Um­­gang mit dem Corona-Virus

0. Up­date vom 16.07.2021

Mit dem Ausklingen des Sommersemesters gibt die Hochschulleitung einen Ausblick auf das kommende Wintersemester und den aktuellen Planungsstand an der Universität Kassel. Außerdem wird den Studierenden eine Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung an der Universität angeboten.

1. Präsenzsemester mit Einschränkungen: Den Ausblick auf das Wintersemester 2021/2022
finden Sie hier.

2. Aufruf: Lassen Sie sich impfen. Impfangebot für Studierende ab 23.7. auf dem Campus

Je mehr Studierende vollständig geimpft im Oktober in das Wintersemester starten, umso besser sind alle geschützt und umso besser ist die Aussicht, dass wir möglichst bald wieder zu einer umfassenden Präsenzlehre zurückkehren können. Auch im Fall von 3G-Zugangsbeschränkungen (geimpft, genesen, getestet), die unter Umständen eingeführt werden müssen, wird die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen für Geimpfte viel einfacher.

In Anbetracht der voraussichtlich steigenden Inzidenzen bitten wir Sie eindringlich, sich möglichst jetzt um eine Impfung zu bemühen. Auch die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn ruft die Studierenden dazu auf.

Die Chancen für einen zeitnahen Impftermin sind in den lmpfzentren des Landes oder in den Hausarztpraxen mittlerweile sehr gut. So meldet das Impfzentrum Kassel aktuell freie Kapazitäten. Über diesen Link können Sie einen Termin buchen: https://impfterminservice.hessen.de/

Aktuell: Impfangebot für Studierende ab Ende Juli

Ab sofort bietet Ihnen die Universität Kassel eine Corona-Schutzimpfung mit dem m-RNA-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer an:
Impfangebot Freitag, 23.07.21, 10 - 15 Uhr im Campus Center: Zu diesem Zeitpunkt können Sie sich am Standort Holländischer Platz im Campus Center impfen lassen. Dafür stehen 300 Dosen zur Verfügung. Die Zweitimpfung erfolgt vier Wochen später am 20.08.21.

Alle weiteren Informationen zum Impfangebot, Teilnahmevoraussetzungen und notwendige Unterlagen finden Sie hier.

Bitte lesen Sie vor Ihrer Terminwahl unbedingt zuerst die Hinweise in Ruhe durch! Die Anmeldung erfolgt nach dem „Windhund-Prinzip“, solange für diesen Tag Impftermine verfügbar sind: Hier anmelden.

Die Campus-Impfungen gehen in den nächsten Wochen weiter. Weitere Termine werden wir in Kürze hier bekannt geben.

Universitätsbibliothek, LEO, Mensa

  • Alle Standorte der Universitätsbibliothek sind eingeschränkt geöffnet. Die Erweiterung der Öffnungszeiten wird derzeit geprüft und vorbereitet. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell unter www.uni-kassel.de/ub
  • Das Lernzentrum LEO ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 – 18 Uhr geöffnet und bereitet mehr nutzbare Lernplätze vor. Die Zahl der jeweils freien Arbeitsplätze sowie weitere Informationen finden Sie unter www.uni-kassel.de/go/leo.
  • Die Mensa und das Café-Pavillon am Holländischen Platz sowie die Mensa in der Heinrich-Plett-Straße bieten auch weiterhin ein Take-away Angebot an. Aktuelle Informationen unter www.studierendenwerk-kassel.de.


Mobile Arbeit ab dem 1. August 2021

Das Land Hessen bereitet derzeit (Stand 16. 7.) eine entsprechende aktualisierte Dienstanweisung vor. Sobald diese bekannt gemacht wird, informieren wir Sie über diese Regelungen. Mit dem Juli als Übergangszeitraum sollte der Übergang zu wieder mehr Präsenzarbeit ab August weitgehend reibungslos möglich sein.

1. Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

Abweichungen aufgrund veränderter Verordnungslage, die zu einer weiteren Einschränkung des Lehr- und Prüfungsbetriebs führen, werden jeweils mit Rundschreiben der Hochschulleitung bekanntgegeben und ersetzen die Regelungen des Hygienekonzepts!


Mit nachfolgendem Hygienekonzept für den Lehrbetrieb erhalten Sie Informationen zur Planung und Umsetzung der besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen in der Lehre sowie Unterlagen für die Bearbeitung: Hy­gie­ne­kon­zept für den Lehr­be­trieb


Unterlagen zum Download (nur aus dem Hochschulnetz aufrufbar):

Informationen zur Raumbuchung:

Checklisten zur Gefährungsbeurteilung:

Aushänge und Formulare:

In unserem Portal "Persönliche Schutzausrüstung" haben wir Informationen und Beschaffungsmöglichkeiten zu verschiedenen Schutzprodukten wie Masken, Desinfektionsmittel, Schutzwände etc. zusammengestellt:  www.uni-kassel.de/go/psa

1. Das Hygienekonzept ist und bleibt wichtig!

Wir möchten Ihnen versichern,dass das Hygienekonzept der Universität mit den Abstands- und Hygieneregeln, geringer Belegung gut belüfteter Hörsäle, Seminarräumen und Arbeitsplätzen sowie der Maskenpflicht sich grundsätzlich als sehr wirksam erwiesen hat. Die Infektionszahlen bei Beschäftigten und Studierenden mit Bezug zur Universität sind sehr gering und es gab keine Infektionsclusterbildung. Dies zeigt aber auch, wie wichtig die konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Verbindung mit der Maskenpflicht ist und bleibt! Antigen-Selbsttests sind eine weitere Schutzmaßnahme, bieten aber ebenfalls keinen hundertprozentigen Schutz. Die Abstands- und Hygieneregeln (AHA+L) müssen daher auch bei negativem Testergebnis weiter diszipliniert eingehalten werden!

2. Anwendungsbereich von Antigen-Selbsttests

Studierende erhalten Selbsttests für die o.g. unabdingbaren Präsenzlehrveranstaltungen und mündlichen Prüfungen. Soweit möglich, sollten Präsenzlehrveranstaltungen als Blockveranstaltung durchgeführt werden, um so das Infektionsrisiko sowie die Anzahl notwendiger Test so weit wie möglich zu minimieren. Für Klausuren, bei denen die Abstands- und Hygieneregeln sicher eingehalten werden können (z.B. Hörsaal und Seminarraum mit guter Belüftung), werden keine Selbsttests eingesetzt.

Beschäftigte erhalten Selbsttests immer dann, wenn nicht im Mobile Arbeit gearbeitet werden kann. Die Anwendung ist insbesondere bei Tätigkeiten in Präsenz notwendig, bei denen ein engerer und längerer Kontakt zu anderen Personen in geschlossenen Räumen unvermeidbar ist. Dies betrifft beispielsweise handwerkliche Tätigkeiten, Tätigkeiten mit häufigem Personenkontakt, Labortätigkeiten etc.

3. Anwendung der Antigen-Selbsttests

Die Nutzung der Tests ist freiwillig. Ihre Anwendung wird jedoch zum Schutz Anderer dringend angeraten. Die Durchführung von Antigen-Selbsttests ist im Vergleich zu Antigen-Schnelltests wesentlich einfacher und kann von Laien ohne medizinische Vorkenntnisse durchgeführt werden. Die Probenentnahme erfolgt mit einem Abstrich im vorderen Bereich der Nasenlöcher.

Studierende: Die Testung erfolgt eigenverantwortlich nach den Angaben der Hersteller-Gebrauchsanweisung (s.u.). Diese ist selbsterklärend und ermöglicht eine eigenständige Anwendung.

