Um­­gang mit dem Corona-Virus

0. Up­date vom 20.05.2022

Am 25. Mai 2022 endet an der Universität Kassel die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske, da die entsprechende Rechtsgrundlage ausläuft. Damit legen wir den Infektionsschutz in Ihre Hände und in Ihre Eigenverantwortung.

Wir empfehlen, dort wo immer viele Menschen zusammenkommen, weiterhin Masken zu tragen. Das Corona-Virus ist nicht verschwunden und das Tragen einer Maske hat sich als der wirksamste Schutz vor einer Infektion erwiesen.

Die Basisschutzmaßnahmen der AHA+L-Regeln bleiben weiterhin wichtig: Abstand halten, Hygiene beachten und Lüften der Räume. Bitte verhalten Sie sich also weiterhin umsichtig und achten auf pandemiegerechtes Verhalten.

Auch nach Wegfall der Maskenpflicht kann die Lehre in Präsenz mit eigenverantwortlichem Handeln jeder einzelnen Person so fortgeführt werden, wie wir sie in diesem Sommersemester begonnen haben.

Wir bitte Sie weiterhin um Umsicht und rücksichtsvolles Verhalten im Umgang mit den Mitmenschen, damit sich niemand gefährdet fühlt.

1. Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

  • Die Basisschutzmaßnahmen entsprechend der AHA+L-Regeln werden empfohlen: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen und Lüften der Räume.
  • Das Tragen medizinischer Masken auf allen Verkehrsflächen in den Gebäuden, in allen Räumlichkeiten mit Publikumsverkehr sowie bei allen Lehr-, Betriebs- und Publikumsveranstaltungen wird empfohlen.

2. Qua­ran­tä­ne, Mel­de­pflich­ten, Corona-In­fek­tio­nen

Gilt für private Reisen und Dienstreisen (weitere Informationen zu Dienstreisen unter FAQ Nr. 5.17)

Aktuelle Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: Quarantäne-Bestimmungen und Coronatests für Einreisende

Beschäftigte informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert:

  • nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  • Einstufung als enge Kontaktperson (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition (vgl. Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen Stand: 15. September 2021 in der aktuellen Fassung),
  • Absonderungspflicht aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) vom 28. September 2021 in der jeweils gültigen Fassung,
  • Anordnung einer Absonderung durch ein Gesundheitsamt.

Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte und enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition wird die Präsenzpflicht für 10 Tage aufgehoben, sofern nicht bereits aufgrund Coronavirus-Einreiseverordnung oder einer behördlichen Quarantäneanordnung eine Absonderungspflicht besteht. Abweichende Quarantänezeiträume der Coronavirus-Einreiseverordnung und in Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter gelten vorrangig.

Während dieser Zeit erbringen die Beschäftigten ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC bzw. an einem vorhandenen Telearbeitsplatz zuhause.

1. Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion aufgrund typischer Krankheitssymptome

  • Antigen-Selbsttest durchführen, ggf. auch Antigen-Schnelltest im Testzentrum
  • Bei negativem Testergebnis ggf. Krankmeldung; ansonsten weiterhin täglich testen. Bei typischen Corona-Symptomen ist eine Krankschreibung auch nach telefonischer Anamnese durch den Hausarzt möglich (gilt bis 31. Mai 2022)
  • Bei positivem Testergebnis siehe 2.
     

2. Verhalten bei positivem Antigen-Selbsttest oder Antigen-Schnelltest (Verdachtsfall)

  • Telefonische Kontaktaufnahme mit Hausarztpraxis oder mit Ärztlichem Bereitschaftsdienst unter Rufnummer 116 117 oder Testzentrum wegen Durchführen eines PCR-Tests.
  • In die häusliche Selbst-Quarantäne begeben (zwingend erforderlich, Person gilt als Verdachtsfall)
  • Person (Verdachtsfall): Kontakte reduzieren, Risikogruppen meiden (ältere, immungeschwächte und chronisch kranke Menschen)
  • Vorgesetzte/n oder Lehrende/n über positiven Antigen-Selbsttest oder Antigen-Schnelltest informieren.
  • Vorgesetzte/Lehrende: Ermitteln zusammen mit der/dem Beschäftigten (Verdachtsfall) mögliche „enge Kontaktpersonen“. Mehr zum Thema "Kontaktpersonen": siehe 3. und 4.

