Stadt Kas­sel

Studieren und Leben in Kassel | Hessen schafft Wissen

Kassel ist *die* Großstadt in Nordhessen (Die Lage ist gut ...) und liegt in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Die Stadt ist geprägt von den Themen Kunst, Kultur und Märchen: Kassel trägt die Titel documenta-StadtStadt der Brüder Grimm und Hauptstadt der Deutschen Märchenstraße.

Will­kom­men in der „Boom-Town“

Kassel hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Die Stadt gilt als jung, dynamisch und zukunftsorientiert. In mehreren Rankings wurde Kassel eine außerordentlich dynamische Entwicklung bescheinigt. Hier ein paar Pluspunkte für das Leben in der nordhessischen Metropole:

  • Zentrale Lage
    München, Hamburg, Leipzig, Köln, Stuttgart, Berlin … durch die ICE-Verkehrsanbindung sind alle großen Metropolen Deutschlands meist in 2-3 Stunden erreichbar. 
  • Über 200.000 Einwohner und 30.000 Waschbären
    Die 200.000-Einwohner-Grenze wurde im Jahr 2015 übersprungen. Knapp 12 Prozent hiervon sind Studierende der Universität Kassel. Parallel ist Kassel eine Hochburg der Waschbären: Rund 30.000 sollen es mittlerweile sein, die die Stadt und ihre Parks lieben. 
  • Kunststadt Kassel
    Die Liste ist lang und auch ohne Kassels Wahrzeichen, den Bergpark Wilhelmshöhe (UNESCO-Weltkulturerbe seit 2013) mit Wasserspielen, Herkules, Löwenburg und Gemäldegalerie im Schloss Wilhelmshöhe gibt es viel anzuschauen. Die documenta und die GRIMMWELT sind weitere Leuchttürme. Sehr spannend ist auch die junge Kasseler Kunst- und Kulturszene. 
  • Grüne Großstadt
    Das Stadtgebiet entspricht rund 15.000 Fußballfeldern (106,8 Quadratkilometer), 22 % hiervon sind mit Wald bewachsen und 11 % dienen als Park- und Grünanlagen der Erholung. Neben dem Bergpark sind besonders die Karlsaue (mitten in Stadt) und das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau (Buga-See mit Fuldaaue) Orte, an denen die Kasseläner, Kasselaner und Kasseler gerne entspannen. Siehe auch auf Youtube: Kassel von oben.
  • Modellregion erneuerbare Energien
    In Kassel ist das Thema Umwelt, Klimaschutz und Energie an vielen Stellen sichtbar. Die Region Nordhessen gilt als Pionier in Sachen Energiewende. Die Universität Kassel ist hierbei ein zentraler Motor: Umweltprofil der Universität Kassel.
  • Wirtschaftsregion Kassel 
    Kassels wirtschaftliche Stärken liegen in der Verkehrstechnik und Mobilitätswirtschaft, in den Umwelt- und Energietechniken, im Tourismus und in den Informationstechniken sowie in der Kunst-und Kulturbranche. Die Arbeitslosenquote sinkt seit Jahren und die Gründerszene bekommt durch den neuen Science Park auf dem Uni-Gelände weiter Auftrieb: Science Park Kassel.  
  • Sport und Bewegung
    Sport- und Freizeitmöglichkeiten gibt es in Kassel reichlich: etliche Sportvereine, mehrere Kletterhallen und ein Kletterwald, eine riesige Skatehalle, ein Dirtpark, Hallen- und Freibäder, eine Eissporthalle, ein Golfplatz, selbst Skiabfahrt auf einer Piste mit Liftbetrieb ist im Winter möglich. 

Die Stu­den­ten- und Aus­geh­vier­tel

Kassel hat 23 Stadtteile. Der Campus Holländischer Platz liegt im Stadtteil Nordstadt. Als Wohngebiet bevorzugen viele Studierende aber den Stadtteil Vorderer Westen und im Süden die Gegend rund um die Kunsthochschule Kassel. Hier ein Überblick:  

Im Wes­ten

Wer gerne etwas Abstand zum Hörsaal möchte, kann es in Wehlheiden, Wilhelmshöhe oder dem Vorderen Westen versuchen. Hinter historischen und modernen Fassaden verbergen sich zahlreiche Boutiquen, Restaurants und Kneipen, die darauf warten, erkundet zu werden. Aber auch die ein odere andere Galerie oder Konzertlocation kann man hier finden. Zwar sind die Parks, die man direkt vor der Haustür hat, in der Regel etwas kleiner, dafür ist man mit Tram und Bus umso schneller im Bergpark Wilhelmshöhe und im Naherholungsgebiet Habichtswald. Auf dem Wochenmarkt gibt es frische, regionale Produkte. Schnäppchenjäger können in Second-Hand-Läden unterschiedlicher Couleur wahre Schätze heben.

Partylöwen sind am besten auf der Kasseler "Meile", der Friedrich-Ebert-Straße, aufgehoben. Wer hier eine Kneipentour plant, muss nicht mit wunden Füßen rechnen, denn eine Gelegenheit reiht sich an die nächste.

Im Nor­den

Direkt an den Campus Holländischer Platz grenzt die beliebte Gottschalkstraße mit ihren kleinen Cafés, Läden und den Kulturzentren K19 und Schlachthof. An lauen Sommerabenden und zwischen den Lehrveranstaltungen trifft man sich im Nordstadtpark oder bummelt die Ahna entlang über die Bleichwiesen zum Ufer der Fulda herunter. Wer den morbiden Charme nicht scheut, kann bei einem Spaziergang über den historischen Hauptfriedhof Ruhe und Entspannung finden.

Im Sü­den

Wer sich für Sport oder Kunst interessiert, für den ist der Süden rund um die Frankfurter Straße der richtige Ort. Die Aue und der Park Schönfeld bieten für abwechslungsreiche Jogging-Routen, ruhige Lesestunden, Picknicks und Spiele ausreichend Platz und schöne Aussichten. Kurze Wege hat man hier auch zu Großveranstaltungen im Auestadion, in Bootshäusern und den Sporthallen der Universität.

Wer sich im Süden niederlässt genießt Kunst und Kultur sozusagen im Vorbeigehen. Durch die Nähe zur Kunsthochschule und den großen studentischen Bevölkerungsanteil hat sich hier eine aktive Szene entwickelt, die mit ungewöhnlichen Aktionen, Veranstaltungen und Initiativen für eine lebendige Nachbarschaft sorgt.