Um­gang mit dem Corona-Virus

In­for­ma­tio­nen für Be­­schäf­­ti­g­­te, stu­­den­­ti­­sche Hilfs­­kräf­­te und Stel­­len­be­wer­ber*in­­­nen

Dienst­an­wei­sung zum Um­gang mit dem Corona-Virus im Ge­schäfts­be­reich des HMWK ver­län­gert bis zum 31.10.2020

Die Regelungen der Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK vom 28.05.2020 wurden bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. Die dargelegten Regelungen, insbesondere zu Risikogruppen, Dienstreisen, Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen haben weiterhin Gültigkeit. Die Regelungsabrede „Mobile Arbeit“ bleibt hiervon unberührt und gilt wie mitgeteilt zunächst bis zum 31. März 2021.


Re­ge­lun­gen für Mo­bi­les Ar­bei­ten (Stand 23.07.2020)

Mit einer sog. „Regelungsabrede“ hat das Präsidium mit dem Personalrat Grundsätze für die Mobile Arbeit vereinbart. Damit ist die Teilnahme an Mobiler Arbeit für administrativ-technische Beschäftigte möglich, wenn alle nachfolgenden Punkte erfüllt sind:

• Die Aufgaben müssen zur Erledigung in Mobiler Arbeit geeignet sein.
• Der überwiegende Anteil der Arbeit wird in Präsenz erbracht.
• Die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs ist gesichert.
• Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.
• Überlast wird vermieden.
• Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Regelung gilt ab 1.8.2020 und ist zunächst bis zum 31.03.2021 befristet. Auf Basis der bis dahin gewonnen Erfahrungen soll dann eine dauerhafte Regelung erfolgen.

Die Regelungsabrede bezieht sich auf das administrativ-technische Personal - unabhängig ob in einem Beamtenverhältnis oder in einem Tarifbeschäftigungsverhältnis. Die Regelungen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sind hiervon nicht berührt und gelten weiterhin.

Die Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK vom 28.05.2020 bleibt hiervon unberührt, d.h. gilt daneben.


1. Mo­bi­le Ar­beit

Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind.
Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurden.

Darüber hinaus wird derzeit geprüft, unter welchen Voraussetzungen ggf. auch anderen Beschäftigtengruppen Arbeiten im Homeoffice unter Beachtung der dienstlichen Belange ermöglicht werden kann.

Nach den Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigt das Risiko einer schweren Erkrankung mit COVID-19 ab dem 60. Lebensjahr überproportional mit dem Alter an. Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere, ein unterdrücktes Immunsystem sowie Krebserkrankungen scheinen nach Einschätzungen des RKI unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.

Im Einzelfall kann die Vorlage eines Attestes, das die Zugehörigkeit zur Risikogruppe bestätigt, durch die Vorgesetzten verlangt werden. Für den Fall, dass ein Attest angefordert wird, ist dieses nach Kenntnisnahme durch die/den Vorgesetzten an die Abteilung Personal und Organisation zur vorübergehenden Aufbewahrung zu senden. Eine Kopie durch Vorgesetzte darf nicht gefertigt werden. Spätestens nach dem Ende der Pandemie werden die vorgelegten Atteste unverzüglich durch die Abteilung Personal und Organisation datenschutzkonform vernichtet.

Sofern die Arbeitsleistung im Homeoffice mit einem mobilem dienstlichen PC möglich ist, kann Homeoffice ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Homeoffice-Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

Soweit ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist, ist unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsstandards die Arbeit in Präsenz zu organisieren (Einhaltung eines Abstands von mind. 1,5 m, ggf. Tätigkeit in Randzeiten, ggf. Zuweisung einer anderen Tätigkeit).

Sofern weder Homeoffice noch Präsenzarbeit möglich ist, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann eine bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden: Antrag auf Dienst-/Arbeitsbefreiung für Risikogruppen

Wenn die Kinderkrippe, der Kindergarten oder die Schule aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen geschlossen sind, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Homeoffice ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Homeoffice-Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

Im Ausnahmefall kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
  • Telearbeit bzw. Homeoffice ggf. auch stundenreduziert nicht möglich ist
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden eingebracht wurden
  • Urlaub aus dem Kalenderjahr 2019 in Anspruch genommen wurde
  • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen, wenn die Tagespflegeeinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.


Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann die Möglichkeit von bezahlter Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden. 

