Um­­gang mit dem Corona-Virus

1. Be­son­de­re Hy­gie­ne- und Schutz­maß­nah­men

Die nachfolgenden Regelungen gelten für alle universitätseigenen und angemieteten Gebäude, Gebäudeteile und auf dem gesamten Gelände der Universität Kassel.

Die Verwendung von Gesichtsschutzschildern ohne das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Gebäuden der Universität Kassel ist nur in Ausnahmefällen, nach Vorlage eines gültigen Attests des Hausarztes, eines Lungenfacharztes oder auf Empfehlung des Betriebsärztlichen Dienstes, zugelassen.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) hat das Wintersemester 2020/21 Semester als Hybridsemester mit einer Kombination von Digitaler Lehre und Präsenzangeboten definiert, wobei die Verantwortung für die Ausgestaltung grundsätzlich bei den einzelnen Hochschulen liegt.

Anders als im vergangenen Sommersemester können damit im Wintersemester alle Arten von universitären Veranstaltungen unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln, der eingeschränkten Sitzplatzkapazitäten und bei Bedarf dem Erstellen von spezifischen Hygienekonzepten wieder durchgeführt werden. Die Verantwortung für die Einhaltung der Regeln liegt bei den jeweils Lehrenden.

Grundsätzlich soll die gesamte Lehre digital angeboten werden. Ausnahmen gelten in Analogie zum Sommersemester (insbes. für Laborpraktika, Exkursionen, Sport, Musik). Das digitale Angebot stellt sicher, dass alle Studierende ihr Studium fortsetzen können, auch wenn sie die Universität -entweder individuell oder als Gruppe- nicht betreten können oder dürfen.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zur Planung und Umsetzung der besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen in der Lehre im Wintersemester 2020/21 sowie Unterlagen für die Bearbeitung.


Unterlagen zum Download
(nur aus dem Hochschulnetz aufrufbar)


Hilfs­mit­tel zum Schutz vor Corona

In unserem Portal "Persönliche Schutzausrüstung" haben wir Informationen und Beschaffungsmöglichkeiten zu verschiedenen Schutzprodukten wie Masken, Desinfektionsmittel, Schutzwände etc. zusammengestellt. 

Zum PSA-Portal: http://www.uni-kassel.de/intranet/themen/arbeits-und-umweltschutz/httpuni-kasselagu-hochschule/psa-produkt/hilfsmittel-zum-schutz-vor-corona.html

Auf den Verkehrsflächen in den Gebäuden der Universität Kassel ist die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verpflichtend zu tragen. Verkehrsflächen in Gebäuden sind Bereiche, welche die Erschließung von Räumen oder Gebäuden ermöglichen, wie z. B. Flure, Eingangs­be­reiche, Treppen und Aufzüge.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt im Bereich der Lehrveranstaltungen (für Studierende und Lehrpersonen) auch für die Verkehrswege, solange der Platz nicht eingenommen ist, d.h. beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums sowie bei Bewegungen zwischen den Plätzen. Gleiches gilt auf Flächen und in Räumen, die dazu bestimmt sind, von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums genutzt zu werden, sowie für die Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen.

Die Tragepflicht gilt darüber hinaus immer dann, wenn das Abstandgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Die Verwendung von Gesichtsschutzschildern ohne das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den Gebäuden der Universität Kassel ist nur in Ausnahmefällen, nach Vorlage eines gültigen Attests des Hausarztes, eines Lungen­facharztes oder auf Empfehlung des Betriebsärztlichen Dienstes, zugelassen.

Kontaktdatenerfassung

Mit Beginn des Wintersemesters 2020/2021 muss in Bereichen mit Studienbetrieb verbindlich eine Kontaktdatenerfassung bei Lehr- und Prüfungsveranstaltungen sowie bei der Nutzung studentischer Arbeitsplätze erfolgen.

Die Mitwirkung bei der Kontaktdatenerfassung ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen und die Nutzung von sonstigen Einrichtungen.


Kontaktdatenerfassung mit der Webanwendung darfichrein.de 

Die Kontaktdatenerfassung erfolgt schnell und unkompliziert mit dem Smartphone und der QR-Code basierten Web-Anwendung darfichrein.de. Die hierfür erforderlichen QR-Codes finden Sie an den Ein- und Ausgängen der Hörsäle und Seminarräume.

  • Erstanmeldung: Eine App müssen Sie nicht herunterladen. Sie müssen lediglich den QR-Code scannen und auf der hierüber verlinkten Webseite von darfichrein.de ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift und Telefonnummer) einmalig hinterlegen: https://www.uni-kassel.de/go/darfichrein-registrierung
  • Weitere Anmeldungen: Bei allen weiteren Veranstaltungen müssen Sie nur noch den QR-Code am Eingang scannen und sich mit der vierstelligen PIN-Nummer anmelden, die Sie bei Ihrer Erstanmeldung selbst festgelegt haben (bitte gut merken!).
  • Abmeldung: Nach Ende der jeweiligen Veranstaltung klicken Sie einfach auf den „Check-Out“-Button im Smartphone-Display. Falls dieser nicht mehr angezeigt wird, scannen Sie einfach noch einmal den Barcode neben der Ausgangstür.

Die Kontaktdatenerfassung muss grundsätzlich bei jeder einzelnen Veranstaltung durchgeführt werden. Die gespeicherten Anmeldedaten können von den Dozierenden nicht eingesehen werden!

Die Daten werden verschlüsselt im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) gespeichert. Die AKDB ist durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten werden nach 28 Tagen automatisch gelöscht und nur bei einem Corona-Infektionsfall ausschließlich für die behördliche Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt verwendet.

Um Verzögerungen beim Besuch Ihrer ersten Veranstaltung zu vermeiden, gibt es die Möglichkeit, Ihre Kontaktdaten bereits vorab auf Ihrem Gerät für die Nutzung bei darfichrein.de zu hinterlegen.


Kontaktdatenerfassung mit Papierformular

Studierende: Für Studierende, die nicht über ein Smartphone verfügen oder dieses vergessen haben, ist auch eine Kontaktdatenerfassung in Papierform möglich. In allen Hörsälen und Seminarräumen sind hierfür Erfassungsformulare vorhanden.

Dozierende: Die in den Hörsälen und Seminarräumen bereitliegenden Formulare sollen an die Studierenden ausgegeben werden, die sich nicht per Smartphone registrieren konnten. Nach Ende der Veranstaltung sind die Formulare in ebenfalls im Raum bereitliegenden DIN A5-Umschlägen zu sammeln, für vier Wochen aufzubewahren und anschließend datenschutzkonform zu vernichten.

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind die Allgemeinen Hygienemaßnahmen nach der o.g. AHA-Formel einzuhalten: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen.

Hierbei ist insbesondere das regelmäßige und gründliche Hände waschen mit Wasser und Seife für 20 Sekunden vor- und nach der Lehrveranstaltung hervorzuheben.

Ergänzend hierzu wurden Desinfektionsmittelspender an den Gebäudezugängen installiert, um ein Unterbrechen der Infektionskette beim Gebäudezutritt auch ohne Nutzung der Waschgelegenheiten zu ermöglichen.

Beachten Sie hierzu bitte zudem die Regelungen der Dienstanweisung (Nr. 1.2) sowie der Hausordnung (Nr. 1.1).