Lehrende: Lehrkräften wird empfohlen, sich anhand der Gebrauchsanweisung vorab mit Durchführung der vertraut zu machen und sie selbst zu erproben.

Beschäftigte: Die durch das Land Hessen zur Verfügung gestellten Tests der Firma Siemens wurden in 20er Packungen geliefert. Die Kartons enthalten neben je 20 Testkassetten, Tupfern und Röhrchen auch die erforderliche Pufferflüssigkeit, die sich in zwei Fläschchen befindet. Die Tests können daher leider nicht einzeln an die Beschäftigten verteilt werden. Dies macht es erforderlich, gewisse Regelungen für die Verteilung und Anwendung der Selbsttests in den Fachgebieten, Einrichtungen und Abteilungen zu treffen.

Hinweis zur Verteilung: Wir möchten Ihnen vorschlagen, kleine Organisationseinheiten mit einer einzelnen Packung a 20 Tests und größere Einheiten dementsprechend mit mehreren Packungen auszustatten, aus denen die Tests nach und nach entnommen werden können. Die Kartons mit den Selbsttests sollten an einem allen bekannten Ort (Sekretariat, Büro, o.Ä.) bereitgestellt werden. Die jeweils in Präsenz arbeitenden Beschäftigten können den Test zum Dienstbeginn an ihrem Arbeitsplatz durchführen und den Karton anschließend wieder an den allen bekannten Ort zurückstellen. Sofern Ihr Lieferkontingent ausreicht, wäre auch eine Aufteilung des Kartoninhalts in zwei Chargen mit je einer Flasche Pufferflüssigkeit möglich.

Pufferflüssigkeit: Nach Rücksprache mit dem Hersteller bleibt eine geöffnete Flasche Extraktionspuffer bei sachgemäßer Lagerung (2–30°C, geschlossener Verschluss) bis zu 2 Jahre stabil. Natriumazid im Extraktionspuffer ist bakteriostatisch, es hilft Kontaminationen zu vermeiden.

Hinweis zur Teilung der Testkits: Die Tests liefern nur bei Anwendung gemäß Gebrauchsanweisung ein zuverlässiges Ergebnis. Das Umfüllen der Pufferlösung in kleinere Gefäße oder vorab in einzelne Teströhrchen, um Röhrchen, Stäbchen und Testkassetten mit nach Hause nehmen und sich dort morgens vor Dienstbeginn zu testen, entspricht nicht der bestimmungsgemäßen Nutzung und liefert somit auch kein aussagekräftiges Testergebnis.

Zutritt zu einzelnen Veranstaltungen nur mit Negativnachweis (Update 18.06.2021)
Der Corona-Virus Negativnachweis zu einzelnen Präsenzlehrveranstaltungen erfolgt auf Basis einer veranstaltungsspezifischen Gefährdungsbeurteilung (Hygienekonzept Corona). Grundsätzlich sind bei allen Veranstaltungen die Abstands- und Hygieneregeln inkl. Lüftungsmaßnahmen, das Tragen von medizinischen Masken einzuhalten. Dennoch können aufgrund der Art der Präsenzlehrveranstaltung Gründe vorliegen, warum von diesen grundlegenden Hygienemaßnahmen abgewichen werden muss, wie z.B. in der sportpraktischen Lehre beim Mannschaftssport oder in der musikalischen Ausbildung bei Chorgesang und Orchesterproben. Ein verpflichtender Corona-Virus Negativnachweis kann damit als Kompensationsmaßnahme zur Sicherstellung des Infektionsschutzes notwendig sein. Die Entscheidung darüber, ob ein Negativnachweis als Zutrittsvoraussetzung zu einzelnen Veranstaltungen festgelegt wird, liegt allein bei der Hochschulleitung.

 

4. Ausstattung mit Antigen-Selbsttests

Studierende  („Hotgen“ Coronavirus (2019-nCoV)-Antigen-Selbsttest)
Für Studierende werden die Antigen-Selbsttests in Verbindung mit den vorgenannten Präsenzveranstaltungen über die Lehrenden ausgegeben. Schützen Sie sich und andere und nehmen Sie das Angebot wahr!

Dekanate, Rektorat und Lehrende
Vorgenannte Präsenzveranstaltungen sind, unter Zugrundelegung einer strengen Prüfung der Notwendigkeit von Präsenzlehre, durch das Dekanat/das Rektorat vorab freizugeben. Lehrende müssen für genehmigte Veranstaltungen ihren Bedarf mit einem Antragsformular bei arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de anmelden. Ein Antragsformular finden Sie unten. Die Anzahl des zugesandten Testkits richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmenden und Häufigkeit der Veranstaltung. Für genehmigte Veranstaltungen werden die Selbsttests per Hauspost zugesandt.

Beschäftigte (Siemens Rapid COVID-19 Antigen Test)
Bei Beschäftigten erfolgt die Verteilung der Selbsttests der Fa. Siemens (ähnlich wie die Verteilung der FFP2-Masken) über die Dekanate bzw. die Leitungen der Einrichtungen und Abteilungen. Die Dekanate/das Rektorat erhalten Kontingente an Antigen-Selbsttests und übernehmen die weitere Verteilung.

5. Testzyklen

Studierende: Für eintägige oder mehrtägige Präsenzlehrveranstaltungen werden beteiligte Studierende, Lehrende und Aufsichtspersonen unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung getestet. Bei Veranstaltungen mit der Dauer einer Arbeitswoche erfolgt die Testung zu Beginn und ein zweites Mal innerhalb der laufenden Woche. Für die Durchführung der Tests ist ein zeitlicher Vorlauf von ca. 20-30 Minuten vor Beginn der Veranstaltungen einzuplanen. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Tests werden die Studierenden gebeten, ihre Lehrenden zu informieren, falls Sie ggf. bei einer vorherigen Veranstaltung bereits getestet worden sind.

Beschäftigte: Für Beschäftigte, die mindestens einmal pro Kalenderwoche ins Büro oder an den Arbeitsplatz kommen, ist ein Selbsttest pro Woche vorgesehen. Für Beschäftigte, die dauerhaft in Präsenz arbeiten oder die tätigkeitsbedingt häufige Kontakte haben, sind zwei Selbsttests pro Woche vorgesehen. Im letzten Fall sollen die Tests zu Beginn und ein zweites Mal innerhalb der laufenden Arbeitswoche durchgeführt werden.

Corona Testbox: Für die Durchführung von Antigen-Selbsttests bei Präsenzlehrveranstaltungen stellen wir nach Beantragung eine Corona-Testbox zur Verfügung. Die Box enthält alle Materialien für die Durchführung der Selbsttests:

1.    Anleitung für die Durchführung von Selbsttests bei Präsenzveranstaltungen

2.    Müllbeutel mit Zugband

3.    Einmal-Handschuhe für die Betreuungspersonen

4.    Hautdesinfektionsmittel

5.    Oberflächendesinfektionsmittel

6.    Papierhandtücher

7.    FFP2-Masken für positiv getestete Personen

8.    Merkblatt zur sicheren Handhabung von Einmal-Handschuhen

9.    Betriebsanweisung für die Durchführung der Oberflächendesinfektion

10.   Kopiervorlage „Selbstauskunft - Teilnahme am Antigen-Selbsttest“

Bei Bedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz auf: arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de

6. Vorgehen bei positivem Testergebnis

Ein positiver Antigen-Selbsttest verpflichtet betroffene Personen nach der Corona-Quarantäne-Verordnung des Landes Hessen, sich unverzüglich abzusondern und einen PCR-Test (Professionelle molekularbiologische Testung) durchführen zu lassen. Positiv getesteten Personen wird eine FFP2-Maske ausgehändigt und sie begeben sich auf direktem Weg in die häusliche Absonderung. Von dort wenden sie sich telefonisch an ihren Hausarzt oder eines der Corona-Testzentren, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Wird bei diesem Test das positive Testergebnis bestätigt, informiert das Testlabor das zuständige Gesundheitsamt. Die Personen werden somit im System der öffentlichen Gesundheitsvorsorge erfasst und betreut. Positive Testergebnisse sind zur Abstimmung des weiteren Vorgehens an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de) zu melden (gilt für Studierende und Beschäftigte). Positive Tests von Beschäftigten sind zusätzlich der Abteilung Personal und Organisation unter personalfragen[at]uni-kassel[dot]de zu melden. Hierbei sind auch die engen Kontaktpersonen aus dem beruflichen/studentischen Umfeld mitzuteilen (<1,5 m, Nahfeld, länger als 10 Minuten). Positiv getestete Personen dürfen den Campus und die Räume der Universität Kassel bis zur Vorlage eines negativen PCR-Tests oder einer absolvierten Quarantänezeit von 14 Tagen nicht mehr betreten.

