QAG Gender, Migration und sozialer Sektor

Sprecherinnen der Querschnittsarbeitsgruppe

Sprecherinnen der Querschnittsarbeitsgruppe Gender, Migration und sozialer Sektor sind Prof. Dr. Manuela Westphal (Uni Kassel, FB 01) und Prof. Dr. Monika Alisch (Hochschule Fulda, FB SW).


Arbeitsschwerpunkte

v.l.n.r.: Dr. Niki Edwards, Prof. Dr. Monika Alisch, Prof. Dr. Manuela Westphal, Anke Freuwört und Jens Vogler (Foto: FoSS)

Die Querschnittsarbeitsgruppe Gender, Migration und sozialer Sektor hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fragen an den Schnittstellen der drei Namen gebenden Bereiche zu erforschen. In mehreren Arbeitstreffen wurden die aktuellen Forschungsprojekte und Fragestellungen der in dieser Arbeitsgruppe tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgestellt und ein Ausblick auf sich daraus entwickelnde neue Forschungsfragen gegeben. Daraus entstand die Idee der öffentlichen Vortragsreihe „Migration, Gender und Soziale Praxis“, die seit dem Sommersemester 2016 zweimal pro Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einlädt.

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Für die Auftaktveranstaltung, die in Kooperation mit dem Centre of Research for Society and Sustainability (CeSSt) veranstaltet wurde, konnte die Gründerin des Instituts für kritische Bildungsforschung gUG Frau Dr. Heike Niedrig aus Hamburg gewonnen werden, die zum Thema „Die diskursive Konstruktion von "Flüchtlingen" – Gendertheoretische und Postkoloniale Analyseperspektiven"7 referierte. In einer weiteren Veranstaltung trug Prof. Dr. Susanne Spindler (Hochschule Darmstadt) zum Thema „Geschlecht und Migration im Fokus – Fallstricke und Herausforderungen für die Soziale Arbeit“ vor. In den Vortrags-veranstaltungen wird mit den Gästen aus Wissenschaft und Praxis darüber diskutiert, welche Bedeutung Geschlecht im Kontext Migration für die Soziale Arbeit hat. Da dieses Themenfeld sehr stark mit Zuschreibungen und Positionierungen verbunden ist, wurden diese zum Diskussionsanlass, um über (eigene und zugewiesene) Zugehörigkeitskonstruktionen nachzudenken, die durch Geschlecht und Herkunft, aber auch z. B. Alter und Klasse gebildet werden.


Verbundforschungsprojekt "ProZis"

Aus der Arbeitsgruppe ist das Verbundforschungsprojekt „Gelingende Diversität im sozialräumlichen Kontext. Zum Wandel professioneller und zivilgesellschaftlicher Sozialer Arbeit durch Zuwanderung (ProZiS)“, gefördert vom BMBF hervorgegangen, das zwischen 2018 und 2020 an der Universität Kassel und der Hochschule Fulda umgesetzt wird.

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