Vor dem Hintergrund der andauernden SARS-CoV-2-Pandemie haben sich verschiedene Fachorganisationen und Wissenschaftler mit dem Thema „Lüften“ befasst und Empfehlungen zum Lüftungsverhalten erarbeitet. Anbei stellen wir Studien und Stellungnahmen der Kommission Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), des Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verfügung und fassen die wesentlichen Erkenntnisse zu freiem Lüften, Raumlufttechnischen Anlagen und zu mobilen Umluftgeräten zusammen.

Im Sinne des Infektionsschutzes sollten Innenräume mit einem möglichst hohen Luftaustausch und Frischluftanteil versorgt werden. Dies ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.


Freies Lüften

Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss vor- bzw. zum Beginn der Veranstaltung und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Es ist eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen. Noch effektiver (falls möglich) ist die Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. 

Der zeitliche Abstand zum Lüften hängt von der Raumgröße, der Anzahl an Personen, den Tätigkeiten (normales Sprechen oder z.B. Chorsingen) sowie der zur Verfügung stehenden Fensterfläche ab. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel des BMAS empfiehlt für Büroräumen eine Lüftung nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten.

Die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt gibt für Schulen eine Empfehlung zum Lüftungsverhalten, die gleichermaßen auf Seminarräume an Universität zutrifft: „Bei Raumgrößen von ca. 60-75 m³ und einer Schüleranzahl von üblicherweise 20-30 Kindern pro Klasse gilt folgendes. Hier soll in jeder (!) Unterrichtspause intensiv bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden, bei Unterrichtseinheiten von mehr als 45 Minuten Dauer, d.h. auch in Doppelstunden oder wenn nur eine kurze Pause (5 Minuten) zwischen den Unterrichtseinheiten vorgesehen ist, auch während des Unterrichtes. (…) Kommt es während des Unterrichts bei geschlossenen Fenstern bei einzelnen Personen zu Krankheitssymptomen wie wiederholtes Niesen oder Husten sollte unmittelbar gelüftet werden (Stoßlüftung wie oben beschrieben). Das gilt im Übrigen auch zu Hause oder im Büro.“

Der Einsatz sogenannter CO2-Ampeln kann einen groben Anhaltspunkt für die Nutzersensibilisierung zur Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustausches liefern und ist keinesfalls eine Messgröße für das Infektionsrisiko. Der Einsatz von CO2-Messgeräten ersetzt damit nicht die vorgenannten Lüftungsempfehlungen.


Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen)

Hörsäle und Seminarräume der Universität Kassel, die über eine Raumlufttechnische Anlage verfügen, werden aktuell und im Wintersemester mit einem sehr hohen Außenluftvolumenstrom betrieben. Damit erfüllen wir bereits seit Beginn des vergangenen Sommersemesters die Empfehlungen der Fachorganisationen.

Das Sachgebiets Innenraumklima der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) führt in seiner Stellungnahme dazu aus: „Bei der technischen Lüftung wird über zentrale oder dezentrale raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) kontinuierlich gefilterte Frischluft von außen in die Innenräume geleitet. (…) Im Gegensatz zur freien Lüftung gewährleisten RLT-Anlagen bei korrekter Einstellung durchgehend einen ausreichenden Luftaustausch unabhängig von den äußeren Witterungsbedingungen. Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen ist als gering einzustufen. Daher sollten RLT-Anlagen nicht abgeschaltet werden, sondern im Gegenteil die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage erhöht und ein Umluftbetrieb vermieden oder soweit wie möglich reduziert werden. Nur eine ausreichende Außenluftzufuhr trägt zu einer Verringerung einer virenbelasteten Aerosolkonzentration bei.“

In Räumen mit Umluftkühlern ist es wichtig, zusätzlich ausgiebig über die Fenster zu lüften.


Mobile Umluftgeräte

Laut Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) am Umweltbundesamt ist eine möglichst hohe Frischluftzufuhr die wirksamste Methode, virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen. Durch mobile Luftfiltergeräte auf Umluftbasis kommt keine frische Luft in die Räume. Der Einsatz solcher Luftreiniger mit integrierten HEPA-Filtern in Räumen reicht nach Ansicht der IRK nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Nutzungsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) durch Filtern der Raumluft zu entfernen. Der Einsatz solcher Geräte kann das Lüften nicht ersetzen.

Das Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beschreibt auch, welche Anforderungen für den Betrieb solcher Geräte vorab zu prüfen sind: „Dazu wäre eine exakte Erfassung der Luftführung und -strömung im Raum ebenso erforderlich, wie eine gezielte Platzierung der mobilen Geräte. Auch die Höhe des Luftdurchsatzes müsste exakt an die örtlichen Gegebenheiten und Raumbelegung angepasst sein. Der Einsatz solcher Geräte kann Lüftungsmaßnahmen somit nicht ersetzen und sollte allenfalls dazu flankierend (…) erfolgen, (…). Eine Behandlung der Luftinhaltsstoffe mittels Ozon oder UV-Licht wird aus gesundheitlichen ebenso wie aus Sicherheitsgründen von der IRK abgelehnt.“


Die vorgenannten Unterlagen sind über folgende Links abrufbar: 

  • Beschäftigte: Die Gebäudezugänge sind wie bisher über CampusCard oder Schlüssel zugänglich.
  • Studierende: Die notwendigen Gebäudezugänge zum Erreichen der Hörsäle und Seminarräume sind ab 19.10.2020 in der Zeit von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr wieder für den allgemeinen Zutritt geöffnet.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Corona-Informationsseite für Beschäftigte (Organisatorisches - Gebäudezugang mit der CampusCard). 


Be­ra­tung durch Ser­vice­ein­rich­tun­gen

Die Beratungsangebote und Sprechstunden der Hochschulverwaltung, der Fachbereiche und der zentralen Einrichtungen werden derzeit überwiegend nicht persönlich angeboten. Dies betrifft unter anderem das Studierendensekretariat und die Prüfungsverwaltungen in den Fachbereichen sowie den Career Service und die Promotionsgeschäftsstelle.  Bitte kontaktieren Sie diese Einrichtungen gegebenenfalls telefonisch, per E-Mail oder per Post: Liste der Serviceeinrichtungen. Die Infotheke der Information Studium ist geöffnet. Bitte beachten Sie die eingeschränkten Öffnungszeiten. 


Bi­blio­thek

Informationen zu den Öffnungszeiten und Regelungen finden Sie auf der Webseite der Universitätsbibliothek.


Men­sen und Ca­fe­te­ri­en

Informationen zu den Öffnungszeiten und Regelungen finden Sie auf der Webseite des Studierendenwerks Kassel. 

