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09.02.2007 00:00

Posterpreis zeichnet wissenschaftliche Darstellungen von Gen und Feldklang aus

Kassel. Wissenschaftlich gut und zugleich ansprechend zu präsentieren will gelernt sein. Der Posterpreis des Kasseler Hochschulbunds will Anreiz für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sein, sich damit zu beschäftigen. Mit den Themen „Funktion und Wirkung eines Gens“ und „Klangobjekte und ihre Wirkungsweise“ wurden zwei wissenschaftliche Poster im Rahmen des Universitätstags 2007 ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Technik und Naturwissenschaften ging an Nils Anspach und Rita Przybilski zum Thema „Wie untersucht man Funktion und Wirkung eines Gens? RNA interferenz Dictyostelium.“ Im Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften war die Seminargruppe „Feldklang 2006“ aus dem Fachbereich 1, Musikwissenschaften, erfolgreich.

In einer ansprechenden siebenteiligen Plakatserie erläuterte die Projektgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Jan Hemming Klangobjekte und ihre Wirkungsweise. Die Klangobjekte waren Teil eines ökologischen Maislabyrinths mit Klangstationen, das der Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel im Sommer 2006 ausgerichtet hatte.

Rita Przybilski und Nils Anspach beschreiben in ihrem naturwissenschaftlichen Plakat Untersuchungsmethoden zur Entschlüsselung von Genen durch so genannte RNA interferenzen (RNA i). Dabei griffen sie auf den Einzeller Dictyostelium zurück, der einen optimalen Forschungsgegenstand für grundsätzliche Fragestellungen darstellt. Das Projekt unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Nellen, Fachgebiet Genetik im Fachbereich Naturwissenschaften, wurde in dem Plakat nachvollziehbar und plastisch dargestellt. So kann sich der Betrachter u.a. die Dictyostelium-Kulturen anschauen, die in einer kleinen Plastik-Petrischale auf dem Plakat aufgeklebt wurden.

Quelle: Pressestelle der Universität Kassel