On­line Fort­bil­dung: Mit of­fe­nen Kar­ten

Karten und Bilder, die wir nutzen, sind immer (nur) Abstraktionen und Ausschnitte der Realität. Das eine heben sie hervor und rücken es in unseren Blick, anderes blenden sie aus. In beiden Fortbildungsterminen geht es darum, zu verstehen was dies für die Bildungspraxis bedeutet. Was können Darstellungen und was können sie vielleicht nicht? Welche (Welt-)Bilder geben wir im Schulunterricht und der außerschulischen Bildungsarbeit weiter? Inwieweit thematisieren wir die begrenzten Perspektiven und Ausschnitte?

 

1. Termin: Koloniale Kontinuitäten (11.02.21)
Die Kolonialzeit ist lange her, aber aufgearbeitet ist sie noch lange nicht. Ihre Spuren sind in unserem alltäglichen Leben deutlich erkennbar, sei es in der Wirtschaft und in unserem Konsumverhalten, sei es in der Entwicklungszusammenarbeit oder in den Bildern in unseren Köpfen. Wir schauen auf diese Spuren und v.a. auf Bilder und Darstellungen, die wir ganz selbstverständlich einsetzen, ohne uns bewusst zu machen, dass wir vielleicht Stereotype und Vorurteile reproduzieren.

2. Termin: Kartografie und die Kritik daran (25.02.21)
Wir beschäftigen uns mit Karten und gehen der Frage nach, ob Karten tatsächlich neutrale Abbildungen der Wirklichkeit sein können, als
die sie behandelt werden und inwiefern unser Blick auf die Welt und andere „Kulturen“ durch Karten geprägt werden.

 

Die Veranstaltungen finden digital statt und richtet sich an Lehrkräfte, Lehramtsstudierende und weitere Interessierte. Beide Termine stehen für sich alleine und können unabhängig voneinander besucht werden. Die Anmeldung erfolgt über: 
Eva-Maria Kohlmann
em.kohlmann@uni-kassel.de

Verwandte Links