Meldung

14.09.2017 10:35

Tagung über Musikverlage und Popularmusik vom 27. bis 30. September

An der Universität Kassel findet in diesem Jahr die Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) statt. Erwartet werden mindestens 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, teilweise sogar aus dem Ausland.

Die Hauptthemen der Tagung in diesem Jahr sind zum einen eine Beleuchtung des Musikverlagswesens über die Zeit inklusive eines Ausblickes über mögliche zukünftige Entwicklungen sowie eine Betrachtung der populären Aspekte in der Musik. Tagungsort ist das Campus Center an der Universität Kassel.

Die GfM hat seit 1946 ihren Sitz in Kassel; die Geschäftsstelle ist in den Räumlichkeiten des Bärenreiter-Verlages. Seit 1972 findet die Jahrestagung in diesem Jahr erstmals wieder in Kassel statt. Die Gesellschaft für Musikforschung hat aktuell ungefähr 1600 Mitglieder. Hauptverantwortlicher Veranstalter der Tagung ist Prof. Dr. Jan Hemming vom Institut für Musik an der Universität Kassel.

 „Ein besonderes Highlight wird die Eröffnung der Tagung sein. Wir haben eine Vorführung der ‚neuen Orgel St. Martin‘ in der Martinskirche mit Eckard Manz organisiert und die Stadt Kassel hat im Anschluss zusammen mit der Universität einen Empfang organisiert“, so Hemming.

Das Zeitalter neuer digitaler Forschungsmethoden und Publikationsmöglichkeiten stellt die Verlage und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor große Herausforderungen. Ist die bedeutende Rolle der Musikverlage seit dem 18. Jahrhundert bezüglich der Verbreitung und Lizensierung von Musik eventuell in Gefahr? Was die aktuellen Entwicklungen für die Verlage bedeuten könnte und welche Lösungen es gibt, soll auf der Tagung diskutiert werden.

Neue historische Erkenntnisse zur Geschichte der populären Musik berühren sich mit lokalen Arbeitsschwerpunkten in Kassel. Das Phänomen populäre Musik besteht vermutlich schon seit sehr langer Zeit. Was immer noch fehlt, ist eine Definition von populärer Musik sowie eine Zuordnung zu einem Zuständigkeitsbereich innerhalb der Musikwissenschaft, auch wenn sich bisher vormals getrennte Einzelbereiche hierfür inzwischen geöffnet haben. Darauf aufbauend soll die Tagung die Möglichkeit zu einer produktiven Auseinandersetzung mit dem ‚Populären in der Musik‘ bieten. Beide Themenschwerpunkte sind bewusst so ausgewählt worden, dass sie nicht eindeutig in traditionelle Teildisziplinen der Musikwissenschaft einzugliedern sind.

Das Tagungsprogramm beinhaltet freie Symposien, Round Tables, freie Referate und Poster Präsentationen und ist online zugänglich unter: https://www.conftool.net/gfm2017/sessions.php

Anmeldungen zur Tagung sind auch noch vor Ort im Tagungsbüro möglich. Vorab ist die Anmeldung ausschließlich online möglich: http://gfm2017.uni-kassel.de/?page_id=14

Kontakt:
GfM2017 Kongressbüro
Universität Kassel
Institut für Musik
Tel.: +49 561 804-4341
E-Mail: gfm2017@uni-kassel.de