Um­­gang mit dem Corona-Virus

Up­date vom 24.09.2021

Die Universität Kassel weitet im kommenden Wintersemester das Angebot an Präsenzlehre deutlich aus. Wir wollen die Lehrräume nun mit einer Belegung von 50% nutzen und gehen davon aus, dass wir damit in diesem Wintersemester allen Studierenden ein Angebot für Präsenzlehre machen können. Die 50% Belegung und damit eine Rückkehr zu mehr Präsenzlehre ist aber nur durch die Einführung von 3G möglich. Die Chance, die Hochschule wieder für die Präsenzlehre öffnen zu können und damit dem normalen Studienalltag wieder ein Stück näher zu rücken, überwiegt nach Auffassung der Hochschulleitung die Aufwendungen, den Regelungsbedarf und die Kompromisse, die 3G mit sich bringt, eindeutig. Die Kontaktnachverfolgung wird der Verordnungslage entsprechend vorerst eingestellt.

In einer Rundmail vom 24. 9. wurden alle Studierenden und Beschäftigten detailliert informiert. Sie finden die komplette Mail hier:

1. Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

wird in Kürze in neuer Fassung ergänzt.

wird in Kürze in neuer Fassung ergänzt. 

Corona-Virus Negativnachweis, 3G-Regel

  • Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes ist für die Teilnahme an allen Lehrveranstaltungen sowie sonstigen Veranstaltungen (z.B. Sport-, Musikveranstaltungen, Exkursionen, Tagungen etc.), ein Corona-Virus-Negativnachweis nach der 3G-Regel erforderlich: Geimpft, Genesen, Getestet.
  • Die 3G-Regel gilt auch für Flächen und Räume, die von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums genutzt werden (also z.B. das LEO und die UB) sowie für die Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen (z.B. Mensa). Denn: Nur die Anwendung der 3G-Regel ermöglicht es, ein Platzangebot von 50 Prozent zu machen.
  • Die 3G-Regel betrifft hingegen nicht schriftliche und mündliche Prüfungen. Hier ist auf ausreichend Abstand, auf medizinische Masken und auf regelmäßiges Lüften zu achten.
  • Die Einhaltung der 3G-Regel wird an den Eingängen von Hörsälen und großen Seminarräumen stichprobenartig durch den Wachdienst kontrolliert. Bei Praktika, Seminarveranstaltungen, Musik-, Sportveranstaltungen sowie Exkursionen kontrollieren die Lehrenden. Hierzu werden den Lehrenden in Kürze noch nähere Informationen zur Verfügung gestellt.
  • Der Testnachweis kann durch einen maximal 48 Stunden zurückliegenden PCR oder durch einen maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests durch einen Leistungserbringer in einem öffentlichen Testzentrum erfolgen.
  • Zur Nachweisführung ist der Negativnachweis gemeinsam mit einem Studierendenausweis (CampusCard) oder einem amtlichen Ausweispapier im Original mitzuführen.

1. Das Hygienekonzept ist und bleibt wichtig!

Wir möchten Ihnen versichern, dass das Hygienekonzept der Universität mit den Abstands- und Hygieneregeln, geringer Belegung gut belüfteter Hörsäle, Seminarräumen und Arbeitsplätzen sowie der Maskenpflicht sich grundsätzlich als sehr wirksam erwiesen hat. Die Infektionszahlen bei Beschäftigten und Studierenden mit Bezug zur Universität sind sehr gering und es gab keine Infektionsclusterbildung. Dies zeigt aber auch, wie wichtig die konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln in Verbindung mit der Maskenpflicht ist und bleibt! Die Abstands- und Hygieneregeln (AHA+L) müssen weiter diszipliniert eingehalten werden!

 

2. Anwendungsbereich von Antigen-Selbsttests

Studierende: Aufgrund der Einführung der 3G-Regel entfällt für Studierende die Verpflichtung zur Durchführung von Selbsttests.

Lediglich für bestimmte Veranstaltungen wie Exkursionen oder Praktika können Antigen-Selbsttests als zusätzliche Absicherung auf Anfrage weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Bitte beachten Sie: Antigen-Selbsttests gelten nicht als 3G-Nachweis!

Beschäftigte erhalten Selbsttests immer dann, wenn nicht im Mobile Arbeit gearbeitet werden kann. Die Anwendung ist insbesondere bei Tätigkeiten in Präsenz notwendig, bei denen ein engerer und längerer Kontakt zu anderen Personen in geschlossenen Räumen unvermeidbar ist. Dies betrifft beispielsweise handwerkliche Tätigkeiten, Tätigkeiten mit häufigem Personenkontakt, Labortätigkeiten etc.

 

3. Anwendung der Antigen-Selbsttests

Die Nutzung der Tests ist freiwillig. Ihre Anwendung wird jedoch zum Schutz Anderer dringend angeraten. Die Probenentnahme erfolgt mit einem Abstrich im vorderen Bereich der Nasenlöcher.

Lehrende: Lehrkräften wird empfohlen, sich anhand der Gebrauchsanweisung vorab mit der Durchführung vertraut zu machen und sie selbst zu erproben.

Beschäftigte: Die durch das Land Hessen zur Verfügung gestellten Tests der Firma Roche wurden in 25er Packungen geliefert. Die Kartons enthalten neben je 25 Testkassetten, Tupfern auch die erforderliche Pufferflüssigkeit in einzelnen Röhrchen.

Hinweis zur Verteilung: Wir möchten Ihnen vorschlagen, kleine Organisationseinheiten mit einer einzelnen Packung a 25 Tests und größere Einheiten dementsprechend mit mehreren Packungen auszustatten, aus denen die Tests nach und nach entnommen werden können. Die Kartons mit den Selbsttests sollten an einem allen bekannten Ort (Sekretariat, Büro, o.Ä.) bereitgestellt werden. Die jeweils in Präsenz arbeitenden Beschäftigten können den Test zum Dienstbeginn an ihrem Arbeitsplatz durchführen und den Karton anschließend wieder an den allen bekannten Ort zurückstellen. 

 

4. Ausstattung mit Antigen-Selbsttests

Beschäftigte (Roche COVID-19 Antigen Test): Bei Beschäftigten erfolgt die Verteilung der Selbsttests der Fa. Roche (ähnlich wie die Verteilung der Schutz-Masken) über die Dekanate bzw. die Leitungen der Einrichtungen und Abteilungen. Die Dekanate/das Rektorat erhalten Kontingente an Antigen-Selbsttests und übernehmen die weitere Verteilung.

 

5. Testzyklen

Beschäftigte: Für Beschäftigte, die mindestens einmal pro Kalenderwoche ins Büro oder an den Arbeitsplatz kommen, ist ein Selbsttest pro Woche vorgesehen. Für Beschäftigte, die dauerhaft in Präsenz arbeiten oder die tätigkeitsbedingt häufige Kontakte haben, sind zwei Selbsttests pro Woche vorgesehen. Im letzten Fall sollen die Tests zu Beginn und ein zweites Mal innerhalb der laufenden Arbeitswoche durchgeführt werden.

