02.06.2020 | Campus-Meldung

Im Ex­per­ten­kreis Ad­di­ti­ve Fer­ti­gung in Me­di­zin und Bio­lo­gie

Frau Prof. Dr. Angelika Brückner-Foit ist in den Expertenkreis „Additive Fertigung in Medizin und Biologie“ der Bundesvereinigung-GRAT (Gesellschaft für Ressourceneffizienz und Additive Technologien) e.V. aufgenommen worden.

Bild: Blafield für Uni Kassel.
Prof. Dr. Angelika Brückner-Foit.

„In der Gesellschaft ist unser Know-how im Bereich der hochaufgelösten Verformungsmessung und der korrelativen Mikroskopie sehr gefragt“, berichtet die Leiterin des Fachgebiets Qualität und Zuverlässigkeit der Universität Kassel. Das Fachgebiet wartet hier mit großer Kompetenz und hochmoderner Infrastruktur auf: Kürzlich ist dort zusätzlich im Rahmen eines hochkompetitiven Verfahrens der DFG die Finanzierung für ein neuartiges Mikroskop eingeworben worden, ein sogenanntes „Multi-Signal Far-Field Microscope“. Es wird in der Lage sein, auch kleinste Verformungen an Materialproben hochauflösend darzustellen. Gleichzeitig kann es mit einmaliger Präzision die lokale Temperatur und die Bewegung von Flüssigkeiten messen.

Eignen wird sich das Gerät für alle Arten von Material, von organischer Materie über Kunststoffe bis zu Metallen. So lassen sich beispielsweise Werkstoffe auf Schäden im Mikrobereich überprüfen oder Reibvorgänge zwischen zwei Werkstücken mit bisher nicht gekannter Vollständigkeit erfassen. In der Medizintechnik ist besonders die Wechselwirkung zwischen einem Fluid und einem festen Körper gefragt.

Das Fachgebiet Qualität und Zuverlässigkeit beschäftigt sich mit dem Schädigungs- und Versagensverhalten von Werkstoffen. Es verfügt über eine umfangreiche Laborausstattung im Bereich der korrelativen Mikroskopie. Prof. Brückner-Foit leitet das Fachgebiet seit dem 1. Mai 2000.