Um­­gang mit dem Corona-Virus

0. Up­date vom 24.11.2021

Vor dem Hintergrund der aktuellen Gesetz- und Verordnungslage gelten neue Corona-Regeln. Sie treten am 24. November 2021 in Kraft.

1. Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

1.2.1 Aufenthalt in Gebäuden der Universität nur mit 3G-Status erlaubt

  • Der 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) ist bereits ab Gebäudezutritt erforderlich und gilt somit als Zugangsvoraussetzung für Lehrveranstaltungen, sonstige curriculare Veranstaltungen, für die Nutzung von Flächen und Räumen, die von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen zum Zwecke des Studiums genutzt werden.
  • Die Kontrolle durch den Wachdienst bzw. durch die Lehrenden bleibt unverändert.
  • Verschärfung der Maskenpflicht: Weiterhin gilt grundsätzlich immer eine Maskenpflicht im Gebäude und an den Sitzplätzen.
  • Keine Änderungen im Lehrbetrieb; es bleibt bei der 3G-Regel: Sofern Sie nicht nachweislich geimpft oder genesen sind, reicht ein Antigen-Schnelltest von einem Leistungserbringer z.B. in einem öffentlichen Testzentrum: 
    1. Liste der Testzentren in Kassel.
    2. In Witzenhausen werden Corona-Testungen montags und mittwochs in der Zeit von 8:00 bis 10:00 Uhr, in der Cafeteria, ehemaliges Kloster, Steinstraße Witzenhausen angeboten.
  • Zur Nachweisführung ist der Negativnachweis gemeinsam mit einem Studierendenausweis (CampusCard) oder einem amtlichen Ausweispapier im Original mitzuführen. 
  • Ausgenommen von den 3G-Regeln sind lt. hessischer Verordnungslage mündliche und schriftliche Prüfungen.
  • Internationale Studierende, die mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember 2021 kostenlos per Schnelltest in einem/r Testzentrum/Arztpraxis/Apotheke testen lassen. Gleiches gilt für Schwangere und Personen unter 18 Jahren (§4a, Absatz 3. Coronavirus-Testverordnung (TestV) des Bundesgesundheitsministeriums).
  • Wenn Sie geimpft oder genesen sind nutzen Sie trotzdem die kostenlosen Antigen-Selbsttests, um die Sicherheit für alle zu erhöhen.
  • Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass das unerlaubte Herstellen und Verwenden gefälschter Corona-Test- und Impfzertifikate strafbar ist. Sollten solche Fälschungen bei den Kontrollen auffallen, werden sie zur Anzeige gebracht. Je nach Fall handelt es sich dabei um Urkundenfälschung, die nach § 267 StGB mit Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft wird. Zudem kommt das Delikt des "Gebrauchmachens unrichtiger Gesundheitszeugnisse" in Betracht, das gemäß § 279 StGB mit Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft wird. Schließlich hat der Gesetzgeber mit Wirkung zum 01.06.2021 weitere Strafvorschriften im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geschaffen. Nach § 75 Abs. 2 IfSG droht Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr beim wissentlichen Gebrauchen eines unrichtigen Impf- oder Testnachweises zur Täuschung im Rechtsverkehr. 

 1.2.2 3G-Nachweis Lehre

  • Internationale Studierende und Studierende, deren Impf- / Genesenennachweise von den gängigen Formaten abweichen oder nur in Papierform vorliegen erhalten einen „3G-Nachweis Lehre“ in Form eines dokumentensicheren Kärtchens im Scheckkartenformat, auf dem die Gültigkeitsdauer des Nachweises dokumentiert ist.
  • Zur Nachweisführung ist der Negativnachweis gemeinsam mit einem Studierendenausweis (CampusCard) oder einem amtlichen Ausweispapier im Original mitzuführen.
  • Die Prüfung der in Papierform vorliegenden Impf- / Genesenennachweise und die Ausstellung eines „3G-Nachweis Lehre“ erfolgt zentral: 
    Kassel: Der 3G-Nachweis wird an der Infotheke der Allgemeinen Studienberatung (3. Obergeschoss Campus Center) montags bis donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr ausgestellt.
    Witzenhausen: Der 3G-Nachweis wird in der Cafeteria, ehemaliges Kloster, Steinstraße Witzenhausen, montags und mittwochs in der Zeit von 8:00 bis 10:00 Uhr ausgestellt. 

1.2.3 2G für sonstige Veranstaltungen

  • Für sonstige Veranstaltungen in Innenräumen (über 25 Personen), die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote gilt künftig die 2G-Regel (bisher 3G+PCR). Auch bei der 2G-Regelung sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, das Tragen von medizinischen Masken ist verpflichtend und es ist auf eine gute Lüftungssituation zu achten.
  • Für den Allgemeinen Hochschulsport und das UNIfit gilt: 2G-Zugangsbeschränkung mit Maske und Abstand (bisher 3G+PCR).

1.2.4 Kostenlose Selbsttests 

  • Als zusätzlichen Schutz für geimpfte und genesene Studierende stellt die Universität einmal pro Woche eine 5er Packung-Antigen-Selbsttests kostenfrei zur Verfügung (vorbehaltlich der weiterhin uneingeschränkten Verfügbarkeit im Einkauf). Dieser Personenkreis ist dringend dazu aufgefordert, sich vor der Teilnahme an Lehrveranstaltungen selbst zu testen und diesen zusätzlichen Schutz zu nutzen (Lehrende können weiterhin wie gewohnt Tests für Ihre Lehrveranstaltungen anfordern).
  • 3G-Regel als Zugangsvoraussetzung mit offiziellem Testnachweis bleibt bestehen: Unabhängig von diesem Angebot ist der Zugang zu Lehrveranstaltungen auch weiterhin nur nach der 3G-Regel (Geimpft, Genesen, Getestet) möglich. Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen den Testnachweis durch einen maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR oder durch einen maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests durch einen Leistungserbringer z.B. in einem öffentlichen Testzentrum erbringen.