Definition enge Kontaktperson (gemäß RKI):

  • Aufenthalt im Nahfeld (< 1,5 m Abstand) und > 10 min Kontakt und ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske oder
  • Gespräch (< 1,5 m Abstand) ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske, unabhängig von Dauer oder direkter Kontakt mit respiratorischem Sekret
  • Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole für > 10 min

3. Kontakt zu Verdachtsfall

Beschäftigte mit engem Kontakt zum Verdachtsfall:

  • Haushaltsangehörigen und engen Kontaktpersonen von Infizierten wird empfohlen, mindestens fünf Tage ihre Kontakte zu reduzieren und sich täglich zu testen. Im Homeoffice arbeiten, falls die Tätigkeit es zulässt (häusliche Selbst-Quarantäne).
  • Bei Auftreten von Symptomen: Vorgehensweise nach Punkt 1. und 2., siehe oben.  

Wenn PCR-Test des „Verdachtsfalls“ negativ

  • Grundlegende Regelungen zu Abstand und Hygiene beachten
  • Keine weiteren Maßnahmen erforderlich

4. Positives PCR-Testergebnis (Infizierte Person)

  • PCR-Teststelle / Arztpraxis informiert automatisch die infizierte Person und das Gesundheitsamt über das positive Testergebnis.
  • Gesundheitsamt kontaktiert die infizierte Person, informiert über die Bedingungen der häuslichen Absonderung und führt ggf. die Kontaktdatennachverfolgung durch.
  • Beschäftige informieren Vorgesetze/n nach Erhalt des positiven PCR-Testergebnisses über mögliche enge Kontaktpersonen der vorangegangenen zwei Tage (Definition enge Kontaktperson siehe oben).
  • Beschäftigte / Vorgesetzte informieren Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) über das Ergebnis des PCR-Tests und senden den Absonderungsbescheid des Gesundheitsamts zu (gilt als Krankmeldung).
  • Studierende werden angehalten, einen Verdachtsfall (siehe 2.) oder ein positives PCR-Testergebnis an die Lehrenden zu melden.
  • Lehrende werden gebeten, einen Verdachtsfall (siehe 2.) oder ein positives PCR-Testergebnis von Studierenden an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu melden (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de), sofern eine Anwesenheit im maßgeblichen Zeitraum (zwei Tage vor Auftreten erster Symptome oder einer positiven Testung) an der Universität vorlag.


Informationsquellen:

 

3. Studium und Leh­re

Für das Sommersemester 2022 gelten die folgenden Regelungen:

  • Präsenzlehre stellt den Regelfall dar.
  • Im Einzelfall werden im Sinne des Nachteilsausgleichs Lösungen gesucht, wenn die Teilnahme an der Präsenzlehre aufgrund individueller, dauerhafter gesundheitlicher Gründe nicht möglich ist.
  • Alle Lehrräume können wieder mit 100% der regulär vorgesehenen Sitzplätze genutzt werden. Auch wenn keine Mindestabstände mehr gelten, sollen die vorhandenen räumlichen Kapazitäten so ausgenutzt werden, dass die Abstände zwischen Personen möglichst groß sind.
  • In der Lehre besteht die Empfehlung zum Tragen medizinischer Masken für Lehrende und Studierende bei Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Praktika, Exkursionen etc.) sowie mündlichen und schriftlichen Prüfungen in Präsenz auch am Sitzplatz, auf den Verkehrswegen, beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums und bei Bewegungen zwischen den Plätzen.
  • In geschlossenen Innenräumen gilt weiterhin: Lüften Sie in regelmäßigen Abständen. Eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten wird empfohlen.
  • In der Lehre stellt die Universität Kassel für bestimmte Lehrformate weiterhin Antigen-Selbsttests über die Lehrenden zur Verfügung. Sie können überall dort als zusätzliches Angebot eingesetzt werden, wo durch beengte räumliche Verhältnisse und der Art der Tätigkeiten der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann (z.B. Praktika, Exkursionen bei Busfahrten etc.).

