24.08.2018 | Pressemitteilung

Aus­zeich­nung des Stif­ter­ver­bands: Uni Kas­sel nimmt am „Fu­ture La­b“ teil

Mit ihrem Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung UNIpace nimmt die Universität Kassel am „Future Lab Kooperationsgovernance“ der Heinz-Nixdorf-Stiftung und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft teil. Damit honorieren Stiftung und Stifterverband dieses Instrument des Wissenstransfers der nordhessischen Hochschule und unterstützen das Anwendungszentrum bei seiner Weiterentwicklung.

Bild: UNIpace.
Blick in ein Labor des Anwendungszentrums Kunststoffverarbeitung.

Die Universität Kassel ist eine von acht deutschen Hochschulen, die in das Programm aufgenommen werden; beworben hatten sich 34 Hochschulen. Damit verbunden sind eine finanzielle Unterstützung von 20.000 Euro ebenso wie ein „Blick von außen“ auf die Steuerungs-Prozesse des Anwendungszentrums sowie Beratung von Experten. Das Programmläuft von Ende 2018 bis Anfang 2020.

Die Geschäftsführung des Anwendungszentrums UNIpace verspricht sich von einer externen Analyse insbesondere Anregung für den Transfer der Forschungsergebnisse in die Wirtschaft sowie für eine wirksamere Außendarstellung. Für die Universität kann das Programm wichtige Impulse für die Ausgestaltung möglicher weiterer strategischer Partnerschaften geben.

Die Universität Kassel hat 2013 zusammen mit der Firma B. Braun Melsungen AG das Anwendungszentrum Kunststoffverarbeitung UNIpace ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Forschung im Bereich der Kunststoffverarbeitung mit der Praxis der Fertigung stärker zu verknüpfen. Dazu zählen zum Beispiel das Upscaling von Laborversuchen und die Optimierung von bestehenden Fertigungsprozessen. Der Fokus liegt hier auf Silikonelastomere. Das Anwendungszentrum arbeitet auch mit zahlreichen weiteren regionalen und internationalen Unternehmen zusammen.
 

Kontakt:

Sebastian Mense
Universität Kassel
Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 561 804-1961
E-Mail: presse@uni-kassel.de
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