7. Hinweise zur Entsorgung gebrauchter Testkits

Nach Durchführung der Tests sind alle Testkit-Bestandteile in einem Müllbeutel zu sammeln und dieser ist mit dem Zugband fest zu verschießen. Der Müllbeutel wird in einem geeignet großen Restmüllbehälter über den Hausmüll entsorgt. Mülltrennung in diesem Fall (Plastik) ist nicht angezeigt.

Unterlagen zum Download:

Weiterführende Informationen:

Generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken

Laut der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Hessen besteht auf den Verkehrsflächen in den Gebäuden der Universität Kassel und den Sitzungs- und Besprechungsräumen bis zum Einnehmen des Platzes eine generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil). Verkehrsflächen in Gebäuden sind Bereiche, welche die Erschließung von Räumen oder Gebäuden ermöglichen, wie z. B. Flure, Eingangs­be­reiche, Treppen und Aufzüge. Die gleichzeitige Nutzung der Aufzüge ist auf max. zwei Personen mit medizinischen Masken zu begrenzen.

Das betrifft in der Lehre (Lehrende und Studierende):

  • Praktika und sonstige Präsenzveranstaltungen mit Fremdkontakten.
  • Mündliche und schriftlichen Prüfungen in Präsenz, auch am Sitzplatz, für die Verkehrswege, beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums, bei Bewegungen zwischen den Plätzen.
  • Auf Flächen und in Räumen, die dazu bestimmt sind, von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums genutzt zu werden, sowie für die Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen.
  • Bei der Nutzung der Universitätsbibliothek.

Die Tragepflicht gilt darüber hinaus immer dann, wenn das Abstandgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Hinweis: Das Tragen von einfachen Stoffmasken (MNB) ist nicht mehr ausreichend!

Die Bereitstellung der medizinischen Masken an Studierende erfolgt in Verbindung mit den Präsenzveranstaltungen und -prüfungen kostenfrei über die Lehrenden.


Partikelfilternde Masken (FFP2-Masken)

Ergänzend hierzu stellt die Universität zusätzlich FFP2-Masken kostenfrei zur Verfügung. FFP2-Masken haben einen höheren Atemwiderstand als OP-Masken, womit im Gegensatz zur OP-Maske auch ein Eigenschutz erzielt wird, wenn sie dicht am Gesicht anliegend getragen werden. Die Nutzung der FFP2-Masken ist für Studierende ein freiwilliges Angebot und sollte soweit möglich in Anspruch genommen werden. Bei Beschäftigten erfolgt der Einsatz von medizinischen Masken oder FFP2-Masken nach dem Ergebnis der Beurteilung der Arbeitsbedingungen, wie in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 27.01.2021 festgelegt. Die Ausstattung mit FFP2-Masken für Beschäftigte und die Einweisung in die Handhabung erfolgt über die jeweiligen Vorgesetzten.


Gesichtsschutzschilder

Die Verwendung von Gesichtsschutzschildern ohne das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Gebäuden der Universität Kassel ist nur in Ausnahmefällen, nach Vorlage eines begründeten ärztlichen Attests zugelassen.


Weitere Informationen der Fachinstitutionen

Es gibt verschiedene Maskentypen, die sich in ihrem Design und ihrer Schutzwirkung teils deutlich unterscheiden.

Das Tragen von Masken ist immer nur ein Teil eines umfassenden Schutzkonzeptes, mit dem wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. Deshalb gilt weiterhin die „AHA+L“-Formel: Abstand halten, auf Hygiene achten, eine Alltagsmaske tragen und Lüften.

Weitere Informationen zur Verwendung von MNB, MNS und FFP-Masken sind bei nachfolgenden Fachinstitutionen verfügbar:


Tragedauer der Masken

  • Bei medizinischen Masken (MNS, OP-Masken) handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag, z.B. auch bei Operationen oder in Arztpraxen verwendet werden. Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist ein Einmalprodukt, dass regelmäßig gewechselt werden muss. MNS darf maximal für die Dauer einer Arbeitsschicht getragen werden, also auch über die Zeitdauer einer längeren Praxisveranstaltung oder Klausur. Zusätzlich muss ein MNS bei Kontamination oder Durchfeuchtung gewechselt werden.
  • Für FFP2-Atemschutzmasken oder vergleichbare Atemschutzmasken wird aufgrund der körperlichen Belastung eine Tragezeitbegrenzung empfohlen, Anhaltspunkte für eine Tragezeitbegrenzung sind in der DGUV-Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ mit 75 Minuten beschrieben, wobei die Arbeitsschwere die maximale Tragedauer beeinflusst.
  • Das Angebot FFP2-Masken zu nutzen ist freiwillig. Die Lehrenden werden beide Maskentypen vorhalten. Sollten Studierende während Präsenzveranstaltungen oder bei Prüfungen feststellen, dass bei der Verwendung einer FFP2-Maske ein zu großen Atemwiderstand entsteht, kann jederzeit auf eine medizinische Maske gewechselt werden.

Sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Beratung

Eine sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Beratung zur Anwendung von MNB, MNS und FFP-Masken erhalten Sie durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und den Arbeitsmedizinischen Dienst.

Für die Überprüfung der Erfordernis und den sachgerechten Einsatz von FFP2-Masken stellen wir eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung Verfügung:


Arbeitsmedizinische Vorsorge

Unabhängig davon, ob Sie in den letzten Jahren eine arbeitsmedizinische Vorsorge in Anspruch genommen haben, möchten wir Sie auf die Möglichkeit der Angebotsvorsorge hinweisen und Ihnen diese anbieten!

In Bereichen mit Studienbetrieb (Lehr- und Prüfungsveranstaltungen sowie bei der Nutzung studentischer Arbeitsplätze) muss eine Kontaktdatenerfassung erfolgen. Die Mitwirkung bei der Kontaktdatenerfassung ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von sonstigen Einrichtungen.


Kontaktdatenerfassung mit der Webanwendung darfichrein.de 

Die Kontaktdatenerfassung erfolgt schnell und unkompliziert mit dem Smartphone und der QR-Code basierten Web-Anwendung darfichrein.de. Die hierfür erforderlichen QR-Codes finden Sie an den Ein- und Ausgängen der Hörsäle und Seminarräume. In den Hörsälen wurden an den verfügbaren Sitzplätzen zusätzliche Aufkleber mit QR Codes angebracht, so kann ein direkter Einlass in den Hörsaal und die Registrierung am Sitzplatz erfolgen. Damit soll bei großen Teilnehmerzahlen eine Staubildung am Eingang verhindert werden.