(Quelle: Rundschreiben des Kanzlers vom 31.03.2022)

 

Exkursionen sind unter Einhaltung der Basisschutzmaßnahmen entsprechend der AHA+L-Regeln zulässig (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, Lüften der Räume).

  • In mündlichen sowie schriftlichen Prüfungen in Präsenz wird das Tragen einer medizinischen Maske empfohlen.

  • Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche können besondere Prüfungsformen zulassen, beispielsweise Prüfungen per Videokonferenz. Hierbei muss u.a. sichergestellt sein, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, die Identität des Prüflings durch einen Ausweis festgestellt werden kann, dass er sich alleine im Raum befindet und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet.

  • Ordnung zur Änderung der Allgemeinen Bestimmungen für Fachprüfungsordnungen mit den Abschlüssen Bachelor und Master an der Universität Kassel (AB Bachelor/Master) Stand: 8.12.2021
  • Wenn Prüfer oder Studierende einer Risikogruppe angehören oder wegen Betreuungsaufgaben nicht anwesend sein können oder andere wichtige Gründe vorliegen, besteht die Möglichkeit, (sofern vom zuständigen Prüfungsausschuss gebilligt) mündliche Prüfungen als Videokonferenz durchzuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, dass die Videokonferenz seitens des/der Prüfenden verwaltet und mittels eines sicheren Dienstes durchgeführt wird, dass die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments festgestellt werden kann, dass er / sie sich allein im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden und dass ein Prüfungsprotokoll in üblicher Weise erstellt wird. Die Erläuterung der Prüfungsbewertung gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich im Rahmen der Videokonferenz. Bei Nichtbestehen bestätigt der Prüfling mündlich, dass ihm / ihr die Bewertung erläutert wurde. Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt der/die Prüfende bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission fest. Falls dieses Verfahren nicht gewünscht wird, muss gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


    Die Möglichkeiten der Durchführung von elektronischen Aufsichtsklausuren werden in der „Handreichung zur Durchführung von elektronischen Fernprüfungen (Online-Klausuren) vom 4. Februar 2021“ erläutert. Als Dokument finden Sie das Muster der Datenschutzinformationen hier: PDF-Datei / Word-Datei

Es wurde in Ergänzung zur hochschuleigenen Freiversuchsregelung (s. u.) von Seiten des Ministeriums festgestellt, dass im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21, im Sommersemester 2021 und im Wintersemester 2021/22 als endgültig nicht-bestanden gewertete Prüfungen einschließlich Abschlussarbeiten und mündliche Ergänzungsprüfungen noch einmal wiederholt werden dürfen. Ausgenommen sind Täuschungen.

Im Detail heißt das:
In den genannten Semestern  hat die landesweite Regelung die in den gleichen Semestern geltende umfassende Freiversuchsregelung der Universität Kassel in wenigen Bereichen (Abschlussarbeiten einschl. Promotionen, mündliche Ergänzungsprüfung, künstlerische Studiengänge) erweitert. Die betreffenden Einschränkungen der hochschulseitigen Regelungen werden damit auch für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 nicht mehr angewendet. Fragen können an die Prüfungsämter und Prüfungsausschüsse gerichtet werden.