2. Ein­rei­se/Rück­kehr aus Ri­si­ko­ge­bie­ten, Um­gang mit Corona-Ver­dachts­fäl­len und In­fek­tio­nen

(gültig für dienstliche und private Reisen)

  • Es wird erwartet, dass keine Reisen in Staaten außerhalb der Bundesrepublik Deutschland unternommen werden, wenn die Bundesregierung die Reise als riskant eingestuft hat und diese nicht dringend erforderlich ist. Ab dem 1. Oktober gilt für Corona-Risikogebiete automatisch auch eine Reisewarnung.
  • Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern.
  • Ausnahme von der Quarantänepflicht besteht u.a., wenn Personen über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, dass sich auf eine molekular-biologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 stützt. Die molekularbiologische Testung darf, soweit sie vor Einreise in die Bundesrepublik Deutschland stattgefunden hat, höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen worden sein. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorzulegen.
  • Für Personen, die aus Gebieten außerhalb Hessens mit erhöhtem Infektionsrisiko kommen, besteht i.d.R. ein Beherbergungsverbot. Als Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko gelten Regionen, in denen in einer Zeitspanne von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgetreten sind. Nicht betroffen von dieser Regelung sind Personen, die einen ärztlich attestierten negativen Corona-Test vorlegen können. Dieser darf nicht älter als zwei Tage sein. Ausnahmen gibt es auch für Personen, deren Aufenthalt zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst ist oder die einen sonstigen triftigen Grund haben. Hierzu zählt beispielsweise der Besuch eines engen Familienangehörigen oder Lebenspartners.

Informationen der Bundesregierung für Reisende und Pendler:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

Die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amts:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Wichtige Informationen und Handlungsempfehlungen des RKI für Einreisende nach Deutschland:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Transport/BMG_Merkblatt_Reisende_Tab.html

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Auswärtige Amt, BMG und BMI
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko in Deutschland:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

 

Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Eine Region gilt als Risikogebiet, wenn die Neuinfizierten-Zahl mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage aufweist, vgl. die Liste des RKI (Robert Koch Institut) zu den ausgewiesenen Risikogebieten. Bitte beachten Sie, dass sich die Liste der Risikogebiete täglich ändern kann. Wenn Sie aus einem Risikogebiet einreisen, sind Sie verpflichtet, sich unmittelbar nach der Einreise direkt und ohne Umwege in Ihre Unterkunft zu begeben und sich beim Gesundheitsamt zu melden. Für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Ihrer Einreise müssen Sie sich ständig in Ihrer Unterkunft aufhalten. Es ist in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht Ihrem Haushalt angehören. Für die Einhaltung der häuslichen Quarantäne sind Sie eigenverantwortlich zuständig.

Kann ich mich von der Quarantäne- und Meldepflicht befreien?

Ja, wenn Sie einen negativen molekularbiologischen Test (PCR-Rachenabstrich) vorweisen können. Ein Antikörper-Test reicht nicht aus. Der Test kann

  • entweder maximal 48 Stunden vor Einreise in Ihrem Heimatland durchgeführt werden, wenn es ein EU Staat ist oder auf der Länderliste des RKIs steht, die anerkannte PCR Virus Tests durchführen.
  • oder direkt nach Ankunft am Frankfurter Flughafen Centogene Testzentrum. Die Tests sind kostenpflichtig und Sie sollten sich bereits vor der Einreise über die Centogene Webseite für den Test registrieren. Bis Sie Ihr Testergebnis erhalten, müssen Sie sich direkt und ohne Umwege in Ihre häusliche Quarantäne begeben. Erst mit negativem Testergebnis sind Sie von der Quarantänepflicht befreit (Testzentren sind mittlerweile in den meisten größeren Flughäfen eingerichtet: Hamburg, Hannover, Berlin, Düsseldorf, München)
  • Bei einem Hausarzt, wenn Sie nach Einreise aus einem Risikogebiet auf direktem Weg in der eigenen häuslichen Quarantäne angekommen sind. Eine Arztpraxis für den Test finden Sie über die Arzt-und Psychotherapeutensuche der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH).

Solange bis das Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Was Sie in der Quarantäne beachten müssen, erfahren Sie hier.

Beschäftigte, die aus einem Risikostaat nach Deutschland zurückkehren, informieren die Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) unaufgefordert hierüber.

Ergänzend wird auf die Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 13. März 2020 in der jeweils gültigen Fassung verwiesen. Für nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2-Infizierte und Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt („höheres“ Infektionsrisiko) nach der RKI-Definition wird die Präsenzpflicht für 14 Tage aufgehoben, sofern nicht durch das Gesundheitsamt eine Absonderung angeordnet wird. Während dieser Zeit erbringen die Beschäftigten ihren Dienst / ihre Arbeitsleistung, sofern möglich, mit ihrem mobilen dienstlichen PC von zuhause aus. Über die Anordnung einer Quarantäne sind die Dienststellen durch die betroffenen Beschäftigten umgehend zu unterrichten.

Bei Bestätigung einer Infektion durch ein positives Testergebnis meldet der Arzt das Ergebnis an das Gesundheitsamt. Personen mit Verdacht auf Covid 19 oder einem bestätigten positiven Coronatest haben der Universität/der Arbeitsstätte fernzubleiben.

Das Gesundheitsamt wendet sich dann an die Betroffenen und ggf. an die Universität, um weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Dabei wird folgendes Schema angewendet:

  • Für Kontaktpersonen Kategorie 1 (Höheres Infektionsrisiko): Kumulativ mind. 15 Min. Gesichts-Kontakt („face-to-face“ = „enger Kontakt“ ≙ < 1,5 m), z.B. Personen im direkten Gespräch oder Lebensgemeinschaft) ordnet das Gesundheitsamt i.d.R. eine häusliche Quarantäne an.
  • Für Kontaktpersonen Kategorie 2 (Geringeres Infektionsrisiko): Weniger als 15 Min. Gesichts-Kontakt („face-to-face“ = „enger Kontakt“ ≙ < 1,5 m), z.B. Personen mit Aufenthalt im selben Raum z.B. Seminarraum, Hörsaal etc. werden i.d.R. keine gesonderten Maßnahmen ergriffen.
  • Für eventuelle Nachfragen seitens des Gesundheitsamtes zur Kontaktpersonennachverfolgung müssen daher grundsätzlich Teilnehmerlisten geführt und aufbewahrt werden.

Kontaktpersonen der Kategorie 2 oder sonstige Kontaktpersonen (Kontakt zur infizierten Person > 1,5 m oder mit dieser im gleichen Raum) gehören nicht zum näheren Kreis der Kontaktpersonen. Für diese gelten somit auch keine behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen. Als zusätzliche und vorsorgliche Maßnahme für Kontaktpersonen der Kategorie 2 weisen wir auf die Möglichkeit zu Mobilem Arbeiten hin. Dennoch gibt es einige Verhaltenshinweise, die für 14 Tage nach dem Auftreten des Infektionsfalles beachtet werden sollten:

  • Achten Sie bitte in diesem Zeitraum fortlaufend auf Krankheitssymptome.
  • Sollten sich innerhalb der 14 Tage Anzeichen eines Atemwegsinfekts wie Husten, Fieber, Schüttelfrost oder ein Verlust des Geschmacksempfindens entwickeln, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrer Hausarztpraxis, bitten um eine Krankschreibung und wenden sich dann direkt an das Gesundheitsamt unter der Rufnummer 0561 787 1968.
  • Waschen Sie sich regelmäßig Ihre Hände, halten Sie die Husten- und Nies-Etikette ein und tragen dort, wo Abstandhalten nicht möglich ist, konsequent eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Reduzieren Sie bitte innerhalb dieser 14 Tage so umfassend wie möglich Ihre sozialen Kontakte zu Menschen, die Risikogruppen angehören (ältere, immungeschwächte und chronisch kranke Menschen).

