Pro­dukt­de­sign (Di­plom)

Bild: Paavo Blafield

Design durchzieht unseren Alltag. Egal, was Menschen tun, immer sind es Produkte, die sie dabei begleiten: Ob als technische Geräte, als Industrieprodukte, in Form von Möbeln, Kleidungen, Accessoires bis hin zu analogen und digitalen Räumen sowie ganzen Systemen – Design ist allgegenwärtig und oftmals dafür verantwortlich, wie Menschen ihren Alltag strukturieren, wie sie soziale Beziehungen pflegen und Erlebnissen einen Wert zusprechen. 

Vor diesem Hintergrund hat sich das Berufsbild von Designerinnen und Designern zu einem komplexen Tätigkeitsfeld professionalisiert. War zu früheren Zeiten die Gestaltung von Alltagsdingen vor allem eine Sache der Tradition, gilt sie heute als Kulturtechnik, die unterschiedlichste Fähigkeiten erfordert. Ideenreichtum und handwerkliches Können verbinden sich mit breitem Wissen über Materialien, Technologien, Fertigungsprozesse und ästhetische Entwicklungen – und nicht zuletzt bedarf es einer kritischen Kenntnis sozialer, gesellschaftlicher und politischer Bedingungen!

Das Studium Produktdesign an der Kunsthochschule Kassel integriert all diese Bereiche. Die Studierenden lernen in Projekten und Seminaren, wie Dinge gestalterisch entworfen, in Prototypen erprobt und schließlich zur Umsetzung gebracht werden. Sie arbeiten in enger Bindung zu den Professorinnen und Professoren des Studiengangs, greifen auf eine Vielfalt an Werkstätten und digitalen Tools der Kunsthochschule zurück und erhalten damit Gelegenheit, schrittweise ihre eigenen Vorstellungen zu entfalten. Eine Stiftungsprofessur zum Werk Lucius Burckhardts sowie eine jährlich an eine international herausragende Designpersönlichkeit vergebene Projektprofessur komplettieren das Lehrangebot. 


Auf ei­nen Blick

Studiengangsname: Pro­dukt-De­sign


Abschluss: Diplom (entspricht dem Master-Abschluss in einem Gestaltungsfach)


Studienbeginn: Wintersemester


Dauer/Umfang: 9 Semester


Unterrichtssprache: Deutsch

Handwerkliches Vorpraktikum von 9 Monaten, von dem mindestens zwei Monate bei Studienbeginn nachzuweisen sind. Eine entsprechende Ausbildung kann angerechnet werden.


Zu­­las­­sungs­­vor­­aus­­se­t­zu­n­­g

Einen guten Überblick über die verschiedenen Abschlüsse und deren Unterschiede finden Sie auf der Informationsseite "Zugangsvoraussetzungen" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.


Vor­prak­ti­kum

Studienbewerberinnen und -bewerber müssen ein handwerkliches Vorpraktikum von 9 Monaten nachweisen. Sie sollten mindestens zwei Monate des Praktikums vor dem Studienbeginn (Mitte Oktober) absolviert haben. Wer bereits eine handwerkliche Ausbildung in den Bereichen der Holz-, Metall- oder Textilverarbeitung abgeschlossen hat, muss kein Praktikum mehr absolvieren.


Auf­nah­me­prü­fung

Zum Bewerbungsverfahren für alle künstlerischen und gestalterischen Studiengänge gehört die Teilnahme an einer Aufnahmeprüfung. Sie können sich erst nach der bestandenen Aufnahmeprüfung für diesen Studiengang einschreiben. 

Hinweis:
Eine Zulassung ist ggf. auch ohne ein Zeugnis der allgemeinen oder fachgebundenen Hochschulreife möglich, wenn in der Eignungsprüfung eine überragende künstlerische Begabung festgestellt wurde.

An­mel­de­frist für die Auf­nah­me­prü­fung


Nach der Auf­nah­me­prü­fung

Nach der bestandenen Aufnahmeprüfung müssen Sie sich bei uns formal zum Studium anmelden (Einschreibung). Über die weiteren Schritte informieren wir Sie schriftlich. Einen Überblick über das Gesamtverfahren erhalten Sie hier:



In­fo­tag Pro­dukt­de­sign

Der Studiengang Produktdesign veranstaltet jedes Jahr einen Infotag. Der Termin findet in der Regel Mitte/Ende Januar statt und wird auf der Webseite der Kunsthochschule veröffentlicht.

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