Wis­sen­schafts­preis an ehe­ma­li­ge Kas­se­ler Dok­to­ran­din

Eine ehemalige Historikerin der Universität Kassel hat einen Wissenschaftspreis „Hessische Geschichte und Landeskunde“ erhalten. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit zur Vergangenheit des Regierungspräsidiums Kassel.

Bild: wissenschaft.hessen.de
Staatssekretär Patrick Burghardt (2.v.l.) gratulierte Dr. Nadine Freund (r), Dr. Martin Belz und Hessen-Stipendiatin Kristin Langefeld zu ihrem Erfolg.

Staatssekretär Patrick Burghardt hat am Dienstag (5. Juni) die diesjährigen Preisträger des Wissenschaftspreises „Hessische Geschichte und Landeskunde“ bekanntgegeben. Darunter ist die ehemalige Kasseler Doktorandin Nadine Freund.

Dr. Nadine Freund erhält 2.500 Euro für ihre Arbeit „Teil der Gewalt. Das Regierungspräsidium Kassel und der Nationalsozialismus“. Sie zeigt darin, wie deutschnationale und antisemitisch gesonnene Beamte als Vorbereiter der Nationalsozialisten gewirkt haben. Dafür wertete die Preisträgerin bisher unbekannte Schriftzeugnisse aus. Dr. Freund (39) wurde an der Universität Kassel mit einer Arbeit über die Verwaltungsjuristin Theanolte Bähnisch in Geschichte promoviert. Sie arbeitet mittlerweile am Institut für Zeitgeschichte München.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst vergibt die mit maximal 5000 Euro dotierte Auszeichnung alle zwei Jahre.