Die Universität ist bestrebt Corona-Verdachtsfälle frühzeitig zu erfassen, um möglichst schnell Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Beschäftigte, Studierende und Gäste werden angehalten, eine bestätigte Corona-Infektion oder die Anordnung einer häuslichen Quarantäne der Personal- bzw. Studienabteilung umgehend mitzuteilen, sofern in einem Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome eine Anwesenheit und Personenkontakt an der Universität bestand. Zur Nennung des Krankheitsgrundes besteht keine Verpflichtung, es dient jedoch dem Schutz aller anderen!

Bei Auftreten einer bestätigten Corona-Infektion und einer Anwesenheit der Person im Zeitraum von zwei Tagen vor Auftreten der ersten Symptome am Arbeitsplatz, soll der Arbeitsplatz für die Dauer von mindestens 36 Stunden nicht genutzt und anschließend eine Reinigung von Kontaktoberflächen mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln erfolgen. Eine Reinigung der Kontaktflächen nach Corona-Infektionen kann beim Servicebereich Unterhaltsreinigung angefordert werden (Kontakt über: reinigung[at]uni-kassel[dot]de).

Generell nimmt die Infektiosität von Corona-Viren auf unbelebten, trockenen Oberflächen bei Raumtemperatur bzw. höheren Temperaturen schnell ab. Nach derzeitigem Kenntnisstand geht keine Infektionsgefährdung von gemeinsam genutzten Akten und Papieren aus, wenn die Kontamination mehr als 24 Stunden zurückliegt.

Ungeachtet der regelmäßigen Reinigung von Oberflächen gilt das regelmäßige Händewaschen (20 sec mit Seife) und das Vermeiden der Berührung des eigenen Gesichtes.

Eine vorsorgliche Flächendesinfektion, auch von häufigen verwendeten Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-19-Pandemie nicht als notwendig erachtet. Die Reinigung mit üblichen Reinigungsmitteln stellt das Verfahren der Wahl dar.

3. Studium und Leh­re

Die Lehrveranstaltungen des kommenden Wintersemesters beginnen am 2. November 2020
Die veranstaltungsfreie Zeit beginnt am 19. Dezember 2020 und endet am 3. Januar 2021.
Die Lehrveranstaltungen enden am 19. Februar 2021

  • Das kommende Wintersemester 2020/2021 wird als so genanntes Hybridsemester mit einer Kombination von digitaler Lehre und Präsenzangeboten stattfinden.
  • Wegen der weiterhin geltenden Abstands- und Hygieneregeln können nur ungefähr 20% der Sitzplätze an der Universität genutzt werden. Diese Kapazitäten sollen vermehrt für Präsenzangebote genutzt werden.   
  • Als Grundregel gilt, dass es in allen Modulen ein digital nutzbares Angebot gibt, damit Studierende von zuhause aus studieren können. 
  • Optional wird es Präsenzangebote geben, bei denen Studierende (wieder) mit Lehrenden persönlich ins Gespräch kommen können. 
  • Als Grundregel gilt auch, dass Studierende nicht verpflichtet werden, alle Präsenzangebote zu nutzen, und Lehrende nicht verpflichtet werden, neben ihren digitalen Angeboten auch Präsenz anbieten zu müssen. 
  • Die Planung und Umsetzung erfolgt in den Fachbereichen und Fächern. Bei der Planung wird darauf geachtet, dass Präsenzveranstaltungen und digitale Angebote aufeinander abgestimmt sind. 
  • Auf den Verkehrsflächen in den Gebäuden der Universität Kassel ist die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) verpflichtend zu tragen. Verkehrsflächen in Gebäuden sind Bereiche, welche die Erschließung von Räumen oder Gebäuden ermöglichen, wie z. B. Flure, Eingangsbereiche, Treppen und Aufzüge. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt bei Lehrveranstaltungen (für Studierende und Lehrpersonen) auch für die Verkehrswege, solange der Sitzplatz bzw. der Stehplatz bei Dozenten*innen nicht eingenommen ist, d.h. beim Betreten und Verlassen des Unterrichtsraums sowie bei Bewegungen zwischen den Plätzen. Gleiches gilt auf Flächen und in Räumen, die dazu bestimmt sind, von Studierenden außerhalb von Lehrveranstaltungen für Zwecke des Studiums genutzt zu werden, sowie für die Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen. Die Tragepflicht gilt darüber hinaus immer dann, wenn das Abstandgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Dies gilt für alle Bereiche und Tätigkeiten an der Universität, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen.

Veranstaltungen wie Laborpraktika, Exkursionen u.ä., bei denen eine Anwesenheit z.B. wegen der Nutzung von Geräten vor Ort zwingende Voraussetzung für das Erreichen der Lernziele ist, können unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte durchgeführt werden (siehe auch: Hygienekonzept für denn Lehrbetrieb).

Hierfür sind die entsprechenden Formulare zu nutzen:

Bei Exkursionen ist zudem weiterhin das übliche Genehmigungsverfahren einzuhalten (s. www.uni-kassel.de/go/exkursion [intern]).

Die Prüfungsausschüsse können ggf. alternative Formen für entsprechende Studienbestandteile festlegen.

 

Mündliche Prüfungen sind - unter Berücksichtigung der Hygienekonzepte - grundsätzlich möglich. 

Die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche können im Wintersemester 2020/21 besondere Prüfungsformen zulassen, beispielsweise Videokonferenzen. Bei Videokonferenzen muss u.a. sichergestellt sein, dass alle Beteiligten mit dieser Prüfungsform einverstanden sind, die Identität des Prüflings durch einen Ausweis festgestellt werden kann, dass er sich alleine im Raum befindet und keine unzulässigen Hilfsmittel verwendet.

Wenn Prüfer oder Studierende einer Risikogruppe angehören oder wegen Betreuungsaufgaben nicht anwesend sein können oder andere wichtige Gründe vorliegen, besteht die Möglichkeit, (sofern vom zuständigen Prüfungsausschuss gebilligt) die mündliche Prüfung als Videokonferenz durchzuführen. Dabei ist sicherzustellen, dass alle Beteiligten mit dieser Prüfungsform einverstanden sind, dass die Videokonferenz seitens des/der Prüfenden verwaltet und mittels eines sicheren Dienstes durchgeführt wird, dass die Identität des Prüflings durch Videobild und Zeigen des amtlichen Ausweisdokuments festgestellt werden kann, dass er sich allein im Raum befindet und keine nicht zugelassenen Hilfsmittel verwendet werden und dass ein Prüfungsprotokoll in üblicher Weise erstellt wird. Die Erläuterung der Prüfungsbewertung gegenüber dem Prüfling erfolgt mündlich im Rahmen der Videokonferenz. Bei Nichtbestehen bestätigt der Prüfling mündlich, dass ihm die Bewertung erläutert wurde. Für den Fall, dass die Prüfung aus technischen Gründen abgebrochen werden muss, gilt die Prüfung als nicht unternommen. Dies stellt der/die Prüfende bzw. der/die Vorsitzende der Prüfungskommission fest. Falls dieses Verfahren nicht gewünscht wird, muss gegebenenfalls die Prüfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

 

 