Zur hochschulseitigen Regelung:
Für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge hat der Senat am 8. Juli 2020 eine Freiversuchsregel beschlossen, die mit Beschluss vom 13. Januar 2021 für das Wintersemester 2020/21, mit Beschluss vom 5. Mai für das Sommersemester 2021 (für Prüfungen bis zum 31. Oktober 2021) und mit Beschluss vom 8. Dezember 2021 für das Wintersemester 2021/22 (für Prüfungen bis zum 30. April 2022) verlängert wurde. In den betreffenden Semestern nicht bestandene Prüfungen – einschließlich Abschlussarbeiten – gelten – unabhängig von der Zahl des Versuchs – als nicht unternommen. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt; sie unterfallen der Freiversuchsregelung.

Sofern die eigene Freiversuchsregelung der Hochschule noch umfassender als die landesseitige Regelung ist, gilt die für die Studierenden jeweils günstigere Regelung.

So können auch in diesen  Semestern bestandene Prüfungen (mit Ausnahme von Abschlussarbeiten und Prüfungen in künstlerischen Studiengängen)  einmalig zur Notenverbesserung wiederholt werden. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis.

Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen nicht unter diese Regelungen. Diese gelten wie bisher als nicht bestanden und können ggf. wie bisher sanktioniert werden. 

Etwaige in den Fachprüfungsordnungen vorgesehene darüberhinausgehende Regelungen bleiben unberührt.

Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung musste bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgt sein, danach ist diese Möglichkeit verfallen. Für das Wintersemester 2020/21 endete die entsprechende Frist mit dem 31.03.2022, für das Sommersemester 2021 endet diese Frist mit dem 30.09.2022; für das Wintersemester 2021/22 endet sie mit dem 31.03.2023. Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

Folgende Erläuterungen und Hinweise erscheinen hierzu wichtig:
Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt. Sie unterliegen der Freiversuchsregelung.  ‚Abschlussarbeiten‘ im Sinne der Regelungen sind die Bachelor- und Masterarbeiten sowie die wiss. Hausarbeit in den Staatsexamensstudiengängen.

Ansprechbar sind die Prüfungsverwaltungen der Studiengänge in den Fachbereichen.

Die für das BAFöG relevante verlängerte individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester gibt es mit Blick auf das SS 2020, das WS 2020/21, das SS 2021 und das WS 2021/22

Im Detail heißt das:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat per Verordnung eine Regelung zur individuellen Regelstudienzeit getroffen. Daraus folgt, dass in den genannten Semestern (SS 2020, WS 2020/21, SS 2021, WS 2021/22) für die zum jeweiligen Zeitpunkt eingeschriebenen Studierenden die individuelle Regelstudienzeit um jeweils ein Semester erhöht wird. Diese Regelung ist bedeutsam im Rahmen des BAFöG-Bezugs, wo sich die Höchstförderdauer entsprechend erhöht.

Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020, des Wintersemesters 2020/21, des Sommersemesters 2021 sowie des Wintersemesters 2021/22 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in Prüfungsordnungen oder anderen Regelungen der Hochschulen festgelegten Regelstudienzeiten […]in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um jeweils ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 12. Februar 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 26. Februar 2021, S. 130 i. V. mit Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 17. Juni 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 29. Juni 2021, S. 318 i. V. mit Zweiter Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 9. Dezember 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 15. Dezember 2021, S. 835).

Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020, für im WS 2020/21, für im SS 2021 und für im WS 2021/22 beurlaubte Studierende. Sie ist Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAföG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/) .