 

6. Vorgehen bei positivem Testergebnis

Ein positiver Antigen-Selbsttest verpflichtet betroffene Personen nach der Corona-Quarantäne-Verordnung des Landes Hessen, sich unverzüglich abzusondern und einen PCR-Test (Professionelle molekularbiologische Testung) durchführen zu lassen. Positiv getesteten Personen wird eine FFP2-Maske ausgehändigt und sie begeben sich auf direktem Weg in die häusliche Absonderung. Von dort wenden sie sich telefonisch an ihren Hausarzt oder eines der Corona-Testzentren, um einen PCR-Test durchführen zu lassen. Wird bei diesem Test das positive Testergebnis bestätigt, informiert das Testlabor das zuständige Gesundheitsamt. Die Personen werden somit im System der öffentlichen Gesundheitsvorsorge erfasst und betreut. Positive Testergebnisse sind zur Abstimmung des weiteren Vorgehens an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de) zu melden. Positive Tests von Beschäftigten sind zusätzlich der Abteilung Personal und Organisation unter personalfragen[at]uni-kassel[dot]de zu melden. Hierbei sind auch die engen Kontaktpersonen aus dem beruflichen/studentischen Umfeld mitzuteilen (<1,5 m, Nahfeld, länger als 10 Minuten). Positiv getestete Personen dürfen den Campus und die Räume der Universität Kassel bis zur Vorlage eines negativen PCR-Tests oder bis zum Ablauf einer durch das Gesundheitsamt festgelegten Quarantänezeit nicht mehr betreten.

 

7. Hinweise zur Entsorgung gebrauchter Testkits

Nach Durchführung der Tests sind alle Testkit-Bestandteile über den Hausmüll zu entsorgen. Mülltrennung ist in diesem Fall nicht angezeigt.

 

Unterlagen zum Download:

Weiterführende Informationen:

Generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken

Das Tragen von medizinischen Masken (OP-Maske, FFP2 oder vergleichbar) bleibt auf allen Verkehrsflächen in den Gebäuden, in allen Räumlichkeiten mit Publikumsverkehr sowie bei allen Publikums-Veranstaltungen verpflichtend. Verkehrsflächen in Gebäuden sind Bereiche, welche die Erschließung von Räumen oder Gebäuden ermöglichen, wie z. B. Flure, Eingangsbereiche, Treppen und Aufzüge.

Die gleichzeitige Nutzung der Aufzüge ist auf max. zwei Personen mit medizinischen Masken begrenzt.

Das betrifft in der Lehre (Lehrende und Studierende):

  • Bei Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Praktika etc.) sowie mündlichen und schriftlichen Prüfungen in Präsenz sind auch weiterhin permanent medizinische Masken verpflichtend – also am Sitzplatz, auf den Verkehrswegen, beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums und bei Bewegungen zwischen den Plätzen. 
  • Auf Flächen und in Räumen, die dazu bestimmt sind, von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums genutzt zu werden, sowie für die Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen.
  • Bei der Nutzung der Universitätsbibliothek.

Die Tragepflicht gilt darüber hinaus immer dann, wenn das Abstandgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Wenn ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann (z.B. bei einer geringen Raumbelegung von weniger als 20 %) und eine technische Lüftung vorhanden ist oder eine ausreichende manuelle Lüftung sichergestellt werden kann, liegt es im Ermessen der Lehrenden, ob auf das Tragen medizinischer Masken verzichtet werden kann. Dies sollte nur im Einvernehmen mit den teilnehmenden Studierenden erfolgen.

Lehrende in Lehrveranstaltungen und Beteiligte an Prüfungen können auf das Tragen von medizinischen Masken verzichten, soweit ein Abstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann und eine technische Lüftung vorhanden ist oder eine ausreichende manuelle Lüftung sichergestellt werden kann.

Hinweis: Das Tragen von einfachen Stoffmasken (MNB) ist nicht mehr ausreichend!

Die Bereitstellung der medizinischen Masken an Studierende erfolgt in Verbindung mit den Präsenzveranstaltungen und -prüfungen kostenfrei über die Lehrenden.

 

Partikelfilternde Masken (FFP2-Masken)

Ergänzend hierzu stellt die Universität zusätzlich FFP2-Masken kostenfrei zur Verfügung. FFP2-Masken haben einen höheren Atemwiderstand als OP-Masken, womit im Gegensatz zur OP-Maske auch ein Eigenschutz erzielt wird, wenn sie dicht am Gesicht anliegend getragen werden. FFP2-Masken können Studierenden mit einem erhöhten Schutzbedürfnis (z.B. aufgrund einer Vorerkrankung) zur Verfügung gestellt werden. Bei Beschäftigten erfolgt der Einsatz von medizinischen Masken oder FFP2-Masken nach dem Ergebnis der Beurteilung der Arbeitsbedingungen, wie in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung vom 27.01.2021 festgelegt. Die Ausstattung mit FFP2-Masken für Beschäftigte und die Einweisung in die Handhabung erfolgt über die jeweiligen Vorgesetzten.


Gesichtsschutzschilder

Die Verwendung von Gesichtsschutzschildern ohne das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Gebäuden der Universität Kassel ist nur in Ausnahmefällen, nach Vorlage eines begründeten ärztlichen Attests zugelassen.


Weitere Informationen der Fachinstitutionen

Es gibt verschiedene Maskentypen, die sich in ihrem Design und ihrer Schutzwirkung teils deutlich unterscheiden.

Das Tragen von Masken ist immer nur ein Teil eines umfassenden Schutzkonzeptes, mit dem wir gemeinsam gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorgehen. Deshalb gilt weiterhin die „AHA+L“-Formel: Abstand halten, auf Hygiene achten, eine Alltagsmaske tragen und Lüften.

Weitere Informationen zur Verwendung von MNB, MNS und FFP-Masken sind bei nachfolgenden Fachinstitutionen verfügbar:


Tragedauer der Masken

  • Bei medizinischen Masken (MNS, OP-Masken) handelt es sich um Einmalprodukte, die normalerweise im Klinikalltag, z.B. auch bei Operationen oder in Arztpraxen verwendet werden. Mund-Nasen-Schutz (MNS) ist ein Einmalprodukt, dass regelmäßig gewechselt werden muss. MNS darf maximal für die Dauer einer Arbeitsschicht getragen werden, also auch über die Zeitdauer einer längeren Praxisveranstaltung oder Klausur. Zusätzlich muss ein MNS bei Kontamination oder Durchfeuchtung gewechselt werden.
  • Für FFP2-Atemschutzmasken oder vergleichbare Atemschutzmasken wird aufgrund der körperlichen Belastung eine Tragezeitbegrenzung empfohlen, Anhaltspunkte für eine Tragezeitbegrenzung sind in der DGUV-Regel 112-190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ mit 75 Minuten beschrieben, wobei die Arbeitsschwere die maximale Tragedauer beeinflusst.

Sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Beratung

Eine sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Beratung zur Anwendung von MNB, MNS und FFP-Masken erhalten Sie durch die Fachkräfte für Arbeitssicherheit und den Arbeitsmedizinischen Dienst.

 


Arbeitsmedizinische Vorsorge

Unabhängig davon, ob Sie in den letzten Jahren eine arbeitsmedizinische Vorsorge in Anspruch genommen haben, möchten wir Sie auf die Möglichkeit der Angebotsvorsorge hinweisen und Ihnen diese anbieten!

Die Kontaktnachverfolgung wird der Verordnungslage entsprechend vorerst eingestellt.

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind die Allgemeinen Hygienemaßnahmen nach der o.g. AHA-Formel einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen. Hierbei ist insbesondere das regelmäßige und gründliche Hände waschen mit Wasser und Seife für 20 Sekunden vor- und nach der Lehrveranstaltung hervorzuheben. Ergänzend hierzu wurden Desinfektionsmittelspender an den Gebäudezugängen installiert, um ein Unterbrechen der Infektionskette beim Gebäudezutritt auch ohne Nutzung der Waschgelegenheiten zu ermöglichen. Beachten Sie hierzu bitte zudem die Regelungen der Dienstanweisung (Nr. 1.2) sowie der Hausordnung (Nr. 1.1).

Vor dem Hintergrund der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie haben sich verschiedene Fachorganisationen und Wissenschaftler mit dem Thema „Lüften“ befasst und Empfehlungen zum Lüftungsverhalten erarbeitet. Anbei stellen wir Studien und Stellungnahmen der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verfügung und fassen die wesentlichen Erkenntnisse zu freiem Lüften, Raumlufttechnischen Anlagen und zu mobilen Umluftgeräten zusammen. Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.


Freies Lüften

Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss vor- bzw. zum Beginn der Veranstaltung und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Es ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Noch effektiver (falls möglich) ist die Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. Der zeitliche Abstand zum Lüften hängt von der Raumgröße, der Anzahl an Personen, den Tätigkeiten (normales Sprechen oder z.B. Chorsingen) sowie der zur Verfügung stehenden Fensterfläche ab. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS empfiehlt für Büroräumen eine Lüftung nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten. Die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt gibt für Schulen eine Empfehlung zum Lüftungsverhalten, die gleichermaßen auf Seminarräume an Universität zutrifft: „Bei Raumgrößen von ca. 60-75 m³ und einer Schüleranzahl von üblicherweise 20-30 Kindern pro Klasse gilt folgendes. Hier soll in jeder (!) Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden, bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer, d.h. auch in Doppelstunden oder wenn nur eine kurze Pause (5 Minuten) zwischen den Unterrichtseinheiten vorgesehen ist, auch während des Unterrichtes. (…) Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtes Niesen oder Husten sollte unmittelbar gelüftet werden (Stoßlüftung wie oben beschrieben). Das gilt im Übrigen auch zu Hause oder im Büro.“ Der Einsatz sogenannter CO2-Ampeln kann einen groben Anhaltspunkt für die Nutzersensibilisierung zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustausches liefern und ist keinesfalls eine Messgröße für das Infektionsrisiko. Der Einsatz von CO2-Messgeräten ersetzt damit nicht die vorgenannten Lüftungsempfehlungen.


Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

Hörsäle und Seminarräume der Universität Kassel, die über eine Raumlufttechnische Anlage verfügen, werden aktuell und im Wintersemester mit einem sehr hohen Außenluftvolumenstrom betrieben. Damit erfüllen wir bereits seit Beginn des vergangenen Sommersemesters die Empfehlungen der Fachorganisationen. Das Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) führt in seiner Stellungnahme dazu aus: „Bei der technischen Lüftung wird über zentrale oder dezentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume geleitet. (…) Im Gegensatz zur freien Lüftung gewährleisten RLT-Anlagen bei korrekter Einstellung durchgehend einen ausreichenden Luftaustausch unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen. Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen ist als gering einzustufen. Daher sollten RLT-Anlagen nicht abgeschaltet werden, sondern im Gegenteil die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage erhöht und ein Umluftbetrieb vermieden oder soweit wie möglich reduziert werden. Nur eine ausreichende Außenluftzufuhr trägt zu einer Verringerung einer virenbelasteten Aerosolkonzentration bei.“ In Räumen mit Umluftkühlern ist es wichtig, zusätzlich ausgiebig über die Fenster zu lüften.


Mobile Umluftgeräte

Laut Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr die wirksamste Methode, virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch mobile Luftfiltergeräte auf Umluftbasis kommt keine frische Luft in die Räume. Der Einsatz solcher Luftreiniger mit integrierten HEPA-Filtern in Räumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Nutzungsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) durch Filtern der Raumluft zu entfernen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Lüften nicht ersetzen. Das Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beschreibt auch, welche Anforderungen für den Betrieb solcher Geräte vorab zu prüfen sind: „Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend (…) erfolgen, (…). Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt.“


Die vorgenannten Unterlagen sind über folgende Links abrufbar: 

2. Qua­ran­tä­ne, Mel­de­pflich­ten, Corona-In­fek­tio­nen, Schutz­imp­fung

Gilt für private Reisen und Dienstreisen (weitere Informationen zu Dienstreisen unter FAQ Nr. 5.17)

Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt.

Aktuelle Informationen zu Quarantäne-Bestimmungen für Einreisende finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: Quarantäne-Bestimmungen und Coronatests für Einreisende

Beschäftigte informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) in den nachfolgenden Fällen unaufgefordert:

  • nachweisliche Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, 
  • Einstufung als enge Kontaktperson (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition (vgl. Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen Stand: 20. Mai 2021 in der aktuellen Fassung),
  • Absonderungspflicht aufgrund § 7 der Coronavirus-Schutzverordnung oder § 4 der Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 nach Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag (Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV) vom 12. Mai 2021 in der jeweils gültigen Fassung,
  • Anordnung einer Absonderung durch ein Gesundheitsamt.

Für Einreisende aus dem Ausland gelten die Regelungen der Coronavirus-Einreiseverordnung. Auch die dort geregelten Ausnahmen von der Absonderungspflicht sind zu beachten.

Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Risikogebiet bzw. Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt. Eine Reise ist vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für eine entsprechende Reise vorliegen. Unvermeidbar dürfte eine Reise nur unter besonderen und außergewöhnlichen Umständen  (z. B. Geburt des eigenen Kindes oder das Ableben eines nahen Angehörigen  wie z. B. eines Eltern- oder Großelternteils oder eines eigenen Kindes) sein.

Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte und enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition wird die Präsenzpflicht für 14 Tage aufgehoben, sofern nicht bereits aufgrund § 7 der Coronavirus-Schutzverordnung oder § 4 der Coronavirus-Einreiseverordnung oder einer behördlichen Quarantäneanordnung eine Absonderungspflicht besteht. Abweichende Quarantänezeiträume in den hessischen Verordnungen, der Coronavirus-Einreiseverordnung und in Quarantäneanordnungen der Gesundheitsämter gelten vorrangig.

Während dieser Zeit erbringen die Beschäftigten ihren Dienst/ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC bzw. an einem vorhandenen Telearbeitsplatz.

Bei Bestätigung einer Infektion durch ein positives Testergebnis meldet der Arzt das Ergebnis an das Gesundheitsamt. Personen mit Verdacht auf Covid 19 oder einem bestätigten positiven Coronatest haben der Universität/der Arbeitsstätte fernzubleiben. Das Gesundheitsamt wendet sich dann an die Betroffenen und ggf. an die Universität, um weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Dabei wird folgendes Schema angewendet:

Kontaktpersonen zu einem bestätigten COVID-19-Fall werden bei Vorliegen mindestens einer der folgenden Situationen als enge Kontaktpersonen (mit erhöhtem Infektionsrisiko) definiert:

  1. Enger Kontakt(<1,5 m, Nahfeld, länger als 10 Minuten) ohne adäquaten Schutz1 (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  2. Gespräch mit bestätigtem COVID-19-Fall (face-to-face-Kontakt, <1,5 m, unabhängig von der Gesprächsdauer) ohne adäquaten Schutz (adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt MNS [Mund-Nasen-Schutz] oder FFP2-Maske).
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt von Kontaktpersonundbestätigtem COVID-19-Fall im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für > 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt MNS (Mund-Nasen-Schutz) oder FFP2-Maske getragen wurde.

1Adäquater Schutz: Wenn folgende Bedingungen erfüllt werden: (1) MNS nach Definition wie bei BfArM oder FFP2-Maske UND (2) wenn diese durchgehend und korrekt, d.h. enganliegend und sowohl über Mund und Nase getragen wurde.

Für eventuelle Nachfragen seitens des Gesundheitsamtes zur Kontaktpersonennachverfolgung müssen daher grundsätzlich Teilnehmerlisten geführt und aufbewahrt werden.

 

Für Personen, die nicht zum engeren Kreis der Kontaktpersonen zählen, gelten somit auch keine behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen. Dennoch gibt es einige Verhaltenshinweise, die für 14 Tage nach dem Auftreten des Infektionsfalles beachtet werden sollten:

  • Achten Sie bitte in diesem Zeitraum fortlaufend auf Krankheitssymptome.
  • Sollten sich innerhalb der 14 Tage Anzeichen eines Atemwegsinfekts wie Husten, Fieber, Schüttelfrost oder ein Verlust des Geschmacksempfindens entwickeln, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis, bitten um eine Krankschreibung und wenden sich dann direkt an das Gesundheitsamt unter der Rufnummer 0561 787 1968.
  • Waschen Sie sich regelmäßig Ihre Hände, halten Sie die Husten- und Nies-Etikette ein und tragen dort, wo Abstandhalten nicht möglich ist, konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Reduzieren Sie bitte innerhalb dieser 14 Tage so umfassend wie möglich Ihre sozialen Kontakte zu Menschen, die Risikogruppen angehören (ältere, immungeschwächte und chronisch kranke Menschen).

Die Universität ist bestrebt, Corona-Verdachtsfälle frühzeitig zu erfassen, um möglichst schnell Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Beschäftigte werden angehalten, eine bestätigte Corona-Infektion oder die Anordnung einer häuslichen Quarantäne der Personalabteilung umgehend mitzuteilen, sofern in einem Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome eine Anwesenheit und Personenkontakt an der Universität bestand.

Lehrende, Studierende und Gäste werden angehalten, eine bestätigte Corona-Infektion oder die Anordnung einer häuslichen Quarantäne an die Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz zu melden (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de), sofern eine Anwesenheit im maßgeblichen Zeitraum (zweit Tage vor Auftreten erster Symptome oder einer positiven Testung) an der Universität vorlag.

Bei Auftreten einer bestätigten Corona-Infektion und einer Anwesenheit der Person im Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome am Arbeitsplatz soll der Arbeitsplatz für die Dauer von mindestens 36 Stunden nicht genutzt und anschließend eine Reinigung von Kontaktoberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln erfolgen. Eine Reinigung der Kontaktflächen nach Corona-Infektionen kann beim Servicebereich Unterhaltsreinigung angefordert werden (Kontakt über: reinigung[at]uni-kassel[dot]de). Generell nimmt die Infektiosität von Corona-Viren auf unbelebten, trockenen Oberflächen bei Raumtemperatur bzw. höheren Temperaturen schnell ab. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn die Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt. Ungeachtet der regelmäßigen Reinigung von Oberflächen gilt das regelmäßige Händewaschen (20 sec mit Seife) und das Vermeiden der Berührung des eigenen Gesichtes. Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufigen verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die Reinigung mit üblichen Reinigungsmitteln stellt das Verfahren der Wahl dar.

Update 11.06.2021
Das hessische Innenministerium bietet – wenn auch begrenztes – Impfstoffkontingent für die Beschäftigten der hessischen Landesverwaltung an. Rund 750 Personen der Universität Kassel können damit über den betriebsärztlichen Dienst der Universität eine Erst- und Zweitimpfung gegen Covid-19 erhalten. Erste Impftermine sind am 22.06.2021 in der Zeit von 9.00 bis 13:00 Uhr sowie am 24.06.2021 von 9.00 bis 17:00 Uhr verfügbar. Über einen Zeitraum von 4 Wochen werden wöchentlich ca. 150 – 200 Termine für die Erstimpfungen bereitgestellt. Zweittermine werden anschließend vergeben. Zum Einsatz kommt ausschließlich der m-RNA-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer.

Bitte beachten Sie: Das Angebot richtet sich an alle Beschäftigten, die bisher anderweitig noch keinen Impftermin erhalten haben. Auch Personen, die bereits eine Erstimpfung von anderer Stelle erhalten haben, können nicht teilnehmen. Sollten Sie einen Termin über dieses betriebsärztliche Angebot erhalten, vereinbaren Sie bitte keine weiteren Termine und nehmen Sie sich von den entsprechenden Wartelisten (Impfzentrum oder Arztpraxis).

Eine gleichberechtigte Vergabe dieses begrenzten Angebots erfolgt ausschließlich mittels einer Zufallsauswahl, die mit Beteiligung des Personalrats durchgeführt wird:

  • Unter den registrierten Personen werden wöchentlich je nach zur Verfügung stehender Vakzin-Menge Impflinge ausgelost.
  • Die ermittelten Personen werden per E-Mail informiert und mit einem Link zu einem Terminbuchungssystem geleitet.
  • Die Impftermine finden jeweils in der Folgewoche statt. Die Beschäftigten können aus den zur Verfügung stehenden Terminen ihre Auswahl treffen.
  • Die Beschäftigten, die per Zufallsprinzip ermittelt wurden, werden aus der Liste entfernt, alle anderen verbleiben im Registrierungspool. Nachmeldungen werden in die Liste aufgenommen. Zudem wird jeweils wöchentlich eine Nachrückerliste (bei kurzfristigen Absagen) generiert.

