Lehre

Übersicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen

Die Regelungstechnik ist die Lehre von der gezielten Beeinflussung dynamischer Systeme, so dass zeitveränderliche Regelgrößen einer Vorgabe geeignet folgen. Durch die in der Folge beschriebenen Lehrveranstaltungen führt das Fachgebiet in grundlegende und fortgeschrittene Prinzipien der Regelung sowie in mathematische Systembeschreibungen, die dem Reglerentwurf zu Grunde liegen, ein.


Empfehlungen zur Studiengestaltung

Allgemeine Empfehlungen

  • Studierenden, die den Bachelor-Studiengang (bzw. Diplom1-Studiengang) erfolgreich absolviert haben und die die Kriterien zur Aufnahme des Master-Studiengangs (Diplom2-Studiengangs) erfüllen, wird dringend empfohlen, das Master-Studium anzuschließen. Bei relativ geringem zeitlichen Aufwand von 3 Semestern erhält man sich damit erheblich mehr Optionen für den weiteren Berufsweg, sowohl in der Industrie als auch in Wissenschaft und Forschung (zu der ein Bachelorabschluss im Allgemeinen nicht qualifiziert).
     
  • Die Schnittstelle zwischen Bachelor- und Master-Studiengang führt dazu, dass in den beiden Studiengängen prinzipiell unterschiedliche Schwerpunkte gewählt werden können. Dem Vorteil einer größeren Breite der Ausbildung steht der Nachteil gegenüber, dass notwendige Voraussetzungen für das erfolgreiche Absolvieren von Lehrveranstaltungen im Master evtl. im Bachelor-Studiengang nicht gelernt wurden (und nachgeholt werden müssen). Dieser Sachverhalt sollte schon frühzeitig bei der Wahl des Studienschwerpunktes im Bachelor berücksichtigt werden.
     
  • Für eine solide Ausbildung im Bereich der Regelungs- und Steuerungstechnik wird empfohlen, mindestens die folgenden Lehrveranstaltungen zu absolvieren:
    • Bachelor: GRT, TSZ, PRT, ESS, LRS, NRS, MGL, PRS
    • Master: OPT, APR, LOR
    Die Belegung von HRS, RR, FNRS und SRS ist für eine Spezialisierung auf die Regelungstechnik sinnvoll. Für eine weitere Beratung stehen die Dozenten des Fachgebiets gerne zur Verfügung.
     
  • Die genannten Veranstaltungen stellen auch ein gutes Fundament für Bachelor-, Master- oder Diplomarbeiten im Fachgebiet dar. Es wird empfohlen, Themenvorschläge direkt bei den Dozenten und Mitarbeitern zu erfragen. In einem persönlichen Gespräch lassen sich individuelle Vorstellungen und Anforderungen sowie auch die Wahl von weiteren vertiefenden Lehrveranstaltungen als Vorbereitung am besten abgleichen.

 

Empfehlungen für Studierende im MSR-Schwerpunkt

  • Bei Wahl der Studienschwerpunktes "Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR)" im BACHELOR Elektrotechnik sind 21 Credits im Wahlbereich zu absolvieren. Für eine Vertiefung in der Regelungstechnik ist die Wahl der Module "Praktikum Regelungstechnik (PRT)", "Matlab Grundlagen (MGL)" und "Praktikum Regelungs- und Systemtheorie (PRS)" empfohlen. Die Ergänzung durch die Module "Messtechnische Verfahren 1 und 2" sowie "Intelligente technische Systeme" oder "Antriebstechnik 1" kann sinnvoll sein. (Als Pflicht sind im MSR-Schwerpunkt die Module "Ereignisdiskrete Systeme und Steuerungstheorie", "Lineare und Nichtlineare Regelungssysteme" und "Sensoren und Messsysteme" zu belegen.)

  • Für den Studienschwerpunkt "Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR)" im MASTER Elektrotechnik sind im Wahlbereich 18 Credits zu belegen. Für die Vertiefung in der Regelungstechnik wird die Belegung von "Hybride Regelungssysteme (HRS)", "Robuste Regelung (RR)", "Fortgeschrittene Nichtlineare Regelung und Steuerung (FNRS)" und "Seminar Regelungs- und Systemtheorie (SRS)" empfohlen. (Als Pflicht im MSR-Schwerpunkt sind hier die Module "Adaptive und Prädiktive Regelung", "Lineare Optimale Regelung" sowie "Analoge und Digitale Messtechnik" zu belegen. Im eigentlichen Pflichtbereich des Masterstudiums muss neben dem Modul "Differentialgleichungen" eine Wahl von 3 aus 6 Veranstaltungen getroffen werden. Zur Vorbereitung auf regelungstechnische Inhalte ist innerhalb dieser Wahl die Belegung der Module "Optimierungsverfahren" und "Numerik" sehr förderlich).

Empfehlungen für STiP-Studierende

Studierenden, die das STiP-Modell (Studium im Praxisverbund) gewählt haben, wird von Seiten der betreuenden Firmen häufig kommuniziert, dass die Bachelor- oder Masterarbeit in der Firma durchzuführen sei. Faktisch ist es dagegen immer möglich, diese Arbeiten auch intern (also an einem Fachgebiet der Universität) durchzuführen. Um sich für einen weiterführenden Studiengang oder auch eine Promotion alle Möglichkeiten offen zu halten, ist eine interne Abschlussarbeit in fast allen Fällen die bessere Option. Sollte dennoch im Sonderfall eine externe Arbeit gewählt werden, muss durch die frühzeitige Absprache mit einem Professor des Fachbereichs darauf geachtet werden, dass das Thema der Bachelor- oder Masterarbeit eine hinreichend wissenschaftliche (und nicht nur eine praxisnahe) Ausrichtung hat.


Lehrveranstaltungen nach Semester