Die Ausgabe der Antigen-Selbsttests für 2G-Studierende erfolgt an folgenden Standorten:

  • Holländischer Platz, Servicetheke im CampusCenter (Foyer im Erdgeschoss): Mo, Mi, Fr. von 8 - 16 Uhr
  • Wilhelmshöher Allee, Ausgabe vor Hausmeisterei im Foyer:  Mo, Mi von 10 - 12 Uhr
  • Heinrich-Plett-Straße: Ausgabe vor Hausmeisterei im Foyer:  Mo, Mi von 10 - 12 Uhr
  • Witzenhausen, Nordbahnhofstraße: Ausgabe Hausmeisterei: Mo, Mi von 10 - 12 Uhr
  • Kunsthochschule: Ausgabe Hausmeisterei: Mo, Mi von 11 - 13 Uhr

Für die Dokumentation der Ausgabe der Tests ist die Campus Card erforderlich.

Formulare:

 

1.3.1 Zutritt zur Arbeitsstätte

  • Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist Beschäftigten (auch Hilfskräfte) nur mit 3G-Status erlaubt. Dies gilt auch für Lehrbeauftragte.
  • Der 3G-Status (geimpft, genesen oder getestet) muss täglich kontrolliert werden. Die Kontrolle erfolgt durch die jeweiligen Vorgesetzten.
  • Weisen Beschäftigte nach, dass sie geimpft oder genesen sind, kann von den täglichen Zugangskontrollen abgesehen werden, sofern ihr Nachweis einmal kontrolliert dokumentiert wurde. 
  • Beschäftigte (auch Hilfskräfte sowie Lehrbeauftragte), die keinen Geimpften- oder Genesenennachweis erbringen, müssen bei Präsenz am Arbeitsplatz (Mobile Arbeit ist ausgenommen) einen gültigen Testnachweis bei den Vorgesetzten arbeitstäglich unaufgefordert vorlegen. Sie sind verpflichtet, selbst für Testnachweise an allen Präsenzarbeitstagen zu sorgen. Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind, müssen den Testnachweis durch einen maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR oder durch einen maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests durch einen Leistungserbringer z.B. in einem öffentlichen Testzentrum erbringen. Die Zeit, die aufgewendet wird, um den gültigen Test zu erhalten, gilt nicht als Arbeitszeit.

1.3.2 Kontrolle der 3G-Regelungen

  • Für die Verwaltung und Zentralen Einrichtungen ergeben sich die Zuständigkeiten aus den jeweiligen Geschäftsverteilungsplänen; für die Fachbereiche / Kunsthochschule gilt: Fachgebietsleitungen für das Personal in den Fachgebieten, Dekan*innen/Rektor für die Fachgebietsleitungen, Präsidentin für die Dekan*innen/den Rektor. Für die Lehrbeauftragten liegt die Zuständigkeit je nach Zuordnung beim Studiendekan*in, Institutsdirektorin oder bei der Fachbgebietsleitung.
  • Zur Dokumentation der Zutrittskontrolle reicht es aus, wenn die Vorgesetzten am Kontrolltag den Vor- und Zunamen auf einer Liste notieren, wenn der jeweilige Nachweis erbracht wurde. Für die Dokumentation stellen wir Ihnen das folgende Formblatter zur Verfügung:3G-Kontrolle „Genesenennachweis/Impfnachweis“      3G-Kontrolle „Dokumentation der arbeitstäglichen Vorlage eines Testnachweises“
    Diese Listen verbleiben ausschließlich bei den Vorgesetzen.
  • Die Vorlage des Impf-, Genesenen- oder Testnachweises kann auch per Mail an die persönliche Dienstadresse der Vorgesetzten erfolgen oder die Beschäftigten können den Testnachweis per Videokonferenz vorzeigen. Vorgesetzte können diese Kontrolle nur an Mitarbeiter*innen mit Personalverantwortung delegieren.
  • Der Geimpft-, Genesen- oder Getestet-Status darf von den Vorgesetzten unter Beachtung des Datenschutzes eingesehen und die Einsichtnahme dokumentiert werden. Hierbei ist sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte (zum Beispiel Dritte oder Kolleginnen und Kollegen) ausgeschlossen ist. Die Daten sind von den Vorgesetzten spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu löschen.
  • Jeder Beschäftigte und jede/jeder Vorgesetzter hat den eigenen Impf- /Genesenen-/Testnachweis im Original für Kontrollen der zuständigen Behörde bereitzuhalten. Die Dokumentation der Zutrittskontrolle muss von Vorgesetzten für evtl. Kontrollen durch die Behörden aufbewahrt werden.
  • Wenn Sie geimpft oder genesen sind, nutzen Sie trotzdem die kostenlosen Antigen-Selbsttests, um die Sicherheit für Alle zu erhöhen. 

