13.10.2021 | Campus-Meldung

Ers­tes öf­fent­li­ches Kon­zert im Institut für Mu­sik 2021: Mu­sik für Stumm­fil­me

Am Samstag, 13. November 2021 präsentieren ab 18:30 Uhr Künstlertandems aus Musik- und Kunststudierenden aus Kassel und Frankfurt ihre eigenen Stummfilme. Dabei Verbinden sie komponierte und improvisierte Musik. Das Konzert ist das erste im Saal des Instituts für Musik nach der Corona-Pause.

Kunst und Musik im Zusammenspiel.Bild: HfMDK Frankfurt
Kunst und Musik im Zusammenspiel.

Die Filme stammen aus den vier filmschaffenden Hochschulen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie und werden mit der neu komponierten und improvisierten Musik in mehreren Konzerten live aufgeführt. Da sich die Filmemacherinnen und -macher zum Teil sogar selbst an der Live-Vertonung beteiligen, entstehen sowohl experimentell-performative als auch teilimprovisierte Ergebnisse, die Kunst und Musik in Beziehung zueinander setzen. Auch aus dem MfS CreativeLab, einer Kooperation zwischen der Kunsthochschule Kassel und dem Institut für Musik der Universität Kassel, gibt es wieder Beiträge. „Wir freuen uns sehr, mit unseren Projekten live auftreten zu können!“, erzählt Alix Kokula aus der Klasse Film und bewegtes Bild der Kunsthochschule Kassel.

2019 wurde von Roman Beilharz (Universität Kassel) und Prof. Jan Peters (Kunsthochschule Kassel) das Pilotprojekt im Rahmen von Musik für Stummfilme gestartet, welches den Fokus auf die kreative Zusammenarbeit von Film- und Musikstudierenden legt. Diese wird seit 2020 von Komponist und Synthesizer-Erfinder Pit Przygodda begleitet, welcher durch seine Expertise im Bereich Film, Filmmusik und audivisueller Kunst ein idealer Brückenbauer für den Prozess ist. 2020 musste das zugehörige Abschlusskonzert wegen der Corona-Pandemie leider entfallen. Jedoch wurden im Konzertsaal 2020 neue Lautsprecheranlagen installiert, die bei der Vorführung des Projekts „Musik für Stummfilme 2021“ erstmals zum Einsatz kommen. Der Eintritt ist kostenlos. Jedoch ist wegen der noch andauernden Einschränkungen der Corona-Pandemie der Einlass auf 90 Personen beschränkt. 30 Studierende können sich über das Hispos-Portal anmelden, 40 Plätze stehen für interessierte Zuhörerrinnen und Zuhörer zur Verfügung und 20 Plätze werden für Mitwirkende des Projekts reserviert. Das Hygienekonzept mit Einlasskontrolle richtet sich nach den aktuellen Bestimmungen.

Während der Aufzeichnung fertigen Studierende des Studiengangs „Sound and Music Production“ der Hochschule Darmstadt (hDA) Tonaufnahmen und -mischungen an und stellen sie den jeweiligen Film- und Musikstudierenden zur Verfügung. Nach den Abschlusskonzerten geht das studentische Projekt weiter. So vernetzt diese Zusammenarbeit gleichzeitig angehende professionelle Künstlerinnen und Künstler und Musiker der Bereiche Improvisation, Arrangement, Komposition sowie Instrumentalisten.

 

Das Programm 2021

  • Ohne Sinn von Florentina Berzel, Hochschule RheinMain, vertont von Jonathan Sutphen
  • Milk von Jennifer Kolbe, Hochschule RheinMain, vertont von Benedikt Kuhn
  • Fragment von Roya Ghanavati, Hochschule RheinMain, vertont von Stefanie Januschko
  • Rosa von Janina Lutter, Hochschule Darmstadt, vertont von Elisabeth Tzschentke
  • Touch von Lara Last, Hochschule RheinMain, vertont von Felix Krell
  • Bloß von Maike Kroll, Hochschule RheinMain, vertont von Manuel Lippstein
  • Restmüll von Merlin Heidenreich, Hochschule für Gestaltung Offenbach, vertont von Rouven Hoffmann
  • Pizza Party von Max Holicki, Kunsthochschule Kassel, vertont von Charlotte Reitz
  • Bring me back von Benjamin Fiedler, Hochschule Darmstadt, vertont von Sebastian Rausch
  • Der Junge und der Bär von Joachim Brandenberg, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Lucas Stephan
  • Amour Fou von Florian Werzinski, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Valentin Michel
  • Wallflower Tango von Wolfram Kampffmeyer, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von David Sixt
  • Kellerkind von Julia Ocker, Filmakademie Baden-Württemberg, vertont von Sören Riesner

Aus dem MFS Creativelab der Kunsthochschule Kassel

  • deliberately damage | bewusst beschädigen von Charlotte Bouchon, Musik: Helena Steiner
  • fragil von Franziska Pappert, Musik: Ricarda Gumprich
  • laterskater von Jan Emde, Musik: Anton Severin
  • nur noch Touristen von Niels Walter, Musik: Tamara Schnopp
  • Super8Girls von Alix Kokula, Gast: Pit Przygodda
  • Wir gehen nicht zum Zahnarzt von Aya Limbacher, Musik: Anton Severin

Weitere Konzerte des Projekts finden bereits am 11.11. und 12.11. im Großen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt statt.