  • Erstanmeldung: Eine App müssen Sie nicht herunterladen. Sie müssen lediglich den QR-Code scannen und auf der hierüber verlinkten Webseite von darfichrein.de ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift und Telefonnummer) einmalig hinterlegen: https://www.uni-kassel.de/go/darfichrein-registrierung
  • Weitere Anmeldungen: Bei allen weiteren Veranstaltungen müssen Sie nur noch den QR-Code am Eingang scannen und sich mit der vierstelligen PIN-Nummer anmelden, die Sie bei Ihrer Erstanmeldung selbst festgelegt haben (bitte gut merken!).
  • Abmeldung: Nach Ende der jeweiligen Veranstaltung klicken Sie einfach auf den „Check-Out“-Button im Smartphone-Display. Falls dieser nicht mehr angezeigt wird, scannen Sie einfach noch einmal den Barcode neben der Ausgangstür.

Die Kontaktdatenerfassung muss grundsätzlich bei jeder einzelnen Veranstaltung durchgeführt werden. Die gespeicherten Anmeldedaten können von den Dozierenden nicht eingesehen werden! Die Daten werden verschlüsselt im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) gespeichert. Die AKDB ist durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten werden nach 28 Tagen automatisch gelöscht und nur bei einem Corona-Infektionsfall ausschließlich für die behördliche Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt verwendet. Um Verzögerungen beim Besuch Ihrer ersten Veranstaltung zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, Ihre Kontaktdaten bereits vorab auf Ihrem Gerät für die Nutzung bei darfichrein.de zu hinterlegen.


Kontaktdatenerfassung mit Papierformular

Studierende: Für Studierende, die nicht über ein Smartphone verfügen oder dieses vergessen haben, ist auch eine Kontaktdatenerfassung in Papierform möglich. In allen Hörsälen und Seminarräumen sind hierfür Erfassungsformulare vorhanden.

Dozierende: Die in den Hörsälen und Seminarräumen bereitliegenden Formulare sollen an die Studierenden ausgegeben werden, die sich nicht per Smartphone registrieren konnten. Nach Ende der Veranstaltung sind die Formulare in ebenfalls im Raum bereitliegenden DIN A5-Umschlägen zu sammeln, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend datenschutzkonform zu vernichten.

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind die Allgemeinen Hygienemaßnahmen nach der o.g. AHA-Formel einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Hierbei ist insbesondere das regelmäßige und gründliche Hände waschen mit Wasser und Seife für 20 Sekunden vor- und nach der Lehrveranstaltung hervorzuheben. Ergänzend hierzu wurden Desinfektionsmittelspender an den Gebäudezugängen installiert, um ein Unterbrechen der Infektionskette beim Gebäudezutritt auch ohne Nutzung der Waschgelegenheiten zu ermöglichen. Beachten Sie hierzu bitte zudem die Regelungen der Dienstanweisung (Nr. 1.2) sowie der Hausordnung (Nr. 1.1).

Vor dem Hintergrund der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie haben sich verschiedene Fachorganisationen und Wissenschaftler mit dem Thema „Lüften“ befasst und Empfehlungen zum Lüftungsverhalten erarbeitet. Anbei stellen wir Studien und Stellungnahmen der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verfügung und fassen die wesentlichen Erkenntnisse zu freiem Lüften, Raumlufttechnischen Anlagen und zu mobilen Umluftgeräten zusammen. Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.


Freies Lüften

Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss vor- bzw. zum Beginn der Veranstaltung und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Es ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Noch effektiver (falls möglich) ist die Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. Der zeitliche Abstand zum Lüften hängt von der Raumgröße, der Anzahl an Personen, den Tätigkeiten (normales Sprechen oder z.B. Chorsingen) sowie der zur Verfügung stehenden Fensterfläche ab. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS empfiehlt für Büroräumen eine Lüftung nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten. Die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt gibt für Schulen eine Empfehlung zum Lüftungsverhalten, die gleichermaßen auf Seminarräume an Universität zutrifft: „Bei Raumgrößen von ca. 60-75 m³ und einer Schüleranzahl von üblicherweise 20-30 Kindern pro Klasse gilt folgendes. Hier soll in jeder (!) Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden, bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer, d.h. auch in Doppelstunden oder wenn nur eine kurze Pause (5 Minuten) zwischen den Unterrichtseinheiten vorgesehen ist, auch während des Unterrichtes. (…) Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtes Niesen oder Husten sollte unmittelbar gelüftet werden (Stoßlüftung wie oben beschrieben). Das gilt im Übrigen auch zu Hause oder im Büro.“ Der Einsatz sogenannter CO2-Ampeln kann einen groben Anhaltspunkt für die Nutzersensibilisierung zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustausches liefern und ist keinesfalls eine Messgröße für das Infektionsrisiko. Der Einsatz von CO2-Messgeräten ersetzt damit nicht die vorgenannten Lüftungsempfehlungen.


Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

Hörsäle und Seminarräume der Universität Kassel, die über eine Raumlufttechnische Anlage verfügen, werden aktuell und im Wintersemester mit einem sehr hohen Außenluftvolumenstrom betrieben. Damit erfüllen wir bereits seit Beginn des vergangenen Sommersemesters die Empfehlungen der Fachorganisationen. Das Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) führt in seiner Stellungnahme dazu aus: „Bei der technischen Lüftung wird über zentrale oder dezentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume geleitet. (…) Im Gegensatz zur freien Lüftung gewährleisten RLT-Anlagen bei korrekter Einstellung durchgehend einen ausreichenden Luftaustausch unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen. Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen ist als gering einzustufen. Daher sollten RLT-Anlagen nicht abgeschaltet werden, sondern im Gegenteil die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage erhöht und ein Umluftbetrieb vermieden oder soweit wie möglich reduziert werden. Nur eine ausreichende Außenluftzufuhr trägt zu einer Verringerung einer virenbelasteten Aerosolkonzentration bei.“ In Räumen mit Umluftkühlern ist es wichtig, zusätzlich ausgiebig über die Fenster zu lüften.


Mobile Umluftgeräte

Laut Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr die wirksamste Methode, virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch mobile Luftfiltergeräte auf Umluftbasis kommt keine frische Luft in die Räume. Der Einsatz solcher Luftreiniger mit integrierten HEPA-Filtern in Räumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Nutzungsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) durch Filtern der Raumluft zu entfernen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Lüften nicht ersetzen. Das Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beschreibt auch, welche Anforderungen für den Betrieb solcher Geräte vorab zu prüfen sind: „Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend (…) erfolgen, (…). Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt.“


Die vorgenannten Unterlagen sind über folgende Links abrufbar: 

2. Qua­ran­tä­ne, Mel­de­pflich­ten, Corona-In­fek­tio­nen, Schutz­imp­fung

(gültig für dienstliche und private Reisen)

Aktuelle Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende finden Sie auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration: Quarantäne-Bestimmungen und Coronatests für Einreisende

Beschäftigte, die aus einem Risikostaat nach Deutschland zurückkehren, informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) unaufgefordert hierüber. 

Bei Bestätigung einer Infektion durch ein positives Testergebnis meldet der Arzt das Ergebnis an das Gesundheitsamt. Personen mit Verdacht auf Covid 19 oder einem bestätigten positiven Coronatest haben der Universität/der Arbeitsstätte fernzubleiben. Das Gesundheitsamt wendet sich dann an die Betroffenen und ggf. an die Universität, um weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Dabei wird folgendes Schema angewendet:

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt(<1,5 m, Nahfeld, länger als 10 Minuten) ohne adäquaten Schutz1 (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit bestätigtem COVID-19-Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktpersonundbestätigtem COVID-19-Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

1Adäquater Schutz: Wenn folgende Bedingungen erfüllt werden: (1) MNS nach Definition wie bei BfArM oder FFP2-Maske UND (2) wenn diese durchgehend und korrekt, d.h. enganliegend und sowohl über Mund und Nase getragen wurde.

