Be­treu­en­de Pro­fes­sor:in­nen

Als Betreuer:in einer Doktorarbeit haben Sie die Verantwortung die jungen Wissenschaftler:innen den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis an die Forschung heranzuführen. Sie betreuen die Promotionsphase, fördern ihre Teilnahme an Fachtagungen und Kolloquien und zeigen den Kandidat:innen Karrierewege auf. Dabei können zentrale Servicestellen wie die Geschäftsstelle der Graduiertenakademie, der Forschungsservice, die strategische Personalentwicklung, die Stabsstelle Gleichstellung und viele andere Bereiche unterstützen.

Auf den Seiten des Forschungsservice finden Sie Informationen über die Rahmenbedingungen guter Forschung inklusive der Leit­li­ni­en gu­ter wis­sen­schaft­li­cher Pra­xis. 

Alle Promovierenden der Universität Kassel schließen mit ihrer:ihrem Betreuer:in eine Vereinbarung ab, die sogenannte Betreuungsagenda. Sie unterstützt dabei die gegenseitigen Erwartungen an die Promotionsphase abzugleichen und diverse Aspekte - wie z.B. Konferenzteilnahmen, Publikationsstrategien - frühzeitig zu planen. Ein Leitfaden, der das Gespräch strukturiert, ist unter www.uni-kassel.de/go/betreuungsagenda abrufbar. Der Abschluss der Betreuungsagenda ist verpflichtend für die Annahme als Doktorand:in. Die Kopie der ersten Seite ist im Dekanat des zuständigen Fachbereichs einzureichen. Die Aktualisierung der Betreuungsagenda in jährlichem Rhythmus wird dringend empfohlen und ist Voraussetzung für Vertragsverlängerungen in der Qualifizierungsphase.

Erfolgt eine Promotion innerhalb von vier Jahren auf Landesstellen bzw. nach WissZeitVG §2 Abs.1 befristeten und aus Drittmitteln finanzierten Stellen oder von drei Jahren bei Stipendien, erhalten die Betreuer*innen eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro auf die jeweilige Kostenstelle des Fachgebietes.

Stichtage bei der Promotion auf Landes- und Drittmittelstellen ist der Beginn des Vertragsverhältnisses auf der Qualifizierungsstelle (Landesstelle oder erste Drittmittelstelle) und der Tag des Eingangs eines ersten positiven Gutachtens.

Stichtage bei Stipendien sind das Annahmedatum des Promotionsausschusses sowie der Tag des Eingangs eines ersten positiven Gutachtens. Für die Zuweisung der Prämie ist ein entsprechender formloser Antrag an die Abteilung Personal und Organisation zu stellen.

Der Betrag soll für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, d.h. etwa für Publikationsunterstützung, für Kongressteilnahmen oder für andere Personalentwicklungsmaßnahmen aufgewendet werden. Auch eine Unterstützung einer Postdocphase des:der erfolgreich promovierten Mitarbeiter:in mit dem Ziel einer Gewinnung externer Mittel kann aus diesen Mitteln finanziert werden.

Verfahren zur Beantragung der Prämie

Nach Abschluss der Promotion kann die Prämie formlos bei der Personalabteilung beantragt werden.

Die Prämie ist personenbezogen. Innerhalb der Personalabteilung wird der Antrag geprüft und dann der angegebenen Kostenstelle die Prämie gutgeschrieben.

Der Antrag ist an die Abteilung III D zu richten mit den folgenden Angaben:

  • den genauen Beschäftigungs-/Stipendiendaten des Promovenden,
  • dem Datum der Abgabe der Arbeit, 
  • dem Vorliegen des Erstgutachten sowie 
  • (nur falls vorhanden, ggf.) dem Disputationstermin.