Kompetenzorientierte Prüfung kommunikativer Fähigkeiten von Studierenden (KomPrue)

Förderung

Laufzeit

2014 – 2017

Gefördert im Rahmen der Förderlinie Kompetenzmodelle und Instrumente der Kompetenzerfassung im Hochschulsektor – Validierungen und methodische Innovationen

Willkommen auf der Website der Nachwuchsforschungsgruppe: „Kompetenzorientierte Prüfung kommunikativer Fähigkeiten von Studierenden (KomPrue)“

Das Ziel der Forschungsgruppe „Kompetenzorientierte Prüfung kommunikativer Fähigkeiten“ bestand darin, ein Testsetting zur Erfassung kommunikativer Fähigkeiten von Studierenden in den Studiengängen „Lehramt“ und „Wirtschaftswissenschaften“ zu konstruieren.

Ausgehend von der theoretischen Differenzierung kommunikativen Handelns nach Habermas (1981) in strategische und verständigungsorientierte Kommunikation wurden konzeptionelle Elemente dieser beiden Kommunikationstypen herausgearbeitet. Die konzeptionellen Elemente fanden Eingang sowohl in die Entwicklung von Situationen (Rollenspiele), die entweder eine verständigungsorientierte oder eine strategische Gesprächsführung nahelegen, als auch in die Entwicklung von standardisierten Beobachtungsbogen. Die authentischen, komplexen Gesprächssituationen waren eng an berufliche Anforderungen angelehnt, die aus einer bundesweiten Absolvierendenbefragung entnommen wurden. Es entstanden 32 Rollenspiele, jeweils 16 für Wirtschaftswissenschaften und Lehramt, und je hälftig verständigungsorientierte und strategische Gesprächsanlässe. Die Rollenspiele wurden in Lehrveranstaltungen an der Universität Kassel erprobt und mit Video aufgenommen. Dieses Material diente der Schulung zum einen von Gesprächspartner(innen), die die Rollenspiele mit den Studierenden durchführen sollten, und zum anderen von Beobachtenden, die das beobachtbare kommunikative Verhalten von den Studierenden auf standardisierten Bogen bewerteten. Im Herbst 2016 wuerden die Rollenspiele dann an 11 deutschlandweit zufällig gezogenen Hochschulen (mit insgesamt 500 Studierenden) getestet und normiert.