Für eventuelle Nachfragen seitens des Gesundheitsamtes zur Kontaktpersonennachverfolgung müssen daher grundsätzlich Teilnehmerlisten geführt und aufbewahrt werden.

 

Für Personen, die nicht zum engeren Kreis der Kontaktpersonen zählen, gelten somit auch keine behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen. Dennoch gibt es einige Verhaltenshinweise, die für 14 Tage nach dem Auftreten des Infektionsfalles beachtet werden sollten:

  • Achten Sie bitte in diesem Zeitraum fortlaufend auf Krankheitssymptome.
  • Sollten sich innerhalb der 14 Tage Anzeichen eines Atemwegsinfekts wie Husten, Fieber, Schüttelfrost oder ein Verlust des Geschmacksempfindens entwickeln, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis, bitten um eine Krankschreibung und wenden sich dann direkt an das Gesundheitsamt unter der Rufnummer 0561 787 1968.
  • Waschen Sie sich regelmäßig Ihre Hände, halten Sie die Husten- und Nies-Etikette ein und tragen dort, wo Abstandhalten nicht möglich ist, konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Reduzieren Sie bitte innerhalb dieser 14 Tage so umfassend wie möglich Ihre sozialen Kontakte zu Menschen, die Risikogruppen angehören (ältere, immungeschwächte und chronisch kranke Menschen).

Die Universität ist bestrebt, Corona-Verdachtsfälle frühzeitig zu erfassen, um möglichst schnell Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Beschäftigte werden angehalten, eine bestätigte Corona-Infektion oder die Anordnung einer häuslichen Quarantäne der Personalabteilung umgehend mitzuteilen, sofern in einem Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome eine Anwesenheit und Personenkontakt an der Universität bestand.

Lehrende, Studierende und Gäste werden angehalten, eine bestätigte Corona-Infektion oder die Anordnung einer häuslichen Quarantäne an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu melden (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de), sofern eine Anwesenheit im maßgeblichen Zeitraum (zweit Tage vor Auftreten erster Symptome oder einer positiven Testung) an der Universität vorlag.

Bei Auftreten einer bestätigten Corona-Infektion und einer Anwesenheit der Person im Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome am Arbeitsplatz soll der Arbeitsplatz für die Dauer von mindestens 36 Stunden nicht genutzt und anschließend eine Reinigung von Kontaktoberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln erfolgen. Eine Reinigung der Kontaktflächen nach Corona-Infektionen kann beim Servicebereich Unterhaltsreinigung angefordert werden (Kontakt über: reinigung[at]uni-kassel[dot]de). Generell nimmt die Infektiosität von Corona-Viren auf unbelebten, trockenen Oberflächen bei Raumtemperatur bzw. höheren Temperaturen schnell ab. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn die Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt. Ungeachtet der regelmäßigen Reinigung von Oberflächen gilt das regelmäßige Händewaschen (20 sec mit Seife) und das Vermeiden der Berührung des eigenen Gesichtes. Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufigen verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die Reinigung mit üblichen Reinigungsmitteln stellt das Verfahren der Wahl dar.

Update 11.06.2021
Das hessische Innenministerium bietet – wenn auch begrenztes – Impfstoffkontingent für die Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung an. Rund 750 Personen der Universität Kassel können damit über den betriebsärztlichen Dienst der Universität eine Erst- und Zweitimpfung gegen Covid-19 erhalten. Erste Impftermine sind am 22.06.2021 in der Zeit von 9.00 bis 13:00 Uhr sowie am 24.06.2021 von 9.00 bis 17:00 Uhr verfügbar. Über einen Zeitraum von 4 Wochen werden wöchentlich ca. 150 – 200 Termine für die Erstimpfungen bereitgestellt. Zweittermine werden anschließend vergeben. Zum Einsatz kommt ausschließlich der m-RNA-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer.

Bitte beachten Sie: Das Angebot richtet sich an alle Beschäftigten, die bisher anderweitig noch keinen Impftermin erhalten haben. Auch Personen, die bereits eine Erstimpfung von anderer Stelle erhalten haben, können nicht teilnehmen. Sollten Sie einen Termin über dieses betriebsärztliche Angebot erhalten, vereinbaren Sie bitte keine weiteren Termine und nehmen Sie sich von den entsprechenden Wartelisten (Impfzentrum oder Arztpraxis).

Eine gleichberechtigte Vergabe dieses begrenzten Angebots erfolgt ausschließlich mittels einer Zufallsauswahl, die mit Beteiligung des Personalrats durchgeführt wird:

  • Unter den registrierten Personen werden wöchentlich je nach zur Verfügung stehender Vakzin-Menge Impflinge ausgelost.
  • Die ermittelten Personen werden per E-Mail informiert und mit einem Link zu einem Terminbuchungssystem geleitet.
  • Die Impftermine finden jeweils in der Folgewoche statt. Die Beschäftigten können aus den zur Verfügung stehenden Terminen ihre Auswahl treffen.
  • Die Beschäftigten, die per Zufallsprinzip ermittelt wurden, werden aus der Liste entfernt, alle anderen verbleiben im Registrierungspool. Nachmeldungen werden in die Liste aufgenommen. Zudem wird jeweils wöchentlich eine Nachrückerliste (bei kurzfristigen Absagen) generiert.

Einschränkungen

Der Betriebsärztliche Dienst teilt mit, dass Personen mit folgenden Vorerkrankungen bzw. Medikationen für dieses Verfahren nicht geeignet sind und sich stattdessen an ihren Haus- oder Facharzt wenden sollen, bei dem ggf. auch die medizinische Vorgeschichte bekannt ist:

  • bei Thrombosen oder Embolien in der Vorgeschichte
  • bei Einnahme von Blutverdünnern
  • bei bekannten allergischen Reaktionen auf Impfungen
  • bei Einnahme von Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren.

Impf-Ort und Zeitraum

Die Impfung erfolgt im Impfzentrum der Stadt Kassel in der Großsporthalle an der Damaschkestraße. Bitte bringen Sie die Auswahl- Bescheinigung sowie die vollständig ausgefüllten Unterlagen (werden mit der Terminanmeldung zugesendet) zum Impftermin mit.

Ihre Anmeldung zur Vorregistrierung

Wenn Sie die genannten Bedingungen erfüllen und diese Impfmöglichkeit in Anspruch nehmen möchten, können Sie sich für eine Impfung vorregistrieren. Den Link zur Anmeldung erhalten Sie per E-Mail. 


Update 04.05.2021

Beschäftige der Universität Kassel sind der Impfpriorisierungsgruppe 3 zugeordnet und können sich ab sofort für einen Impftermin registrieren. Dies betrifft alle Hochschulbeschäftigten, inklusive Wissenschaftliche und Studentische Hilfskräfte und Lehrbeauftragten. Die Impfberechtigungsbescheinigungen werden von Abteilung Personal und Organisation erstellt und unaufgefordert im Laufe der Woche vom 03.05 - 07.05 per Post an die Privatadresse zugestellt.

Impftermin vereinbaren

Die Möglichkeit zu einer Online-Registrierung für einen Impftermin besteht ab sofort bereits ohne diese Bescheinigung. Die Registrierung für einen Impftermin ist online sowie telefonisch möglich: https://impfterminservice.hessen.de. Bei der Online-Registrierung klicken Sie bitte die Zugehörigkeit zur Priorisierungsgruppe 3 (mit erhöhter Priorität) und bei der Zugehörigkeit zur Berechtigungsprüfung das Auswahlfeld „Personen der Kritischen Infrastruktur“ an. 

