Um­­gang mit dem Corona-Virus

Das Land Hessen hat die Corona-Verordnung zum 23.11.22 angepasst und hebt die Isolationspflicht für positiv auf das Corona-Virus getestete Personen auf. Im Mittelpunkt der Regelungen steht nun, mehr denn je, das eigenverantwortliche Handeln jeder einzelnen Person. Ergänzend dazu wurde die Dienstanweisung des Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst der neuen Verordnungslage angepasst. Die aktuellen Regelungen im Überblick:

1. Ba­sis­schutz­maß­nah­men (Stand 28.11.2022)

  • Die Basisschutzmaßnahmen sind weiterhin zu berücksichtigen: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen und Lüften der Räume.
  • Das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske, FFP2-Maske) in Innenräumen der Universität und in Gedrängesituationen soll verantwortlich und situationsangepasst berücksichtigt werden.
  • Für Beschäftigte mit einem erhöhten individuellen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf können auf Grundlage der Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit in Abstimmung zwischen den Beschäftigten und deren Vorgesetzten individuelle Regelungen getroffen werden. Der Nachweis des Risikos erfolgt durch ein entsprechend aussagekräftiges, ärztliches Attest.
  • Die Universität Kassel stellt auch weiterhin kostenfrei Antigen-Selbsttests für Beschäftigte zur Verfügung. Wir appellieren an Sie, sich regelmäßig zweimal pro Woche selbst zu testen.

Impftermine sind über Hausärzte und teilweise die Kommunen zu erhalten. Informationen über Impfangebote der Stadt und des Landkreises Kassel finden Sie hier:

Stationäre DRK-Impfstelle - neue Adresse (geöffnet ab 28.02.2022):
Im kleinen Felde 18-20
37213 Witzenhausen

Terminvereinbarung für alle vier Impfstellen im Werra-Meißner-Kreis über www.impftermine-wmk.de

Oder wenden Sie sich an eine hausärztliche Praxis und vereinbaren Sie telefonisch einen Termin.

2 Studium und Leh­re (Stand 28.11.2022)

  • Für positiv getestete Erwachsene besteht mindestens fünf Tage nach dem ersten positiven Test eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung. Unter freiem Himmel kann die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 Meter) abgesetzt werden.
  • Im Falle einer Infektion wird Personen mit positivem Corona-Test dringend empfohlen - unabhängig davon, ob Symptome vorliegen –, nicht am Präsenzbetrieb teilzunehmen. Nehmen Personen mit positivem Corona-Test gleichwohl teil, haben sie eine medizinische Maske zu tragen; dies gilt dann auch bei musik- oder sportpraktischen Übungen. Lehrende werden gebeten, im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten eine Nichtteilnahme am Präsenzbetrieb zu akzeptieren und eine selbständige Erarbeitung der Lehrinhalte zu unterstützen.
  • Durchführung von elektronischen Online-Aufsichtsklausuren: Die noch bis Jahresende 2022 bestehenden Möglichkeiten der Durchführung von elektronischen Online-Aufsichtsklausuren werden in der „Handreichung zur Durchführung von elektronischen Fernprüfungen (Online-Klausuren) vom 4. Februar 2021“ erläutert. Als Dokument finden Sie das Muster der Datenschutzinformationen hier: PDF-Datei / Word-Datei.
  • Eine Satzung zur Durchführung von mündlichen und praktischen Prüfungen per Videokonferenzsystem ist in Vorbereitung und wird voraussichtlich zeitnah beschlossen und in Kraft treten. Die Möglichkeit zur Durchführung von online-überwachten Aufsichtsklausuren wird zum Jahresende 2022 auslaufen.

Die von der Universität Kassel und dem Land Hessen eingeführten Freiversuchsregelungen galten bzw. gelten für Prüfungen, die vom Sommersemester 2020 bis einschließlich Wintersemester 2021/22 (bis zum 30. April 2022) abgelegt wurden. Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Für nach diesem Zeitpunkt abgelegte Prüfungen gelten sie nicht mehr.

In den betreffenden Semestern nicht bestandene Prüfungen – einschließlich Abschlussarbeiten – gelten – unabhängig von der Zahl des Versuchs – als nicht unternommen. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt; sie unterfallen der Freiversuchsregelung. Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen hingegen nicht unter diese Regelungen. Sie gelten als nicht bestanden und können ggf. wie bisher sanktioniert werden. 

Für die hochschulseitig eröffnete Möglichkeit der einmaligen Prüfungswiederholung in den betreffenden  Semestern  bestandener Prüfungen (mit Ausnahme von Abschlussarbeiten) in den Studiengängen mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge zur Notenverbesserung gelten Fristen. Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung musste bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgt sein. Für das Wintersemester 2020/21 endete die entsprechende Frist mit dem 31.03.2022, für das Sommersemester 2021 mit dem 30.09.2022; für das Wintersemester 2021/22 endet sie mit dem 31.03.2023. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis.

Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

Fragen können an die Prüfungsämter und Prüfungsausschüsse gerichtet werden.

Die für das BAFöG relevante verlängerte individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester gibt es mit Blick auf das SS 2020, das WS 2020/21, das SS 2021 und das WS 2021/22.

Im Detail heißt das:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat per Verordnung eine Regelung zur individuellen Regelstudienzeit getroffen. Daraus folgt, dass in den genannten Semestern (SS 2020, WS 2020/21, SS 2021, WS 2021/22) für die zum jeweiligen Zeitpunkt eingeschriebenen Studierenden die individuelle Regelstudienzeit um jeweils ein Semester erhöht wird. Diese Regelung ist bedeutsam im Rahmen des BAFöG-Bezugs, wo sich die Höchstförderdauer entsprechend erhöht.

Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020, des Wintersemesters 2020/21, des Sommersemesters 2021 sowie des Wintersemesters 2021/22 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in Prüfungsordnungen oder anderen Regelungen der Hochschulen festgelegten Regelstudienzeiten […]in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um jeweils ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 12. Februar 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 26. Februar 2021, S. 130 i. V. mit Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 17. Juni 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 29. Juni 2021, S. 318 i. V. mit Zweiter Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 9. Dezember 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 15. Dezember 2021, S. 835).

Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020, für im WS 2020/21, für im SS 2021 und für im WS 2021/22 beurlaubte Studierende. Sie ist Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAföG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/) .

Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te (Stand 23.11.2022)

  • Für positiv getestete Erwachsene besteht mindestens fünf Tage nach dem ersten positiven Test eine Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung. Unter freiem Himmel kann die Maske unter Einhaltung der Abstandsregeln (1,5 Meter) abgesetzt werden.
  • Beschäftigte haben ihre:n Vorgesetzte:n sowie die Abteilung Personal und Organisation über die Adresse personalfragen[at]uni-kassel[dot]de unaufgefordert zu informieren, wenn nachweislich eine Infektion mit dem Coronavirus oder eine Absonderungspflicht aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung vorliegt.
  • Für nachweislich mit dem Coronavirus-Infizierte wird die Präsenzpflicht am Arbeitsplatz für 5 Tage nach Vornahme des zugrundeliegenden ersten positiven Test aufgehoben. Während dieses Zeitraums erbringen die Beschäftigten ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, in Mobiler Arbeit mit ihrem mobilen dienstlichen PC.
  • Falls Krankheitssymptome für COVID-19 aufgetreten sind, soll die Selbstisolation erst nach 48 Stunden Symptomfreiheit, spätestens 10 Tage nach dem ersten positiven Test beendet werden. Während dieser Zeit ist die Präsenzpflicht ebenfalls aufgehoben.