Einschränkungen

Der Betriebsärztliche Dienst teilt mit, dass Personen mit folgenden Vorerkrankungen bzw. Medikationen für dieses Verfahren nicht geeignet sind und sich stattdessen an ihren Haus- oder Facharzt wenden sollen, bei dem ggf. auch die medizinische Vorgeschichte bekannt ist:

  • bei Thrombosen oder Embolien in der Vorgeschichte
  • bei Einnahme von Blutverdünnern
  • bei bekannten allergischen Reaktionen auf Impfungen
  • bei Einnahme von Immunsuppressiva oder Immunmodulatoren.

Impf-Ort und Zeitraum

Die Impfung erfolgt im Impfzentrum der Stadt Kassel in der Großsporthalle an der Damaschkestraße. Bitte bringen Sie die Auswahl- Bescheinigung sowie die vollständig ausgefüllten Unterlagen (werden mit der Terminanmeldung zugesendet) zum Impftermin mit.

Ihre Anmeldung zur Vorregistrierung

Wenn Sie die genannten Bedingungen erfüllen und diese Impfmöglichkeit in Anspruch nehmen möchten, können Sie sich für eine Impfung vorregistrieren. Den Link zur Anmeldung erhalten Sie per E-Mail. 


Update 04.05.2021

Beschäftige der Universität Kassel sind der Impfpriorisierungsgruppe 3 zugeordnet und können sich ab sofort für einen Impftermin registrieren. Dies betrifft alle Hochschulbeschäftigten, inklusive Wissenschaftliche und Studentische Hilfskräfte und Lehrbeauftragten. Die Impfberechtigungsbescheinigungen werden von Abteilung Personal und Organisation erstellt und unaufgefordert im Laufe der Woche vom 03.05 - 07.05 per Post an die Privatadresse zugestellt.

Impftermin vereinbaren

Die Möglichkeit zu einer Online-Registrierung für einen Impftermin besteht ab sofort bereits ohne diese Bescheinigung. Die Registrierung für einen Impftermin ist online sowie telefonisch möglich: https://impfterminservice.hessen.de. Bei der Online-Registrierung klicken Sie bitte die Zugehörigkeit zur Priorisierungsgruppe 3 (mit erhöhter Priorität) und bei der Zugehörigkeit zur Berechtigungsprüfung das Auswahlfeld „Personen der Kritischen Infrastruktur“ an. 

Beschäftigte mit Wohnsitz außerhalb von Hessen

Für Beschäftigte der Universität, die außerhalb Hessens wohnen, empfehlen wir die telefonische Registrierung , die nach unseren Informationen auch in diesen Fällen möglich ist: 0611 505 92 888 (Täglich von 08:00 - 20:00 Uhr - auch an Sonn- und Feiertagen) 


Impftermine: Anrechnung von Arbeitszeit

Termine im Rahmen der Gesundheitsvorsorge sollten grundsätzlich außerhalb der Arbeitszeit wahrgenommen werden. Da derzeit allerdings davon auszugehen ist, dass die Termine zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus von den Beschäftigten nicht frei wählbar sein dürften und sie keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Einfluss darauf nehmen können, ob die Impfung während der regelmäßigen Arbeitszeit oder in der Freizeit stattfindet, kann eine Anrechnung der erforderlichen nachgewiesenen Abwesenheitszeit einschließlich der erforderlichen Wegezeiten erfolgen. Entstehen durch die Impfung Fehlzeiten, ist die/der Vorgesetzte zeitnah vorab darüber zu informieren. Sofern die Impfung zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr erfolgt, werden die Zeiten auf die Arbeitszeit angerechnet. Für die elektronische Zeiterfassung/tisoware gilt: Die entsprechende Korrektur ist von der/dem Bediensteten am nächsten Arbeitstag selbst zu initiieren. In allen Fällen muss in das "Infofeld" eingetragen werden, dass es sich um die Impfung gegen das Coronavirus gehandelt hat. 

3. Studium und Leh­re

Unsere Planungen stehen unter dem Vorbehalt der jeweils geltenden Bestimmungen in Hessen.

  • Mit Beginn des Wintersemesters können deutlich mehr Lehrveranstaltungen in Präsenz stattfinden, eine vorherige Freigabe ist nicht mehr erforderlich. Die Abstands- und Hygieneregeln sind dabei einzuhalten (alle Maßnahmen sind auch in der Ergänzung zur Hausordnung zum Schutz vor Covid 19 zu finden: https://www.uni-kassel.de/uni/corona/umgang-mit-dem-corona-virus#c61483)
  • In Hörsälen und Seminarräumen können bis maximal 50% der verfügbaren Plätze besetzt werden. Eine Kontaktdatenerfassung findet nicht mehr statt. Die 50%-Besetzung von Hörsälen erfolgt im so genannten Schachbrettmuster, bei dem jeder zweite Platz einer Reihe besetzt wird und die davor oder dahinterliegenden Reihen jeweils versetzt besetzt werden. Die Anzahl verfügbarer Sitzplätze wird an den Lehrräumen sowie im Raumbuchungssystem HIS LSF gekennzeichnet. In großen Hörsälen sind die Plätze markiert, in den übrigen Räumen organisieren sich die Teilnehmenden selbstständig.
  • Lehrende sollen – wie vielfach bereits geplant – ihre Veranstaltungen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Raumkapazität in Präsenz anbieten. Ein Teil kann auch rein digital stattfinden, um anderen Veranstaltungen mehr Raum zur Verfügung zu stellen. Bei der Entscheidung für Präsenz soll es eine Rolle spielen, wie stark das Angebot auf eine interaktive Beteiligung der Studierenden ausgerichtet ist. Auch soll Studierenden, die ihr Studium bereits seit Beginn unter Corona-Bedingungen erleben, verstärkt Präsenzlehre angeboten werden. Vorlesungen mit vortragendem Charakter eignen sich am ehesten für ein rein digitales Angebot und können bevorzugt als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden, damit Studierende flexibel planen können. Praktika und ähnliche Veranstaltungen, die auch bislang in Präsenz stattgefunden haben, werden auch weiterhin so stattfinden.
  • In den Fachbereichen laufen die Planungen, um zu den Präsenzveranstaltungen auch digital nutzbare Alternativen anzubieten. Dies soll in dem Umfang geschehen, dass das Studium erfolgreich und möglichst ohne Zeitverlust auch von denjenigen Studierenden fortgesetzt werden kann, denen eine Teilnahme in Präsenz unmöglich ist. Digitale Alternativangebote werden möglicherweise etwas abweichen und Einschränkungen mit sich bringen. Im Wahlbereich ist es ausreichend, wenn bestimmte Wahlmodule / -veranstaltungen digital nutzbar sind. Auch ist hinnehmbar, wenn es bei digitalen Alternativen weniger interaktive Beteiligung etc. gibt.
  • Die Lehrenden informieren die Studierenden der eigenen Veranstaltungen in geeigneter Weise möglichst frühzeitig per Mail, auf den üblichen Webseiten oder in Moodle, in welcher Form sie die Lehrveranstaltungen durchführen werden.
  • Den Lehrenden ist bewusst, dass Studierende bei der Gestaltung ihres Stundenplans und der Auswahl der Veranstaltungen für den Wechsel zwischen digitaler Teilnahme und Präsenzteilnahme Wegzeiten vom Campus nach Hause und umgekehrt einplanen müssen. Schon aus organisatorischen Gründen werden daher etliche Studierende nicht bei allen Präsenzveranstaltungen persönlich erscheinen können – darauf sollen die Lehrenden mit Rücksicht reagieren. Aufgrund der starken Vernetzung vieler Studiengänge untereinander über polyvalente Veranstaltungen besteht aber keine Möglichkeit, die Stundenpläne aller Studiengänge mit Übergangszeiten zu entflechten.
  • Sonstige Veranstaltungen, die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote können ebenfalls wieder durchgeführt werden. Dabei ist die zulässige Teilnehmerzahl zu beachten und es sind veranstaltungsspezifische Abstands- und Hygienekonzept zu erstellen. Durch die begrenzten Raumkapazitäten von maximal 50% ist eine Durchführung an der Universität ggf. nicht immer möglich. Schriftliche Prüfungen und curriculare Präsenzlehrveranstaltungen haben bei der Raumnutzung Priorität.