    1.3.3 Datenschutzrechtliche Hinweise zur 3G Regelung 

    Nach 1.1.15 der FAQ des BMAS darf der Arbeitgeber zu Zwecken der Nachweiskontrollen personenbezogene Daten wie den Namen und das (generelle) Vorliegen eines gültigen 3G-Nachweises inkl. der Gültigkeitsdauer abfragen und dokumentieren. Den (konkreten) Impf-, Genesenen- und Testnachweis darf er nur verarbeiten, soweit dies zum Zwecke der Nachweiskontrolle erforderlich ist. Sofern Zutrittskontrollen wie oben geschildert, an der Uni Kassel nicht durchführbar sind (die Gründe dafür sollten dokumentiert werden), halte ich den Mail- Versand des Nachweises an den/die  Vorgesetzte/n aus Datenschutzsicht daher lediglich mit folgenden Maßgaben für zulässig: 

    • Nachweise können von den Beschäftigten lediglich auf freiwilliger Basis beim Arbeitgeber hinterlegt werden (siehe BMAS, Punkt1.1.11). Deshalb kann der E-Mail-Versand lediglich eine freiwillige Option sein.
    • Die Datensicherheit muss gewährleistet sein, daher kann der E-Mailversand lediglich innerhalb des sicheren Datennetzes der Uni (inkl. VPN) von und an Uni-E-Mail-Adresse erfolgen (z.B. nicht von einer privaten E-Mail-Adresse, wie gmx).
    • Nach Dokumentation der Kontrolle durch Vorgesetzte werden die E-Mails einschließlich Anhang sofort gelöscht. Die weitere Speicherung des 3G-Nachweises ist dann nicht mehr erforderlich.
    • Zur Dokumentation der Kontrolle genügen aus Datenschutzsicht folgende Angaben: Datum / Name / Vorlage eines gültigen 3G-Nachweises: [ja/nein] / Ist arbeitstäglich ein Testnachweis erforderlich? [ja/nein] / Ablaufdatum des Nachweises vor dem 19. März 2022? Wenn ja, wann?
    • Lediglich, wenn bei „Ist arbeitstäglich ein Testnachweis erforderlich?“ ja angekreuzt worden ist (nicht geimpft und nicht genesen), ist an jedem Arbeitstag vor jedem Zugang ein Testnachweis nach diesem Verfahren vorzulegen. In den anderen Fällen reicht die einmalige Abgabe.
    • Vorgesetzte und Sekretariate müssen sensibilisiert werden, dass es sich bei den Nachweisen um sensible Gesundheitsdaten handelt und auf ihre Verpflichtung zur Vertraulichkeit hingewiesen werden. Es ist sicherzustellen, dass eine Kenntnisnahme der erfassten Daten durch Unbefugte (zum Beispiel Dritte oder Kolleginnen und Kollegen) ausgeschlossen ist.
    • Die erhobenen Daten sind spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung zu löschen.
    • Beschäftigte sind über das Verfahren mit einem kurzen Datenschutzhinweis zu informieren: „…Freiwillig können Sie Ihren 3G-Nachweis zu Kontrollzwecken per E-Mail Ihrer/Ihrem Vorgesetzen/ Ihrem Sekretariat übermitteln. Ihre E-Mail mit dem übermittelten 3G-Nachweis wird unmittelbar nach der Dokumentation gelöscht. Gespeichert wird lediglich die Angabe, dass Sie einen 3G-Nachweis vorgelegt haben, nicht der Nachweis an sich. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogener Daten ist § 28b Abs. 3 S. 3 IfSG. Die erhobenen Daten werden spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung gelöscht. Bei Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an datenschutz[at]uni-kassel[dot]de.“
    • Beschäftigte, die ausschließlich mobil arbeiten, unterliegen keiner entsprechenden Nachweispflichten.

    2. Qua­ran­tä­ne, Mel­de­pflich­ten, Corona-In­fek­tio­nen

    Gilt für private Reisen und Dienstreisen (weitere Informationen zu Dienstreisen unter FAQ Nr. 5.17)

    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt.

    Aktuelle Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: Quarantäne-Bestimmungen und Coronatests für Einreisende

    Beschäftigte informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert:

    • nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, 
    • Einstufung als enge Kontaktperson (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition (vgl. Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen Stand: 20. Mai 2021 in der aktuellen Fassung),
    • Absonderungspflicht aufgrund § 7 der Coronavirus-Schutzverordnung oder § 4 der Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV) vom 12. Mai 2021 in der jeweils gültigen Fassung,
    • Anordnung einer Absonderung durch ein Gesundheitsamt.

    Für Einreisende aus dem Ausland gelten die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung. Auch die dort geregelten Ausnahmen von der Absonderungspflicht sind zu beachten.

    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt. Eine Reise ist vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für eine entsprechende Reise vorliegen. Unvermeidbar dürfte eine Reise nur unter besonderen und außergewöhnlichen Umständen  (z. B. Geburt des eigenen Kindes oder das Ableben eines nahen Angehörigen  wie z. B. eines Eltern- oder Großelternteils oder eines eigenen Kindes) sein.

    Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte und enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition wird die Präsenzpflicht für 14 Tage aufgehoben, sofern nicht bereits aufgrund § 7 der Coronavirus-Schutzverordnung oder § 4 der Coronavirus-Einreiseverordnung oder einer behördlichen Quarantäneanordnung eine Absonderungspflicht besteht. Abweichende Quarantänezeiträume in den hessischen Verordnungen, der Coronavirus-Einreiseverordnung und in Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter gelten vorrangig.

    Während dieser Zeit erbringen die Beschäftigten ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC bzw. an einem vorhandenen Telearbeitsplatz.

    1. Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion aufgrund typischer Krankheitssymptome

    • Antigen-Selbsttest durchführen, ggf. auch Antigen-Schnelltest im Testzentrum
    • Bei negativem Testergebnis ggf. Krankmeldung; ansonsten weiterhin täglich testen
    • Bei positivem Testergebnis siehe 2.

