29.09.2020 | Pressemitteilung

Universität Kassel ver­ab­schie­det Prof. Schnei­de­wind

Prof. Dr. Uwe Schneidewind gewinnt Wahl zum Oberbürgermeister von Wuppertal und scheidet turnusgemäß aus dem Hochschulrat der Universität Kassel aus.

Bild: Universität Kassel

Der Umwelt- und Klimaexperte war seit 2016 Mitglied des Hochschulrates der Kasseler Universität. Seine Amtszeit in dem Gremium läuft noch bis zum 30. September 2020. Prof. Schneidewind hat bereits angekündigt, keine weitere Amtszeit anzustreben, um sich auf seine neue Aufgabe in Wuppertal konzentrieren zu können. 

„Natürlich bedauern wir, mit Prof. Schneidewind einen engagierten und überaus kompetenten Ansprechpartner im Hochschulrat zu verlieren – gleichzeitig freuen wir uns aber auch mit ihm, dass er sein Ziel verwirklichen konnte und zum Oberbürgermeister gewählt wurde“, sagt Prof. Dr. Reiner Finkeldey, Präsident der Universität Kassel. „Wir sind sicher, dass er die Entwicklung unserer Universität auch von Wuppertal aus weiter interessiert verfolgen wird und danken ihm herzlich für die wertvolle Arbeit im Hochschulrat.“


Hintergrund

Der Hochschulrat begleitet die Hochschule bei ihrer Entwicklung, artikuliert die in der Berufswelt bestehenden Erwartungen und fördert die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und künstlerischer Leistungen.

Der Hochschulrat hat ein Initiativrecht zu grundsätzlichen Angelegenheiten der Hochschule und muss der Entwicklungsplanung zustimmen. Er gibt Empfehlungen zur Studiengangsplanung, Evaluierungsverfahren, Zielvereinbarungen, Wissenstransfer sowie zur aufgabengerechten und effizienten Administration und Mittelverwendung. Er nimmt Stellung zu den Hochschulthemen Grundordnung, Rechenschaftsbericht, Budgetplanung, Einrichtung und Aufhebung von Studiengängen sowie Gliederung der Hochschule in Fachbereiche.

Dem Hochschulrat gehören bis zu zehn Personen aus der Wirtschaft, der beruflichen Praxis und dem Bereich Wissenschaft und Kunst an. Die Mitglieder werden vom HMWK bestellt und jeweils zur Hälfte von der Universität und vom Ministerium benannt.