Ein­lass, Auf­ent­halt, Aus­lass im E-As­sess­ment­cen­ter

  • Halten Sie die Hygienevorschiften ein: Häufiges Händewaschen, in die Armbeuge niesen oder husten etc. Nach jedem Prüfungsdurchgang werden von uns Tischoberflächen, Eingabegeräte und Bildschirme desinfiziert.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Setzen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz auf, bevor Sie das E-Assessmentcenter betreten. Sie können hierfür einen Mund-Nasen-Schutz verwenden, wie Sie ihn auch zum Einkaufen nutzen.
  • Die Spinde stehen nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund muss auf Gepäck verzichtet werden. Zugelassen ist lediglich eine kleine Tasche oder Daypack, die im Prüfungsraum an den Außenwänden oder hinter den Prüfungsplätzen abgelegt werden. Schalten Sie Ihr Mobiltelefon oder Ihre Smartwatch gleich aus und verstauen Sie sie in Ihrer Tasche, das spart Zeit. Sie dürfen ein Getränk mitbringen. Achten Sie darauf, ein verschließbares Gefäß (z. B. Flasche mit Schraubverschluss) zu nutzen. Das Getränk können Sie dann neben sich auf den Boden stellen.
  • Es wird einen Einzeleinlass im E-Assessmentcenter geben. Betreten Sie das E-Assessmentcenter nur einzeln und nach Aufforderung. Beachten Sie auch hier die Abstandsregeln zu Ihren Kommiliton*innen und den Mitarbeiter*innen. Bei Schlangenbildung im Eingangsbereich und vor dem Gebäude ebenfalls den Abstand von 1,5 – 2 Meter einhalten, Markierungen am Boden beachten.
  • Im E-Assessmentcenter nehmen Sie sich am Tresen ein Papier-Etikett mit Ihrem Nachnamen, Vornamen und Kennwort. Das Kennwort benötigen Sie später für die Anmeldung im Klausursystem. Sollte Ihr Etikett nicht bereitliegen, obwohl Sie sich für die Prüfung angemeldet haben, wenden Sie sich bitte an die Klausuraufsicht.
  • Gehen Sie dann in den Klausurraum. Im Klausurraum wird nur jeder zweite Platz besetzt. Ihnen wird ein freier Platz zugewiesen. Bitte bleiben Sie an dem Ihnen zugewiesenen Platz. Warten Sie mit der Anmeldung am Rechner, bis Sie dazu aufgefordert werden.
  • Legen Sie Ihre Immatrikulationsbescheinigung bzw. Ihren Studierendenausweis und Ihren Lichtbildausweis auf Ihren Tisch. Diese Dokumente sind für die Identitätsprüfung während der Klausur erforderlich.
  • Ein*e Vertreter*in Ihres Fachgebietes wird eine inhaltliche Einführung zu Ihrer Klausur geben. Im Anschluss erhalten Sie eine kurze Einweisung in die Nutzung des E-Klausursystems durch die Mitarbeiter*innen des Servicecenters Lehre. Danach können Sie sich anmelden und Ihre Prüfung beginnen.
  • Bleiben Sie nach der elektronischen Abgabe Ihrer Klausur an Ihrem Platz sitzen. Dies gilt auch für den Fall, dass Sie mit der Bearbeitung Ihrer Klausur vor Ablauf des Zeitlimits fertig geworden sind.
  • Es wird einen Einzelauslass aus dem E-Assessmentcenter geben. Verlassen Sie das E-Assessmentcenter erst, wenn Sie individuell hierzu aufgefordert werden. Grundsätzlich werden Sie das E-Assessmentcenter einzeln und mit mindestens 1,5 Metern Abstand zur vorausgehenden Person verlassen. Der Auslass erfolgt über eine separate Tür.
  • Die Prüfung beginnt erst, wenn alle sicher auf ihrem Platz sitzen. Durch sich eventuell bildende Warteschlangen entsteht Ihnen kein Nachteil.

Ein­log­gen und Klau­sur schrei­ben

Erst nach Aufforderung loggen Sie sich in das Klausursystem ein. Dazu benötigen Sie Ihre Matrikelnummer und das Passwort, welches Sie auf Ihrem Etikett finden. Nun können Sie mit der Klausur starten. Beachten Sie hierbei folgende Informationen:

  • Es ist möglich, dass Ihr/e Dozent*in in der Klausur ein Zeitlimit eingestellt hat, nach dessen Ablauf Ihre Klausur automatisch abgeschickt wird. Hat eine Klausur eine Zeitbegrenzung, so werden Sie darauf zu Beginn der Klausur hingewiesen. Die noch verfügbare Zeit können Sie jederzeit auf Ihrem Prüfungsrechner nachvollziehen, da diese auf dem Bildschirm dargestellt wird.
  • Während der gesamten Klausur können Sie jederzeit Ihre eingegebenen Antworten verändern, ergänzen oder korrigieren. Achtung! Es gibt E-Klausuren, die aus mehreren Blöcken bestehen. Bei diesen Klausuren können Sie Antworten nur innerhalb eines Aufgabenblocks ändern. Sobald der Aufgabenblock abgeschlossen ist, können Sie die gegebenen Antworten nicht mehr verändern. Besteht eine Klausur aus verschiedenen abgeschlossenen Blöcken, so wird darauf zu Beginn hingewiesen. Auf dem Bildschirm wird zudem dargestellt, in welchem Block Sie sich gerade befinden.
  • Wie bei einer Papierklausur gilt: einmal abgegeben, können Sie die Klausur nicht zurückfordern. Wenn Sie im Klausursystem auf „Klausur abgeben“ klicken und noch nicht alle Fragen bearbeitet haben, dann erscheint eine Sicherheitsfrage, die Sie zuerst bestätigen müssen. Bestätigen Sie diese mit „ja“ wird die Klausur abgeschickt und kann nicht zurückgeholt werden.

Wenn Sie Ihre Klausur abgegeben haben, dann loggen Sie sich bitte aus dem System aus.

Klau­su­r­er­geb­nis­se und Klau­su­r­ein­sicht

Ob und mit welcher Note Sie bestanden haben, erfahren Sie von Ihrer Dozentin / Ihrem Dozenten. Je nach Aufbau der Prüfung und der Art der verwendeten Aufgabentypen kann dies wenige Tage bis zu einigen Wochen dauern.

Ihr/e Dozent*in informiert Sie auch darüber, wann und wo Sie Einsicht in Ihre Klausur nehmen können.
 

Um­gang mit E-Klau­su­r­um­ge­bung ken­nen ler­nen

Hier haben Sie die Möglichkeit, die E-Klausurumgebung näher kennen zu lernen und einen Probetest zu schreiben.

Gehen Sie dazu auf folgende Seite: uni-kassel.de/go/self-assessment

Name: Gast
Kennwort: Gast

Hier haben Sie die Möglichkeit, sich ein Video zum E-As­sess­ment­cen­ter anzuschauen.