Antrag auf Dienst-/Arbeitsbefreiung im Rahmen der häuslichen Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen im Home-Office oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

2. Am Ar­beits­platz

  • An Tagen, an denen ganztägig mobil gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten ihre tatsächliche Arbeitszeit über einen Korrekturworkflow „Korrektur“ (am folgenden Arbeitstag) in tisoware® selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An Tagen, an denen sowohl in Präsenz an der Universität Kassel, als auch mobil gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten für die Präsenzzeit an der Universität Kassel „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. Ihre tatsächliche Arbeitszeit für die mobile Arbeit buchen die Beschäftigten über einen Korrekturworkflow „Korrektur“ (am folgenden Arbeitstag) in tisoware® selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An den Tagen, an denen ganztägig in Präsenz an der Universität Kassel gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. An diesen Tagen werden Gleitzeit-Plusstunden bzw. Gleitzeit-Minusstunden wie üblich erfasst und können im Rahmen der Dienstvereinbarung Gleitzeit genutzt werden.
  • Fahrzeiten zwischen der Dienststelle und dem Mobilen Arbeitsplatz sind keine Arbeitszeit.

Weitere Hinweise finden Sie im Intranet.

Die Anordnung von Überstunden bzw. Mehrarbeit ist während der Telearbeit /in der Mobilen Arbeit grundsätzlich nicht möglich; Ausnahmen hierzu sind nur im Einzelfall bei pandemiebedingtem Arbeitsanfall möglich.

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen können unter Einhaltung von verstärkten Hygienemaßnahmen stattfinden. Sie sollen auf das Notwendige reduziert werden.

 

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst.
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
  • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden.
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind weiterhin keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

3. Krank­heit, Ur­laub

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird erst ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

  • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
  • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.
  • In jedem Fall ist zu beachten, dass nicht in Anspruch genommener Resturlaub aus dem Jahr 2019 verfällt, wenn dieser nicht bis spätestens 30.09.2020 angetreten wurde.
  • Beschäftigte, die ihren Erholungsurlaub aus dem Jahr 2019 aus dienstlichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht bis zum 30.09.2020 antreten konnten, können einen Antrag auf Verschiebung des Verfallszeitpunktes stellen. Der Resturlaub aus dem Jahr 2019 muss in diesem Fall bis zum 31.März 2021 vollständig eingebracht werden. Hierzu ist ein Antrag der Beschäftigten und eine Stellungnahme der/des Vorgesetzten erforderlich (Link zum Vordruck). Der Antrag ist an Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) zu senden.

4. Dienst­rei­sen, Fort­bil­dung

Fortbildungen sollten wenn möglich digital stattfinden (z.B. Webinare); sofern dies nicht möglich ist, können unter Beachtung der Dienstanweisung Hygiene- und Sicherheitsstandards auch dringend erforderliche Präsenzschulungen stattfinden.

Die Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen ist unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsstandards möglich. Die Regelungen zu Dienstreisen sind zu beachten.

  • Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist.
  • Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.
  • Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte i.d.R. verzichtet werden.
  • Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

5. Be­wer­bungs­ge­sprä­che

Auswahlgespräche können wieder in der bewährten Form des persönlichen Gesprächs durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist. Dies gilt auch für Auswahlgespräche im Rahmen von Berufungsverfahren.

Ferner können auch Auswahlgespräche per Videotelefonie durchgeführt werden. Auf der folgenden Webseite wollen wir Ihnen Informationen geben, was hierbei zu beachten ist:  Informationen zur Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen per Vi­deo­te­le­fo­nie 

 

6. Rück­kehr aus dem Aus­­­land, Kon­­takt mit In­­­fi­zier­­ten und Kon­­tak­t­per­­so­­nen

(gültig für dienstliche und private Reisen)

  • Es wird erwartet, dass keine Reisen  in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternommen werden, wenn die Bundesregierung die Reise als riskant eingestuft hat und diese nicht dringend erforderlich ist. 
  • Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für viele europäische Staaten am 3. Juni aufgehoben. Seit dem 15. Juni gelten für die Mitgliedstaaten der EU, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein individuelle Reisehinweise. Für Reisen in andere Staaten ist die Reisewarnung vorerst bis einschließlich 31. August 2020 verlängert.
  • Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, besteht gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung.

    - Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete:
    Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Reiserückkehrer/innen
    Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete

    - Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-regelungen-1735032) haben unverändert Gültigkeit.