    2. Verhalten bei positivem Antigen-Selbsttest oder Antigen-Schnelltest (Verdachtsfall)

    • Telefonische Kontaktaufnahme mit Hausarztpraxis oder Testzentrum wegen Durchführen eines PCR-Tests.
    • In die häusliche Selbst-Quarantäne begeben (Person gilt als Verdachtsfall)
    • Person (Verdachtsfall): Kontakte reduzieren, Risikogruppen meiden (ältere, immungeschwächte und chronisch kranke Menschen)
    • Informieren Ihren/Ihre Vorgesetzte/n oder Lehrenden über positiven Antigen-Selbsttest oder Antigen-Schnelltest
    • Vorgesetzte/Lehrende: Ermitteln zusammen mit der/dem Beschäftigten (Verdachtsfall) mögliche „enge Kontaktpersonen“. Mehr zum Thema "Kontaktpersonen": siehe 3. und 4.

    Definition enge Kontaktperson (gemäß RKI):

    Eine Person gilt als enge Kontaktperson zu einem Verdachtsfall, wenn:

    • Aufenthalt im Nahfeld (< 1,5 m Abstand) und > 10 min Kontakt und ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske oder
    • Gespräch (< 1,5 m Abstand) ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske, unabhängig von Dauer oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret
    • Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für > 10 min

    3. Kontakt zu Verdachtsfall

    Beschäftigte mit engem Kontakt zum Verdachtsfall:

    • Häusliche Selbst-Quarantäne: Im Homeoffice arbeiten, falls die Tätigkeit es zulässt
    • Bei Auftreten von Symptomen: Umgehend telefonisch an Hausarztpraxis oder Gesundheitsamt wenden, um das weitere Vorgehen abzuklären (Durchführen eines PCR-Tests, ggf. Krankschreibung)

    Wenn PCR-Test des „Verdachtsfalls“ negativ

    • Grundlegende Maßnahmen zu Abstand und Hygiene beachten
    • Keine weiteren Maßnahmen erforderlich

    4. Positives PCR-Testergebnis (Infizierte Person)

    • Die PCR-Teststelle/Arzt informiert automatisch das Gesundheitsamt über das positive Testergebnis.
    • Gesundheitsamt kontaktiert die infizierte Person und führt die Kontaktdatennachverfolgung durch.
    • Beschäftige informieren Vorgesetze/n nach Erhalt des positiven PCR-Testergebnisses über mögliche enge Kontaktpersonen der vorangegangenen zwei Tage (Definition enge Kontaktperson siehe oben).
    • Beschäftigte / Vorgesetzte informieren Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) über das Ergebnis des PCR-Tests und senden den Absonderungsbescheid des Gesundheitsamts zu (gilt als Krankmeldung).
    • Studierende werden angehalten, einen Verdachtsfall (siehe 2.) oder ein positives PCR-Testergebnis an die Lehrenden zu melden.
    • Lehrende werden gebeten, einen Verdachtsfall (siehe 2.) oder ein positives PCR-Testergebnis von Studierenden an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu melden (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de), sofern eine Anwesenheit im maßgeblichen Zeitraum (zwei Tage vor Auftreten erster Symptome oder einer positiven Testung) an der Universität vorlag.

    Informationsquellen:

     

    3. Studium und Leh­re

    Unsere Planungen stehen unter dem Vorbehalt der jeweils geltenden Bestimmungen in Hessen.

    • In Hörsälen und Seminarräumen können bis maximal 50% der verfügbaren Plätze besetzt werden. Eine Kontaktdatenerfassung findet nicht mehr statt. Die 50%-Besetzung von Hörsälen erfolgt im so genannten Schachbrettmuster, bei dem jeder zweite Platz einer Reihe besetzt wird und die davor oder dahinterliegenden Reihen jeweils versetzt besetzt werden. Die Anzahl verfügbarer Sitzplätze wird an den Lehrräumen sowie im Raumbuchungssystem HIS LSF gekennzeichnet. In großen Hörsälen sind die Plätze markiert, in den übrigen Räumen organisieren sich die Teilnehmenden selbstständig.
    • Sonstige Veranstaltungen, die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote können ebenfalls wieder durchgeführt werden. Dabei ist die zulässige Teilnehmerzahl zu beachten und es sind veranstaltungsspezifische Abstands- und Hygienekonzept zu erstellen. Durch die begrenzten Raumkapazitäten von maximal 50% ist eine Durchführung an der Universität ggf. nicht immer möglich. Schriftliche Prüfungen und curriculare Präsenzlehrveranstaltungen haben bei der Raumnutzung Priorität.

    Exkursionen werden bis auf Weiteres nicht genehmigt. Hinsichtlich bereits genehmigter Exkursionen wird die Abteilung Personal und Organisation kurzfristig an die Exkursionsleitungen herantreten.

    Prüfungen (alle Standorte)
    Prüfungen, soweit zwingend erforderlich in Präsenz, sind weiterhin zulässig. Die 3G-Regel betrifft nicht schriftliche und mündliche Prüfungen. Hier ist auf ausreichend Abstand, auf medizinische Masken und auf regelmäßiges Lüften zu achten.

    Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche können besondere Prüfungsformen zulassen, beispielsweise Prüfungen per Videokonferenz. Hierbei muss u.a. sichergestellt sein, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, die Identität des Prüflings durch einen Ausweis festgestellt werden kann, dass er sich alleine im Raum befindet und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet.