Beschäftigte mit Wohnsitz außerhalb von Hessen

Für Beschäftigte der Universität, die außerhalb Hessens wohnen, empfehlen wir die telefonische Registrierung , die nach unseren Informationen auch in diesen Fällen möglich ist: 0611 505 92 888 (Täglich von 08:00 - 20:00 Uhr - auch an Sonn- und Feiertagen) 


Impftermine: Anrechnung von Arbeitszeit

Termine im Rahmen der Gesundheitsvorsorge sollten grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden. Da derzeit allerdings davon auszugehen ist, dass die Termine zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus von den Beschäftigten nicht frei wählbar sein dürften und sie keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Einfluss darauf nehmen können, ob die Impfung während der regelmäßigen Arbeitszeit oder in der Freizeit stattfindet, kann eine Anrechnung der erforderlichen nachgewiesenen Abwesenheitszeit einschließlich der erforderlichen Wegezeiten erfolgen. Entstehen durch die Impfung Fehlzeiten, ist die/der Vorgesetzte zeitnah vorab darüber zu informieren. Sofern die Impfung zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr erfolgt, werden die Zeiten auf die Arbeitszeit angerechnet. Für die elektronische Zeiterfassung/tisoware gilt: Die entsprechende Korrektur ist von der/dem Bediensteten am nächsten Arbeitstag selbst zu initiieren. In allen Fällen muss in das "Infofeld" eingetragen werden, dass es sich um die Impfung gegen das Coronavirus gehandelt hat. 

3. Studium und Leh­re

  • Ergänzend zu den bisherigen Präsenzlehrveranstaltungen des Sommersemesters (Labor, Werkstatt, Atelier) können wenige ausgewählte Veranstaltungen mit einer gut begründeten didaktischen Notwendigkeit stattfinden. Dazu zählen unter anderem Veranstaltungen für die erste Studienphase oder kurz vor Studienabschluss und Veranstaltungen mit besonderer Notwendigkeit der intensiven Interaktion. Diese Lehrveranstaltungen müssen durch das Dekanat/das Rektorat geprüft, priorisiert und freigegeben werden.
  • Vorrang der digitalen Lehre: Grundsätzlich soll die gesamte Lehre aber auch weiterhin digital angeboten werden. Das stellt sicher, dass alle Studierenden ihr Studium fortsetzen können, auch wenn sie aus individuellen Gründen nicht vor Ort sind oder sein können.
  • Lehrende informieren ihre Studierenden darüber, ob sich im Sommersemester noch Änderungen ergeben und ggf. zusätzliche Präsenzlehre angeboten wird.
  • Präsenzprüfungen finden in Abstimmung weiterhin statt. Für die anstehende Klausurphase gehen wir bei stabilen oder sinkenden Inzidenzzahlen davon aus, dass diese wieder in Präsenz durchgeführt werden können. Dies gilt, soweit nicht andere Formate gewählt werden, die – wie in den vorangegangenen Semestern – eine Präsenz nicht erfordern.
  • Bei Präsenzlehrveranstaltungen wie die praktische Sportausbildung, Laborpraktika, Musiklehre und Atelierarbeiten werden auch weiterhin Antigen-Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Bereitstellung erfolgt in Verbindung mit den Präsenzveranstaltungen über die Lehrenden. Für Prüfungen sollen weiterhin keine Corona-Tests eingesetzt werden, da hier die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden können und durch die potentielle Unzuverlässigkeit des Testergebnisses Studierende nicht unberechtigterweise von einer Klausurteilnahme ausgeschlossen werden.
  • Die Gebäude auf dem Campus bleiben geschlossen. Die Lehrenden organisieren für ihre Veranstaltung die Abholung an den Eingängen.
  • Kontakte sollten weiterhin auf das Notwendige beschränkt werden. Befolgen Sie die Abstands- und Hygienemaßnahmen. Es besteht weiterhin eine generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in den Gebäuden sowie den Sitzungs-, Besprechungs- und Lehrräumen.

Bei der Durchführung von Präsenzlehre in Laboren ist das Hygienekonzept für den Lehrbetrieb zu beachten. Hierfür sind die entsprechenden Formulare zu nutzen:

 

Änderungsdatum: 07.07.2021

Exkursionen können mit Hygienekonzept und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln grundsätzlich stattfinden. Ein Corona-Virus Negativnachweis oder ein Antigen-Selbsttest vor Beginn der Veranstaltung wird dringend empfohlen.

Mehrtägige Exkursionen mit Übernachtung sind grundsätzlich bis auf Weiteres wieder möglich. Dem Antrag auf Genehmigung ist ein durch das Dekanat geprüftes Hygienekonzept beizufügen. Im Hygienekonzept sind insbesondere die An-und Abreise, Übernachtung, Verpflegungssituation, Hygienemaßnahmen an Veranstaltungsorten, Freizeitgestaltung etc. aufzunehmen. Wie bei eintägigen Exkursionen sollte die An- und Abreise möglichst individuell erfolgen. Der Unterbringung in Einzelzimmern ist zu bevorzugen. Ebenso wird angeraten, die Freizeit so zu gestalten, dass diese in einer geschlossenen Gruppe mit wenig oder keinen Kontakten zu anderen Gruppen oder Personen erfolgt.

Als Zugangsvoraussetzung bei Antritt und mindestens alle zwei Tage während der Exkursion werden Corona Negativnachweise dringend empfohlen.

Prüfungen (alle Standorte)
Prüfungen, soweit zwingend erforderlich in Präsenz, sind kein Unterricht im Sinne des Gesetzes und daher weiterhin zulässig. Erforderliche Arbeiten im Kontext von Prüfungen sind in Präsenz nur dann zulässig, wenn sie für wissenschaftliche oder künstlerische Abschlussarbeiten notwendig sind.

Mündliche Prüfungen sind - unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte - grundsätzlich möglich. 

Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche können besondere Prüfungsformen zulassen, beispielsweise Prüfungen per Videokonferenz. Hierbei muss u.a. sichergestellt sein, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, die Identität des Prüflings durch einen Ausweis festgestellt werden kann, dass er sich alleine im Raum befindet und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet.

Wenn Prüfer oder Studierende einer Risikogruppe angehören oder wegen Betreuungsaufgaben nicht anwesend sein können oder andere wichtige Gründe vorliegen, besteht die Möglichkeit, (sofern vom zuständigen Prüfungsausschuss gebilligt) mündliche Prüfungen als Videokonferenz durchzuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, dass die Videokonferenz seitens des/der Prüfenden verwaltet und mittels eines sicheren Dienstes durchgeführt wird, dass die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments festgestellt werden kann, dass er / sie sich allein im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden und dass ein Prüfungsprotokoll in üblicher Weise erstellt wird. Die Erläuterung der Prüfungsbewertung gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich im Rahmen der Videokonferenz. Bei Nichtbestehen bestätigt der Prüfling mündlich, dass ihm / ihr die Bewertung erläutert wurde. Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt der/die Prüfende bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission fest. Falls dieses Verfahren nicht gewünscht wird, muss gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


Die Möglichkeiten der Durchführung von elektronischen Aufsichtsklausuren werden in der „Handreichung zur Durchführung von elektronischen Fernprüfungen (Online-Klausuren) vom 4. Februar 2021“ erläutert. Als Dokument finden Sie das Muster der Datenschutzinformationen hier: PDF-Datei / Word-Datei

 

Es wurde in Ergänzung zur hochschuleigenen Freiversuchsregelung (s. u.) von Seiten des Ministeriums festgestellt, dass im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 als endgültig nicht-bestanden gewertete Prüfungen einschließlich Abschlussarbeiten und mündliche Ergänzungsprüfungen noch einmal wiederholt werden dürfen. Ausgenommen sind Täuschungen.