  • Beschäftigte, die aus einem Risikostaat nach Deutschland zurückkehren, informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) unaufgefordert hierüber.
  • Ergänzend wird auf die Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der jeweils gültigen Fassung verwiesen. Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt („höheres“ Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition wird die Präsenzpflicht für 14 Tage aufgehoben, sofern nicht durch das Gesundheitsamt eine Absonderung angeordnet wird. Während dieser Zeit erbringen die Beschäftigten ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC von zuhause aus. Über die Anordnung einer Quarantäne sind die Dienststellen durch die betroffenen Beschäftigten umgehend zu unterrichten.

7. Or­ga­ni­sa­to­ri­sches

Alle Beschäftigten, die über einen dienstlichen Laptop oder ein anderes dienstliches mobiles Endgerät verfügen, haben diese Geräte bei Dienstschluss mit nach Hause zu nehmen.

Bei Betreuungsengpässen bietet studykidscare des Studierendenwerks Kassel kurzfristige Betreuungsmöglichkeiten für Kinder ab 6 Monate bis 10 Jahre.

https://www.studierendenwerk-kassel.de/flexiblebetreuung/

Kontakt:
Studierendenwerk Kassel,
Björn Schanz
Tel. +49 561 804-7210
b.schanz[at]studierendenwerk.uni-kassel[dot]de

Mit Ihrer CampusCard ist der Zugang zum Gebäude noch nicht möglich.

Bitte laden Sie sich das entsprechende Formular "Antrag auf Gebäudezutritt", füllen Sie es aus und schicken Sie das ausgefüllte Formular anschließend an keydepot[at]uni-kassel[dot]de. Für den Fall, dass eine Unterschrift durch eine vorgesetzte Person nötig ist, kann diese Unterschrift auch nachgereicht werden und der Antrag trotzdem schon eingereicht werden. 

Sie haben noch keine CampusCard.

Folgen Sie bitte diesem Link: http://campuscard.uni-kassel.de und füllen Sie das Onlineformular aus. Die CampusCard wird Ihnen dann zugeschickt. Ein persönliches Erscheinen in der Schlüsselausgabe-Stelle ist nicht nötig. Haben Sie Fragen? Schicken Sie bitte eine E-Mail an: campuscard[at]uni-kassel[dot]de

8. Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

Die vorliegende Dienstanweisung gültig ab dem 08.05.2020 für besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen wurde auf Basis der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu Hygienemaß-nahmen und des Arbeitsschutzstandards Covid 19 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt. Die Dienstanweisung ist eine verbindliche Handlungs-anweisung für alle Beschäftigten und Vorgesetzten zu besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen allgemein sowie in speziellen Situationen im Arbeitsalltag an der Universität Kassel zum Schutz vor Covid 19.

Dienst­an­wei­sung für be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men zum Schutz vor Co­vid 19

Mit nachfolgenden Checklisten soll der Stand der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor Covid 19 Ihres Fachgebiets bzw. Ihrer Arbeitsgruppe ermittelt und Anregungen einer hygienekonformen Umsetzung gegeben werden:

 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, sich ebenso wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen durch Abstand zu Erkrankten (mindestens 1,5 Meter), regelmäßiges und gründliches Händewaschen sowie Husten- und Nies-Etikette vor einer Übertragung des Corona-Virus zu schützen. Ausführliche Hygiene-Empfehlungen finden Sie unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html.

Händedesinfektionsmittel sind primär den Gesundheitsdiensten vorbehalten. An der Universität werden sie nur dort eingesetzt, wo Waschgelegenheiten nicht zur Verfügung stehen, z.B. bei Außen- und Liefertätigkeiten, oder wo ein häufiger Nutzerwechsel stattfindet (z.B. Selbstbedienungsgerät zur Buchausleihe in der Universitätsbibliothek). Hier kann auch Flächendesinfektionsmittel zum Einsatz kommen.

Räume sind regelmäßig zu lüften. Regelmäßiges Lüften dient ebenfalls der Hygiene, es reduziert sich dadurch die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen.

Technische Ausstattung und sonstige Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Ist das nicht möglich, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen. Andernfalls sind geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren (z. B. Erfassung durch rotierende Teile) entstehen. Dabei sind ebenfalls Tragzeitbegrenzungen und die individuelle Disposition der Beschäftigten (z.B. Allergien) zu berücksichtigen.

Es ist ein Mindestabstand zu anderen Personen (im Folgenden „Sicherheitsabstand“) in alle Richtungen beim Zugang, beim Sitzen und beim Gehen von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Wo dies auch durch Maßnahmen der Arbeitsorganisation nicht möglich ist, sind alternative Schutzmaßnahmen zu ergreifen (siehe Ziffern 3-5). Dieser Sicherheitsabstand ist bei allen Tätigkeiten in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen einzuhalten!

