Meldung

30.03.2013 18:41

Neu: Überblick über Ergebnisse der Changing Academic Profession"-Studie erschienen

Ulrich Teichler; Akira Arimoto, William K. Cummings: The Changing Academic Profession. Major Findings of a Comparative Survey. Dordrecht: Springer 2013

Coverbild Teichler et al. 2013

Mit diesem Band geben Ulrich Teicher (INCHER Kassel), Akira Arimoto (Kurashiki Sakuyo University, Japan) und William K. Cummings (George Washington University, Washington, D.C., USA) einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse der international vergleichenden Untersuchung "The Changing Academic Profession" unter Lehrenden und Forschenden an Hochschulen in 20 Ländern in der ganzen Welt.

Mehr als 25.000 Professorinnen und Professoren und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler an Universitäten und anderen Hochschulen beantworteten Fragen zu ihrer Arbeitssituation, ihren Einschätzungen und Aktivitäten.

Die CAP-Untersuchung ist die zweite große Studie dieser Art. Sie ermöglicht eine Einschätzung der Veränderungen der Berufssituation von Lehrenden und Forschenden an Hochschulen durch einen Vergleich der Ergebnisse mit denen der früheren Studie, die Anfang der 1990er Jahre durchgeführt wurde. Wichtige Themen waren in beiden Untersuchungen wie die Befragten aus beruflicher Perspektive ihr gesellschaftliches und institutionelles Umfeld einschätzen, auch ihr Blick auf die eigenen Aufgaben in Lehre, Forschung und Dienstleistung, ihre beruflichen Vorlieben und tatsächlichen Aktivitäten, ihre Karriere sowie ihre allgemeine Zufriedenheit am Arbeitsplatz wurden erfragt.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Einfluss der jüngsten Veränderungen im Hochschulwesen: der Internationalisierung und Globalisierung, die zunehmende Erwartung an die gesellschaftliche  Relevanz der wissenschaftlichen Arbeit und schließlich die wachsende Macht des Managements an Hochschulen.

Insgesamt zeigen die Antworten der befragten Wissenschaftler, dass Diskurse und Veränderungen in den Hochschulsystemen in der Berufssituation der Lehrenden und Forschenden an Hochschulen weltweit ihre Spuren hinterlassen, dass aber weiterhin die Unterschiede nach Ländern bemerkenswert deutlich sind. Wissenschaftler sehen sich stärker Vorschriften, Anreizen und Sanktionen sowie verschiedene Evaluationsinstrumenten ausgesetzt als zuvor, doch ihre eigene Freiheit und Verantwortung und ihr Einfluss auf interne Entscheidungen prägen ihre Identität stärker und spiegeln eine weit verbreitete berufliche Zufriedenheit wider.

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