Umfassende Informationen zum Thema Bafög und Studienfinanzierung gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

  • Auslandssaufenthalte sind grundsätzlich möglich. Die Lage ist angesichts der Pandemie sehr dynamisch und kann zu kurzfristigen Änderungen führen. Es wird deshalb dringend geraten, sich vor dem Antritt von Auslandsaufenthalten laufend über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Gastlandes sowie über die Anforderungen und Rahmenbedingungen der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Mitarbeitende sollten sich zusätzlich über die Vorgaben der Universität zu Dienstreisen informieren.
  • Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich regelmäßig auf den Seiten des Auswärtigen Amts und der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Studierende, die verpflichtende Auslandsaufenthalte absolvieren müssen, wenden sich bitte an den jeweiligen Prüfungsausschuss.
  • Eine Verschiebung des Aufenthalts ist in den meisten Fällen möglich. Ob ein bewilligtes Stipendium bei frühzeitigem Abbruch oder Nichtantritt zurückbezahlt werden muss, ist im Einzelfall zu prüfen bzw. abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Stipendiengeber.
  • Sofern Sie sich erfolgreich für einen Austauschplatz beworben haben, können Sie die Online-Angebote der Gastuniversität nutzen. Auch eine Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lehre ist in vielen Fällen möglich und kann finanziell unterstützt werden.
  • Bei Fragen steht Ihnen das Team des International Office gerne zur Verfügung.

4. Ta­gun­gen, Kon­fe­ren­zen, nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen, Se­nat

Tagungen, Kon­fe­ren­zen, nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen und Se­natssitzungen können unter Beachtung der Basisschutzmaßnahmen stattfinden.

5. Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te

Bei Beschäftigten mit einem erhöhten individuellen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf infolge einer COVID 19-Infektion sind alle Maßnahmen zu prüfen, um diesen ein Arbeiten in der Dienststelle unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln zu ermöglichen. Zu prüfen sind dabei insbesondere die Zuweisung eines Einzelzimmers, eine Tätigkeit in Randzeiten oder auch die Zuweisung einer anderen Tätigkeit im Rahmen von Umsetzungen oder Abordnungen bei Beschäftigten innerhalb der arbeitsvertraglich vereinbarten Entgeltgruppe oder bei Beamtinnen und Beamten innerhalb des Weisungsrechts. Soweit für Beschäftigte mit einem erhöhten individuellen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf infolge einer COVID 19-Infektion auch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen nicht möglich ist, kann ein mobiles Arbeiten bis zu 100% des individuellen Beschäftigungsumfangs gewährt werden. Der Nachweis des Risikos erfolgt durch ein entsprechend aussagekräftiges, ärztliches Attest. Die Kosten hierfür haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Soweit weder ein Arbeiten von zuhause/mobiles Arbeiten, insbesondere wegen der Besonderheiten der jeweiligen Aufgabe, noch die Präsenzarbeit mit Schutzmaßnahmen möglich sind, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen. Erst dann ist auf Grundlage einer arbeitsmedizinischen Untersuchung im Rahmen pflichtgemäßen Ermessens unter Abwägung der Fürsorgepflicht und der Erfüllung der Dienstleistungspflicht bzw. Funktionsfähigkeit der Verwaltung über die ausnahmsweise Erteilung von bezahlter Dienst- oder Arbeitsbefreiung zu entscheiden.

Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an die Abteilung Personal und Organisation: personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

 

Für die Beschäftigten der Universität Kassel gilt bis 30.09.2022 die Regelungsabrede zur Mobilen Arbeit. Voraussetzung hierfür ist, dass die von den Beschäftigten wahrzunehmenden Aufgaben zur Erledigung in Mobiler Arbeit geeignet sind. Die Arbeit in Präsenz soll dabei mindestens 60 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit betragen (z.B. 3 von 5 Arbeitstagen). Aktuell steht die Hochschulleitung mit dem Personalrat im Austausch um eine dauerhafte und nachhaltige Lösung zu vereinbaren. Die bestehenden Vereinbarungen zur Mobilen Arbeit / Homeoffice gelten fort. Ausführliche Hinweise finden Sie unter www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit.

Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind. Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurde.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen aus der Distanz oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

Überstunden und Mehrarbeit sind am mobilen Arbeitsplatz in begründeten Fällen möglich; eine entsprechende Anordnung unter Beteiligung von Abteilung Personal und Organisation ist erforderlich. Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements können online bzw. in Präsenz stattfinden; sofern die Gespräche in Präsenz stattfinden, ist die Handlungsanweisung zu besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zum Schutz vor Covid 19 (Stand: 24.05.2022) zu beachten.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (intern) können online bzw. in Präsenz stattfinden; sofern die Gespräche in Präsenz stattfinden, ist die Handlungsanweisung zu besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zum Schutz vor Covid 19 (Stand: 24.05.2022) zu beachten.

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Beschäftigte informieren ihre:n Vorgesetzte:n sowie personalfragen[at]uni-kassel[dot]de in den nachfolgenden Fällen:

  • nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2,
  • Absonderungspflicht aufgrund der Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) vom 28. September 2021 in der jeweils gültigen Fassung,
  • Anordnung einer Absonderung durch ein Gesundheitsamt,
  • Haushaltsangehörige von Infizierten sowie sonstige enge Kontaktpersonen werden ebenfalls um Mitteilung gebeten

Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte wird die Präsenzpflicht für 5 Tage aufgehoben, falls Krankheitssymptome für COVID-19 aufgetreten sind, soll die Isolation eigenverantwortlich fortgesetzt werden, bis für mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt, während dieser Zeit ist die Präsenzpflicht ebenfalls aufgehoben (vgl. § 4 Abs. 1 CoBaSchuV), sofern nicht bereits aufgrund Coronavirus-Einreiseverordnung oder einer behördlichen Quarantäneanordnung eine Absonderungspflicht besteht.

Abweichende Quarantänezeiträume der Coronavirus-Einreiseverordnung und in Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter gelten vorrangig.

Bei Erkrankung legen Sie bitte eine AU-Bescheinigung vor.

Beschäftigte, die insbesondere als Kontaktperson Kategorie 1 nach Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne sind, stimmen mit ihrer/ ihrem Vorgesetzten ab, ob eine Erledigung der Dienstaufgaben in Mobiler Arbeit möglich ist. Sofern dies nicht möglich ist, informieren Sie bitte die Abteilung Personal und Organisation und senden eine entsprechende E-Mail an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

Beschäftigte, die ihren Erholungsurlaub aus dem Jahr 2021 aus dienstlichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht bis zum 30.09.2022 antreten konnten, können einen Antrag auf Verschiebung des Verfallszeitpunktes stellen. Der Resturlaub aus dem Jahr 2021 muss in diesem Fall bis zum 31.März 2023 vollständig eingebracht werden. Hierzu ist ein Antrag der Beschäftigten und eine Stellungnahme der/des Vorgesetzten erforderlich. Der Antrag ist an Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) zu senden.

Fortbildungen können online oder in Präsenz stattfinden; sofern die Fortbildungen in Präsenz stattfinden, ist die Handlungsanweisung zu besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen zum Schutz vor Covid 19 (Stand: 24.05.2022) zu beachten.

Dienstreisen können derzeit ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Bitte beachten Sie bei der Durchführung der Reise weiterhin die Hygiene- und Abstandregeln. Abhängig von der Entwicklung der Pandemie kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch kurzfristige Änderungen in der Genehmigungspraxis ergeben können oder auch bereits erteilte Genehmigungen widerrufen werden müssen.

 

 

Infolge der derzeitigen Pandemie-Bedingungen kann es für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf befristeten Qualifikationsstellen zu Beeinträchtigungen im Qualifizierungsprozess kommen, die eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer erforderlich machen.

Hinweise zu den Antragsvoraussetzungen sowie zum Antragsverfahren haben wir hier für Sie zusammengestellt: www.uni-kassel.de/go/corona-vertragsverlaengerung

Die Parkplätze am Nord-Campus Holländischer Platz stehen ab 01.04.22 nur Parkberechtigten zur Verfügung.