Wie ist das Studium auf­ge­baut?

Ein Studiengang besteht aus Modulen, die in der Prüfungsordnung festgelegt und im Modulhandbuch näher beschrieben sind. Inhaltlich und zeitlich macht es Sinn, diese Module in einer bestimmten Reihenfolge zu studieren. Für jeden Studiengang gibt es einen Musterstudienverlaufsplan, der Ihnen eine idealtypischen Verlauf zeigt. Wenn Sie so studieren, können Sie das Studium in der Regelstudienzeit absolvieren. Nicht immer ist dies möglich, daher kann es zu individuellen Abweichungen von dem vorgeschlagenen Ablauf kommen.

Bei der Planung sollten Sie beachten, dass nicht jedes Modul im Winter- und Sommersemester angeboten wird und dass einige Module zwingend aufeinander aufbauen oder sonstige Teilnahmevoraussetzungen beinhalten. Die Studienfachberatung unterstützt bei der individuellen Gestaltung Ihres Studiums.

Im Studiengang "Kultur und Wirtschaft" widmen sich acht Module der Kultur & Sprache, wobei Studierende sich nach den Grundlagenmodulen für einen der zwei Schwerpunkte entscheiden müssen: Transformationsprozesse oder Interkulturelle Kommunikation. Max. zehn Module entfallen auf die Wirtschaftswissenschaften. Die restlichen Module bestehen aus dem Auslandsstudium/Auslandpraktikum, einem interdisziplinären Praxismodul, dem Bachelorabschlussmodul sowie den Schlüsselkompetenzen.

Die Grundlagen bestehen aus den Modulen 1-4: Sprachpraxis I, II und Aufbau sowie dem kulturwissenschaftlichen Trivium, welches in die Grundlagen von Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft sowie Landeswissenschaft einführt.

Die Aufbau- und Qualifizierungsmodule im Bereich Kultur & Sprache dienen der Spezialisierung. Der Schwerpunkt Transformationsprozesse umfasst drei Module im Bereich der Literatur- und Kulturwissenschaft, in denen sich Studierende insbesondere mit Bildung für nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, interkultureller Bildung sowie transformative Narration und postkoloniale Theorie auseinandersetzen. Studierende erwerben die Fähigkeit zur Teilnahme am wissenschaftlichen Gespräch über Gegenstände des Kulturwandels.

Die Aufbau- und Qualifizierungsmodule im Bereich Kultur & Sprache dienen der Spezialisierung. Der Schwerpunkt Interkulturelle Kommunikation umfasst drei Module im Bereich der Sprachwissenschaft, in denen sich Studierende mit sprachwissenschaftlichen Arbeitstechniken, Theorien und Fragestellungen auseinandersetzen. Durch die Erarbeitung ausgewählter Themenbereiche wie bspw. Sprachkultur und interkultureller Wirtschaftskommunikation sind die Studierenden in der Lage sprachwissenschaftliche Methoden reflektiert und erkenntnisstiftend auf Fragestellungen des thematischen Schwerpunktes anzuwenden.

In den Wirtschaftswissenschaften werden die Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre vermittelt. Im weiteren Verlauf können aus einer Vielzahl an Modulen Schwerpunkte gewählt werden, u.a. Controlling, Marketing, Supply Chain- und Innovationsmanagement.

In diesem Modul wird die u.a. die Fähigkeit zur Durchführung und Präsentation eigenständiger Projekte im Bereich der Kulturvermittlung erlangt.

Im dritten spätestens aber im fünften Semester absolvieren Studierende ein Auslandssemester oder alternativ ein mindestens achtwöchiges Praktikum im spanischsprachigen Ausland.

Das Thema der Bachelorarbeit wird frühestens zu Beginn des sechsten Semesters ausgegeben, wenn die in der Prüfungsordnung angegebenen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Wahl wird des Themas erfolgt nach eigenem Forschungsinteresse und in enger Absprache mit dem:der gewählten Prüfer:in. Die Arbeit kann sowohl in deutscher als auch in spanischer Sprache verfasst werden.

Schlüsselkompetenzen ermöglichen Studierenden Fähigkeiten, die nicht in direktem Zusammenhang zum Fach stehen, zu erwerben oder zu vertiefen um das eigene Profil zu ergänzen. Das kann inner- und/oder außeruniversitäres Engagement einschließen aber ebenso gesonderte und dafür ausgewiesene Lehrveranstaltungen der Universität Kassel, z.B. Workshops der Praxiskoordination zu Content-Management Programmen oder Webredaktion.

Mus­ter­stu­di­en­plan