05.05.2022 | Campus-Meldung

Uni von morgen – Werk­statt­ge­sprä­che für Zeit nach Corona

Digitale Lehre, mobiles Arbeiten und Online-Meetings – seit Beginn der Pandemie für viele Beschäftigte der Universität Kassel Alltag. Nun kehrt die Universität zur Normalität zurück. Was darf bleiben und wie kann das gelingen? Darum geht es bei den Werkstattgesprächen.

Bild: Uni Kassel

Zufällig ausgeloste Teilnehmende diskutieren die Zukunft der Universität und sammeln Ideen. Das erste Gespräch „Arbeiten nach Corona“ fand am 28.04.22 statt, das Gespräch „Engagement in der Selbstverwaltung nach Corona“ folgt am 31.05.2022. Das letzte Werkstattgespräch findet am 30. Juni statt, dem Tag des Campusfests, mit dem zugleich das Jubiläumsjahr der Universität endet.

Arbeiten nach Corona

Im Fokus des ersten Gespräches stand das Arbeiten nach Corona und die mobile Arbeit. Lehrende, technisch-administrative Mitarbeitende und Auszubildende lieferten viele unterschiedliche Eindrücke aus ihren verschiedenen Perspektiven. Sie formulierten gemeinsam mit Präsidentin Prof. Dr. Ute Clement und Vizepräsidentin Prof. Dr. Sonja Buckel, die die Gesprächsleitung innehatten, fünf Bedingungen für das Gelingen mobiler Arbeit: So müsse es klare Regelungen und Absprachen geben, die Infrastruktur vor allem durch eine gute IT-Ausstattung müsse gegeben sein und die Vorteile von Präsenz-Arbeit sollten berücksichtigt werden. Außerdem wurde Rücksichtnahme und Verständnis für die Gründe gefordert, wegen derer Kolleginnen und Kollegen mobil oder in Präsenz arbeiten, sowie eine Offenheit für neue Arbeitsmodelle jenseits des Einzelbüros wie Co-Working Spaces und Shared Spaces.

Die Werkstattgespräche dienen der Selbstvergewisserung der Universitätsmitglieder, wie sie zukünftig zusammenarbeiten und lehren wollen. Die Ergebnisse sollen breit in der Universität diskutiert werden.