Im Detail heißt das:
Im Wintersemester 2020/21 (und rückwirkend für das Sommersemester 2020) hat die landesweite Regelung die geltende umfassende und für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 eingeführte Freiversuchsregelung der Universität Kassel in wenigen Bereichen (Abschlussarbeiten einschl. Promotionen, mündliche Ergänzungsprüfung, künstlerische Studiengänge) erweitert. Diese landesseitige Regelung umfasst für die genannten Prüfungstypen allerdings nur die Wiederholung von nicht bestandenen Letztversuchen und nicht die Möglichkeit der Notenverbesserung. Die betreffenden Einschränkungen der hochschulseitigen Regelungen werden damit auch für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 nicht mehr angewendet. Fragen können an die Prüfungsämter und Prüfungsausschüsse gerichtet werden.

Zur hochschulseitigen Regelung:
Für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge hat der Senat am 8. Juli 2020 eine Freiversuchsregel beschlossen, die mit Beschluss vom 13. Januar 2021 für das Wintersemester 2020/21 und mit Beschluss vom 5. Mai für das Sommersemester 2021 (für Prüfungen bis zum 31. Oktober 2021) verlängert wurde. In den betreffenden Semestern nicht bestandene Prüfungen gelten als nicht unternommen. In diesen Semestern bestandene Prüfungen (mit Ausnahme von Abschlussarbeiten und Prüfungen in künstlerischen Studiengängen) können einmalig zur Notenverbesserung wiederholt werden. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis. Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen nicht unter diese Regelung. Etwaige in den Fachprüfungsordnungen vorgesehene darüberhinausgehende Regelungen bleiben unberührt.

Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung muss bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgen, danach verfällt diese Möglichkeit. Für das Wintersemester 2020/21 endet die entsprechende Frist mit dem 31.03.2022, für das Sommersemester 2021 endet diese Frist mit dem 30.09.2022. Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

Folgende Erläuterungen und Hinweise erscheinen hierzu wichtig:
Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Sie gilt daher auch für in den genannten Zeitraum verschobene Prüfungen des Wintersemesters 2019/20; maßgeblich ist gleichermaßen bei nicht bestandenen Prüfungen wie bei Wiederholungen zur Notenverbesserung der Zeitraum des Sommersemesters vom 1.04.2020 bis zum 31.10.2020 sowie das Wintersemester 2020/21 bis Ende April 2021; für das Sommersemester 2021 gilt der betreffende Zeitraum bis Ende Oktober 2021. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt. ‚Abschlussarbeiten‘ im Sinne der Regelungen sind die Bachelor- und Masterarbeiten sowie die wiss. Hausarbeit in den Staatsexamensstudiengängen.

Ansprechbar sind die Prüfungsverwaltungen der Studiengänge in den Fachbereichen.

Die für das BAFöG relevante verlängerte individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester gibt es auch im WS20/21.

Im Detail heißt das:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat per Verordnung eine entsprechende Regelung zur individuellen Regelstudienzeit getroffen. Daraus folgt, dass – wie schon im Sommersemester 2020 – auch im Wintersemester 2020/21 für die eingeschriebenen Studierenden die individuelle Regelstudienzeit um ein (weiteres) Semester erhöht wird. Diese Regelung ist bedeutsam im Rahmen des BAFöG-Bezugs, wo sich die Höchstförderdauer entsprechend erhöht.

Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 und des Wintersemesters 2020/21 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in Prüfungsordnungen oder anderen Regelungen der Hochschulen festgelegten Regelstudienzeiten […] für die im Sommersemester 2020 oder im Wintersemester 2020/2021 in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um jeweils ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 12. Februar 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 26. Februar 2021, S. 130).

Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020, für im WS 2020/21 und für im SS 2021 beurlaubte Studierende. Sie ist Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAföG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

Umfassende Informationen zum Thema Bafög und Studienfinanzierung gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

  • Auslandssaufenthalte sind grundsätzlich möglich. Die Lage ist angesichts der Pandemie sehr dynamisch und kann zu kurzfristigen Änderungen führen. Es wird deshalb dringend geraten, sich vor dem Antritt von Auslandsaufenthalten laufend über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Gastlandes sowie über die Anforderungen und Rahmenbedingungen der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Mitarbeitende sollten sich zusätzlich über die Vorgaben der Universität zu Dienstreisen informieren.
  • Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich regelmäßig auf den Seiten des Auswärtigen Amts und der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Studierende, die verpflichtende Auslandsaufenthalte absolvieren müssen, wenden sich bitte an den jeweiligen Prüfungsausschuss.
  • Eine Verschiebung des Aufenthalts ist in den meisten Fällen möglich. Ob ein bewilligtes Stipendium bei frühzeitigem Abbruch oder Nichtantritt zurückbezahlt werden muss, ist im Einzelfall zu prüfen bzw. abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Stipendiengeber.
  • Sofern Sie sich erfolgreich für einen Austauschplatz beworben haben, können Sie die Online-Angebote der Gastuniversität nutzen. Auch eine Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lehre ist in vielen Fällen möglich und kann finanziell unterstützt werden.
  • Bei Fragen steht Ihnen das Team des International Office gerne zur Verfügung.

4. Ta­gun­gen, Kon­fe­ren­zen, nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen, Se­nat

  • Veranstaltungen wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote bis 50 Personen können grundsätzlich durchgeführt werden, sofern die Abstands- und Hygieneregeln und die Verpflichtung zum Tragen von medizinischen Masken eingehalten werden, Kontaktdaten erfasst und geeignet große Räume zur Verfügung stehen. Bitte beachten Sie: es stehen nur rund 20 % der ursprünglichen Sitzplätze in Räumen der Universität zur Verfügung.
  • Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind vorab genehmigen zu lassen.
  • Durch die begrenzten Raumkapazitäten - es stehen nur rd. 20 % der ursprünglichen Sitzplätze zur Verfügung - ist eine Durchführung an der Universität ggf. nicht immer möglich. Alternativ kann der Veranstalter auf externe Räumlichkeiten/Anmietungen ausweichen. Anfragen zur internen Raumbuchung sind über die Raumverwaltung abzuklären (Kontakt über: schick-weigert[at]uni-kassel[dot]de oder cedric.weber[at]uni-kassel[dot]de).
  • Für die Erstellung eines Hygienekonzepts wird eine „Checkliste Veranstaltungen (Gefährdungsbeurteilung Corona / https://www.uni-kassel.de/intern/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=1041&token=bd9ec6fa8c84dab59ad9a82ea463a9e42e9a9c5a)“ sowie persönliche Beratung über angeboten. Für Fragen zur Erstellung eines Hygienekonzepts können Sie sich mit der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de) abstimmen. Die Verantwortung für die Erstellung und Einhaltung der Hygienekonzepte / Gefährdungsbeurteilung liegt beim Veranstalter. Die Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos und zur Kontaktdatenerfassung sind zu beachten.
  • Die Durchführung von schriftlichen Prüfungen und die Durchführung von curricularen Präsenzlehrveranstaltungen haben Priorität bei der Raumnutzung.
  • Das weitere Infektionsgeschehen ist nicht absehbar, ggf. ist mit lokalen oder regionalen Lockdownmaßnahmen zu rechnen. Zur Vermeidung möglicher Kosten, die mit einer kurzfristigen Stornierung verbunden wären, ist eine alternative Planung mit digitalen Formaten anzuraten und dies bei ggf. einzugehenden Verpflichtungen für Raumanmietungen oder Bewirtung zu berücksichtigen.

