Romanische Sprachwissenschaft

Die Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Kassel legt in Forschung und Lehre den Schwerpunkt auf die Sprach- und Kulturräume des Französischen und Spanischen. Ein zentrales Anliegen ist es, den Studierenden der Sprachwissenschaft eine über das jeweilige Studienfach hinausreichende romanistische Perspektive zu bieten und damit die sprachübergreifende Tradition der deutschsprachigen Romanistik fortzuführen.

Sowohl in der französischen als auch in der spanischen Sprachwissenschaft wird die Beschäftigung mit der Gegenwartssprache stets durch eine historische Vertiefung ergänzt. Die Einbindung der Sprachgeschichte vermittelt nicht allein die historische Veränderlichkeit von Sprache, sondern erschließt den Studierenden auch kommunikative Gewohnheiten und Textkulturen, die frühere Sprach- und Kulturgemeinschaften geprägt haben. Diese historische Perspektive ist kein Selbstzweck, sondern schärft den Blick für die Differenziertheit sprachlicher und kultureller Normen in der Gegenwart. Dabei ist das Zusammenwirken von Sprache und kulturellen Traditionen des Sprechens eine Konstante sprachwissenschaftlicher Betrachtungen: Denn wenn sich Sprecher z.B. mit einer Bitte an ihren Gesprächspartner wenden oder einen narrativen Text verfassen, dann greifen sie über ihr sprachliches Wissen hinaus immer auch auf kulturelle Normen und Traditionen zu. Aus dem so fokussierten Zusammenspiel von Sprache und Kultur folgt der Grundriss einer kulturbezogenen Sprachwissenschaft, in deren Zentrum der Text als Kristallisationspunkt aller Wissensbestände steht, die in das Sprechen und Schreiben einfließen.


 

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