    Wenn Prüfer oder Studierende einer Risikogruppe angehören oder wegen Betreuungsaufgaben nicht anwesend sein können oder andere wichtige Gründe vorliegen, besteht die Möglichkeit, (sofern vom zuständigen Prüfungsausschuss gebilligt) mündliche Prüfungen als Videokonferenz durchzuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, dass die Videokonferenz seitens des/der Prüfenden verwaltet und mittels eines sicheren Dienstes durchgeführt wird, dass die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments festgestellt werden kann, dass er / sie sich allein im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden und dass ein Prüfungsprotokoll in üblicher Weise erstellt wird. Die Erläuterung der Prüfungsbewertung gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich im Rahmen der Videokonferenz. Bei Nichtbestehen bestätigt der Prüfling mündlich, dass ihm / ihr die Bewertung erläutert wurde. Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt der/die Prüfende bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission fest. Falls dieses Verfahren nicht gewünscht wird, muss gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


    Die Möglichkeiten der Durchführung von elektronischen Aufsichtsklausuren werden in der „Handreichung zur Durchführung von elektronischen Fernprüfungen (Online-Klausuren) vom 4. Februar 2021“ erläutert. Als Dokument finden Sie das Muster der Datenschutzinformationen hier: PDF-Datei / Word-Datei

     

    Es wurde in Ergänzung zur hochschuleigenen Freiversuchsregelung (s. u.) von Seiten des Ministeriums festgestellt, dass im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 als endgültig nicht-bestanden gewertete Prüfungen einschließlich Abschlussarbeiten und mündliche Ergänzungsprüfungen noch einmal wiederholt werden dürfen. Ausgenommen sind Täuschungen.

    Im Detail heißt das:
    Im Wintersemester 2020/21 (und rückwirkend für das Sommersemester 2020) hat die landesweite Regelung die geltende umfassende und für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 eingeführte Freiversuchsregelung der Universität Kassel in wenigen Bereichen (Abschlussarbeiten einschl. Promotionen, mündliche Ergänzungsprüfung, künstlerische Studiengänge) erweitert. Diese landesseitige Regelung umfasste für die genannten Prüfungstypen allerdings nur die Wiederholung von nicht bestandenen Letztversuchen und nicht die Möglichkeit der Notenverbesserung. Die betreffenden Einschränkungen der hochschulseitigen Regelungen werden damit auch für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 nicht mehr angewendet. Fragen können an die Prüfungsämter und Prüfungsausschüsse gerichtet werden.

    Zur hochschulseitigen Regelung:
    Für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge hat der Senat am 8. Juli 2020 eine Freiversuchsregel beschlossen, die mit Beschluss vom 13. Januar 2021 für das Wintersemester 2020/21 und mit Beschluss vom 5. Mai für das Sommersemester 2021 (für Prüfungen bis zum 31. Oktober 2021) verlängert wurde. In den betreffenden Semestern nicht bestandene Prüfungen gelten als nicht unternommen. In diesen Semestern bestandene Prüfungen (mit Ausnahme von Abschlussarbeiten und Prüfungen in künstlerischen Studiengängen) können einmalig zur Notenverbesserung wiederholt werden. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis. Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen nicht unter diese Regelung. Etwaige in den Fachprüfungsordnungen vorgesehene darüberhinausgehende Regelungen bleiben unberührt.

    Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung musste bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgt sein, danach ist diese Möglichkeit verfallen. Für das Wintersemester 2020/21 endet die entsprechende Frist mit dem 31.03.2022, für das Sommersemester 2021 endet diese Frist mit dem 30.09.2022. Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

    Folgende Erläuterungen und Hinweise erscheinen hierzu wichtig:
    Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt. ‚Abschlussarbeiten‘ im Sinne der Regelungen sind die Bachelor- und Masterarbeiten sowie die wiss. Hausarbeit in den Staatsexamensstudiengängen.

    Ansprechbar sind die Prüfungsverwaltungen der Studiengänge in den Fachbereichen.

    Die für das BAFöG relevante verlängerte individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester gibt es mit Blick auf das SS 2020, das WS 2020/21 und das SS 2021

    Im Detail heißt das:
    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat per Verordnung eine Regelung zur individuellen Regelstudienzeit getroffen. Daraus folgt, dass in den genannten Semestern (SS 2020, WS 2020/21, SS 2021) für die zum jeweiligen Zeitpunkt eingeschriebenen Studierenden die individuelle Regelstudienzeit um jeweils ein Semester erhöht wird. Diese Regelung ist bedeutsam im Rahmen des BAFöG-Bezugs, wo sich die Höchstförderdauer entsprechend erhöht.

    Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020, des Wintersemesters 2020/21 sowie des Sommersemesters 2021 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in Prüfungsordnungen oder anderen Regelungen der Hochschulen festgelegten Regelstudienzeiten […]in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um jeweils ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 12. Februar 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 26. Februar 2021, S. 130 i. V. mit Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 17. Juni 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 29. Juni 2021, S. 318).
     

    Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020, für im WS 2020/21 und für im SS 2021 beurlaubte Studierende. Sie ist Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAföG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

    Umfassende Informationen zum Thema Bafög und Studienfinanzierung gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

    • Auslandssaufenthalte sind grundsätzlich möglich. Die Lage ist angesichts der Pandemie sehr dynamisch und kann zu kurzfristigen Änderungen führen. Es wird deshalb dringend geraten, sich vor dem Antritt von Auslandsaufenthalten laufend über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Gastlandes sowie über die Anforderungen und Rahmenbedingungen der aufnehmenden Institution zu informieren.
    • Mitarbeitende sollten sich zusätzlich über die Vorgaben der Universität zu Dienstreisen informieren.
    • Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich regelmäßig auf den Seiten des Auswärtigen Amts und der aufnehmenden Institution zu informieren.
    • Studierende, die verpflichtende Auslandsaufenthalte absolvieren müssen, wenden sich bitte an den jeweiligen Prüfungsausschuss.
    • Eine Verschiebung des Aufenthalts ist in den meisten Fällen möglich. Ob ein bewilligtes Stipendium bei frühzeitigem Abbruch oder Nichtantritt zurückbezahlt werden muss, ist im Einzelfall zu prüfen bzw. abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Stipendiengeber.
    • Sofern Sie sich erfolgreich für einen Austauschplatz beworben haben, können Sie die Online-Angebote der Gastuniversität nutzen. Auch eine Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lehre ist in vielen Fällen möglich und kann finanziell unterstützt werden.
    • Bei Fragen steht Ihnen das Team des International Office gerne zur Verfügung.

    4. Ta­gun­gen, Kon­fe­ren­zen, nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen, Se­nat

    Update 24.11.2021:

    Veranstaltungen und Allgemeiner Hochschulsport: jetzt nur noch mit 2G!

    •    2G für sonstige Veranstaltungen: Für sonstige Veranstaltungen in Innenräumen (über 25 Personen), die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote gilt künftig die 2G-Regel (bisher 3G+PCR). Auch bei der 2G-Regelung sind die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, das Tragen von medizinischen Masken ist verpflichtend und es ist auf eine gute Lüftungssituation zu achten.

    •    Für den Allgemeinen Hochschulsport und das UNIfit gilt: 2G-Zugangsbeschränkung mit Maske und Abstand (bisher 3G+PCR).


     

     

    Sonstige Veranstaltungen in Innenräumen, die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote können durchgeführt werden mit:

    • 3G-Zugangsbeschränkung mit PCR-Test: Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nun einen aktuellen PCR-Test vorlegen. Dabei ist die zulässige Teilnehmerzahl zu beachten und es sind veranstaltungsspezifische Abstands- und Hygienekonzepte zu erstellen. 
    • Alternativ ist auf Antrag und nach Freigabe durch die Hochschulleitung die Durchführung dieser Veranstaltungen nach der 2G-Zugangsbeschränkung möglich. Bei Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de.
    • Für den Allgemeinen Hochschulsport und das UNIfit gilt: 3G-Zugangsbeschränkung mit PCR-Test

    Für Gremiensitzungen im Wintersemester 2021/22 kann die oder der Vorsitzende vor dem Hintergrund der weiterhin geltenden Sondersituation aufgrund der Corona-Pandemie entscheiden, dass eine Sitzung ausschließlich als Videokonferenz (Bild- und Tonübertragung) oder protokollierte Telefonkonferenz stattfindet; die Hochschulöffentlichkeit ist bei Sitzungen von Senat und Fachbereichsrat in geeigneter Weise herzustellen. Die Einwahldaten bei Videokonferenzen können bei Frau Honig (E-Mail: yvonne.honig[at]uni-kassel[dot]de) nachgefragt werden.

    5. Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te

    Eine Aufhebung der Präsenzpflicht aufgrund eines erhöhten individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf ist auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Die Dienststellenleitung kann in unklaren Fällen eine betriebsmedizinische Untersuchung initiieren.

    Soweit Mobile Arbeit nicht möglich ist, ist unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsstandards die Arbeit in Präsenz zu organisieren (Einhaltung eines Abstands von mind. 1,5 m, ggf. Tätigkeit in Randzeiten, ggf. Zuweisung einer anderen Tätigkeit).

    Sofern weder Mobile Arbeit noch Präsenzarbeit möglich ist, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

    Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann eine bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an die Abteilung Personal und Organisation personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

    Soweit bereits eine Freistellung ohne arbeitsmedizinische Untersuchung erfolgt ist, hat diese zeitnah zu erfolgen. Dies gilt auch, wenn wegen Gefahr im Verzug eine solche Freistellung erfolgt.  

    Erholungsurlaub, Sonderurlaub und Zeitguthaben aus dem Lebensarbeitszeitkonto müssen nicht beantragt oder in Anspruch genommen werden.

    Eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Dienstpflicht, unter Fortzahlung der Bezüge, aufgrund der Kinderbetreuung kommt in der Regel nicht in Betracht.

    Wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen sind, eingeschränkt betrieben werden, durch Empfehlung der Landesregierung der Besuch freigestellt wird oder wird deren Betreten untersagt, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

    In außergewöhnlichen Härtefällen kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

    • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule tatsächlich teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
    • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
    • Mobile Arbeit nicht möglich ist
    • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sowie der Jahresurlaub eingebracht wurden
    • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

    Müssen Beschäftigte, pflegebedürftige Angehörigen (mit einem Pflegegrad nach SGB XI) pflegen, weil wegen der Corona-Pandemie die Betreuungseinrichtung vorübergehend geschlossen ist oder der Pflegedienst ausfällt oder ausländische Pflegekräfte nicht einreisen können, oder eine nahestehende Person im Hospiz oder im Krankenhaus im Sterbeprozess begleiten, kann nach billigem Ermessen hiervon betroffenen sorgeberechtigten Beschäftigten die Erfüllung der Aufgaben teilweise oder vollständig in Mobiler Arbeit gewährt werden.


    Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, wenden Sie sich zur Prüfung des Einzelfalls an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de.

