fortbildungen sind abzusagen.

    Beschäftigte, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) festgelegten Risikogebiete (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) aufgehalten haben und nach Deutschland zurückkehren, haben ihre Personalverwaltung unaufgefordert telefonisch über ihre Rückkehr aus einem Risikogebiet zu informieren.

    Für diese Beschäftigten wird nach der Rückkehr die Präsenzpflicht aufgehoben, es wird angeordnet, dass sie 14 Tage nach der Rückkehr ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC von zuhause erbringen. Diese Regelung gilt auch für Beschäftigte, die mit einem Infizierten Kontakt hatten. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise des RKI
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html

     

    Or­ga­ni­sa­to­ri­sches

    Alle Beschäftigten, die über einen dienstlichen Laptop oder ein anderes dienstliches mobiles Endgerät verfügen, haben diese Geräte bei Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen.

    Mit Ihrer CampusCard ist der Zugang zum Gebäude noch nicht möglich.

    Bitte laden Sie sich das entsprechende Formular "Antrag auf Gebäudezutritt", füllen Sie es aus und schicken Sie das ausgefüllte Formular anschließend an keydepot[at]uni-kassel[dot]de. Für den Fall, dass eine Unterschrift durch eine vorgesetzte Person nötig ist, kann diese Unterschrift auch nachgereicht werden und der Antrag trotzdem schon eingereicht werden. 

    Sie haben noch keine CampusCard.

    Folgen Sie bitte diesem Link: http://campuscard.uni-kassel.de und füllen Sie das Onlineformular aus. Die CampusCard wird Ihnen dann zugeschickt. Ein persönliches Erscheinen in der Schlüsselausgabe-Stelle ist nicht nötig. Haben Sie Fragen? Schicken Sie bitte eine E-Mail an: campuscard[at]uni-kassel[dot]de

    Die Universität Kassel rät, sofern dies möglich ist, derzeit auf die Verwendung öffentlicher Verkehrsmittel zu verzichten und stattdessen mit dem Rad oder dem PKW zur Arbeit zu kommen. Hierfür werden die Parkflächen in der Mombachstraße und der Wilhelmshöher Alle bis auf weiteres kostenfrei zur Verfügung gestellt.

    Be­wer­bungs­ge­sprä­che

    Auswahlgespräche im Rahmen von Stellenbesetzungen mit Bewerberinnen und Bewerbern finden bis zum 20.4. nicht statt, um soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

    Dienst­an­wei­sung HMWK

    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat am 14. März 2020 in Hinweisen für Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko und in einer aktuellen Dienstanweisung im Umgang mit dem Corona-Virus neue Handlungsanweisungen gegeben.

    Grundsätzlich gilt, die Risiken einer Ausbreitung des Corona-Virus Infizierung möglichst niedrig zu halten. Gleichzeitig ist es unser Bemühen, den Betrieb der Universität mit Ihnen gemeinsam geordnet in einen reduzierten, auf wesentliche Kernbereiche fokussierten Betrieb zu überführen.

    Diese Regelungen gelten bis zum 30. April 2020.

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