Meldung

01.06.2017 11:08

Wettbewerb für den Anbau der Kunsthochschule Kassel: 1. Preis geht an Innauer Matt Architekten

Das österreichische Architektur-Büro Innauer Matt Architekten ZT GmbH hat im Wettbewerb für die Erweiterung der Kunsthochschule Kassel den 1. Preis gewonnen. Weitere Preise gingen an die Büros Kuehn Malvezzi (2.) sowie Tru Architekten (3.), beide aus Berlin. Diese Entscheidung traf das Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Gesche Grabenhorst am Mittwochabend (31. 5.).

Innenansicht des Siegerentwurfs. Grafik: Innauer Matt.

Der Siegerentwurf sieht einen kompakten, rechteckigen Baukörper vor. Der Anbau, eine Halle mit rund 600 Quadratmetern Nutzfläche, soll als studentisches ‚Ausstellungslabor‘ ebenso dienen wie zur Herstellung von großformatigen Kunstwerken. Sie wird in einem Innenhof des denkmalgeschützten Baus von Paul Friedrich Posenenske am Rande der barocken Karlsaue errichtet. Damit greift die Universität auf einen Standort zurück, den Posenenske in den 90er Jahre für eine mögliche Erweiterung entwickelt hatte.

Der Anbau soll noch in diesem Jahr vorbereitet werden und Ende 2018 abgeschlossen sein.

Die eingereichten Entwürfe werden in Kürze in einer Ausstellung präsentiert. Dem Preisgericht gehörten unter anderem der Präsident der Universität Kassel, Prof. Dr. Reiner Finkeldey, der Rektor der Kunsthochschule, Prof. Joel Baumann, und der Architekt Prof. Philipp Oswalt an. Das Wettbewerbsmanagement übernahm das Büro ANP aus Kassel. Die Kunsthochschule Kassel ist ein teilautonomer Bereich der Universität Kassel.
 
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Sebastian Mense
Universität Kassel
Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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