Für die Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master wie auch für die Lehramtsstudiengänge hat der Senat am 8. Juli 2020 eine Freiversuchsregel beschlossen. Im Sommersemester 2020 bis einschließlich 31.10.2020 nicht bestandene Prüfungen mit Ausnahme von Abschlussarbeiten gelten als nicht unternommen. Im Sommersemester 2020 bestandene Prüfungen können einmalig zur Notenverbesserung wiederholt werden. Im Falle der Wiederholung zählt das bessere Ergebnis. Prüfungen, die aufgrund von Täuschung oder Ordnungswidrigkeiten nicht bestanden wurden, fallen nicht unter diese Regelung. Etwaige in den Fachprüfungsordnungen vorgesehene darüberhinausgehende Regelungen bleiben unberührt. Ebenfalls unberührt bleibt die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Ergänzungsprüfung gem. § 18a. Die Prüfungsanmeldung zur Notenverbesserung einer im Sommersemester 2020 bestandenen Prüfung muss bis spätestens zum 30.09.2021 erfolgen, danach verfällt diese Möglichkeit. Für nach diesen Bestimmungen zukünftig wiederholte Prüfungen besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Beibehaltung des gewählten Prüfungsformats.

Folgende Erläuterungen und Hinweise erscheinen hierzu wichtig: Ausgangspunkt der Regelung ist der Zeitpunkt der Prüfung. Sie gilt daher auch für in den genannten Zeitraum verschobene Prüfungen des Wintersemesters 2019/20; maßgeblich ist gleichermaßen bei nicht bestandenen Prüfungen wie bei Wiederholungen zur Notenverbesserung der Zeitraum des Sommersemesters vom 1.04.2020 bis zum 31.10.2020. Nicht angetretene Prüfungen („Nichterscheinen“) werden wie nicht bestandene Prüfungen behandelt. Die mündliche Ergänzungsprüfung gem. § 18a der Allgemeinen Bestimmungen für Studiengänge mit den Abschlüssen Bachelor und Master unterfällt dieser Regelung nicht; sie kann nicht wiederholt werden. ‚Abschlussarbeiten‘ im Sinne der Regelungen sind die Bachelor- und Masterarbeiten sowie die wiss. Hausarbeit in den Staatsexamensstudiengängen.

Ansprechbar sind die Prüfungsverwaltungen der Studiengänge in den Fachbereichen.

Das Land Hessen hat mit Blick auf die Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 auf die Höchstförderdauer gem. BAFöG geregelt, dass „abweichend von den in den Prüfungsordnungen festgelegten Regelstudienzeiten nach § 19 des Hessischen Hochschulgesetzes […] für die im Sommersemester 2020 in einem Hochschulstudiengang oder in einem Studiengang, der mit einer staatlichen oder kirchlichen Prüfung abgeschlossen wird, immatrikulierten Studierenden eine um ein Semester erhöhte individuelle Regelstudienzeit festgesetzt [wird].“ (Verordnung zur Bewältigung der Auswirkungen der SARSCoV2-Pandemie im Hochschulbereich vom 1. Juli 2020, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 14. Juli 2020, S. 499).

Diese Regelung gilt an der Universität Kassel auch für im SS 2020 beurlaubte Studierende. Sie ist nun Teil der Studienverlaufsbescheinigung, welche Studierende über die Self-Servicefunktion im eCampus abrufen können. Für Fragen der Hochschulstatistik und der Hochschulfinanzierung ist diese Regelung nicht wirksam. Hinsichtlich des BAFöG ist das Studierendenwerk zuständig (siehe: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/)

Umfassende Informationen zum Thema Bafög und Studienfinanzierung gibt es auf der Webseite des Studierendenwerks: https://www.studierendenwerk-kassel.de/info-covid19/

  • Auslandssaufenthalte sind grundsätzlich möglich. Die Lage ist angesichts der Pandemie sehr dynamisch und kann zu kurzfristigen Änderungen führen. Es wird deshalb dringend geraten, sich vor dem Antritt von Auslandsaufenthalten laufend über die Einreise- und Aufenthaltsbedingungen des jeweiligen Gastlandes sowie über die Anforderungen und Rahmenbedingungen der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Mitarbeitende sollten sich zusätzlich über die Vorgaben der Universität zu Dienstreisen informieren.
  • Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, sich regelmäßig auf den Seiten des Auswärtigen Amts und der aufnehmenden Institution zu informieren.
  • Studierende, die verpflichtende Auslandsaufenthalte absolvieren müssen, wenden sich bitte an den jeweiligen Prüfungsausschuss.
  • Eine Verschiebung des Aufenthalts ist in den meisten Fällen möglich. Ob ein bewilligtes Stipendium bei frühzeitigem Abbruch oder Nichtantritt zurückbezahlt werden muss, ist im Einzelfall zu prüfen bzw. abhängig von den Vorgaben der jeweiligen Stipendiengeber.
  • Sofern Sie sich erfolgreich für einen Austauschplatz beworben haben, können Sie die Online-Angebote der Gastuniversität nutzen. Auch eine Verknüpfung von Präsenz- und Online-Lehre ist in vielen Fällen möglich und kann finanziell unterstützt werden.
  • Bei Fragen steht Ihnen das Team des International Office gerne zur Verfügung.

4. Ta­gun­gen, Kon­fe­ren­zen und nicht-cur­ri­cu­la­re Ver­an­stal­tun­gen

Veranstaltungen < 50 Personen

Veranstaltungen wie Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Bildungsangebote bis 50 Personen können grundsätzlich durchgeführt werden, sofern die besonderen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Nutzung großer Hörsäle, Seminarräume und Sonderräume wie Mensa ist von Ende der Vorlesungszeit ab 19.02.2020 bis Ende März 2020 in der Regel nicht möglich.


Veranstaltungen > 50 Personen

Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sollen auch weiterhin vorab zur Freigabe angemeldet werden (Kontakt: moesbauer[at]uni-kassel[dot]de oder marc.arnoldi[at]uni-kassel[dot]de).


Begrenzte Raumkapazitäten

Die Durchführung von curricularen Präsenzlehrveranstaltungen des Wintersemesters ab 02.11.2020 und von schriftlichen Prüfungen des Wintersemesters bis Ende März 2021 haben Priorität bei der Raumnutzung. Durch die begrenzten Raumkapazitäten - es stehen nur rund 20 % der ursprünglichen Sitzplätze zur Verfügung - ist eine Durchführung an der Universität in der Regel nicht möglich. Alternativ kann der Veranstalter auf externe Räumlichkeiten/Anmietungen ausweichen.


Hygienekonzept erforderlich

Für die Erstellung eines Hygienekonzepts wird eine „Checkliste Veranstaltungen (Gefährdungsbeurteilung Corona)(nur aus dem Hochschulnetz aufrufbar) sowie persönliche Beratung angeboten. Für Fragen zur Erstellung eines Hygienekonzepts können Sie sich mit der Gruppe Arbeitssicherheit und Umweltschutz (arbeitssicherheit[at]uni-kassel[dot]de) abstimmen. Die Verantwortung für die Erstellung und Einhaltung der Hygienekonzepte / Gefährdungsbeurteilung liegt beim Veranstalter. Die Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos (Nr. 4) und zur Kontaktdatenerfassung (Nr. 5) sind zu beachten.


Priorisierung bei der Raumbelegung
Die Durchführung von schriftlichen Prüfungen des Sommersemesters bis Mitte Oktober, die Einführungsveranstaltungen von Erstsemestern in den letzten beiden Oktoberwochen und die Durchführung von curricularen Präsenzlehrveranstaltungen des Wintersemesters ab 02.11.20 haben Priorität bei der Raumnutzung.