Maßnahmen wie Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen sollen die Abstandsregelung gewährleisten. Wo dies nicht möglich ist, müssen wirksame Alternativen angeboten werden.

Mund-Nasen-Bedeckungen sind überall dort zu tragen, wo der Sicherheitsabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Die Universität stellt entsprechend den Empfehlungen sogenannte „Community Masken“ oder „Behelfsmasken“ zur Verfügung. Die „Community Maske“ dient der Unterbrechung der Infektionswege und vorwiegend dem Fremdschutz. Sie ist als ergänzende Maßnahme zur allgemeinen Hygiene- und Abstandsempfehlung sinnvoll. Bei Tätigkeiten mit entsprechendem Gefährdungspotential sind auch weiterhin partikelfiltrierende Atemschutzmasken zu tragen.

Abläufe sind so zu organisieren, dass die Beschäftigten sowie externe Personen möglichst wenig direkten Kontakt miteinander haben bzw. ihr Kontakt auf ein Minimum reduziert wird. Das Miteinander im Büro, in Pausen oder bei Tätigkeiten soll durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt werden. Auf Händeschütteln ist zu verzichten.

Bei Tätigkeiten, bei denen der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist eine Abtrennung durch Schutzscheiben vorzusehen. Wo dies nicht möglich ist, sind von Beschäftigten und sonstige Personen im Raum bzw. Tätigkeitsbereich Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Antrag auf Montage von Hygieneschutzwände

Auch bei Präsenz im Büro, ist ein ausreichender Sicherheitsabstand von 1,5 Metern (siehe Ziffer 2) einzuhalten. Zudem ist die Belegungsdichte weiterer Arbeitsbereiche und gemeinsam genutzter Einrichtungen (z.B. durch versetzte Arbeits- und Pausenzeiten) zu verringern.

An Beratungs- und Informationsplätzen mit Personenkontakt, an denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Abtrennung durch Schutzscheiben und ggf. Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen vorzusehen.

In Laboren, Werkstätten und sonstigen Arbeitsbereichen ist ein ausreichender Sicherheitsabstand von 1,5 Metern (siehe Ziffer 2) einzuhalten. Maßnahmen wie Abtrennung durch Schutzscheiben und ggf. Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen sind auf die Tätigkeiten und Raumverhältnisse anzupassen.

Auch bei „mobilen“ Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Universität ist der Sicherheitsabstand einzuhalten. Es ist im Einzelfall zu prüfen, ob Einzelarbeit möglich ist, ohne dass dadurch neue Gefährdungen entstehen. In Abhängigkeit der Aufbau- und Ablauforganisation sind ggf. Teams zu bilden, um wechselnde Kontakte zu reduzieren.

Sofern es in Arbeitsplatznähe keine Waschgelegenheiten gibt, sind Mittel zur Handhygiene und Desinfektion sowie Papiertücher und Müllbeutel vorzusehen.

Bei Sitzungen, Besprechungen und weiteren Gesprächsformaten sind folgende Aspekte zu beachten:

  • Begrenzung des Teilnehmerkreises auf die erforderlichen Teilnehmenden
  • Begrenzung von Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Nutzung eines ausreichend großen Raumes, damit die Teilnehmenden sich mit Sicherheitsabstand im Raum platzieren können
  • Die / der Einladende trägt dafür Sorge, dass auch die externen Teilnehmenden und Gäste über die einzuhaltenden Hygienestandards informiert sind.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste und bewahren Sie diese gut auf.

Bei zusätzlichem Beratungsbedarf stehen die Fachkräfte für Arbeitssicherheit der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz beratend zur Seite. Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpersonen der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz: www.uni-kassel.de/go/agu-kontakt/

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und der Verein zur Pflege und Weiterentwicklung des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagements e. V. (AGUM e. V.) haben Empfehlungen für Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie eine Muster-Gefährdungsbeurteilung zum Schutz gegen die Ausbreitung des Corona-Virus entwickelt. Die Dokumente sind bei der DGUV abrufbar: publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/3814

Für alle Beschäftigten besteht das Angebot einer arbeitsmedizinischen Beratung beim betriebsärztlichen Dienst (Medical Airport Service, MAS). Die Beschäftigten wenden sich zuerst per E-Mail an die Abteilung Personal und Organisation (arb.vorsorge@uni-kassel.de). Von dort erhalten die Beschäftigten eine Einladung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge sowie die Kontaktdaten des MAS.

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