 

Senatssitzungen werden per Videokonferenz durchgeführt und sind hochschulöffentlich. Die Einwahldaten können bei Frau Honig (E-Mail: yvonne.honig[at]uni-kassel[dot]de) nachgefragt werden.

5. Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te

  • Der Hochschulleitung ist bewusst, dass Beschäftigte mit familiären Betreuungserfordernissen durch die Einschränkungen in Schulen und Kitas vor großen Herausforderungen stehen. Führungskräfte und Mitarbeitende werden daher aufgefordert, im Dialog gute Lösungen zu finden.
  • Wo Mobile Arbeit unter den vorgenannten strengen Maßgaben nicht möglich ist, sind Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung, zeitlich versetzte Arbeit, eine Verlagerung der Arbeitszeit in die Morgen- oder Abendstunden etc. zu ergreifen.
  • Die Parkplätze am Nord-Campus Holländischer Platz und am Standort Wilhelmshöher Allee stehen bis auf weiteres zur Verfügung – die Poller/Schranken sind geöffnet.

Die Dienstanweisung des HMWK vom 12.02.2021 ersetzt die bisherige Dienstanweisung vom 28.10.2020.

Die Regelungsabrede „Mobile Arbeit“ bleibt hiervon unberührt und gilt zunächst bis zum 30.09.2021. Der Arbeitsumfang in Mobiler Arbeit kann den Anteil von 40% übersteigen. Darüber hinaus gilt die Regelungsabrede zur Mobilen Arbeit entsprechend weiter, zunächst bis zum 30.09.2021.

Eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Dienstpflicht, unter Fortzahlung der Bezüge, aufgrund der Kinderbetreuung kommt in der Regel nicht in Betracht.

Wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen sind, eingeschränkt betrieben werden, durch Empfehlung der Landesregierung der Besuch freigestellt wird oder wird deren Betreten untersagt, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

In außergewöhnlichen Härtefällen kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule tatsächlich teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
  • Mobile Arbeit nicht möglich ist
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sowie der Jahresurlaub eingebracht wurden

alternative Betreuungsmöglichkeiten (z. B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

Müssen Beschäftigte, pflegebedürftige Angehörigen (mit einem Pflegegrad nach SGB XI) pflegen, weil wegen der Corona-Pandemie die Betreuungseinrichtung vorübergehend geschlossen ist oder der Pflegedienst ausfällt oder ausländische Pflegekräfte nicht einreisen können, oder eine nahestehende Person im Hospiz oder im Krankenhaus im Sterbeprozess begleiten, kann nach billigem Ermessen hiervon betroffenen sorgeberechtigten Beschäftigten die Erfüllung der Aufgaben teilweise oder vollständig in Mobiler Arbeit gewährt werden.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, wenden Sie sich zur Prüfung des Einzelfalls an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de.

Eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Dienstpflicht, unter Fortzahlung der Bezüge, aufgrund der Kinderbetreuung kommt in der Regel nicht in Betracht.

Wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen sind, eingeschränkt betrieben werden, durch Empfehlung der Landesregierung der Besuch freigestellt wird oder wird deren Betreten untersagt, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

In außergewöhnlichen Härtefällen kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule tatsächlich teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
  • Mobile Arbeit nicht möglich ist
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sowie der Jahresurlaub eingebracht wurden
  • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

Müssen Beschäftigte, pflegebedürftige Angehörigen (mit einem Pflegegrad nach SGB XI) pflegen, weil wegen der Corona-Pandemie die Betreuungseinrichtung vorübergehend geschlossen ist oder der Pflegedienst ausfällt oder ausländische Pflegekräfte nicht einreisen können, oder eine nahestehende Person im Hospiz oder im Krankenhaus im Sterbeprozess begleiten, kann nach billigem Ermessen hiervon betroffenen sorgeberechtigten Beschäftigten die Erfüllung der Aufgaben teilweise oder vollständig in Mobiler Arbeit gewährt werden.


Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, wenden Sie sich zur Prüfung des Einzelfalls an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de.

Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind. Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurde.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen aus der Distanz oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen sollten möglichst ohne persönlichen Kontakt stattfinden. Sollte die persönliche Anwesenheit erforderlich sein, sind die Örtlichkeiten so zu wählen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise unter https://www.uni-kassel.de/its/startseite/homeoffice-und-mobile-arbeit

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
  • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind weiterhin keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.

Die Universität Kassel hat für ihre Beschäftigten ein Kontingent an Betreuungsstunden bei der flexiblen Kinderbetreuung studykidscare vom Studierendenwerk belegt. Kinder im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahren können dort betreut werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne beim Family Welcome Service, Mareike Schön (mareike.schoen[at]uni-kassel[dot]de).

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Beschäftigte, die insbesondere als Kontaktperson Kategorie 1 nach Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne sind, stimmen mit ihrer/ ihrem Vorgesetzten ab, ob eine Erledigung der Dienstaufgaben in Mobiler Arbeit möglich ist.

Sofern dies nicht möglich ist, informieren Sie bitte die Abteilung Personal und Organisation und senden eine entsprechende E-Mail an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

  • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
  • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.

Wo möglich, sollten Fortbildungsangebote weiterhin auf digitaler Basis stattfinden. Sollten Fortbildungsveranstaltungen in Präsenz erforderlich sein, so können diese unter entsprechender Beachtung der Rechtslage und der Vorgaben des RKI sowie bei Vorlage eines Hygienekonzepts durchgeführt werden.

Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist. Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen. Es wird erwartet, dass keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen werden, wenn bereits bei Abreise die Bundesregierung nicht nur eine Reisewarnung erteilt, sondern das Reiseziel als Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet/Virusvariantengebiet eingestuft hat und diese Reise nicht unvermeidbar ist. Die Liste der Risikogebiete ist auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

 

Personalauswahlgespräche können wieder in Präsenz durchgeführt werden, sofern die Bestimmungen der Dienstanweisung für besondere Hygiene-und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Insbesondere bei der Auswahl der Räumlichkeit für das Vorstellungsgespräch ist zu beachten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen Teilnehmer*innen eingehalten werden kann. Die Option der Durchführung digitaler Auswahlgespräche bleibt bestehen.

Beachten Sie die Hinweise unter: Informationen zur Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen per Vi­deo­te­le­fo­nie

Falls im Rahmen von evtl. Kontrollen durch die Sicherheitsbehörden, ein Nachweis über den Anlass (Fahrt zum Arbeitsplatz) erforderlich ist, kann als Nachweis die im März 2020 für eine Vielzahl von Beschäftigten erstellte Arbeitgeberbescheinigung oder eine Arbeitsbescheinigung verwendet werden – ersatzweise ggf. auch ein vorhandener Dienstausweis.

Um auf eventuelle Kontrollen vorbereitet zu sein, können sich Beschäftigte, die in Gebieten wohnen, in denen aufgrund einer entsprechenden Inzidenz der Bewegungsradius auf 15 km eingeschränkt ist, zur Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung an die/den zuständigen Personalsachbearbeiter*in oder an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de wenden.

Infolge der derzeitigen Pandemie-Bedingungen kann es für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf befristeten Qualifikationsstellen zu Beeinträchtigungen im Qualifizierungsprozess kommen, die eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer erforderlich machen.

Hinweise zu den Antragsvoraussetzungen sowie zum Antragsverfahren haben wir hier für Sie zusammengestellt: www.uni-kassel.de/go/corona-vertragsverlaengerung

6. In­for­ma­ti­ons­quel­len und Down­load

Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App zum Download zur Verfügung. Mit der App können Sie anonym und schnell darüber informiert werden, wenn Sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. Die wichtigsten Informationen zur App finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/praevention/

Go-Link dieser Seite: www.uni-kassel.de/go/gesundheitsschutz