    Gemäß § 28 b Abs. 4 Infektionsschutzgesetz haben Arbeitgeber den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

    Insofern wurden die bestehenden Regelungen zur Mobilen Arbeit erneut verstärkt. Die Vorgesetzten müssen Mobile Arbeit anbieten, wo immer dies möglich ist. Die Beschäftigten haben jetzt die Pflicht, das Angebot wahrzunehmen, wo dies betrieblich und privat möglich ist.

    Die sog. 60/40-Regelung (vgl. Ziffer 1 der Regelungsabrede) gilt insofern derzeit nicht.

    Die Aufrechterhaltung der Präsenzlehre und des Dienstbetriebs darf dadurch nicht beeinträchtigt werden.

    Die bereits geschlossenen Vereinbarungen zu Mobiler Arbeit und Homeoffice gelten weiterhin und müssen nicht neu ausgefüllt werden.

    Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit

     

    Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind. Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

    Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurde.

    Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen aus der Distanz oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

    Überstunden und Mehrarbeit sind am mobilen Arbeitsplatz in begründeten Fällen möglich; eine entsprechende Anordnung unter Beteiligung von Abteilung Personal und Organisation ist erforderlich. Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit

    Update: 24.11.2021

    Betriebliche Treffen unter 3G sind auf ein notwendiges Mindestmaß zu reduzieren, dies gilt auch für feierliche Anlässe wie Weihnachtsfeiern, Abschiede etc.. Die Abstands- und Hygieneregeln, das Tragen von medizinischen Masken, eine gute Lüftungssituation sowie die dringende Empfehlung, sich vorab mit einem Antigen-Selbsttest zu testen, sind dabei einzuhalten.


    Für Gremiensitzungen im Wintersemester 2021/22 kann die oder der Vorsitzende vor dem Hintergrund der weiterhin geltenden Sondersituation aufgrund der Corona-Pandemie entscheiden, dass eine Sitzung ausschließlich als Videokonferenz (Bild- und Tonübertragung) oder protokollierte Telefonkonferenz stattfindet; die Hochschulöffentlichkeit ist bei Sitzungen von Senat und Fachbereichsrat in geeigneter Weise herzustellen.


     

    Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

    • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst
    • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
    • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
    • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
    • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird
    • Verzichten Sie auf Händeschütteln
    • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
    • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
    • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden
    • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
    • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
    • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen
    • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf

    Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind Kinder nur in Ausnahmefällen in die Dienststellen mitzubringen.

    Die Universität Kassel hat für ihre Beschäftigten ein Kontingent an Betreuungsstunden bei der flexiblen Kinderbetreuung studykidscare vom Studierendenwerk belegt. Kinder im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahren können dort betreut werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne beim Family Welcome Service, familywelcomeservice[at]uni-kassel[dot]de

     

    Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

    Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

    Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

    Beschäftigte, die insbesondere als Kontaktperson Kategorie 1 nach Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne sind, stimmen mit ihrer/ ihrem Vorgesetzten ab, ob eine Erledigung der Dienstaufgaben in Mobiler Arbeit möglich ist.

    Sofern dies nicht möglich ist, informieren Sie bitte die Abteilung Personal und Organisation und senden eine entsprechende E-Mail an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

    • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
    • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.
    • Beschäftigte, die ihren Erholungsurlaub aus dem Jahr 2020 aus dienstlichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht bis zum 30.09.2021 antreten konnten, können einen Antrag auf Verschiebung des Verfallszeitpunktes stellen. Der Resturlaub aus dem Jahr 2020 muss in diesem Fall bis zum 31.März 2022 vollständig eingebracht werden. Hierzu ist ein Antrag der Beschäftigten und eine Stellungnahme der/des Vorgesetzten erforderlich. Der Antrag ist an Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) zu senden.

    Wo möglich, sollten Fortbildungsangebote weiterhin auf digitaler Basis stattfinden. Sollten Fortbildungsveranstaltungen in Präsenz erforderlich sein, so können diese unter entsprechender Beachtung der Rechtslage und der Vorgaben des RKI sowie bei Vorlage eines Hygienekonzepts durchgeführt werden.

    Update 24.11.2021:

    Es wird dringend empfohlen, zu prüfen, ob eine Dienstreise zwingend erforderlich ist. Angesichts der derzeitigen Pandemielage ist das dienstliche Interesse an der Reise mit dem Gesundheitsschutz bzw. der Fürsorgepflicht gegenüber den Mitarbeiter*innen sehr eingehend abzuwägen. Sollte sie dennoch zwingend erforderlich sein, ist dies im Dienstreiseantrag zu begründen. Im Zweifelsfall ist von der Durchführung der Dienstreise Abstand zu nehmen.


    Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt. 

    Eine Reise ist vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für eine entsprechende Reise vorliegen. Unvermeidbar dürfte eine Reise nur unter besonderen und außergewöhnlichen Umständen sein. 

    In diesem Sinne sind Vorgesetzte und Dienstreisende verpflichtet verantwortungsvoll prüfen, ob die Reisen vermeidbar sind und die dienstlichen Aufgaben insbesondere auch durch alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen erledigt werden können. 

    Die Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete ist auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

     

     

    • Personalauswahlgespräche sollten möglichst per Videokonferenz durchgeführt werden.
    • Sollte eine Durchführung per Videokonferenz nicht realisierbar sein,können die Gespräche auch in Präsenz durchgeführt werden, sofern die Bestimmungen der Dienstanweisung für besondere Hygiene-und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Die 3G-Regelung als Voraussetzung zur Teilnahme am Bewerbungsgespräch in Präsenz gilt hierbei gleichermaßen wie für Beschäftigte.

