Be­rufs­fel­der

Der MA "Sozialpädagogik in Aus-, Fort- und Weiterbildung" qualifiziert für das Arbeitsfeld der schulischen Ausbildung sowie der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Sozialen Arbeit - d.h. er bereitet inhaltlich und methodisch auf die Anforderungen einer Lehr- und Dozententätigkeit vor. Mögliche Berufsfelder der AbsolventInnen sind so beispielsweise einschlägige Bildungsgänge im beruflichen Schulwesen, ebenso sind die AbsolventInnen für das Berufsfeld der Fort- und Weiterbildung (speziell im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe) qualifiziert. Darüber hinaus sind die Studierenden für die pädagogische Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen und somit für berufsvorbereitende Bildungsgänge wie z.B. BVJ und PuSch fachlich sensibilisiert.

Hinsichtlich einer Anstellung an einer staatlichen beruflichen Schule ist zu beachten, dass es sich bei diesem Studiengang nicht um einen klassischen Lehramtsstudiengang handelt. Es ist ins Studienprogramm kein zweites Fach, also kein Unterrichtsfach integriert und vor allen Dingen gilt das Studium nicht als erste Phase der Lehrerausbildung, die AUTOMATISCH zur zweiten Phase, dem Referendariat, führt. Mit der Absolvierung dieses Studiengangs haben Sie die Chance über einen Quereinstieg an einer beruflichen Schule eingestellt zu werden. Hierbei ist es von Vorteil, selbst schon hauptverantwortlich in der Praxis der Sozialen Arbeit, insbesondere im Bereich der Elementarpädagogik, tätig gewesen zu sein.

Be­rufs­aus­sich­ten

Die Arbeitsmarktperspektiven sind aufgrund

  • der gestiegenen Bedeutung der frühkindlichen Bildung und Betreuung,
  • der qualitativ veränderten und gestiegenen Anforderungen an das Fach- und damit auch das Lehrpersonal in den sozialpädagogischen Ausbildungsgängen sowie
  • des zu erwartenden (vor allem altersbedingten) Ersatz- und Erweiterungsbedarfs in den Ausbildungsstätten

als gut einzuschätzen.

Die aktuelle absehbare Erweiterung des Betreuungsangebots für unter dreijährige Kinder dürfte mittelfristig die Nachfrage nach ausgebildetem Fachpersonal im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung und damit auch nach deren AusbilderInnen und Fort- und WeiterbilderInnen deutlich erhöhen.