Vermeidung möglicher Kosten
Das weitere Infektionsgeschehen ist nicht absehbar, ggf. ist mit lokalen oder regionalen Lockdownmaßnahmen zu rechnen. Zur Vermeidung möglicher Kosten, die mit einer kurzfristigen Stornierung verbunden wären, ist eine alternative Planung mit digitalen Formaten anzuraten und dies bei ggf. einzugehenden Verpflichtungen für Raumanmietungen oder Bewirtung zu berücksichtigen.


Download
(nur aus dem Hochschulnetz aufrufbar)

Checkliste Veranstaltungen (Gefährdungsbeurteilung Corona)

5. Re­ge­lun­gen für Be­schäf­tig­te

Die Regelungen der Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK vom 28.05.2020 wurden bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. Die dargelegten Regelungen, insbesondere zu Risikogruppen, Dienstreisen, Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen haben weiterhin Gültigkeit. Die Regelungsabrede „Mobile Arbeit“ bleibt hiervon unberührt und gilt wie mitgeteilt zunächst bis zum 31. März 2021.

Nach den Informationen des Robert-Koch-Instituts (RKI) steigt das Risiko einer schweren Erkrankung mit COVID-19 ab dem 60. Lebensjahr überproportional mit dem Alter an. Verschiedene Grunderkrankungen wie z.B. Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber und der Niere, ein unterdrücktes Immunsystem sowie Krebserkrankungen scheinen nach Einschätzungen des RKI unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen.

Im Einzelfall kann die Vorlage eines Attestes, das die Zugehörigkeit zur Risikogruppe bestätigt, durch die Vorgesetzten verlangt werden. Für den Fall, dass ein Attest angefordert wird, ist dieses nach Kenntnisnahme durch die/den Vorgesetzten an die Abteilung Personal und Organisation zur vorübergehenden Aufbewahrung zu senden. Eine Kopie durch Vorgesetzte darf nicht gefertigt werden. Spätestens nach dem Ende der Pandemie werden die vorgelegten Atteste unverzüglich durch die Abteilung Personal und Organisation datenschutzkonform vernichtet.

Sofern die Arbeitsleistung im Homeoffice mit einem mobilem dienstlichen PC möglich ist, kann Homeoffice ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Homeoffice-Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

Soweit ein Arbeiten im Homeoffice nicht möglich ist, ist unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsstandards die Arbeit in Präsenz zu organisieren (Einhaltung eines Abstands von mind. 1,5 m, ggf. Tätigkeit in Randzeiten, ggf. Zuweisung einer anderen Tätigkeit).

Sofern weder Homeoffice noch Präsenzarbeit möglich ist, sind Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden einzubringen.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann eine bezahlte Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden: Antrag auf Dienst-/Arbeitsbefreiung für Risikogruppen

Wenn die Kinderkrippe, der Kindergarten oder die Schule aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen geschlossen sind, kann Beschäftigten mit Kindern unter 12 Jahren für den Fall der häuslichen Betreuung Homeoffice ermöglicht werden. Die bereits getroffenen Homeoffice-Vereinbarungen behalten ihre Gültigkeit.

Im Ausnahmefall kann Arbeits- bzw. Dienstbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge für Zeiträume außerhalb der Schulferien bzw. Schließzeiten gewährt werden, wenn

  • die Gemeinschaftseinrichtung zur Kinderbetreuung oder Schule teilweise oder vollständig geschlossen oder im eingeschränkten Regelbetrieb ist
  • die Kinder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung auf Hilfe angewiesen sind
  • Telearbeit bzw. Homeoffice ggf. auch stundenreduziert nicht möglich ist
  • Plusstunden auf dem Gleitzeitkonto sowie Über- und Mehrarbeitsstunden eingebracht wurden
  • Urlaub aus dem Kalenderjahr 2019 in Anspruch genommen wurde
  • alternative Betreuungsmöglichkeiten (z.B. Kindernotbetreuung, anderer Elternteil, familiäre Betreuungsgemeinschaft) auch nicht stundenweise zur Verfügung stehen

Entsprechendes gilt für die Betreuung eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen, wenn die Tagespflegeeinrichtung aufgrund von Infektionsschutzmaßnahmen schließt bzw. eine Aufnahme nicht möglich ist.

Sollten alle vorgenannten Möglichkeiten ausgeschöpft bzw. nach Abstimmung mit den Vorgesetzten nicht möglich sein, kann die Möglichkeit von bezahlter Dienst- oder Arbeitsbefreiung geprüft werden: Antrag auf Dienst-/Arbeitsbefreiung im Rahmen der häuslichen Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen

Mit einer sog. „Regelungsabrede“ hat das Präsidium mit dem Personalrat Grundsätze für die Mobile Arbeit vereinbart. Damit ist die Teilnahme an Mobiler Arbeit für administrativ-technische Beschäftigte möglich, wenn alle nachfolgenden Punkte erfüllt sind:

  • Die Aufgaben müssen zur Erledigung in Mobiler Arbeit geeignet sein.
  • Der überwiegende Anteil der Arbeit wird in Präsenz erbracht.
  • Die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs ist gesichert.
  • Datenschutz und Datensicherheit sind gewährleistet.
  • Überlast wird vermieden.
  • Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Regelung gilt ab 1.8.2020 und ist zunächst bis zum 31.03.2021 befristet.
Auf Basis der bis dahin gewonnen Erfahrungen soll dann eine dauerhafte Regelung erfolgen.

Die Regelungsabrede bezieht sich auf das administrativ-technische Personal - unabhängig ob in einem Beamtenverhältnis oder in einem Tarifbeschäftigungsverhältnis. Die Regelungen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sind hiervon nicht berührt und gelten weiterhin.

Die Dienstanweisung zum Umgang mit dem Corona-Virus im Geschäftsbereich des HMWK vom 28.05.2020 bleibt hiervon unberührt, d.h. gilt daneben.

Für wissenschaftliche Beschäftigte können die vor der Corona-Pandemie mit den Vorgesetzten getroffenen individuellen Homeoffice-Vereinbarungen genutzt werden, sofern die Aufgaben für die Erledigung im Homeoffice weiterhin geeignet sind. Eine entsprechende Vereinbarung finden Sie hier: Vereinbarung Homeoffice

Eine neue Vereinbarung ist nicht erforderlich, sofern im Rahmen der Corona-Pandemie bereits eine individuelle Homeoffice-Vereinbarung geschlossen wurde und bislang nicht aufgehoben wurden.

Darüber hinaus wird derzeit geprüft, unter welchen Voraussetzungen ggf. auch anderen Beschäftigtengruppen Arbeiten im Homeoffice unter Beachtung der dienstlichen Belange ermöglicht werden kann.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mobilen Arbeit, wie zum Führen im Home-Office oder zu Virtuellen Besprechungen und Konferenzen.