    Falls im Rahmen von evtl. Kontrollen durch die Sicherheitsbehörden, ein Nachweis über den Anlass (Fahrt zum Arbeitsplatz) erforderlich ist, kann als Nachweis die im März 2020 für eine Vielzahl von Beschäftigten erstellte Arbeitgeberbescheinigung oder eine Arbeitsbescheinigung verwendet werden – ersatzweise ggf. auch ein vorhandener Dienstausweis.

    Um auf eventuelle Kontrollen vorbereitet zu sein, können sich Beschäftigte, die in Gebieten wohnen, in denen aufgrund einer entsprechenden Inzidenz der Bewegungsradius auf 15 km eingeschränkt ist, zur Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung an die/den zuständigen Personalsachbearbeiter*in oder an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de wenden.

    Infolge der derzeitigen Pandemie-Bedingungen kann es für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf befristeten Qualifikationsstellen zu Beeinträchtigungen im Qualifizierungsprozess kommen, die eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer erforderlich machen.

    Hinweise zu den Antragsvoraussetzungen sowie zum Antragsverfahren haben wir hier für Sie zusammengestellt: www.uni-kassel.de/go/corona-vertragsverlaengerung

    Ab dem 01.10.2021 stehen die Parkplätze in der Wilhelmshöher Allee und auf dem Nordcampus Holländischer Platz nicht mehr kostenfrei zur Verfügung.

     

    6. In­for­ma­ti­ons­quel­len und Down­load

    Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App zum Download zur Verfügung. Mit der App können Sie anonym und schnell darüber informiert werden, wenn Sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. Die wichtigsten Informationen zur App finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/praevention/

    Vor dem Hintergrund der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie haben sich verschiedene Fachorganisationen und Wissenschaftler mit dem Thema „Lüften“ befasst und Empfehlungen zum Lüftungsverhalten erarbeitet. Anbei stellen wir Studien und Stellungnahmen der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verfügung und fassen die wesentlichen Erkenntnisse zu freiem Lüften, Raumlufttechnischen Anlagen und zu mobilen Umluftgeräten zusammen. Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.

    Freies Lüften

    Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss vor- bzw. zum Beginn der Veranstaltung und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Es ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Noch effektiver (falls möglich) ist die Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. Der zeitliche Abstand zum Lüften hängt von der Raumgröße, der Anzahl an Personen, den Tätigkeiten (normales Sprechen oder z.B. Chorsingen) sowie der zur Verfügung stehenden Fensterfläche ab. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS empfiehlt für Büroräumen eine Lüftung nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten. Die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt gibt für Schulen eine Empfehlung zum Lüftungsverhalten, die gleichermaßen auf Seminarräume an Universität zutrifft: „Bei Raumgrößen von ca. 60-75 m³ und einer Schüleranzahl von üblicherweise 20-30 Kindern pro Klasse gilt folgendes. Hier soll in jeder (!) Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden, bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer, d.h. auch in Doppelstunden oder wenn nur eine kurze Pause (5 Minuten) zwischen den Unterrichtseinheiten vorgesehen ist, auch während des Unterrichtes. (…) Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtes Niesen oder Husten sollte unmittelbar gelüftet werden (Stoßlüftung wie oben beschrieben). Das gilt im Übrigen auch zu Hause oder im Büro.“ Der Einsatz sogenannter CO2-Ampeln kann einen groben Anhaltspunkt für die Nutzersensibilisierung zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustausches liefern und ist keinesfalls eine Messgröße für das Infektionsrisiko. Der Einsatz von CO2-Messgeräten ersetzt damit nicht die vorgenannten Lüftungsempfehlungen.

    Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

    Hörsäle und Seminarräume der Universität Kassel, die über eine Raumlufttechnische Anlage verfügen, werden aktuell und im Wintersemester mit einem sehr hohen Außenluftvolumenstrom betrieben. Damit erfüllen wir bereits seit Beginn des vergangenen Sommersemesters die Empfehlungen der Fachorganisationen. Das Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) führt in seiner Stellungnahme dazu aus: „Bei der technischen Lüftung wird über zentrale oder dezentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume geleitet. (…) Im Gegensatz zur freien Lüftung gewährleisten RLT-Anlagen bei korrekter Einstellung durchgehend einen ausreichenden Luftaustausch unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen. Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen ist als gering einzustufen. Daher sollten RLT-Anlagen nicht abgeschaltet werden, sondern im Gegenteil die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage erhöht und ein Umluftbetrieb vermieden oder soweit wie möglich reduziert werden. Nur eine ausreichende Außenluftzufuhr trägt zu einer Verringerung einer virenbelasteten Aerosolkonzentration bei.“ In Räumen mit Umluftkühlern ist es wichtig, zusätzlich ausgiebig über die Fenster zu lüften.

    Mobile Umluftgeräte

    Laut Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr die wirksamste Methode, virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch mobile Luftfiltergeräte auf Umluftbasis kommt keine frische Luft in die Räume. Der Einsatz solcher Luftreiniger mit integrierten HEPA-Filtern in Räumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Nutzungsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) durch Filtern der Raumluft zu entfernen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Lüften nicht ersetzen. Das Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beschreibt auch, welche Anforderungen für den Betrieb solcher Geräte vorab zu prüfen sind: „Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend (…) erfolgen, (…). Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt.“

    Die vorgenannten Unterlagen sind über folgende Links abrufbar: 

    Go-Link dieser Seite: www.uni-kassel.de/go/gesundheitsschutz