17.02.2020 | Berichte aus den Bereichen

Mit­ar­bei­ten­de des In­sti­tuts für Werk­stoff­tech­nik spen­den für Ver­ein

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, studentische Hilfskräfte und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Werkstofftechnik der Universität Kassel spenden 1300 Euro im Rahmen der Weihnachtsspendenaktion 2019 an den Verein INTENSIVkinder zuhause e.V.

Bild: Susanne Wolff / Uni Kassel.
Von links: Susanne Wolff, Hans-Peter Heim, Christopher Johannes, Lena Krengel, Alexander Krengel.

Die Spendenübergabe fand am 20.01.2020 statt. Herr Prof. Heim, geschäftsführender Direktor des Instituts für Werkstofftechnik, überreichte stellvertretend für alle Spendenden aus den Fachgebieten Kunststofftechnik, Metallische Werkstoffe, Qualität und Zuverlässigkeit und heterogene Werkstoffe den obligatorischen Scheck an Lena Krengel, die sich als Botschafterin des Vereins INTENSIVkinder zuhause e.V. engagiert.

Institutsmitarbeiterin Susanne Wolff, deren Intensivkind betroffen ist und die ehrenamtlich als Regionalleiterin Hessen beim Verein INTENSIVkinder zuhause e.V. engagiert ist, hat diese Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Idee war, allen Teilnehmenden der Weihnachtsfeier anzubieten, das bei Anmeldung zu entrichtende Pfand in Höhe von 10 Euro in einer Gemeinschaftsaktion zu spenden. Mit einem Rollup, Flyern sowie einer Info-Mail wurden die Mitarbeitenden über die Spendenaktion und den Verein informiert. Durch direkte Ansprache der Kollegin konnte man weitere Details erfahren. Susanne Wolff berichtet, dass es ihr schwergefallen sei, die eigene Betroffenheit im Arbeitsumfeld bekannt zu machen. Aber gerade die Rückfragen und das Interesse einiger Kolleginnen und Kollegen bestätigten die Anteilnahme, was sich später auch in der großen Spendensumme widerspiegelte. Durch gespendetes Pfand und weitere Einzelspenden kamen 1300 Euro zusammen.

Der Verein INTENSIVkinder zuhause e.V. besteht seit 2001, ist bundesweit tätig und vereint Eltern technologieabhängiger (beatmeter, tracheotomierter), chronisch kranker oder schwer behinderter Kinder mit einem hohen Bedarf an Überwachung und Pflege in einem Selbsthilfenetzwerk.

Der Verein leistet ehrenamtlich die Organisation persönlicher Begegnungen und individuellen Erfahrungsaustausches für betroffene Familien. Durch die eigene Betroffenheit und erworbenen Expertisen verfügt der Verein über einen umfangreichen Wissens- und Erfahrungsschatz und vertritt die Interessen der betroffenen Kinder politisch in regionalen und überregionalen Gremien und Fachausschüssen. Für den Verein ist die Würde und Selbstbestimmung jeder Familie und jedes Kindes, gleich welchen Alters, ein zentraler Wert. Ein wesentliches Ziel ist die aktive Teilhabe betroffener Kinder und junger Erwachsener in einer inklusiven Gesellschaft.