Be­rufs­fel­der

In einem Soziologie-Studium geht es um die „Gesellschaft“. Der Bachelor-Studiengang führt Sie in die Grundlagen ein und vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten über die Methoden, mit denen unser Fach Daten über die Gesellschaft empirisch erhebt. Sie werden damit optimal auf weiterführende Master-Studiengänge vorbereitet, ebenso aber auch auf einen Berufseinstieg in die Praxis. Im Studium besuchen Sie zwar verpflichtende Veranstaltungen, haben aber dennoch genügend Freiraum zum Selbststudium und die Möglichkeit, konkrete Themen nach eigenem Interesse auszuwählen. Das Studium gliedert sich in drei Studienphasen und umfasst neben dem Hauptfach ein Nebenfach, ein Praktikum, einen (freiwilligen) Auslandsaufenthalt sowie den Erwerb integrativer und additiver Schlüsselkompetenzen.

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    Das er­war­tet Sie im Bachelor-Studium So­zio­lo­gie

    Wir haben die Lehrenden im Fach Soziologie dazu befragt, was das Studium in Kassel auszeichnet, was die Ziele der Soziologie-Ausbildung sind, welche Erwartungen sie an Studierende haben und welche Berufsfelder Ihnen mit dem Bachelor offenstehen.

    Besonderheiten des Bachelor-Studiengangs Soziologie in Kassel

    • Kleine Arbeitsgruppen und sehr gutes Betreuungsverhältnis
    • Mentoring-Programm
    • Viel Raum für angeleitetes Selbststudium und Konzentration auf wenige(r) Prüfungsleistungen
    • Breite Qualifizierung im Fach Soziologie, zugleich aber Möglichkeit zur Spezialisierung und Profilbildung
    • Enge Verzahnung von Theorie- und Methodenausbildung
    • Campus-Studium: kurze Wege, gute Serviceleistungen und „familiäre“ Atmosphäre
    • Wohnumfeld mit niedrigen Lebenshaltungskosten

    Anforderungen in den Lehrveranstaltungen

    • Selbstständiges Arbeiten
    • Bereitschaft zum Lesen und analytischen Denken
    • Schrittweises Aneignen von Fachliteratur und soziologischen Fachbegriffen
    • Erlernen von Software zur Durchführung von exemplarischen Analysen
    • Umsetzung von erworbenen Präsentations- und Moderationstechniken zur Darstellung von Arbeitsergebnissen in mündlicher und schriftlicher Form

      Be­rufs­feld­per­spek­ti­ven

      Das Soziologiestudium eröffnet ein vielfältiges Berufsspektrum. Beachten Sie hierbei, dass der Bachelor-Abschluss einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss darstellt. Dies bedeutet, dass Sie in diese Bereiche einsteigen können, aber bestimmte Positionen oder Karrierechancen einen Master voraussetzen. Potenzielle Berufsfelder sind u. a.:

      • Landes- und Bundesbehörden, Ministerien, Verwaltungen (Land, Stadt, Kommunen)
      • Wissenschaftliche Forschung an Hochschulen und weiteren Instituten
      • Wirtschaft (Management, Personalabteilungen, Betriebsräte u. ä.)
      • Journalismus, Medien und Verlagswesen
      • Hochschul- und Wissenschaftsmanagement
      • Parteien und Verbände (Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften)
      • Soziale Einrichtungen, NGOs
      • Markt- und Meinungsforschung
      • Beratungswesen

      Das soll­ten Sie für ein So­zio­lo­gie­stu­di­um mit­brin­gen

      Um Ihnen eine Entscheidungshilfe für die Auswahl Ihres Studienfachs an die Hand zu geben, haben die Lehrenden der Soziologie in einer Befragung dazu Stellung genommen, welche Interessen und Kompetenzen besonders gut zum Bachelor-Studiengang Soziologie in Kassel passen. Lassen Sie sich aber bitte nicht irritieren, falls nicht jedes einzelne dieser Merkmale mit Ihrer Selbsteinschätzung übereinstimmt. Sehen Sie es als Orientierungshilfe!

      • Interesse für soziale und gesellschaftliche Phänomene, Zusammenhänge und Veränderungen
      • Bereitschaft, aufmerksam für das Leben in der Gesellschaft zu sein, sich aber zugleich auf abstraktes Denken einlassen zu können, d. h. komplexe Sachverhalte zu vereinfachen
      • Lesebereitschaft und Lust am Lesen auch komplizierter Texte
      • Lust am analytischen Denken
      • Kritikfähigkeit
      • Organisationskompetenz für einen auch eigenständigen Lernprozess
      • Gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeiten
      • Grundlegende mathematische Fähigkeiten (Grundrechenarten, Kenntnis mathematischer Zeichen, Prozentrechnung)