  • An Tagen, an denen ganztägig mobil gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten ihre tatsächliche Arbeitszeit über einen Korrekturworkflow „Korrektur“ (am folgenden Arbeitstag) in tisoware® selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An Tagen, an denen sowohl in Präsenz an der Universität Kassel, als auch mobil gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten für die Präsenzzeit an der Universität Kassel „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. Ihre tatsächliche Arbeitszeit für die mobile Arbeit buchen die Beschäftigten über einen Korrekturworkflow „Korrektur“ (am folgenden Arbeitstag) in tisoware® selbständig nach. Überstunden und Mehrarbeit sind an den Tagen, an denen mobil gearbeitet wird, grundsätzlich nicht möglich. Abweichungen sind nur im besonderen Einzelfall zulässig.
  • An den Tagen, an denen ganztägig in Präsenz an der Universität Kassel gearbeitet wird, buchen die Beschäftigten „Kommen“ und „Gehen“ am Zeiterfassungsgerät. An diesen Tagen werden Gleitzeit-Plusstunden bzw. Gleitzeit-Minusstunden wie üblich erfasst und können im Rahmen der Dienstvereinbarung Gleitzeit genutzt werden.
  • Fahrzeiten zwischen der Dienststelle und dem Mobilen Arbeitsplatz sind keine Arbeitszeit.

Weitere Hinweise finden Sie im Intranet.

Die Anordnung von Überstunden bzw. Mehrarbeit ist während der Telearbeit /in der Mobilen Arbeit grundsätzlich nicht möglich; Ausnahmen hierzu sind nur im Einzelfall bei pandemiebedingtem Arbeitsanfall möglich.

Dienstliche Besprechungen und Gremiensitzungen können unter Einhaltung von verstärkten Hygienemaßnahmen stattfinden. Sie sollen auf das Notwendige reduziert werden.

 

Wie kann ich mich und andere bei Besprechungen schützen?

  • Die wichtigsten Hygiene-Hinweise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in dieser Grafik zusammengefasst.
  • Überlegen Sie, ob sich das Treffen verschieben oder durch eine Telefonkonferenz ersetzen lässt
  • Begrenzen Sie den Teilnehmerkreis auf die erforderlichen Mitarbeiter / Teilnehmer
  • Begrenzen Sie Themen und Zeit auf das unbedingt Notwendige
  • Wenn möglich sollten Sie den Personenkreis im Raum so verteilen, dass ein gewisser Sicherheitsabstand (hier werden 1-2m empfohlen) erreicht wird
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln
  • Vor dem Beginn der Veranstaltung sollten sich alle nochmals gründlich die Hände waschen
  • Teilnehmer mit Erkältungsanzeichen sollten der Veranstaltung fernbleiben
  • Teilnehmer bzw. Rückkehrer aus Risikogebieten sollten der Veranstaltung fernbleiben, evtl. können diese per Telefon zugeschaltet werden.
  • Husten- und Nieshygiene beachten: nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten bzw. niesen oder am besten kurzzeitig den Veranstaltungsraum verlassen
  • Verwendete Taschentücher falls vorhanden mitnehmen und anschließend in einem geschlossenen Abfallbehältnis entsorgen
  • Halten Sie bei Gesprächen untereinander Abstand. Ausreichend zur Übertragung wird ein 15-minütiges intensives Gespräch ohne Sicherheitsabstand in einem Raum zwischen zwei Personen angesehen.
  • Führen Sie für eventuelle Nachfragen eine Teilnehmerliste mit Namen und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) und bewahren Sie diese gut auf

Zur Verringerung des Infektionsrisikos sind weiterhin keine Kinder in die Dienststellen mitzubringen.

Gespräche im Rahmen des Konfliktmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Gespräche im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements können wieder durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist.

Alle Beschäftigten haben sich im Falle einer Erkrankung wie bisher am ersten Tag der Erkrankung krank zu melden. Es wird erst ab dem 4. Kalendertag die Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung verlangt.

  • Grundsätzlich kann bereits genehmigter Erholungsurlaub aufgrund der Corona-Pandemie und hierdurch evtl. entfallender Urlaubsreisen nicht zurückgenommen werden.
  • Wie bisher ist die Rücknahme von genehmigtem Erholungsurlaub nur in begründeten Einzelfällen mit Zustimmung der/des Vorgesetzten möglich. Dies kann insbesondere dann erfolgen, wenn aus dringenden betrieblichen Gründen die bzw. der einzelne Beschäftigte trotz geplanten Urlaubs z.B. zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs unverzichtbar ist.
  • In jedem Fall ist zu beachten, dass nicht in Anspruch genommener Resturlaub aus dem Jahr 2019 verfällt, wenn dieser nicht bis spätestens 30.09.2020 angetreten wurde.
  • Beschäftigte, die ihren Erholungsurlaub aus dem Jahr 2019 aus dienstlichen Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht bis zum 30.09.2020 antreten konnten, können einen Antrag auf Verschiebung des Verfallszeitpunktes stellen. Der Resturlaub aus dem Jahr 2019 muss in diesem Fall bis zum 31.März 2021 vollständig eingebracht werden. Hierzu ist ein Antrag der Beschäftigten und eine Stellungnahme der/des Vorgesetzten erforderlich (Link zum Vordruck). Der Antrag ist an Abteilung Personal und Organisation (personalfragen[at]uni-kassel[dot]de) zu senden.

Fortbildungen sollten wenn möglich digital stattfinden (z.B. Webinare); sofern dies nicht möglich ist, können unter Beachtung der Dienstanweisung Hygiene- und Sicherheitsstandards auch dringend erforderliche Präsenzschulungen stattfinden.

Die Teilnahme an externen Fortbildungsveranstaltungen ist unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsstandards möglich. Die Regelungen zu Dienstreisen sind zu beachten.

  • Bei Dienstreisen haben die Vorgesetzten und die Dienstreisenden verantwortungsvoll in jedem Einzelfall zu prüfen, ob die Dienstreise zwingend notwendig ist.
  • Alternative Kommunikationsmöglichkeiten wie bspw. die Durchführung von Video- und Telefonschaltkonferenzen sind vorrangig zu prüfen.
  • Ist die Durchführung einer Dienstreise unabwendbar erforderlich, soll die Dienstreise möglichst mit einem Dienstfahrzeug ohne Mitfahrende oder mit dem privaten PKW durchgeführt werden. Auf die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln sollte i.d.R. verzichtet werden.
  • Bei der Reisekostenabrechnung ist davon auszugehen, dass für die Benutzung eines privaten PKW triftige Gründe i.S.d. § 6 Abs. 1 des Hessischen Reisekostengesetzes vorliegen und eine Wegstreckenentschädigung in Höhe von 0,35 EUR gewährt wird.

Auswahlgespräche können wieder in der bewährten Form des persönlichen Gesprächs durchgeführt werden, sofern die Einhaltung der in der Dienstanweisung genannten Hygienestandards gewährleistet ist. Dies gilt auch für Auswahlgespräche im Rahmen von Berufungsverfahren.

Ferner können auch Auswahlgespräche per Videotelefonie durchgeführt werden. Auf der folgenden Webseite wollen wir Ihnen Informationen geben, was hierbei zu beachten ist:  Informationen zur Durch­füh­rung von Aus­wahl­ge­sprä­chen per Vi­deo­te­le­fo­nie 

 

6. In­for­ma­ti­ons­quel­len und Down­load

Druckfähige Vorlagen für Diensträume, Besprechungszimmer, Home Office etc.:


Informationen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration in verschiedenen Sprachen:

Seit dem 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App zum Download zur Verfügung. Mit der App können Sie anonym und schnell darüber informiert werden, wenn Sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben. Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto schneller können in Zukunft Infektionsketten durchbrochen werden. Die wichtigsten Informationen zur App finden Sie auf der folgenden Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/praevention/

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