Regionalfenster

BLE-Projekt „Regionalfenster – Evaluierung der Verbraucherakzeptanz“

Forschungsprojekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

www.bundesprogramm-oekolandbau.de
www.regionalfenster.de

Projektlaufzeit

September 2012 bis August 2013

  • Logo des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz
  • Logo des Bundesprogramms für Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft

Kontaktpersonen und Projektpartner an der Universität Kassel

Projektleitung

FiBL Deutschland e.V.
Forschungsinstitut für biologischen Landbau
Dr. Robert Hermanowski
Postfach 90 01 63
60441 Frankfurt am Main
http://www.fibl.org/de/deutschland/standort-de.html

Kooperation mit

  1. FiBL Deutschland e.V.
    Forschungsinstitut für biologischen Landbau
    Dr. Robert Hermanowski
    Postfach 90 01 63
    60441 Frankfurt am Main
    BLE-Projekt “Regionalfenster – Erprobung und Evaluierung“
  2. FiBL Projekte GmbH
    Rolf Mäder
    Postfach 90 01 63
    60441 Frankfurt am Main
    BLE-Projekt „Regionalfenster – Prüf- und Sicherungssystem“


Zusammenfassung

Ziel des Projektvorhabens ist es, die Akzeptanz des Regionalfensters bei Verbrauchern und Händlern zu evaluieren. Das Regionalfenster kennzeichnet regionale Lebensmittel und wird Anfang 2013 in 20 Testmärkten in fünf unterschiedlichen Regionen Deutschlands eingeführt. Das Projekt besteht aus vier aufeinander aufbauenden Phasen: Tiefeninterviews mit Verbrauchern, Mystery Shopping in Testgeschäften, computergestützte Verbraucherbefragung in den Testgeschäften sowie telefonische Händlerbefragung.

In den Tiefeninterviews werden die grafische Darstellung des Regionalfensters und die erstellten Kommunikationsmaterialien bei Verbrauchern getestet und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Mit der Methode des Mystery Shoppings wird in den Testgeschäften überprüft, ob und wie die Kunden Informationen über das Regionalfenster von dem vorher geschulten Personal bekommen. Dadurch werden Schwachstellen der Verkäuferschulung und des eingesetzten Schulungsmaterials identifiziert. Bei der  Verbraucherbefragung werden insgesamt 2.000 Personen nach ihrem Kenntnisstand bezüglich des Regionalfensters, ihrer Definition von Regionalität, ihren Einstellungen zu regionalen Produkten und ihren Kaufmotiven sowie die bekundete Zahlungsbereitschaft für mit dem Regionalfenster gekennzeichnete Produkte befragt. Abschließend werden die teilnehmenden Händler telefonisch zu ihren Erfahrungen mit dem Regionalfenster interviewt und mit den Ergebnissen des Mystery Shoppings in ihren Märkten konfrontiert, um diese gemeinsam zu diskutieren.