08.06.2018 | Campus-Meldung

Neu­er Kunst­ra­sen­platz auf der Sport­an­la­ge Aue­park ein­ge­weiht

An der Damschkestraße haben Stadt Kassel, Land Hessen und die Universität heute (8. Juni) einen neuen Kunstrasenplatz eingeweiht. Der neue Platz steht in Zusammenhang mit dem Bau einer großen Sporthalle, die Stadt und Uni gemeinsam nutzen werden. Für Sport-Studierende ist in den vergangenen Jahren zwischen Auestadion und Fulda ein attraktives Zentrum entstanden.

Bild: Stadt Kassel.
Oberbürgermeister Christian Geselle, Innenminister Peter Beuth, Uni-Vizepräsident Prof. René Matzdorf, Stadtbaurat Christof Nolda und die Stavo-Kicker aus dem Kasseler Rathaus freuen sich über den neuen Kunstrasenplatz.

„Mit dem mittlerweile 10. Kunstrasenspielfeld in Kassel wird die Sportinfrastruktur in Kassel weiter gestärkt. Die Sportvereine unserer Stadt, der Kasseler Schulsport und die Studierenden der Universität können sich über die Anlage freuen, die ganzjährig genutzt werden kann“, erklärte Oberbürgermeister Christian Geselle bei der Einweihung des neuen Kunstrasenspielfeldes auf der städtischen Sportanlage Auepark.

Der Umbau eines vorhandenen Hartplatzes in ein neues Kunstrasenspielfeld steht im Zusammenhang mit dem Bau einer Dreifelder-Sporthalle auf dem Gelände der Sportanlage Auepark, die in Kooperation zwischen der Stadt Kassel und der Universität Kassel im Rahmen des TASK-Projektes entsteht. Unterstützt und gefördert wird diese Maßnahme durch das Land Hessen, wie der Hessische Innenminister Peter Beuth erläuterte: „Mit der Einweihung des Kunstrasenplatzes und dem Bau der Drei-Felder-Halle sind die notwendigen Voraussetzungen dafür gegeben, damit das ‚Transfer- und Anwendungszentrum Kassel‘ seine Arbeit aufnehmen kann. Mit fast 2,4 Millionen Euro hat das Land den Bau dieser Anlage aus dem Sonderinvestitionsprogramm ‚Herausragende Sportanlagen‘ gefördert und damit den Sportstandort Kassel gestärkt, weiterentwickelt und fit für die Zukunft gemacht.“

Für Uni-Vizepräsident Prof. René Matzdorf ist die neue Anlage ein weiterer Baustein, der die Attraktivität der Universität für Studierende erhöht: „Der Kunstrasenplatz erweitert unsere Möglichkeiten in der Lehrerausbildung ebenso wie für den Hochschulsport und gibt insbesondere für Turniere und andere sportliche Veranstaltungen mehr Planungssicherheit: Wenn ein Rasenplatz nach einer Schlechtwetterphase gesperrt werden muss, ist ein Kunstrasenplatz noch bespielbar. Darüber freuen sich nicht nur unsere Fußballer, sondern auch andere Sportlerinnen und Sportler, die hier beispielsweise Lacrosse spielen können.“

Mit 920.000 Euro Baukosten wurde der gesetzte Kostenrahmen eingehalten, freut sich Stadtbaurat Christof Nolda. „Zwar seien moderne Kunstrasenspielfelder etwas teurer, dafür haben sie den Vorteil, dass sie bis weit in die Übergangszeiten verlässlich und sicher genutzt werden können und dadurch die Hallenkapazitäten erhöhen.“ Das 68 mal 105 Meter große Spielfeld entspreche zudem den vom Deutschen Fußballverband geforderten DIN-Normen, somit können auch Serienspiele auf dem Platz angepfiffen werden.

Die Universität Kassel hat in den vergangenen Jahren bereits mit einem neuen Gebäude für das Sportinstitut inklusive Fitness-Studio sowie mit einem Boots- und Seminarhaus an der Fulda massiv in einen attraktiven Standort für Sportstudierende investiert.

 

Hintergrund TASK:

TASK ist die Abkürzung für „Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel“ und beinhaltet eine enge Kooperation von Stadt und Universität Kassel mit dem Ziel, sportbezogene Projekte aus der wissenschaftlichen Forschungsarbeit in die sportpraktische Anwendung zu bringen.