Änderungsdatum: 07.07.2021

Exkursionen können mit Hygienekonzept und unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln grundsätzlich stattfinden. Ein Corona-Virus Negativnachweis oder ein Antigen-Selbsttest vor Beginn der Veranstaltung wird dringend empfohlen.

Mehrtägige Exkursionen mit Übernachtung sind grundsätzlich bis auf Weiteres wieder möglich. Dem Antrag auf Genehmigung ist ein durch das Dekanat geprüftes Hygienekonzept beizufügen. Im Hygienekonzept sind insbesondere die An-und Abreise, Übernachtung, Verpflegungssituation, Hygienemaßnahmen an Veranstaltungsorten, Freizeitgestaltung etc. aufzunehmen. Wie bei eintägigen Exkursionen sollte die An- und Abreise möglichst individuell erfolgen. Der Unterbringung in Einzelzimmern ist zu bevorzugen. Ebenso wird angeraten, die Freizeit so zu gestalten, dass diese in einer geschlossenen Gruppe mit wenig oder keinen Kontakten zu anderen Gruppen oder Personen erfolgt.

Als Zugangsvoraussetzung bei Antritt und mindestens alle zwei Tage während der Exkursion werden Corona Negativnachweise dringend empfohlen.

Prüfungen (alle Standorte)
Prüfungen, soweit zwingend erforderlich in Präsenz, sind weiterhin zulässig.

Mündliche Prüfungen sind - unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte - grundsätzlich möglich. 

Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche können besondere Prüfungsformen zulassen, beispielsweise Prüfungen per Videokonferenz. Hierbei muss u.a. sichergestellt sein, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, die Identität des Prüflings durch einen Ausweis festgestellt werden kann, dass er sich alleine im Raum befindet und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet.

Wenn Prüfer oder Studierende einer Risikogruppe angehören oder wegen Betreuungsaufgaben nicht anwesend sein können oder andere wichtige Gründe vorliegen, besteht die Möglichkeit, (sofern vom zuständigen Prüfungsausschuss gebilligt) mündliche Prüfungen als Videokonferenz durchzuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten mit dieser Form der Durchführung der Prüfung einverstanden sind, dass die Videokonferenz seitens des/der Prüfenden verwaltet und mittels eines sicheren Dienstes durchgeführt wird, dass die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments festgestellt werden kann, dass er / sie sich allein im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden und dass ein Prüfungsprotokoll in üblicher Weise erstellt wird. Die Erläuterung der Prüfungsbewertung gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich im Rahmen der Videokonferenz. Bei Nichtbestehen bestätigt der Prüfling mündlich, dass ihm / ihr die Bewertung erläutert wurde. Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt der/die Prüfende bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission fest. Falls dieses Verfahren nicht gewünscht wird, muss gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.


Die Möglichkeiten der Durchführung von elektronischen Aufsichtsklausuren werden in der „Handreichung zur Durchführung von elektronischen Fernprüfungen (Online-Klausuren) vom 4. Februar 2021“ erläutert. Als Dokument finden Sie das Muster der Datenschutzinformationen hier: PDF-Datei / Word-Datei

 

Es wurde in Ergänzung zur hochschuleigenen Freiversuchsregelung (s. u.) von Seiten des Ministeriums festgestellt, dass im Sommersemester 2020, im Wintersemester 2020/21 und im Sommersemester 2021 als endgültig nicht-bestanden gewertete Prüfungen einschließlich Abschlussarbeiten und mündliche Ergänzungsprüfungen noch einmal wiederholt werden dürfen. Ausgenommen sind Täuschungen.

Im Detail heißt das:
Im Wintersemester 2020/21 (und rückwirkend für das Sommersemester 2020) hat die landesweite Regelung die geltende umfassende und für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 eingeführte Freiversuchsregelung der Universität Kassel in wenigen Bereichen (Abschlussarbeiten einschl. Promotionen, mündliche Ergänzungsprüfung, künstlerische Studiengänge) erweitert. Diese landesseitige Regelung umfasst für die genannten Prüfungstypen allerdings nur die Wiederholung von nicht bestandenen Letztversuchen und nicht die Möglichkeit der Notenverbesserung. Die betreffenden Einschränkungen der hochschulseitigen Regelungen werden damit auch für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 nicht mehr angewendet. Fragen können an die Prüfungsämter und Prüfungsausschüsse gerichtet werden.

Zur hochschulseitigen Regelung:
Für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge hat der Senat am 8. Juli 2020 eine Freiversuchsregel beschlossen, die mit Beschluss vom 13. Januar 2021 für das Wintersemester 2020/21 und mit Beschluss vom 5. Mai für das Sommersemester 2021 (für Prüfungen bis zum 31. Oktober 2021) verlängert wurde. In den betreffenden Semestern nicht bestandene Prüfungen gelten als nicht unternommen. In diesen Semestern bestandene Prüfungen (mit Ausnahme von Abschlussarbeiten und Prüfungen in künstlerischen Studiengängen) können einmalig zur Notenverbesserung wiederholt werden. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis. Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen nicht unter diese Regelung. Etwaige in den Fachprüfungsordnungen vorgesehene darüberhinausgehende Regelungen bleiben unberührt.

Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung muss bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgen, danach verfällt diese Möglichkeit. Für das Wintersemester 2020/21 endet die entsprechende Frist mit dem 31.03.2022, für das Sommersemester 2021 endet diese Frist mit dem 30.09.2022. Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

Folgende Erläuterungen und Hinweise erscheinen hierzu wichtig:
Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Sie gilt daher auch für in den genannten Zeitraum verschobene Prüfungen des Wintersemesters 2019/20; maßgeblich ist gleichermaßen bei nicht bestandenen Prüfungen wie bei Wiederholungen zur Notenverbesserung der Zeitraum des Sommersemesters vom 1.04.2020 bis zum 31.10.2020 sowie das Wintersemester 2020/21 bis Ende April 2021; für das Sommersemester 2021 gilt der betreffende Zeitraum bis Ende Oktober 2021. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt. ‚Abschlussarbeiten‘ im Sinne der Regelungen sind die Bachelor- und Masterarbeiten sowie die wiss. Hausarbeit in den Staatsexamensstudiengängen.

Ansprechbar sind die Prüfungsverwaltungen der Studiengänge in den Fachbereichen.

Die für das BAFöG relevante verlängerte individuelle Regelstudienzeit um ein weiteres Semester gibt es auch im WS20/21.

Im Detail heißt das:
Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat per Verordnung eine entsprechende Regelung zur individuellen Regelstudienzeit getroffen. Daraus folgt, dass – wie schon im Sommersemester 2020 – auch im Wintersemester 2020/21 für die eingeschriebenen Studierenden die individuelle Regelstudienzeit um ein (weiteres) Semester erhöht wird. Diese Regelung ist bedeutsam im Rahmen des BAFöG-Bezugs, wo sich die Höchstförderdauer entsprechend erhöht.

Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020, des Wintersemesters 2020/21 sowie des Sommersemesters 2021 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in Prüfungsordnungen oder anderen Regelungen der Hochschulen festgelegten Regelstudienzeiten […]in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um jeweils ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 12. Februar 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 26. Februar 2021, S. 130 i. V. mit Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARS-CoV-2-Pandemie im Hochschulbereich vom 17. Juni 2021, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 29. Juni 2021, S. 318).
 

Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020, für im WS 2020/21 und für im SS 2021 beurlaubte Studierende. Sie ist Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAföG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

Umfassende Informationen zum Thema Bafög und Studienfinanzierung gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

  • Auslandssaufenthalte sind grundsätzlich möglich. Die Lage ist angesichts der Pandemie sehr dynamisch und kann zu kurzfristigen Änderungen führen. Es wird deshalb dringend geraten, sich vor dem Antritt von Auslandsaufenthalten laufend über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Gastlandes sowie über die Anforderungen und Rahmenbedingungen der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Mitarbeitende sollten sich zusätzlich über die Vorgaben der Universität zu Dienstreisen informieren.
  • Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich regelmäßig auf den Seiten des Auswärtigen Amts und der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Studierende, die verpflichtende Auslandsaufenthalte absolvieren müssen, wenden sich bitte an den jeweiligen Prüfungsausschuss.
  • Eine Verschiebung des Aufenthalts ist in den meisten Fällen möglich. Ob ein bewilligtes Stipendium bei frühzeitigem Abbruch oder Nichtantritt zurückbezahlt werden muss, ist im Einzelfall zu prüfen bzw. abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Stipendiengeber.
  • Sofern Sie sich erfolgreich für einen Austauschplatz beworben haben, können Sie die Online-Angebote der Gastuniversität nutzen. Auch eine Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lehre ist in vielen Fällen möglich und kann finanziell unterstützt werden.
  • Bei Fragen steht Ihnen das Team des International Office gerne zur Verfügung.

4. Ta­gun­gen, Kon­fe­ren­zen, nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen, Se­nat

Sonstige Veranstaltungen, die nicht zum Lehrbetrieb gehören, wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote können ebenfalls wieder durchgeführt werden. Dabei ist die zulässige Teilnehmerzahl zu beachten und es sind veranstaltungsspezifische Abstands- und Hygienekonzept zu erstellen. Durch die begrenzten Raumkapazitäten von maximal 50% ist eine Durchführung an der Universität ggf. nicht immer möglich. Schriftliche Prüfungen und curriculare Präsenzlehrveranstaltungen haben bei der Raumnutzung Priorität.

Senatssitzungen werden per Videokonferenz durchgeführt und sind hochschulöffentlich. Die Einwahldaten können bei Frau Honig (E-Mail: yvonne.honig[at]uni-kassel[dot]de) nachgefragt werden.

5. Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te

folgt in Kürze in neuer Fassung. 

Eine Aufhebung der Präsenzpflicht aufgrund eines erhöhten individuellen Risikos für einen schweren Krankheitsverlauf ist auf der Grundlage eines ärztlichen Attestes möglich. Das ärztliche Attest muss die Bestätigung enthalten, dass im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS CoV-2 nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts aufgrund der besonderen Disposition die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs besteht. Die Kosten für das ärztliche Attest haben die Beschäftigten selbst zu tragen. Die Dienststellenleitung kann in unklaren Fällen eine betriebsmedizinische Untersuchung initiieren.

Soweit Mobile Arbeit nicht möglich ist, ist unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsstandards die Arbeit in Präsenz zu organisieren (Einhaltung eines Abstands von mind. 1,5 m, ggf. Tätigkeit in Randzeiten, ggf. Zuweisung einer anderen Tätigkeit).

Sofern weder Mobile Arbeit noch Präsenzarbeit möglich ist, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann eine bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an die Abteilung Personal und Organisation personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

Soweit bereits eine Freistellung ohne arbeitsmedizinische Untersuchung erfolgt ist, hat diese zeitnah zu erfolgen. Dies gilt auch, wenn wegen Gefahr im Verzug eine solche Freistellung erfolgt.  

Erholungsurlaub, Sonderurlaub und Zeitguthaben aus dem Lebensarbeitszeitkonto müssen nicht beantragt oder in Anspruch genommen werden.

Eine teilweise oder vollständige Freistellung von der Dienstpflicht, unter Fortzahlung der Bezüge, aufgrund der Kinderbetreuung kommt in der Regel nicht in Betracht.

Wenn Einrichtungen zur Betreuung von Kindern oder Schulen wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen sind, eingeschränkt betrieben werden, durch Empfehlung der Landesregierung der Besuch freigestellt wird oder wird deren Betreten untersagt, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

In außergewöhnlichen Härtefällen kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule tatsächlich teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
  • Mobile Arbeit nicht möglich ist
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto, Über- und Mehrarbeitsstunden sowie der Jahresurlaub eingebracht wurden
  • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

Müssen Beschäftigte, pflegebedürftige Angehörigen (mit einem Pflegegrad nach SGB XI) pflegen, weil wegen der Corona-Pandemie die Betreuungseinrichtung vorübergehend geschlossen ist oder der Pflegedienst ausfällt oder ausländische Pflegekräfte nicht einreisen können, oder eine nahestehende Person im Hospiz oder im Krankenhaus im Sterbeprozess begleiten, kann nach billigem Ermessen hiervon betroffenen sorgeberechtigten Beschäftigten die Erfüllung der Aufgaben teilweise oder vollständig in Mobiler Arbeit gewährt werden.


Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, wenden Sie sich zur Prüfung des Einzelfalls an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de.

Für das administrativ-technische Personal gilt weiterhin die Regelungsabrede „Mobile Arbeit“. Danach soll die Arbeit in Präsenz mindestens 60 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit betragen (z. B. bei Vollzeit mindestens drei von fünf Arbeitstagen; bei Teilzeitbeschäftigten mit einer 4-Tage-Woche kann dies mit einer 3-tägigen Präsenzphase und einer 1-tägigen Phase der Mobilen Arbeit  im wöchentlichen Wechsel mit einer 2-tägigen Präsenzphase und einer 2-tägigen Phase der Mobilen Arbeit erfolgen). Diese Regelung gilt derzeit bis zum 30.06.2022.

Die bislang praktizierte Regelung für wissenschaftliche Mitarbeitende (vgl. FAQ 5.5) gilt unverändert weiter.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit

 

Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind. Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurde.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen aus der Distanz oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

Überstunden und Mehrarbeit sind am mobilen Arbeitsplatz in begründeten Fällen möglich; eine entsprechende Anordnung unter Beteiligung von Abteilung Personal und Organisation ist erforderlich. Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.uni-kassel.de/go/mobile-arbeit

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen sollten möglichst ohne persönlichen Kontakt stattfinden. Sollte die persönliche Anwesenheit erforderlich sein, sind die Örtlichkeiten so zu wählen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise unter https://www.uni-kassel.de/its/startseite/homeoffice-und-mobile-arbeit

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
  • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind Kinder nur in Ausnahmefällen in die Dienststellen mitzubringen.

Die Universität Kassel hat für ihre Beschäftigten ein Kontingent an Betreuungsstunden bei der flexiblen Kinderbetreuung studykidscare vom Studierendenwerk belegt. Kinder im Alter von 6 Monaten bis 12 Jahren können dort betreut werden. Bei Interesse melden Sie sich gerne beim Family Welcome Service, familywelcomeservice[at]uni-kassel[dot]de

 

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sollten vorrangig online stattfinden; sofern die Durchführung von allen Beteiligten in Präsenz gewünscht wird, ist auf die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

Beschäftigte, die insbesondere als Kontaktperson Kategorie 1 nach Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne sind, stimmen mit ihrer/ ihrem Vorgesetzten ab, ob eine Erledigung der Dienstaufgaben in Mobiler Arbeit möglich ist.

Sofern dies nicht möglich ist, informieren Sie bitte die Abteilung Personal und Organisation und senden eine entsprechende E-Mail an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de

  • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
  • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.
  • Beschäftigte, die ihren Erholungsurlaub aus dem Jahr 2020 aus dienstlichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht bis zum 30.09.2021 antreten konnten, können einen Antrag auf Verschiebung des Verfallszeitpunktes stellen. Der Resturlaub aus dem Jahr 2020 muss in diesem Fall bis zum 31.März 2022 vollständig eingebracht werden. Hierzu ist ein Antrag der Beschäftigten und eine Stellungnahme der/des Vorgesetzten erforderlich. Der Antrag ist an Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) zu senden.

Wo möglich, sollten Fortbildungsangebote weiterhin auf digitaler Basis stattfinden. Sollten Fortbildungsveranstaltungen in Präsenz erforderlich sein, so können diese unter entsprechender Beachtung der Rechtslage und der Vorgaben des RKI sowie bei Vorlage eines Hygienekonzepts durchgeführt werden.

Von den Beschäftigten des Landes Hessen wird erwartet, dass diese keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternehmen, wenn die Bundesregierung das Reiseziel bereits zum Zeitpunkt der Abreise als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eingestuft hat, diese Reise vermeidbar ist und keine Ausnahme von der Absonderungspflicht für Einreisende vorliegt. 

Eine Reise ist vermeidbar, wenn zum Zeitpunkt der Abreise keine zwingenden und unaufschiebbaren Gründe für eine entsprechende Reise vorliegen. Unvermeidbar dürfte eine Reise nur unter besonderen und außergewöhnlichen Umständen sein. 

In diesem Sinne sind Vorgesetzte und Dienstreisende verpflichtet verantwortungsvoll prüfen, ob die Reisen vermeidbar sind und die dienstlichen Aufgaben insbesondere auch durch alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen erledigt werden können. 

Die Liste der Hochrisiko- und Virusvariantengebiete ist auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts veröffentlicht.

 

 

Personalauswahlgespräche können wieder in Präsenz durchgeführt werden, sofern die Bestimmungen der Dienstanweisung für besondere Hygiene-und Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Insbesondere bei der Auswahl der Räumlichkeit für das Vorstellungsgespräch ist zu beachten, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen allen Teilnehmer*innen eingehalten werden kann. Die Option der Durchführung digitaler Auswahlgespräche bleibt bestehen.

Beachten Sie die Hinweise unter: Informationen zur Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen per Vi­deo­te­le­fo­nie

Falls im Rahmen von evtl. Kontrollen durch die Sicherheitsbehörden, ein Nachweis über den Anlass (Fahrt zum Arbeitsplatz) erforderlich ist, kann als Nachweis die im März 2020 für eine Vielzahl von Beschäftigten erstellte Arbeitgeberbescheinigung oder eine Arbeitsbescheinigung verwendet werden – ersatzweise ggf. auch ein vorhandener Dienstausweis.

Um auf eventuelle Kontrollen vorbereitet zu sein, können sich Beschäftigte, die in Gebieten wohnen, in denen aufgrund einer entsprechenden Inzidenz der Bewegungsradius auf 15 km eingeschränkt ist, zur Ausstellung einer Arbeitsbescheinigung an die/den zuständigen Personalsachbearbeiter*in oder an personalfragen[at]uni-kassel[dot]de wenden.

Infolge der derzeitigen Pandemie-Bedingungen kann es für den wissenschaftlichen Nachwuchs auf befristeten Qualifikationsstellen zu Beeinträchtigungen im Qualifizierungsprozess kommen, die eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer erforderlich machen.

Hinweise zu den Antragsvoraussetzungen sowie zum Antragsverfahren haben wir hier für Sie zusammengestellt: www.uni-kassel.de/go/corona-vertragsverlaengerung

6. In­for­ma­ti­ons­quel­len und Down­load

Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App zum Download zur Verfügung. Mit der App können Sie anonym und schnell darüber informiert werden, wenn Sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. Die wichtigsten Informationen zur App finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/praevention/

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