MACS

Mobile Automotive Cooperative Services

Ausgangssituation

Die Wertschöpfungskette „Automobil“ befindet sich in einem tief greifenden Wandel. Ursache sind die zunehmende Globalisierung und die rasante Entwicklung von Technologien. Gemäß verschiedenen Studien steht die Automobilbranche vor der Herausforderung, Absatz- und Umsatzrückgänge zu kompensieren, um zukünftig ein nachhaltiges, profitables Wachstum erzielen zu können. Neben den klassischen Angebotsfeldern der Automobilindustrie konnten sich innovative Leistungsspektren – wie beispielsweise eigeninitiierte Telematikdienstleistungen – innerhalb der automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette nicht oder nur in geringem Umfang etablieren.


Projektziel

Die Einführung moderner Telematikdienste für Automobilhersteller und deren Kooperationspartner, um das Ertragspotential über den gesamten Lebenszyklus des Kraftfahrzeugs auszuschöpfen.


Realisierung

Das Projekt MACS unterstützt durch die Betrachtung folgender Problemfelder die Erschließung kooperativer Telematikdienste rund um das Automobil:

  • Prototypische Umsetzung mobiler Services auf der Basis innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien.
  • Aufbau einer verteilten IT-Infrastruktur als Basis für mobile Dienste.
  • Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Entwicklung und Implementierung mobiler Services im Sinne des Service Engineering.
  • Aufbau und Gestaltung eines kooperativen Wertschöpfungsnetzwerkes im Kontext wissensintensiver mobiler Telematikdienste.
  • Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Fragestellungen in der Nutzungssituation und Ableitung von Sicherheitsempfehlungen.


Nutzen

  • Entwicklung und Pilotierung einer Lösung (Personal Health Manager) zum IT-gestützten betrieblichen Gesundheitsmanagement
  • Erschließung neuer Anwenderkreise durch ein qualitativ hochwertiges und gleichzeitig kostengünstiges (da von einer Vielzahl Anwendern parallel nutzbares) IT-gestütztes Fitnessangebot
  • Entwicklung von Methoden, Modellen und Werkzeugen zur systematischen Produkt-Dienstleistungsbündelung in der Gesundheitswirtschaft
  • Erarbeitung entsprechend angepasster sportmedizinischer Modelle zur Bewegungsplanung, -dokumentation und -steuerung für Büroangestellte
  • Ermittlung des Wertbeitrags von Investitionen in präventive IT-gestützte Bewegungsprogramme


Projektbeteiligte

Wissenschaftliche Partner

  • Technische Universität München, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Krcmar),
  • Technische Universität München, Lehrstuhl für Allgemeine und Industrielle Betriebswirtschaftslehre (Prof. Dr. Dr. h.c. Reichwald) sowie
  • Fachhochschule Nürtingen, Institut für Automobilwirtschaft e.V. (Prof. Dr. Willi Diez).

Firmenpartner

  • Audi AG,
  • Ingolstadt.


Förderung

Bundesministerium für Bildung und Forschung



Ansprechpartner

  • Holger Hoffmann